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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2018

Amazing!

I Am Death. Der Totmacher
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Inhalt:
Vor dem Los Angeles International Airport wird eine brutal zugerichtete Leiche gefunden. In ihrem Hals steckt ein Zettel mit einer Botschaft: Ich bin der Tod. Profiler Robert Hunter ist der Einzige, ...

Inhalt:
Vor dem Los Angeles International Airport wird eine brutal zugerichtete Leiche gefunden. In ihrem Hals steckt ein Zettel mit einer Botschaft: Ich bin der Tod. Profiler Robert Hunter ist der Einzige, der den Täter finden kann. Bald fasst er einen Verdächtigen. Doch da taucht eine weitere Leiche auf. Hunter hat den Falschen. Und der Mörder hat gerade erst begonnen...

Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt auch irgendwie zu dem Buch. Es ist dunkel und schaurig!

Meine Meinung:
Das Buch hat mir bestens gefallen. Schon zu Beginn war ich hingerissen von dem Schreibstil des Autors; dieser ist einfach nur grandios. Es ist erstaunlich, dass die Spannung wirklich nie weg war. Es blieb vom ersten bis zum letzten Wort spannend und fesselnd.
Die Struktur des Buches ist auf jeden Fall gelungen und ermöglicht einen angenehmen Lesefluss sowie ein schnelles vorankommen. Man muss einfach ständig weiter lesen und möchte das Buch bis zum Ende nicht aus der Hand legen.
Besonders der Charakter beziehungsweise die Darstellung des Mörders wird sehr, sehr, sehr gut!! Er kommt so freundlich und vertrauenswürdig herüber, so dass man niemals auch nur auf die Idee kommen würde, dass dieser böse Absichten hat oder auch nur jemandem weh tun könnte.
Jeder Charakter ist meines Erachtens gut kreiert.
In allem ist dieses Buch nur zu empfehlen!! Einfach fantastisch!!!

Veröffentlicht am 12.09.2018

Wenn der Schnee zu bluten beginnt...

Blood on Snow. Der Auftrag
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Ich war zu Beginn sehr fasziniert von der Aufmachung und den ersten Innenseiten. Mehr als angemessen für einen Krimi.
Der Schreibstil des Autors ist unheimlich poetisch und "interessant". Bei seinem Stil ...

Ich war zu Beginn sehr fasziniert von der Aufmachung und den ersten Innenseiten. Mehr als angemessen für einen Krimi.
Der Schreibstil des Autors ist unheimlich poetisch und "interessant". Bei seinem Stil wird der Lesefluss nicht unterbrochen und man hat die zweihundert Seiten ruck zuck durch. Einen großen Kritikpunkt hab ich trotzdem: Es kam keine Spannung auf! Der Inhalt ist eher enttäuschend. Man hätte aus der Idee zu diesem Buch einfach noch viel, viel mehr rausholen können. Der Charakter Olav (Protagonist) ist mir sehr sympathisch. Trotz dass er ein Auftragskiller ist und glaubt, dass er nur Menschen tötet die es auch verdient haben, hat er eine ausdrucksstarke Persönlichkeit. Ich hab gemerkt, dass Olav mir zum Ende immer mehr ans Herz gewachsen ist. Den anderen Charakter den ich erwähnen will, ist die Frau, die Olav beschützen sollte. Ihre Handlungen empfand ich als sehr vorhersehbar und irgendwie auf eine Art und Weise unspektakulär. Mir hat das Buch leider nicht so gefallen und es konnte mich auch nicht überzeugen den nächsten Teil der Reihe zulesen.
Vier Sterne für diesen etwas anderen Auftrag.

Veröffentlicht am 12.09.2018

Tauch ein in die Welt des Grauens

Stirb, mein Prinz
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Worum geht es?

Ein altes Haus soll abgerissen werden. Als die Arbeiter vorbei kommen, machen sie eine schreckliche Entdeckung - ein Käfig aus Menschenknochen ist im Keller aufgebaut. Und was befindet ...

Worum geht es?

Ein altes Haus soll abgerissen werden. Als die Arbeiter vorbei kommen, machen sie eine schreckliche Entdeckung - ein Käfig aus Menschenknochen ist im Keller aufgebaut. Und was befindet sich in dem Käfig? Ein verwahrloster kleiner Junge, der kaum sprechen kann. Er ist in schlechter körperlicher und psychischer Verfassung. Er ist verstört und stammelt im Krankenhaus nur etwas von einem "Gärtner". Kommissar Phil Brennan und Profilerin Marina Esposito werden hinzugezogen und stören somit einen kaltblütigen Menschensammler, der seit mehr als dreißig Jahren einem grausamen Ritual folgt. Bei der Suche nach dem Täter trifft Phil auf den Obdachlosen Paul, den er in der Nähe des Tatortes auffindet. Paul scheint verwirrt zu sein, denn er zitiert Bibelstellen und spricht immer wieder von "dem Garten". Spielt er das nur vor? Erschwerend kommt hinzu, dass der neue DCI Brian Glass die Ermittlungen nicht wirklich vorantreibt und womöglich mehr weiß als er zugibt. Der "Gärtner" will den Jungen zurück und versucht alles um sein Ritual zu beenden. Zudem kommen Marina und Phil einer Menschenhandelsbande auf die Schliche und mit der Zeit wird auch Phil persönlich in den Fall einbezogen, denn etwas aus seiner Vergangenheit scheint ihn einzuholen - irgendetwas versucht aus seinem Unterbewusstsein auszubrechen, er hat das Gefühl, die ganze Situation zu kennen...

Das Cover

Auf dem Cover ist der Titel mit einer starken Präsens vertreten. Mittendurch ist ein fast durchgerissenes Seil zusehen. Das lässt darauf schließen, dass das Leben eines Menschen am seiden Faden hängt. Der pink Ton vermindert jedoch das Ausmaß der Grausamkeit, die das Cover eigentlich ausstrahlt.

Das Buch selbst liegt mit seinen 528 Seiten angenehm in der Hand. Es ist in vier Teile aufgeteilt - nach den Jahreszeiten gehend.

Meine Meinung

Ich empfehle das Buch, weil man als Leser eingebunden wird. Tania Caver schafft es den Leser von der ersten Seite an das Buch zu fesseln und bis zur letzten Seite die Spannung zu halten. Schon zu Beginn wird man mit schrecklichen Ereignissen konfrontiert. Durch ihren geheimnisvollen und flüssigen Schreibstil lässt es sich einfach lesen. Außerdem sind die Kapitel ziemlich kurz wodurch man schnell vorankommt. Durch ihre besondere Art wird man das ein oder andere Mal in die Irre geführt. Man fiebert mit den Hauptpersonen mit und ist beim Geschehen ganz nah dabei, hat das Gefühl in die Ermittlungen eingebunden zu sein. Man blickt der nackten Angst entgegen. Und wird in eine Welt voller Grauen geworfen. Der Titel der deutschen Ausgabe ist meiner Meinung nach falsch gewählt / übersetzt. (Original Titel: Cage of Bones)

Veröffentlicht am 12.09.2018

Herzenssache

Mann ohne Herz
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Worum geht es?

Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch und ein Psychopath, der sein Unwesen treibt.
Für Siri Bergmann ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ...

Worum geht es?

Sommer in Stockholm. Die Nächte hell, die Temperaturen ungewöhnlich hoch und ein Psychopath, der sein Unwesen treibt.
Für Siri Bergmann ist es der erste Tag in ihrem neuen Job. Nachdem ihre Praxis schließen musste, arbeitet die Psychotherapeutin nun bei der Polizei - als Profilerin soll sie psychologische Täterprofile erstellen. Gleich ihr erster Fall ist von großer Brisanz: Ein Mörder hat es auf attraktive, gut situierte Männer abgesehen - homosexuelle Männer. Er tötet sie und schneidet ihnen das Herz heraus. Ist der Mörder ein verrückter Schwulenhasser? Oder deutet die Grausamkeit der Tat auf einen ganz anderen Zusammenhang hin? Was war sein Motiv? Wie kann man zu so einem Mord im Stande sein?
Dabei könnte es so eine schöne Idylle sein, mit ihrem Mann und ihrem kleinen Sohn...

Cover

Das Cover ist schlicht gehalten und hat eine spezielle Wirkung auf den Leser. Es strahlt Einsamkeit, einer verflossen Liebe und Verzweiflung aus. Es lässt einen ängstlichen, geheimnisvollen Eindruck zurück. Man sieht darauf einen großen See, einen Waldrand im Hintergrund und ein schmaler Steg der an einem kleinem Häuschen endet. Es sieht wunderschön aus und sieht aus wie der perfekte Urlaubsort, doch die Sommeridylle hat einen tiefen Riss bekommen und es ist nichts wie es auf den ersten Blick scheint.


Meine Meinung

Dadurch, dass die Leseprobe mich gleich ab dem ersten Satz gefesselt und in sich verschlungen hat, hatte ich hohe Erwartungen an das Buch, die meiner Meinung nach nicht komplett gestillt wurden. Das Buch hatte seine Höhen und Tiefen, doch leider wurde es ab der Mitte etwas langweilig und ich fand es zu lang gezogen. Ich spielte mit dem Gedanken einfach abzubrechen, aber dann hat mich das Buch doch noch gepackt und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Man fiebert mit Siri Bergmann mit, ermittelt zusammen mit ihr und denkt man hat den Mörder längst überführt, doch das Ende brachte etwas ganz anderes hervor und war eine große Wendung. Das Buch zieht einen zum Ende hin nochmal in sich und lässt einen nicht mehr raus, bis es vorbei ist. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Autorinnen mit verschiedenen Perspektiven gearbeitet haben und man so auch etwas aus der Vergangenheit erfährt. Alles in allem ist das Buch ein weiteres, gelungenes und lesenswertes Werk der Autorinnen.

Veröffentlicht am 12.09.2018

Liebesgeschichten müssen nicht 0815 sein..gutes Beispiel dafür!

Ana und Zak
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Inhalt:
Das Buch "Ana und Zak" geht um zwei Teenager, die ein komplett anderes Leben leben, aber doch durch ihren Schmerz verbunden sind, was sie durch eine heraufbeschwörte Katastrophe bemerken.

Cover: ...

Inhalt:
Das Buch "Ana und Zak" geht um zwei Teenager, die ein komplett anderes Leben leben, aber doch durch ihren Schmerz verbunden sind, was sie durch eine heraufbeschwörte Katastrophe bemerken.

Cover:
Das Cover des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Es passt zum Buch wenn man die "Umstände" kennt. Dennoch sieht es etwas kindlich aus, was mich aber nicht weiter stört und auch nicht meine Neugierde auf den Inhalt genommen hat.

Meine Meinung:
Fang ich mal an mit den ersten Seiten. Diese haben bei mir nämlich eine sehr positiven Eindruck hinterlassen. Mir gefällt über das gesamte Buch, dass die Perspektiven der beiden Teenager immer wechseln, sodass man ja nichts verpasst aus jeder Sicht.
Auch der Schreibstil des Autors ist vielversprechend, angenehm und fließend. Ich hab das Buch an nur einem Tag durchgelesen, weil die "Kapitel" so kurz sind, man dadurch einfach schnell voran kommt; und nicht zu vergessen die gute Handlung, die mir viel Freude gebracht hat.
Ein Kritikpunkt hätte ich allerdings doch noch bezüglich der Handlung. Mir persönlich waren die aufeinander folgenden Missgeschicke zu viel. Es hat einfach nicht mehr aufgehört und als dann kurz vor dem Ende noch ein Mann mit Waffe ins Spiel kam, war mir das wirklich zu viel. Damit aber nicht genug, denn darauf folgten noch ein paar "Katastrophen", sodass ich das Gefühl hatte, dass das Buch einfach nur noch in die Länge gezogen wird. Und das Ende ist mir irgendwie auch etwas zu offen und kam "plötzlich".
Aber zusammenfassend ein gelungenes Buch, welches empfehlenswert ist und in meinen Augen auf jeden Fall vier Sterne verdient hat.