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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2021

Kein Happyend

DUNKEL
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Hulda Hermannsdottir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavik, soll frühzeitig in den Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall aussuchen. Sie entscheidet ...

Hulda Hermannsdottir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavik, soll frühzeitig in den Ruhestand gehen, um Platz für einen jüngeren Kollegen zu machen. Sie darf sich einen letzten Fall aussuchen. Sie entscheidet sich für den Fall von Elena, einer Frau aus Russland, welche Asyl beantragt hatte. Als ihr Antrag bewilligt wurde, wurde sie tot im Meer aufgefunden. Alle gingen von Selbstmord aus, Hulda glaubt jedoch nicht daran und beginnt mit ihren letzten Ermittlungen.
~
Buchcover und Klappentext versprachen mir einen spannenden Islandthriller. Das Buch war gut, aber Spannung und Nervenkitzel suchte ich vergebens. Mit Hulda kam ich zum Schluss etwas besser zurecht, aber so ganz hat mich dieser Charakter nicht überzeugt. Auch die weiteren Charaktere und den Schreibstil finde ich ausbaufähig. Das Buch war mir etwas zu durchschaubar.
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Dennoch werde ich dem zweiten Buch von Ragnar Jonasson eine Chance geben. Den Prolog des Buches "Insel" fand ich schonmal gut.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.03.2021

Hatte mühe mit der Beziehung der Hauptfiguren

Guilty - Zeit der Vergeltung
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Emilia Gustafson steht als Staatsanwältin vor einem wegweisenden Fall. Livia Svensson hat ihren Mann, der sie immer wieder misshandelt hat, umgebracht. Emilia fordert vor Gericht die Höchststrafe. Nach ...

Emilia Gustafson steht als Staatsanwältin vor einem wegweisenden Fall. Livia Svensson hat ihren Mann, der sie immer wieder misshandelt hat, umgebracht. Emilia fordert vor Gericht die Höchststrafe. Nach der Urteilsfällung geht die Verurteilte auf Emilia los und wünscht ihr, dass sie in ihrem Ruhm ersticken soll. Von da an geht es für Emilia privat nurnoch bergab.
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Die junge Staatsanwältin lebt mit ihrem Mann idyllisch am Meer von Vaxholm. Sie hat Mühe, über Gefühle zu reden, daher versucht sie jede Situation zu kontrollieren und so zu meistern. Ihre Karriere verläuft bislang sehr gut und Emilia hat auch nur ein Ziel: sie will Richterin werden. Auch ihr Vater Charlie und ihr Grossvater waren beide Richter. Charlie ist für Emilia der Fels in der Brandung. Wenn Emilia nicht weiter weiss, ist Charlie immer mit klugen Ratschlägen für sie da. Ihr Mann Nicolas spielt den führsorglichen und verliebten Mann. Dies ist aber nur Fassade, er führt etwas im Schilde.
Die Richterin Alma ist sehr gut mit Emilia und Charlie befreundet. Aber auch bei ihr ist man sich nicht sicher, auf welcher Seite sie steht.
~
Als ich den Klappentext und die ersten Seiten des Buches gelsen habe, war ich überzeugt, dass mir das Buch gut gefallen wird. Je mehr Seiten ich gelesen habe, desto mehr merkte ich, dass mir die Geschichte nicht wirklich liegt. Ich hatte sehr viel Mühe mit dem Charakter Nicolas und auch mit dem Verhalten von Emilia. Jedoch wollte ich ungedingt wissen, wie das Buch ausgeht. Das Buch an sich ist nicht schlecht geschrieben, auch die Geschichte ist gut. Aber zu mir hat die Geschichte nicht gepasst.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2021

Kein Thriller, leider

Der erste letzte Tag
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Wie würdest du deinen letzten Tag auf der Erde verbringen? Lea und Livius möchten eigentlich einfach mit dem Flugzeug nach Hamburg fliegen. Da der Flug jedoch gestrichen wird und beim Autoverleih leider ...

Wie würdest du deinen letzten Tag auf der Erde verbringen? Lea und Livius möchten eigentlich einfach mit dem Flugzeug nach Hamburg fliegen. Da der Flug jedoch gestrichen wird und beim Autoverleih leider nur noch ein Auto frei ist, bringt das Schicksal die beiden zusammen. Gemeinsam starten sie die Reise durch ganz Deutschland. Während der Fahrt werfen sie all ihre Pläne über den Haufen und wollen den Tag wie ihren letzten leben.
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Die Buchidee an sich finde ich gar nicht schlecht, jedoch bin ich persönlich mit der Umsetzung nicht ganz zufrieden. Für mich gibt es zu viele komplett überdrehte Aktionen, welche die beiden machen. Ebenfalls konnte ich mit dem Charakter Livius gar nichts anfangen. Wenn man das Buch so liest hat man das Gefühl, dass Livius ohne seine Frau gar nichts auf die Reihe bekommt und komplett auf sie angewiesen ist. Lea war mir da schon eher etwas vertrauter. Auch wenn ihre Ideen wild und überdreht waren, konnte ich mich doch für sie begeistern. Das Cover passt perfekt zum Buch und ist sehr schön gestaltet.
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Fazit: Mein erster letzter Tag würde sicher anders aussehen, wobei ich ehrlich gesagt dazu momentan keine Idee hätte. Das Buch ist sicher nicht schlecht geschrieben. Nur meinen Geschmack hat es nicht getroffen, daher auch die tiefe Bewertung. Für mich kann Fitzek gerne bei den Thrillern bleiben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere