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Veröffentlicht am 01.03.2019

Ein magisches Abenteuer vor italienischer Kulisse

Living Legends
1

"Living Legends“ entführt den Leser nach Italien. Genauer gesagt beginnt Nics Geschichte in Rom mit einem tragischen Ereignis. In seinem Studentenwohnheim bricht ein Feuer aus, dem Nic nicht mehr entkommen ...

"Living Legends“ entführt den Leser nach Italien. Genauer gesagt beginnt Nics Geschichte in Rom mit einem tragischen Ereignis. In seinem Studentenwohnheim bricht ein Feuer aus, dem Nic nicht mehr entkommen kann. Von den Flammen eingeschlossen verliert er nach einer Nahtoderfahrung das Bewusstsein. Danach ist nichts mehr, wie vorher…
Nic hat fortan die Gabe, Geister und andere übernatürliche Wesen zu sehen, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. Deshalb er nun in der Lage, Lynn zu sehen. Seinen Schutzgeist. Es ist ihre Bestimmung, Nic sein Leben lang zu begleiten und zu beschützen.
Als sich über der Stadt Venedig ein Unheil von ungeahntem Ausmaß zusammenbraut, beschließen die beiden, dorthin zu reisen und dem Bösen Einhalt zu gebieten. Eine Mission, die einem Himmelfahrtskommando gleicht und deren Ausgang ungewiss ist…

Maja Köllinger hat mit diesem Buch wieder einmal bewiesen, dass sie das Talent hat, Worte so einzusetzen, dass sie den Leser an Orte entführen und ihm das Gefühl vermitteln, wirklich dort zu sein. Ein Beobachter der Geschichte.
Ihre filigranen und Bildlichen Beschreibungen bringen das Kopfkino zum Laufen und man sieht sie Städte Rom und Venedig leibhaftig vor sich und spürt die Atmosphäre.
Ihre Charaktere stehen dem Setting in nichts nach. Nic und Lynn sind authentisch skizziert und wachsen einem beim Lesen mit jeder Seite mehr ans Herz. Man spürt ihre tiefe Verbundenheit. Sie scheinen sich perfekt zu ergänzen. Aufgrund der Tatsache, dass sie aus zwei unterschiedlichen Sphären stammen, haben sie mit einigen Komplikationen zu kämpfen, was bei beiden für innere Konflikte und Zerrissenheit sorgen. Als Leser gelingt es einem, eben diese Emotionen zu greifen und nachzuvollziehen.

Die Story, die zu Beginn noch verworren scheint, ergibt mit jedem Puzzleteil, das Nic und Lynn finden mehr Sinn. Die Macht von alten Legenden und historischen Gegenständen, die eine Wirkung von der Vergangenheit in die Gegenwart hat und eine ungeahnte Gefahr in sich birgt, sorgt dafür, dass sich am Ende alle Fäden miteinander verknüpfen.
Am Ende lernen sowohl die Figuren, als auch der Leser, dass Legenden am Ende immer einen Tribut fordern… Die alten und die neuen…

Maja Köllinger hat eine Geschichte geschrieben, deren Spannungsbogen sich langsam aufbaut und in einem fulminanten Showdown entlädt. Hat man diesen verdaut, ist man bereit für den großen Knall, der danach folgt und dessen Auswirkungen wir dann hoffentlich in Band zwei zu spüren bekommen.

Insgesamt kann man sagen, dass „Living Legends“ eine Bandbreite an Emotionen für den Leser bereithält. Von Spannung über historische Elemente bis hin zu romantischen Sequenzen ist alles vertreten und sorgt für alles außer Langeweile.
Mir fällt keine Geschichte ein, in der ich bereits etwas Vergleichbares gelesen habe.

„Living Legends“ bekommt von mir 5 Sterne!

Veröffentlicht am 18.10.2018

Eine Gabe, die eine Gefahr mit sich bringt...

Mondstaub und Sonnenstürme
1

Rezension zu „Mondstaub und Sonnenstürme“
von Maja Köllinger





Flexibler Einband: 350 Seiten

Verlag: Drachenmondverlag

Gehört zur Serie: Einzelband

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 9783959911566
Jahr: ...

Rezension zu „Mondstaub und Sonnenstürme“
von Maja Köllinger





Flexibler Einband: 350 Seiten

Verlag: Drachenmondverlag

Gehört zur Serie: Einzelband

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 9783959911566
Jahr: 2018




Klappentext

„Stell dir vor, du siehst in die Augen deines Gegenübers und erblickst sein Universum.
Du erkennst Gedanken, die wie Planeten in seinem Kopf umherkreisen.
Gefühle, die sich in Sternenbildern auf seinen dunklen Pupillen abzeichnen.
Geheimnisse, die sich in der schimmernden Nebula am Rande seiner Augen sammeln.
Stella ist eine Sternenseele. Sie verfügt über die Gabe, den Kosmos in unseren Köpfen zu ergründen.
Denn wir alle bestehen aus Sternenglanz, Mondstaub und Sonnenstürmen.
Wir alle tragen die kleinsten Teile des Universums in uns.
Wir haben nur verlernt, hinzusehen.“


Das Buch

Als ich das Buch begann, hatte ich keine wirkliche Vorahnung, was mich erwarten würde…

Stella ist eine Sternenseele und weiß selbst nicht so wirklich, was dies mit sich bringt.
Durch tragische Umstände ist sie gezwungen, die Schule zu wechseln. Dort lernt sie neben der quirligen Jen auch den geheimnisvollen Noris kennen. Er scheint mehr zu wissen, als er zugeben möchte…
Als sich Stellas Lage mehr und mehr zuspitzt, müssen die beiden zusammenarbeiten… ob sie wollen, oder nicht…

Wie ihr vielleicht seht, ist meine Inhaltsangabe wenig aufschlussreich. Das hängt damit zusammen, dass ich nicht zu viel verraten möchte, um Spoilern vorzubeugen.

Was mir nach den ersten Seiten sofort aufgefallen ist, war der Schreibstil.
Im Vergleich zu „Madness“ geht er in diesem Buch wesentlich tiefer.
Man hat nicht nur eine anschauliche Umgebungsbeschreibung, sondern man fühlt mit!
Die Emotionen in diesem Buch sind so authentisch dargestellt, dass ich während einiger Sequenzen schlucken und teilweise meine Tränen zurückdrängen musste.
Stella wiederfährt unsagbares Leid und nur die Weiten des Universums scheinen ihr Sicherheit zu geben.
Es lässt sich nicht leugnen, dass die Autorin zwischen ihrem Debut und „Mondstaub und Sonnenstürme“ eine weitreichende Entwicklung durchgemacht hat.

Die Charaktere sind wesentlich feiner ausgearbeitet und haben alle ihre eigene, unverwechselbare Persönlichkeit.
Stella hat mich von Beginn an berührt und auch Jen war mir sofort sympathisch.
Noris dagegen musste sich mein Vertrauen verdienen, aber auch das ist ihm gelungen.
Neben den Hauptcharakteren gibt es aber auch Nebencharaktere, denen man nicht über den Weg trauen sollte.
Sie alle haben ihren berechtigten Platz in der Geschichte und niemand wirkt wie ein oberflächlicher Lückenfüller.

Sie Storyline beginnt zuerst recht harmlos, wird dann aber schnell dramatisch. Sie flacht zwischendurch wieder etwas ab, um dann aber wieder erbarmungslos zuzuschlagen.
Zudem wird der Leser zu keiner Zeit geschont. Der Wechsel von Spannung, Dramatik und Romantik ist hier wirklich gelungen und macht das Buch zu einem Lesegenuss.
Der vermeintlich finale Showdown wird zusätzlich durch eine weitere Überraschung getoppt.

Ich bin beeindruckt davon, wie philosophisch Maja Köllinger Emotionen und teilweise aussichtslose Situationen beschreibt. Sie wendet Metaphern an, die passender nicht sein könnten.
Auch die ausschweifende Recherche lässt sich beim Lesen erahnen.
Sowohl die psychologischen Aspekte, als auch alles, was den Bereich der Astrologie betrifft ist authentisch und sehr interessant dargestellt.

Die Gabe Stellas ist etwas, was ich so noch nicht aus der Fantasy oder Fiction-Literatur kannte.
Das Buch ist faszinierend, philosophisch, spannend und bringt alles mit, was ein Lieblingsbuch braucht.


Mein Fazit

Ich habe ein neues Lieblingsbuch entdeckt. Es ist mit Herzblut geschrieben und das spürt man. Ich wurde mehrfach mitten ins Herz getroffen und war ähnlich, wie Stella am Boden zerstört. Ich habe jede einzelne Zeile geliebt und war schon irgendwie traurig, als es vorbei war. So viele einzelne Fäden, die am Ende ein Ganzes bilden, ohne, dass noch Fragen offen bleiben, oder der Leser ratlos zurück bleibt.
Ich bin fasziniert von Stella und Noris. Von ihrer Gabe und ihrer Dynamik.
Wann immer ich nun nachts den Mond erblicke, so denke ich an die beiden und trage ein Lächeln im Gesicht.
Diese Geschichte hat noch lange in mir nachgehallt.

Es steht völlig außer Frage, dass „Mondstaub und Sonnenstürme“ von mir fünf galaktische Sterne erhält, die aus tiefstem Herzen kommen.

Mir bleibt nun nur noch, mich vor Maja zu verneigen und ihr für diese wunderschöne Geschichte zu danken. Ich bin wirklich beeindruckt.

Veröffentlicht am 25.04.2020

Ein wahres Inferno, welches durch wort- und bildgewaltige Sprache überzeugt!

America´s next Magician
0

Rezension zu „America’s next magician“ von Isabel Kritzer



********* Enthält Spoiler bezüglich Band eins*********

„America’s next magician“ setzt nahtlos dort an, wo Band eins endete. Es geht um Leben ...

Rezension zu „America’s next magician“ von Isabel Kritzer



********* Enthält Spoiler bezüglich Band eins*********

„America’s next magician“ setzt nahtlos dort an, wo Band eins endete. Es geht um Leben und Tod und wahre Gesichter werden enthüllt.
Josie hat die Regentenwahl gewonnen und muss nun mit ihrer neuen Rolle als Herrscherin zurechtkommen. Nicht alle bringen ihr den angemessenen Respekt entgegen und es tauchen immer mehr Probleme auf…

Band zwei hat eine andere Grundstimmung, als sein Vorgänger.
Josie muss mit sich selbst ins Reine kommen, um die Führungskraft sein zu können, die ihr Land braucht. Sie muss für sich selbst einstehen, auch, wenn dies in ihrer aktuellen Lage nicht leicht ist. Sie zweifelt an sich, an ihren Fähigkeiten und ihren Gefühlen für Ivan. Es zeigt sich eine innere Zerrissenheit, die Josie nahbar macht. Sie ist eine Kick-Ass Heldin… keine Frage, aber sie hat ihre Fehler, ist nicht perfekt. Diese Ecken und Kanten verleihen ihr eine Authentizität, welche sie für den Leser greifbar macht. Man merkt, wie sehr sie die Ereignisse aus Band eins geprägt haben… vielleicht auch traumatisiert haben.
Zudem ist es für Josie, wie auch für den Leser undurchsichtig, wem zu trauen ist und, wem nicht.

Im Verlauf der Geschichte kommt es zu einer Enthüllung nach der nächsten. Alles, was Band eins an Fragen aufwarf wird in seinem Nachfolger geklärt. Ebenso werden alle Geheimnisse gelüftet.
Insgesamt enthält die gesamte Erzählung eine Dynamik, der man sich beim Lesen nicht entziehen kann.
Isabel Kritzer schreibt wort- und bildgewaltig und erzeugt ein wahres Inferno!
Was mir unglaublich gut gefallen hat war zum einen, dass sich alle Figuren, weiterentwickelt haben. Teilweise auf eine sehr beeindruckende Art. Niemand blieb durch die vergangenen Geschehnisse unberührt.
Des Weiteren enthält die Geschichte viele wichtige Botschaften. Sie ermutigt. An sich selbst zu glauben, besonders dann, wenn man von allen unterschätzt wird.
„Americas next magician“ beschreibt auch, dass Blut nicht immer dicker als Wasser ist. Familie ist nicht das, was unser Stammbaum vorgibt, sondern unser Herz.
Auch in ethischer Hinsicht werden viele Denkanstöße vermittelt. Wie viel Überwachung seitens eines Staates ist hinnehmbar? Ist Technik immer Segen oder auch Fluch? Ab wann geht Fortschritt zu weit? All diese Fragen widmen sich Themen, die der Zukunft des Jahres 2086… Aber, wie weit sind wir davon wirklich entfernt?

Ein weiterer Punkt, auf den ich eine ganze Hymne singen könnte, sind all die starken Frauen, die in der Geschichte vorkommen. Sie alle kämpfen für sich und ihre Ideale. Ob gut oder schlecht sei an dieser Stelle zweitrangig. Wir haben es hier mit Powerfrauen zu tun, die sich von Männern nicht kleinreden lassen, auch, wenn diese es noch so sehr versuchen.

Isabel Kritzer hat eine Welt voller Technik und Magie erschaffen. Eine Welt, in der nichts so ist, wie es scheint. Eine Welt, von der ich mich nun schweren Herzens verabschiede. Tröstlich ist der Gedanke, dass sie stets zwischen den Buchdeckeln auf mich wartet. <3

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2020

Kann man lesen, muss an aber nicht

All of Me
0

Rezension zu „All of me“ von K. L. Kreig

Shaw ist Inhaber einer erfolgreichen Firma und das, was man im Allgemeinen als Frauenheld bezeichnet. Als sein Vater für das Amt des Bürgermeisters kandidiert, ...

Rezension zu „All of me“ von K. L. Kreig

Shaw ist Inhaber einer erfolgreichen Firma und das, was man im Allgemeinen als Frauenheld bezeichnet. Als sein Vater für das Amt des Bürgermeisters kandidiert, sucht er nach einer Frau, die für einen festgelegten Zeitraum, für PR Zwecke seine feste Freundin spielt.
Willow benötigt dringend Geld und nimmt diesen Job nach langen Überlegungen an, nur um etwas später zu bemerken, dass sie nicht ALLE Konsequenzen bedacht hat, die das Ganze mit sich bringt.
Willow war mir von Beginn an sympathisch, denn man erfährt schnell, dass ihr Leben alles andere als leicht ist. Ihre Geschichte bringt durchaus ernste und tiefgründige Aspekte mit sich.
Shaw dagegen fand ich zu Beginn furchtbar. Es brauchte einige Kapitel, bis ich mich mit ihm einigermaßen arrangieren konnte. In den Sequenzen, in denen er mit seiner Familie zusammentraf konnte er meine Sympathie gewinnen.
Die Storyline ist einfach und schnell zu erfassen. Was als Geschäft beginnt entwickelt sich zu etwas leidenschaftlichem
Ich mochte die Dynamik zwischen den Protagonisten. Ihre Konversationen hatten Biss. Ich hatte das Gefühl, dass sich die beiden trotz der unterschiedlichen Welten, aus denen sie stammen auf Augenhöhe begegnen. Von Anfang an sprühen die Funken zwischen den beiden.
Die Entwicklung der Charaktere war gut zu verfolgen.
Die gesamte Zeit hatte ich das Gefühl, die Geschichte in anderer Form bereits gelesen zu haben. Die Storyline ist nichts Neues und insgesamt hatte ich den Eindruck, eine etwas andere Version von 50 Shades of Grey zu lesen. Es gab unglaublich viele Parallelen.
Als dann noch der Ex-Freund von Willow auftauchte, waren eigentlich alle Punkte auf der „Mainstream“-Liste abgehakt.
Nichtsdestotrotz war es schreibstiltechnisch gesehen ein ziemliches Lesevergnügen. K. L. Kreig schreibt fesselnd und dynamisch. Die Seiten flogen nur so dahin.
Sie hat Talent, Gefühle greifbar zu machen. Ich hatte das Gefühl, mitten in der Handlung zu sein.
Da es sich um Band eins einer Dilogie handelt, musste am Ende selbstverständlich etwas passieren, damit der Leser weiterlesen möchte.
Ich jedoch fand diese „Enthüllung“, die es am Ende gab, leider viel zu konstruiert. Es wirkt, als habe die Autorin krampfhaft nach einem möglichst schockierenden Ereignis gesucht und es irgendwie in die Geschichte gebastelt. Es mag ja Zufälle geben… aber nicht SO viele.
Für mich hätte die Geschichte gut nach dem vorletzten Kapitel enden können.
Mein Fazit: „All of me“ ist eine Geschichte, die gut unterhält. Sie hat durchaus ihre tiefgründigen Aspekte. Allerdings würde ich jetzt nicht behaupten, dass es eine „Must-Read“ Geschichte ist. Dafür wurde ich zu wenig mitgerissen. Das Ende hat mich auch irgendwie ernüchtert einfach, weil es so an den Haaren herbei gezogen war. Deshalb gibt’s von mir 3 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.03.2020

Wenn Rapunzels, Dornröschens und Schneewittchens Nachfahren die Welt retten...

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
0

Rezension zu „Märchenfluch (1)- Das letzte Dornröschen“
von Claudia Siegmann

Flo ist 16 Jahre alt und die letzte Nachfahrin von Dornröschen. Wie alle Nachfahren von Märchenfiguren muss sie ein Pflichtjahr ...

Rezension zu „Märchenfluch (1)- Das letzte Dornröschen“
von Claudia Siegmann

Flo ist 16 Jahre alt und die letzte Nachfahrin von Dornröschen. Wie alle Nachfahren von Märchenfiguren muss sie ein Pflichtjahr in einer Agentur ableisten, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Menschen vor dunkler Magie zu beschützen.
Flo entdeckt eines Tages plötzlich, dass sie in der Lage ist, Dinge schwarz zu färben und ihre beste Freundin Anna benimmt sich vom einen auf den anderen Tag total seltsam. Zusätzlich treibt sich ein mysteriöser Kidnapper herum, der an seinen Tatorten Rosenblätter hinterlässt. Was erst nach einem Fall für die Polizei aussieht, stellt sich schnell als magisch heraus und ruft Flo und ihre märchenhaften Kollegen auf den Plan.
Zunächst muss ich sagen, dass ich die Idee der Nachfahren der Märchenfiguren grandios finde. Die Charaktere zeichnen sich dadurch aus, dass sie alle ihre Macken haben. Claudia Siegmann erzählt ihre Geschichte fesselnd und zwischendurch auf eine sehr humorvolle Art und Weise.
Zwischendurch wechselt die Sichtweise für kurze Sequenzen und zeigt das Erleben einer bis dato unbekannten Person.
Im Verlauf der Geschichte kommt es zu vielen Geheimnissen und Enthüllungen, die Lust auf mehr machen.
Einige Wendungen kamen für mich zwar weniger überraschend, dennoch hat dies meinem Leseerlebnis keinen Abbruch getan.
Ich bin komplett begeistert und gespannt, wie es weitergeht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere