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Veröffentlicht am 07.11.2020

Das erste Buch: Bei dem ich nichts auszusetzen habe. Bei dem ich alle, wirklich alle, Protagonisten gern habe. Bei dem ich weiß, dass ich es nie wieder hergeben werde.

What if we Drown
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❞𝐕𝐞𝐫𝐬𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫, 𝐝𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐬𝐭𝐞 𝐳𝐮 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐞, 𝐟𝐮̈𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐮 𝐚𝐦 𝐦𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐫𝐞𝐧𝐧𝐬𝐭. 𝐕𝐨𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧, 𝐰𝐞𝐢𝐥 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐤𝐮𝐫𝐳 𝐮𝐧𝐝 𝐧𝐢𝐞 𝐠𝐞𝐰𝐢𝐬𝐬 𝐢𝐬𝐭. 𝐒𝐞𝐢 𝐝𝐮 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭, 𝐬𝐞𝐢 𝐝𝐚𝐧𝐤𝐛𝐚𝐫, 𝐡𝐨̈𝐫 𝐧𝐢𝐞 𝐚𝐮𝐟 𝐳𝐮 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧, 𝐡𝐨̈𝐫 𝐧𝐢𝐞 ...

❞𝐕𝐞𝐫𝐬𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐦𝐦𝐞𝐫, 𝐝𝐞𝐫 𝐁𝐞𝐬𝐭𝐞 𝐳𝐮 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐒𝐚𝐜𝐡𝐞, 𝐟𝐮̈𝐫 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐮 𝐚𝐦 𝐦𝐞𝐢𝐬𝐭𝐞𝐧 𝐛𝐫𝐞𝐧𝐧𝐬𝐭. 𝐕𝐨𝐫 𝐚𝐥𝐥𝐞𝐧 𝐃𝐢𝐧𝐠𝐞𝐧, 𝐰𝐞𝐢𝐥 𝐮𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐙𝐞𝐢𝐭 𝐤𝐮𝐫𝐳 𝐮𝐧𝐝 𝐧𝐢𝐞 𝐠𝐞𝐰𝐢𝐬𝐬 𝐢𝐬𝐭. 𝐒𝐞𝐢 𝐝𝐮 𝐬𝐞𝐥𝐛𝐬𝐭, 𝐬𝐞𝐢 𝐝𝐚𝐧𝐤𝐛𝐚𝐫, 𝐡𝐨̈𝐫 𝐧𝐢𝐞 𝐚𝐮𝐟 𝐳𝐮 𝐥𝐞𝐫𝐧𝐞𝐧, 𝐡𝐨̈𝐫 𝐧𝐢𝐞 𝐚𝐮𝐟 𝐳𝐮 𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧.❝ (𝐒.𝟑𝟕𝟕)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Vancouver scheint der perfekte Neuanfang für Laurie zu sein, die nach dem tragischen Tod ihres Bruders einen Tapetenwechsel braucht. Doch schon die Ankunft scheint nahezu perfekt, denn alles läuft wie am Schnürchen - na ja, bis zu ihrem ersten Unitag, an dem sie einen Unfall verursacht. Sam, das Opfer, schleicht sich immer mehr in Lauries Herz. Bis zu dem Moment, in dem sie erfährt, was sie und Sam eigentlich verbindet.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Magisch. Das ist das erste Wort, das mir einfällt, wenn ich an „What if we Drown“ denke. Es ist sogar das aller erste Buch, an dem ich nichts auszusetzen habe und jeden einzelnen Protagonisten auf seine Art und Weise gern habe, ja sogar den Taxifahrer! Und sein wir mal ehrlich, spätestens bei Peter Kavinskys im Hot Tub, hatte mich Sarah Sprinz.

Laurie ist ein wundervoller, sensibler und unsicherer Charakter, wohingegen Sam verantwortungsbewusst, liebevoll und teilweise sogar schüchtern ist. Beide zusammen sind berührend, authentisch und machen auch mal Fehler. Allerdings sind es besonders die zweisamen Momente und Gespräche, die das Buch für mich magisch machen. Ja, sie handeln und denken ganz oft nicht perfekt aber genau das hat dafür gesorgt, dass ich mit Laurie und Sam mitgefühlt und mitgefiebert habe. Kurzgefasst: Sie berühren. An dieser Stelle also ein ganz, ganz großes Kompliment an Sarahs Schreibstil. Laurie und Sam haben sich deswegen keineswegs langsam in mein Leserherz geschlichen - nein, vielmehr mit Anlauf und vollem Karacho.

