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Veröffentlicht am 15.10.2020

Ich bin eine Traumfrau - Right!

Ich bin eine Traumfrau – oder wie heißt das, wenn man immer müde ist?
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Nina Bott erzählt neben ihrer Rolle in verschiedenen Soaps, Moderationen und als Influencerin vom Leben als Dreifachmama und das schonend ehrlich mit einer Prise Humor, den ich an ihr, und das verrate ...

Nina Bott erzählt neben ihrer Rolle in verschiedenen Soaps, Moderationen und als Influencerin vom Leben als Dreifachmama und das schonend ehrlich mit einer Prise Humor, den ich an ihr, und das verrate ich schon jetzt, liebe. Egal, wie groß das Chaos in ihrem Zuhause ist, Nina zeigt auf, dass Kinder das Schönste auf der Welt sind, auch wenn Marmelade in den Haaren klebt.

Ich fand das Buch von Anfang an einfach toll. Es ist sehr authentisch und ehrlich geschrieben, der Schreibstil flüssig zu lesen. Das Buch konnte ich gar nicht mehr aus den Händen legen und wollte einiges über Nina erfahren. Über ihr Leben als Schauspielerin, wie sie das mit ihren Kindern vereinbart und noch vieles mehr. Und Nina erzählt wirklich ganz schonungslos von ihren Schwangerschaften und den Geburten. Für manche kann das vielleicht sehr „Sonnenschein-mäßig“ herüberkommen, doch ich muss sagen, anhand dessen, was sie in ihrer Vergangenheit erlebt hat, finde ich es toll, dass sie eine Person ist, die vielem etwas Positives abgewinnt und wenn sie mal hinfällt, aufsteht, das Krönchen richtet und dann reflektiert, was geschehen ist, aber was man nun auch daraus mitnehmen kann. Das finde ich so, so wichtig und mache ich genauso, weshalb ich mich in fast jeder Zeile mit Nina identifizieren konnte. In jeder Zeile steckt Herzblut und vor allem eines: Mamaliebe.

Es war einfach schön zu lesen, wie sie es mit ihren Kindern meistert, wie ihre Partnerschaft funktioniert, wie sie Ordnung hält im chaotischen Haushalt, den ich nur selbst zu gut kenne und wie sie die auf das Chaos mit Kindern reagiert. Selbst was den Haushalt angeht, konnte ich alles sehr gut nachvollziehen. Warum lange aufschieben, wenn es schnell gemacht ist? Ach, ich hätte sie dafür knutschen können! Auch die Tipps, die nach fast jedem Kapitel folgen finde ich super. Manch werdende Mutter kann sich da noch etwas herausfiltern, oder aber ihre Putzmittelchen umweltfreundlich nachmachen. Ich finde das Buch wirklich gelungen und wer diesen als Ratgeber betrachtet, liegt hier doch eher falsch. Es ist eine kleine „Biografie“, die Höhen und Tiefen aufzeigt, einem Tipps gibt und einfach so ehrlich ist, dass man sie lieben muss.

Von mir gibt es fünf von fünf Sternen und die Kategorie Weltengold.

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Ein echt langweiliges Abenteuer

Rupert präsentiert: Ein echt wildes Abenteuer
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Ich habe gedacht, ich schwinge mich mit voller Kraft in ein echt wildes Abenteuer. Auf das Hörbuchhören habe ich mich schon sehr gefreut und war gespannt, was Rupert Jefferson den für eine Geschichte hat ...

Ich habe gedacht, ich schwinge mich mit voller Kraft in ein echt wildes Abenteuer. Auf das Hörbuchhören habe ich mich schon sehr gefreut und war gespannt, was Rupert Jefferson den für eine Geschichte hat und ob meine Nerven standhalten würden. Immerhin habe ich mich voll und ganz auf den Klappentext verlassen. Leider fällt diese Rezension nicht wirklich positiv aus, denn mich konnte die Geschichte weder in seinen Bann ziehen, noch war sie in irgendeiner Art und Weise lustig. Ich hatte auch das Gefühl, dass viele irgendwie aneinandergereiht wurde, was man Rupert quasi schreiben könnte. Nach dem Motto »Das wird schon irgendwie lustig werden.« Leider fehlte mir der Witz und Charme auf ganzer Länge.

Daher gibt es nur einen von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 15.10.2020

Spuren lesen - Ein Muss für Tier- und Naturliebhaber!

Spuren lesen
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Stefanie Argow und Ulrike Fokken begeben sich auf Spurensuche vor der eigenen Haustür und unseres Tierreiches.

Von Anfang an hat mich dieses Buch gepackt, da ich Tiere liebe und unsere Natur ebenfalls. ...

Stefanie Argow und Ulrike Fokken begeben sich auf Spurensuche vor der eigenen Haustür und unseres Tierreiches.

Von Anfang an hat mich dieses Buch gepackt, da ich Tiere liebe und unsere Natur ebenfalls. Zudem genieße ich es, jeden Moment in der Natur zu sein, liebe es Enten auf dem See zu beobachten und freue mich auf das Wunder, wenn ein Reh im Winter an unserem Garten vorbeiläuft. Es ist einfach wunderschön! Das Buch „Spuren lesen“ ist nicht einfach dazu gedacht, eine tolle Zeit zu haben und mehr Tiere und ihre Spuren kennenzulernen und sie somit „only süß“ zu finden, sondern zeigt auch auf, was wir nicht bewusst wahrnehmen, wenn wir uns draußen aufhalten und wie es den Tieren im Zusammenleben mit uns wirklich geht. Die erste Erzählung hat mich daher sehr mitgerissen. Es ging um einen Fuchs und einen Hasen, welche sich zusammen einen Bau teilten, denn anders war dies nicht möglich. Ich fand es so schön, dass zwei völlig unterschiedliche Tiere, die sich eigentlich eher jagen würden, statt sich einen Bau zu teilen, plötzlich auf doch engstem Raum, zusammenleben konnten. Projiziere ich das auf unsere Gesellschaft, fallen mir gleich Nachbarsschaftsstreitereien ein oder, oder, oder. Viele haben nicht das Glück vom harmonischen Zusammenleben. Doch die Tiere haben es geschafft. Ist das nicht ein wunderbares Beispiel dafür, dass wir alle nur ein bisschen Verständnis füreinander und Respekt uns gegenüber haben sollten? Wir könnten Berge versetzen. Jedenfalls war das eine Geschichte, die mich nicht mehr loslassen wird. Es wird zudem aufgezeigt, dass es manchmal doch gar nicht so einfach ist, für sie einen natürlichen Platz zu schaffen, weshalb sie sich anpassen müssen, was uns Menschen – zumindest manchen von uns – nun gar nicht behagt. Aber noch so viel mehr steht in diesem Buch, was ich in dieser Rezension gar nicht auffassen kann und mag, denn du musst es selbst lesen. Es ist so wahnsinnig spannend und mitreißend. Toll geschrieben und wirklich etwas für Tier- und Naturfreunde. Ich liebe es!

Daher gibt es von mir fünf Sterne und einen Platz in der Weltengold Kategorie.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Wintermeer & Dünenzauber

Wintermeer und Dünenzauber
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Jana kehrt von Gran Canaria zurück in ihren Heimatort St. Peter-Ording. Sie spürt schon bei Ankunft, dass sie dorthin gehört. Sie hat sich vorgenommen, zusammen mit ihrer Freundin Pütti, einen Geschenkeladen ...

Jana kehrt von Gran Canaria zurück in ihren Heimatort St. Peter-Ording. Sie spürt schon bei Ankunft, dass sie dorthin gehört. Sie hat sich vorgenommen, zusammen mit ihrer Freundin Pütti, einen Geschenkeladen zu eröffnen. Und das direkt neben der Buchhandlung von Ayk, einem früheren Schulfreund und Schwarm von Jana. Ayk traf ein schweres Schicksal und er braucht Janas Hilfe. Er hat den Wunsch, dass sie den Zauber des Meeres für ihn einfängt. Von da an, nimmt alles seinen Lauf.

