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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2020

Viel Snowboarding, wenig Spannung

Frostgrab
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"Frostgrab" klang für mich nach einem sehr spannenden Thriller und ich habe die Geschichte voller Spannung erwartet.

Der Beginn ist zunächst ein wenig ruhig und man lernt die Clique kennen, die sich nach ...

"Frostgrab" klang für mich nach einem sehr spannenden Thriller und ich habe die Geschichte voller Spannung erwartet.

Der Beginn ist zunächst ein wenig ruhig und man lernt die Clique kennen, die sich nach 10 Jahren in den französischen Bergen wiedertrifft. Die Geschichte springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit, so dass man Einblicke in die Geschehnisse in beiden Zeiten bekommt. Für meinen Geschmack waren die Rückblicke in die Vergangenheit ein wenig zu ausführlich und ich hatte die häufigen Perspektivwechsel nicht unbedingt gebraucht. Zudem dreht sich hier sehr viel um das Snowboarden und ich konnte mit den vielen Fachbegriffen nicht wirklich etwas anfangen. Dies hat mich die Spannung und auch mein Interesse an der Geschichte deutlich ausgebremst.

Spannung kam für mich leider sehr selten auf und ich hatte nach dem Klappentext, der deutlich zu viel vorweg nimmt, komplett andere Erwartungen an die Geschichte. Somit bleibt "Frostgrab" leider eine eher durchschnittliche Geschichte und hat für mich leider nur wenig mit einem Thriller zu tun.

Veröffentlicht am 07.11.2020

Teenie Version der Truman Show

Love Show
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"Love Show" hat mich mich seinem Klappentext sehr neugierig gemacht und mich mit seiner Geschichte sehr an den Film "Die Truman Show" erinnert, so dass ich sehr gespannt war.

Der Einstieg war interessant, ...

"Love Show" hat mich mich seinem Klappentext sehr neugierig gemacht und mich mit seiner Geschichte sehr an den Film "Die Truman Show" erinnert, so dass ich sehr gespannt war.

Der Einstieg war interessant, man lernt Ray bei ihrem Leben auf der Insel Aroha kennen, und dass sie der Star einer großen TV-Show ist. Das Buch war unterhaltsam zu lesen, auch wenn es oftmals wie eine Teenie Version der Truman Show wirkt.

Leider war die Einblicke in die Show selbst sehr oberflächlich, auch wenn die Perspektive oftmals ins Studio wechselt, gibt es nur sehr wenige Details über die Show selbst und wie sie funktioniert. Hier fehlte das world-building leider zu großen Teilen.

Die Charaktere sind für mich insgesamt sehr blass und oberflächlich geblieben, insbesondere Ray und dabei ist es das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist. Ich habe zu den Charakteren keinen richtigen Zugang gefunden und konnte dementsprechend nicht so richtig mitfiebern. Ray wirkte auf mich oft deutlich jünger als ihre 17 Jahre und ihre Entscheidungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar.

Wie gesagt ist die Geschichte unterhaltsam zu lesen und es gibt auch die eine oder andere unerwartete Wendung, aber das Ende war dann leider ziemlich schlecht. Es wirkte als ob die Autorin die Geschichte schnellstmöglich zu Ende bringen wollte und für meinen Geschmack wirkten die Ereignisse ein wenig zu weit hergeholt und zu offen.

Veröffentlicht am 05.11.2020

Nette Geschichte für die Weihnachtszeit

Weihnachten in der kleinen Bücherei
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Weihnachtsbücher wecken immer wieder meine Neugierde, so auch "Weihnachten in der kleinen Bücherei". Mit einer Bücherei bekommt man einen Buchwurm natürlich auch immer.

Die Geschichte rund um Corinna, ...

Weihnachtsbücher wecken immer wieder meine Neugierde, so auch "Weihnachten in der kleinen Bücherei". Mit einer Bücherei bekommt man einen Buchwurm natürlich auch immer.

Die Geschichte rund um Corinna, ihre Tochter Annika und ihre Tante Martha war interessant und unterhaltsam. Ich muss aber auch sagen, dass mir irgendwas gefehlt hat, um mich richtig mitzureißen. Zudem waren mir einige Dinge rund um die Vergangenheit von Martha ein wenig zu übertrieben und auch die Liebesgeschichte hat sich ein wenig zu schnell entwickelt für meinen Geschmack.

Das weihnachtliche Setting kam sehr gut rüber und die Autorin hat eine sehr schöne und stimmungsvolle Atmosphäre geschaffen. Die Bücherei war oftmals eher ein Setting am Rande, was ich ein wenig schade fand und ich habe in der Richtung vermutlich einfach ein wenig mehr erwartet.

Das Buch war angenehm und flüssig zu lesen, aber dennoch sind mir ab und an Formulierungen und manche Worte ein wenig negativ aufgefallen, die mich dann aus dem Lesefluss gebracht haben.

Veröffentlicht am 04.11.2020

Langweilig

Get Even
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Da ich sehr gerne Jugendthriller lese, bin ich auch auf "Get Even" neugierig geworden, auch wenn mich die Vergleiche zu Pretty Little Liars und Riverdale schon ein wenig skeptisch gemacht haben. Leider ...

Da ich sehr gerne Jugendthriller lese, bin ich auch auf "Get Even" neugierig geworden, auch wenn mich die Vergleiche zu Pretty Little Liars und Riverdale schon ein wenig skeptisch gemacht haben. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen.

Bereits zu Beginn habe ich mich schwer getan, in die Geschichte reinzukommen. Da zum einen sehr viele Namen in den Raum geworfen werden und die Perspektive sehr sprunghaft zwischen den vier Mädchen wechselt und dies ist auch nicht extra gekennzeichnet. Zudem war die Handlung recht zäh und es passiert nicht allzu viel, obwohl ich die Idee des Rächerinnen Clubs sehr gut und interessant fand. Viel mehr wird der Schulalltag und diverse andere Teenie Probleme behandelt.

Im Laufe des Buches und mit dem Mord an dem Mitschüler wurde es für mich ebenfalls nicht besser und ich habe mehr Ermittlungen und mehr Spannung von dem Mädchen-Club erwartet. Leider blieben die diversen Teenie-Themen im Vordergrund und ich habe mich einfach zu alt für die Geschichte gefühlt.

Ich habe leider immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren und es reizt mich auch nicht, den zweiten zu lesen, auch wenn in diesem erst alles aufgeklärt werden wird.

Veröffentlicht am 03.11.2020

Wundervoll weihnachtlich und gefühlvoll

Der Zauber der Schneeflocken
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4.5

Nachdem Leni vor zwei Jahren an Heiligabend ihren Ehemann verloren hat, trauert sie und die Weihnachtszeit, die sie sonst über alles geliebt hat, hat ihren Zauber für sie verloren. Mit einem besonderen ...

4.5

Nachdem Leni vor zwei Jahren an Heiligabend ihren Ehemann verloren hat, trauert sie und die Weihnachtszeit, die sie sonst über alles geliebt hat, hat ihren Zauber für sie verloren. Mit einem besonderen Adventskalender wollen ihre Zwillingsschwester Marie und ihren beste Freundin Emma sie wieder aufmuntern und die Liebe zu Weihnachten zurückzubringen.

"Der Zauber der Schneeflocken" ist eine sehr gefühlvolle und berührende Geschichte, die aber gleichzeitig sehr viel Mut macht und das Besondere an Weihnachten aufzeigt. Leni war für mich eine sehr sympathische Frau, die immer noch von der Trauer um ihren Mann gezeichnet ist. Ich fand ihre Gefühlswelt mit ihrem Auf und Ab sehr realistisch dargestellt und ich habe sie gerne auf ihrem Weg begleitet. Ihre Geschichte konnte mich an vielen Stellen sehr berühren.

Der Adventskalender ist für Leni wie eine kleine Challenge, mit dem sie durch die Adventszeit kleine Aufgaben erledigen muss. Das sind einfache Aufgaben wie die Wohnung weihnachtlich schmücken, einen Weihnachtsfilm schauen, aber auch ein paar Aufgaben, die sich ein wenig herausfordern, sich ihrer Trauer und Vergangenheit zu stellen. Dabei wird sie oft auch von ihrem Nachbarn Erik begleitet, die sich dabei ganz langsam ein wenig näher kommen.
Die Liebesgeschichte war sehr vorsichtig und passend beschrieben und bei Lenis Heilung wird hierbei nichts überstürzt, was ich sehr gut fand.

Die weihnachtliche Atmosphäre wird wundervoll dargestellt und ich habe mich in vielen Momenten in der Geschichte unglaublich wohl gefühlt. Wer nach dem Buch aber noch nicht genug hat, kann die Challenge von Leni ebenfalls durchführen, denn die Aufgaben sind am Ende des Buches noch einmal abgedruckt.