Das besondere an „What if we Drown“ ist außerdem, dass es zwar kritischen Themen anspricht aber nicht darüber urteilt. Es gibt nämlich nicht nur die gute und böse Seite, sondern viele Facetten dazwischen.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Ich könnte ganze Lobeshymnen für „What if we Drown“ schreiben und es wäre trotzdem nicht genug, um das zu beschreiben, was das Buch für mich bedeutet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.11.2020

Bereit für eine zauberhafte Winterwelt bestehend aus Magie und Eis?

Splitter aus Silber und Eis
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❞𝐒𝐜𝐡𝐦𝐢𝐥𝐳 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐞𝐫𝐳, 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐥𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐬 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫𝐭.❝ (𝐒.𝟏𝟕𝟗)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Jährliches Julfest. 20 jährige Opfergabe in Form des schönsten Mädchen des Reiches. Grausamer und arroganter Winter-Fae Prinz. ...

❞𝐒𝐜𝐡𝐦𝐢𝐥𝐳 𝐬𝐞𝐢𝐧 𝐇𝐞𝐫𝐳, 𝐚𝐛𝐞𝐫 𝐥𝐚𝐬𝐬 𝐝𝐞𝐢𝐧𝐬 𝐯𝐞𝐫𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫𝐭.❝ (𝐒.𝟏𝟕𝟗)

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Jährliches Julfest. 20 jährige Opfergabe in Form des schönsten Mädchen des Reiches. Grausamer und arroganter Winter-Fae Prinz.

Wie? Noch nicht genug interessiert? Dann lasst es mich erläutern. Jedes Jahr wird ein Mädchen aus dem Reich Aurum ausgewählt, um den Prinzen des Winters zu stürzen und gleichzeitig das eigene Volk vor eisigen Splittern zu schützen. Das Problem? Bislang ist weder eines der Mädchen erfolgreich gewesen noch nach Aurum zurückgekehrt. Bis jetzt, denn dieses Jahr wurde Veris erwählt, die Prinzessin des Ewigen Frühlings. Wird sie es schaffen, ihre Aufgabe zu bewältigen?

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
„Splitter aus Silber und Eis“ gibt einem ein bisschen die „das Reich der sieben Höfe“-Vibes: Ein tapferes Mädchen, das bestimmte Aufgaben bewältigen muss und sich zeitgleich mit einem Fae abgeben muss. Aber Laura Cardea hat eine wahnsinnig schöne Welt aus Magie, Eis und Charakteren geschaffen, die man leider unterschätzt. Umso spannender und unvorhersehbarer waren daher die Wendungen. Ich muss gestehen, dass die Spannungskurve in der ersten Hälfte für mich relativ konstant war. Versteht mich nicht falsch, es hat Spaß gemacht, die erste Hälfte zu lesen, aber dieses gewisse etwas hat mir gefehlt. Aber dann kam die zweite Hälfte und hat die Spannungskurve mit unzähligen Plot-Twists rasch in die Höhe getrieben. Ernsthaft, zu dem Zeitpunkt konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, weil hinter jeder Seite eine neue Überraschung gelauert hat. Auch Lauras Schreibstil, der so fantasievoll und gefühlvoll ist, trägt hieran seine Schuld.

Veris und Nevan fand ich außerdem absolut erfrischend. Sie, das Mädchen, das für ihr Volk alles tun würde. Er, der grausame, arrogante und kalte Prinz. Ihr merkt schon, die beiden sind sich gar nicht so unähnlich. Sie sind außerdem so unglaublich stur und bewegen sich null auf den anderen zu. Umso amüsanter waren daher die Dialoge untereinander, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
„Splitter aus Silber und Eis“ entführt den Leser in eine zauberhafte Welt mit sturen Charakteren, einem bezaubernden Setting und unvorhersehbaren Wendungen. Ich bin demnach absolut bereit für eine Fortsetzung, die noch nicht einmal in Planung ist.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.10.2020

Idyllisches Setting trifft auf Geheimniskrämerei

Don't LOVE me
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❞𝐍𝐚, 𝐰𝐢𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐞𝐜𝐡𝐭 𝐰𝐚𝐫 𝐝𝐞𝐢𝐧 𝐓𝐚𝐠 𝐚𝐮𝐟 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐒𝐤𝐚𝐥𝐚 𝐯𝐨𝐧 𝐂𝐨𝐥𝐚 𝐛𝐢𝐬 𝐖𝐡𝐢𝐬𝐤𝐞𝐲?❝ - S.49

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Kenzie muss ihr Design-Praktikum aufgrund eines Missgeschicks in den schottischen Highlands absolvieren. Anfangs ...

❞𝐍𝐚, 𝐰𝐢𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐞𝐜𝐡𝐭 𝐰𝐚𝐫 𝐝𝐞𝐢𝐧 𝐓𝐚𝐠 𝐚𝐮𝐟 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐒𝐤𝐚𝐥𝐚 𝐯𝐨𝐧 𝐂𝐨𝐥𝐚 𝐛𝐢𝐬 𝐖𝐡𝐢𝐬𝐤𝐞𝐲?❝ - S.49

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Kenzie muss ihr Design-Praktikum aufgrund eines Missgeschicks in den schottischen Highlands absolvieren. Anfangs gefällt ihr das so gar nicht, doch dann trifft sie auf Lyall Henderson, den Erben der Luxushotelkette und irgendwie ändert sich dann alles. Doch Lyall hat ein Geheimnis und damit dieses nicht ans Licht kommt, muss er sich an bestimmte Regeln halten. Obwohl er weiß das seine Zukunft davon abhängt, ist es ihm noch nie so schwer gefallen, sich an eine bestimmte Regel zu halten.

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Mir hingegen ist es noch nie so einfach gefallen, Charaktere zu verachten, die nicht einmal real sind. Aber keine Sorge, ich spreche hier nicht von den Hauptprotagonisten Kenzie und Lyall, sondern vielmehr von seiner Familie. Aber kommen wir erst einmal zu Kenzie. Kenzie ist eigentlich ein toller Charakter, der auch sehr sympathisch rüber kommt. Dennoch war es ein Auf und Ab mit ihr: Am Anfang mochte ich sie, dann wiederum nicht, dann mochte ich sie wieder und am Ende irgendwie wieder nicht. Das liegt einerseits daran, dass sie so wundervoll mit den Personen umgeht, die ihr wichtig sind, andererseits hätte ich mir oftmals gewünscht, dass sie nicht jedem Gerücht glauben schenkt, sondern Lyall mal persönlich darauf anspricht. Allgemein hat mir die Kommunikation für die Problembewältigung seitens Kenzie gefehlt. Aber auch hier: Ich verstehe, warum sie Entscheidungen für Lyall fällt und kann das auch absolut nachvollziehen, aber gewisse Dinge kann man einfach nicht entscheiden, besonders wenn es um andere Menschen geht.

Lyall hingegen konnte ich direkt zu Beginn ins Herz schließen. Was natürlich nicht zuletzt an seiner Badboy-Aura liegt. Aber man merkt direkt, dass er nicht das Leben führt, dass er eigentlich leben möchte. Das liegt übrigens an der oben genannten Familie. Diese Verachtung zu schaffen ist übrigens eine ganz große Kunst, die dem Schreibstil von Lena Kiefer zuzuschreiben ist. Ich bin tatsächlich fast nur so durch die Seiten geflogen, weil es so unglaublich viel Spaß gemacht hat das Buch zu lesen. Aus diesem Grund wollte ich das Buch eigentlich auch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Die Handlung an sich hat mir auch sehr gut gefallen, da die Beziehung zwischen Lyall und Kenzie gar nicht so stark in den Vordergrund gerückt wird wie vermutet. Der Fokus lag vielmehr auf der Geheimniskrämerei rund um Lyall. Und obwohl ich schon zu Beginn eine Vermutung hatte, die sich auch bewahrheitet hat, konnte ich es gar nicht mehr abwarten, bis das Rätsel darum endlich aufgelöst wurde. Umso enttäuschter war ich dann wiederum von Kenzies Reaktion, denn auch hier hat die Kommunikation wieder einmal gefehlt. Denn egal was Lyall getan oder gesagt hat, er ist nicht für die Handlung andere verantwortlich! Dennoch bin ich gespannt, wie es zwischen den beiden weitergehen wird und natürlich wie das Drama rund um die Hendersons weiterentwickeln wird.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
„Don‘t LOVE me“ ist ein toller Auftakt der neuen Trilogie von Lena Kiefer, der mit idyllischem Setting, Geheimniskrämereien und mit, teilweise, angenehmen Charakteren das Leserherz zum schneller schlagen bringt.

→ 𝚎𝚛𝚜𝚌𝚑𝚒𝚎𝚗𝚎𝚗 𝚊𝚖 𝟷𝟸.𝟷𝟶.𝟸𝟶𝟸𝟶 𝚋𝚎𝚒 𝚌𝚋𝚓 𝙹𝚞𝚐𝚎𝚗𝚍𝚋𝚞̈𝚌𝚑𝚎𝚛; 𝟺𝟹𝟸 𝚂𝚎𝚒𝚝𝚎𝚗; 𝟷𝟸,𝟿𝟶€

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Ein abschließender Teil, der mehr Potenzial hätte.

Beta Hearts
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❞𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐖𝐞𝐬𝐞𝐧. 𝐅𝐮̈𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐤𝐨̈𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬, 𝐰𝐚𝐬 𝐮𝐧𝐬 𝐚𝐮𝐬𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭. 𝐃𝐢𝐞 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐡𝐞𝐢𝐭, 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐮 𝐚𝐧𝐬𝐭𝐫𝐞𝐛𝐬𝐭, 𝐢𝐬𝐭 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐨𝐩𝐭𝐢𝐦𝐚𝐥𝐞𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐝𝐢𝐞 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐢𝐠𝐞. 𝐍𝐢𝐞𝐦𝐚𝐧𝐝 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐝𝐚𝐬 𝐚𝐛𝐬𝐭𝐫𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧. ...

❞𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐟𝐫𝐞𝐢𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐖𝐞𝐬𝐞𝐧. 𝐅𝐮̈𝐡𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐞𝐧𝐭𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧 𝐳𝐮 𝐤𝐨̈𝐧𝐧𝐞𝐧 𝐢𝐬𝐭 𝐝𝐚𝐬, 𝐰𝐚𝐬 𝐮𝐧𝐬 𝐚𝐮𝐬𝐦𝐚𝐜𝐡𝐭. 𝐃𝐢𝐞 𝐌𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐡𝐞𝐢𝐭, 𝐝𝐢𝐞 𝐝𝐮 𝐚𝐧𝐬𝐭𝐫𝐞𝐛𝐬𝐭, 𝐢𝐬𝐭 𝐯𝐢𝐞𝐥𝐥𝐞𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐨𝐩𝐭𝐢𝐦𝐚𝐥𝐞𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐝𝐢𝐞 𝐣𝐞𝐭𝐳𝐢𝐠𝐞. 𝐍𝐢𝐞𝐦𝐚𝐧𝐝 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐝𝐚𝐬 𝐚𝐛𝐬𝐭𝐫𝐞𝐢𝐭𝐞𝐧. 𝐀𝐛𝐞𝐫 𝐞𝐢𝐧 𝐋𝐞𝐛𝐞𝐧 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐋𝐢𝐞𝐛𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐢𝐬𝐭 𝐧𝐢𝐜𝐡𝐭 𝐛𝐞𝐬𝐬𝐞𝐫 𝐚𝐥𝐬 𝐝𝐞𝐫 𝐓𝐨𝐝.❝ - S.184

𝙰𝚗𝚖𝚎𝚛𝚔𝚞𝚗𝚐:
„Beta Hearts“ ist der abschließende Teil einer Trilogie von Marie Grasshoff. Er sollte demnach nach „Neon Birds“ und „Cyber Trips“ gelesen werden.

→ Diese Rezension enthält Spoiler - lesen auf eigene Gefahr.

𝙳𝚊𝚛𝚞𝚖 𝚐𝚎𝚑𝚝‘𝚜:
Kami steht kurz davor die gesamte Menschheit zu infizieren und sie in hyperfunktionale Cyborgs zu verwandeln. Doch eine Entdeckung bereit Hoffnung im Kampf gegen die künstliche Intelligenz. Bevor es allerdings zum endgültigen Schlag kommen kann, spaltet sich die fünfköpfige Gruppe in zwei Lager. Doch wer wird am Ende als Sieger aus der Schlacht hervorgehen?

𝙼𝚎𝚒𝚗𝚎 𝙼𝚎𝚒𝚗𝚞𝚗𝚐:
Der dritte Teil knüpft zum Glück direkt an den Cliffhanger aus Band zwei an, denn ehrlich gesagt, hätte ich es kein bisschen länger ausgehalten, ohne zu wissen wie es mit Okijen weitergeht. Allerdings ist die folgende Handlung dann doch relativ lange nur auf die Flucht im Zug bezogen, was meinen Lesefluss ein wenig ins Stocken gebracht hat. Das hat aber keinesfalls etwas mit dem Schreibstil zu tun, denn dieser ist leicht, relativ lebhaft und verständlich. Auch der Perspektivenwechsel ist immer leicht und begreiflich. Besonders schön fand ich allerdings die Fetzen aus der Vergangenheit, die aus Sicht von Okijen, Flover und Andra erzählt werden. Das hat mir persönlich die Charaktere einfach noch näher gebracht und einige Handlungsweisen konnte ich hiermit deutlich besser nachvollziehen.

Andra hat im dritten Teil einen sehr wichtigen Part und wurde deswegen auch mehr in der Vordergrund gerückt. Meiner Meinung nach, war das auch nicht zu viel des Guten oder so. Sie ist ein starker Charakter, der auch mal logisch nachdenkt und nicht mit dem Kopf durch die Wand geht. Sie hat gezeigt, dass man seinen Prinzipien treu bleiben soll. Schade fand ich hingegen, dass Okijen (mein heimlicher Liebling) so wenig Sendezeit hatte. Und als er diese hatte, hätte ich ihm am liebsten eine übergezogen. Mit einem Stuhl 😅. Aber irgendwie hat dieser Verrat auch zu ihm gepasst, weil er zu Beginn Andras Dorf ja ebenfalls nicht retten wollte.

Es gab aber auch viele Plot-Twist, die ich nicht habe kommen sehen, so auch die Sache mit Okijen. Aber auch die Handlungen der goldenen Drei waren sehr überraschend. Ich meine, es war klar, dass sie nicht einfach so an die Macht gekommen sind, aber das Ausmaß war dann doch überraschend für mich. Spannend war auch, dass man anhand der Radiointerviews mehr über Marshall, Liza und Alaska erfahren durfte. Allerdings waren es besonders die kleinen Dinge, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Damit meine ich zum Beispiel die Erwähnungen von Gerta.

Ich habe mich so unglaublich auf den finalen Schlag gefreut und ab der Hälfte des Buchs, konnte ich dieses auch nicht mehr aus der Hand legen. Aber das Ende kam schnell und genauso rasch wer der Kampf, auf den man seit Band 1 hinfiebert, auch schon vorbei. Das Ende ist so simpel und einfach, dass ich mich frage, warum da nicht schon im Vorfeld jemand draufgekommen ist. Aber die Lösung macht natürlich auch irgendwo Sinn. Und obwohl das Ende relativ offen gehalten wird, finde ich, dass es einfach der perfekte Abschluss für die Reihe ist. Dennoch wäre der weitere Verlauf bezüglich des Regierungssystems super spannend gewesen.

𝙵𝚊𝚣𝚒𝚝:
Meine Erwartungen nach den beiden Vorgängern waren sehr hoch und dementsprechend hatte ich auch ein episches Finale vor Augen. Leider kam das Ende dann doch sehr plötzlich und war auch genauso schnell wieder vorbei. Dennoch möchte ich die „Neon Birds“-Reihe nicht mehr missen und bin froh, dass jeder Charakter sein persönliches Happy-End bekommen hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.10.2020

Eine Weihnachtsgeschichte zum Verlieben

Winterzauber in Mayfair
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❞ 𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐥𝐞𝐮𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐖𝐞𝐢𝐡𝐧𝐚𝐜𝐡𝐭𝐬𝐬𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞 ...❝ - S.509

Darum geht‘s:
Die junge Lehrerin Emily Parker hat ein schweres Jahr hinter sich. Zuerst wird sie von der Liebe enttäuscht, dann zieht auch noch ...

❞ 𝐖𝐢𝐫 𝐬𝐢𝐧𝐝 𝐚𝐥𝐥𝐞 𝐥𝐞𝐮𝐜𝐡𝐭𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐖𝐞𝐢𝐡𝐧𝐚𝐜𝐡𝐭𝐬𝐬𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞 ...❝ - S.509

Darum geht‘s:
Die junge Lehrerin Emily Parker hat ein schweres Jahr hinter sich. Zuerst wird sie von der Liebe enttäuscht, dann zieht auch noch ihr Mitbewohner aus und jetzt darf die unmusikalische Emily auch noch ein Wintermusical mit ihrer Klasse auf die Beine stellen. Und als wäre das nicht schon genug, taucht auch noch der skandalumwitterte Popstar Ray Stone verkatert im Schulschuppen auf. Kann ihr Weihnachtsfest also doch noch gerettet werden?

Meine Meinung:
„Winterzauber in Mayfair“ beinhaltet für mich alle Zutaten, die eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte braucht: zwei liebenswürdige Charaktere, weihnachtliches Londoner Ambiente und ein kleines Weihnachtswunder.

Emily ist ein aufrichtiger und liebenswürdiger Charakter, der einem direkt ans Herz wächst. Sie hatte es nicht immer leicht und dennoch ist sie großherzig und einfach nur toll. Und obwohl ich wahrlich kein Fan von Käse bin, im Gegensatz zu Emily, kann ich mich super in sie hineinversetzen. Und das, obwohl aus der Erzählperspektive erzählt wird. Ray ist ein kleiner Grinch. Bei ihm läuft momentan ebenfalls einiges im Leben schief und das letzte was er jetzt noch braucht, ist Weihnachten in all seiner Pracht. Aber Ray kann man mit seiner hilfsbereiten, verständnisvollen und liebevollen Seiten ebenfalls nur lieb haben. Allgemein wachsen einem alle Charakter, auf die ein oder andere weiße, ans Herz. So auch Allan und Jonah aber auch ihre Grundschulklasse, die einem mit genialen und amüsanten Gesprächen fast durchgehend ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Wobei, ich hatte wegen des ganzen Buches eigentlich ein Dauerlächeln im Gesicht.

Auch das Setting ist einfach nur magisch, zauberhaft und macht Lust auf Weihnachten. Wer schon mal während der Winterzeit in London war und im Winter Wonderland am Hyde Park die kitschige aber liebevolle Weihnachtswelt erleben durfte, der weiß, dass hier die Weihnachtsgefühle nur so hochkommen. Und genau das konnte Mandy Baggot auch mit ihren Beschreibungen erzielen. Sie schreibt einfach mit so viel Gefühl und gleichzeitig auch mit so viel Humor, dass man nicht anders kann, als sich alles bildlich vorzustellen. Und wenn ich nur an die umgeschrieben Weihnachtslieder denke, dann stiehlt sich automatisch ein Schmunzeln in mein Gesicht. Okay streicht das, wenn ich an die ganzen Geschichte mit ihren aufs uns abs denken, stiehlt sich ein Schmunzeln in mein Gesicht.

Die Geschichte schleicht sich mit allem drum und dran genauso sanft ins Herz wie rieselnde Schneeflocken. Sie zeigt, wie wichtig es ist, vorurteilsfrei anderen Menschen gegenüber zu sein und niemals aufzugeben, egal an welchem Tiefpunkt man angelangt ist.

Fazit:
Mandy Baggot hat mit „Winterzauber in Mayfair“ eine herzerwärmende, zauberhafte Weihnachtsgeschichte gezaubert, die aus wichtigen Botschaften, Freude und Vielfalt besteht. Ein kleines Weihnachtswunder ❄️!

→ erschienen am 21.09.2020 bei Goldmann

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