„Wintermeer und Dünenzauber“ ist ein absoluter Wohlfühlroman für wunderbare Stunden bei Kerzenschein, eingekuschelt in die liebste Decke. Ich habe dieses Buch so sehr geliebt und es hat mir die Vorfreude auf den Winter und Weihnachten versüßt. Alles in der Geschichte ist so wunderbar beschrieben, die Protagonisten alle wirklich toll, bis auf die liebe Frau Fröbel, die mit ihrem Neid etwas zu kämpfen hat. Aber Antagonisten gehören eben auch hinein, immerhin ist das Leben genauso. Dennoch fügt sich alles gut ineinander und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es kitschig war. Ganz im Gegenteil. Es war schön, zu sehen, wie Jana sich zusammen mit Pütti in St. Peter-Ordnung die Kundschaft aufbaute, wie Jana für ihr Geschäft „blühte“, etwas von ihrer Arbeit verstand und total darin aufging. Das konnte ich so gut nachempfinden. Auch wie mit Ayk ins Gespräch kam, sich um ihn sorgte und sie selbst zu einem Zeitpunkt Hand in Hand arbeiteten. Das zeigte mir einfach wieder einmal, dass man, auch wenn es schwer werden würde, zusammenhalten muss. Oft kann daraus etwas ganz Großes entstehen. Es kann traumhaft werden. Die anderen Protagonisten fand ich auch alle gut, sympathisch und und fand es so schön, dass immer wieder Dinge erwähnt worden sind, die bei uns Menschen oft in Vergessenheit geraten. Den Moment leben und diesen auch zu genießen. Das nach der Dunkelheit auch wieder Licht einkehrt. Nach dem Winter folgt der Frühling, lässt Herzen erblühen. So könnte ich es umschreibend sagen, es war einfach der perfekte Roman für den Herbst und Winter. Mehr Worte habe ich nicht, außer: Unbedingt lesen, wohlfühlen, schmunzeln und die Vorfreude auf den Winter genießen.

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Veröffentlicht am 13.10.2020

Das Kind der Wellen - eine Überraschung!

Das Kind der Wellen
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Warnung zu sensiblen Inhalten

Lisa hat einen schweren, aber auch traumatischen Verlust erlebt. Ihre Tochter Millie ist in den Fluten an der Nordseeküste ums Leben gekommen. Sie hat sie nicht retten können. ...

Warnung zu sensiblen Inhalten

Lisa hat einen schweren, aber auch traumatischen Verlust erlebt. Ihre Tochter Millie ist in den Fluten an der Nordseeküste ums Leben gekommen. Sie hat sie nicht retten können. Seitdem ist Lisas Leben ins Wanken geraten und sie sucht Abstand. Ohne Mann und Kinder im Gepäck, reist sie an die Nordseeküste, um es auf ihre Weise zu verarbeiten. Mit der Hilfe der Nachbarn Jonas und seinem Vater Lars renoviert sie das Haus und findet in einem alten Ofen interessante Notizen über die Geschichte einer Meerjungfrau. Von da an nimmt alles seinen Lauf.

„Das Kind der Wellen“ ist eine sehr mitreißende, traurige und spannende Geschichte, in der es nicht nur um Verlust geht, sondern auch um die erste Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Wer hier dennoch viel Spannung erwartet, wird diese nicht finden. Es ist aufgrund der Ereignisse, die geschehen sind eher eine seichte. Die Geschichte spielt in zwei Zeiten. Einmal im Jahr 1919/1920 und einmal im Jahr 2019. Zwischen den beiden Geschichten liegen hundert Jahre. Doch was geschah in den hundert Jahren und was hat es mit der Meerjungfrau auf sich? Mit den Bildern, die Lisa im alten Ofen auf dem Dachboden fand? Gemeinsam mit Jonas fangen sie an in alten Erinnerungen zu graben... Was sich als nicht einfach herausstellt. Sie benötigen Hilfe. Ob sie diese bekommen?

Ich fand es toll, dass man in das Jahr 1919/1920 reisen konnte und dann wieder zurück in die heutige Zeit. Wie es damals war, wie die Menschen lebten und was sie erlebten, fand ich sehr interessant. Die Verhältnisse, wenn eine Frau schwanger wurde, waren ganz andere als heute und wurden Dienstmädchen schwanger, so mussten sie das Haus, in dem sie ihre Arbeit verrichtet hatten, verlassen. Ich fand das teilweise dramatisch, denn gerade zu der Kriegszeit, muss es unheimlich schwer gewesen sein, wenn man von einer Schwangerschaft erfuhr und dann einfach aus seinem gewohnten Umfeld, hinein in die Fremde musste. Zudem fand ich es überraschend, wie umwoben die ganzen Verhältnisse zueinander waren und wie kleine Twists im Plot die Geschehnisse zu anderen machten. Auch die Protagonisten, die sich nach und nach einfügten, passten wunderbar zur Story. Ich konnte mich in alle hineinversetzen und von manchen hätte ich nicht gedacht, dass sie so handeln und auch denken würden. Manches Mal und besonders eine Person, hat mich damit sehr überrascht zurückgelassen. Man könnte fast meinen, das Karma hatte zum Ende hin seine Finger im Spiel. Wenn man daran glaubt. Auch das Ende hat es in sich, denn damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich hatte eine Ahnung, wie all das ausgehen wird, aber ich behielt Unrecht.

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