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Veröffentlicht am 08.05.2026

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Full Speed to a Crash Landing (Deutsche Ausgabe)
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„Full Speed to a Crash Landing“ von Beth Revis ist ein wildes Weltraumabenteuer, in dem eine clevere Weltraum-Plünderin einen Regierungsbeamten auf Trab hält.
Für die toughe Ada Lamarr könnte diese Plünderer-Mission ...

„Full Speed to a Crash Landing“ von Beth Revis ist ein wildes Weltraumabenteuer, in dem eine clevere Weltraum-Plünderin einen Regierungsbeamten auf Trab hält.
Für die toughe Ada Lamarr könnte diese Plünderer-Mission die letzte sein, denn nach einem riesigen leck in ihrem kleinen Raumschiff geht ihr der Sauerstoff aus. In wirklich letzter Sekunde wird sie von einem Regierungsschiff gerettet, welches sich ganz offensichtlich auf einem geheimen Einsatz befindet. Die Crew ist zunächst misstrauisch gegenüber dem ungebetenen Gast, aber Ada lässt sich nicht abschrecken und genießt das gute Essen und die komfortable Kabine. Am liebsten provoziert sie den attraktiven Regierungsagenten Rian White, der immer stärker von der cleveren und unerschrockenen Space-Piratin fasziniert ist. Dabei ahnt er jedoch nicht, warum Ada wirklich an Bord seines Raumschiffs ist und dass das alles mehr als nur Zufall sein könnte.

In dem spacigen Weltraumabenteuer von Beth Revis wird von Anfang an ein rasantes Erzähltempo vorgelegt, so dass man bei den kurzen Kapiteln am liebsten immer weiterlesen möchte. Ich liebe den lockeren und humorvollen Schreibstil, der perfekt zu unserer ungewöhnlichen Heldin Ada passt. Zudem freue ich mich, dass alle drei Teile der Story in einem Buch vereint sind und man bis zum Finale durchlesen kann.
Ada ist einfach unglaublich und ihr trockener Humor ist genial. Sie ist in fast jeder Situation allen mindestens einen Schritt voraus und auch falls nicht, kann sie wahnsinnig schnell improvisieren. Obwohl sie sich stets am Rande der Legalität und ausschließlich in Grauzonen bewegt, hat sie doch einen starken moralischen Kompass, der sie so liebenswert macht.
Rian hat eigentlich keine Chance, aber er macht umso mehr Spaß, wenn er es versucht. Die knisternde Tension zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar und ich hätte mir am liebsten noch viel mehr davon gewünscht. Aber der Weg, den die Autorin gewählt hat, passt ganz klar besser zu den Charakteren, von denen ich mir unbedingt weitere spannende und abenteuerliche Storys wünsche.

Mein Fazit:
Ich hatte richtig viel Spaß bei diesem verrückten Weltraum-Heist und gebe die vollen fünf Sternchen und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Noch tiefere Abgründe

Burnham Dynasty 2
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„Burnham Dynasty – Weil wir es sind“ von Julie Marinello ist der zweite Band ihrer Royal Romance Reihe über ein traditionsreiches britisches Adelshaus.
Burnham Manor ist noch immer tief erschüttert von ...

„Burnham Dynasty – Weil wir es sind“ von Julie Marinello ist der zweite Band ihrer Royal Romance Reihe über ein traditionsreiches britisches Adelshaus.
Burnham Manor ist noch immer tief erschüttert von den letzten Familienskandalen, aber Ruhe scheint auch nach dem Tod des widerlichen Patriarchen nicht einzukehren. Die Erbfolge bleibt weiter ungeklärt, der Jacob weiß noch nicht, ob er tatsächlich der neue Herr auf Burnham Manor werden will. Zu verwirrend sind seine Gefühle für seine Cousine Lily, obwohl sich ja nun herausgestellt hat, dass eine Beziehung tatsächlich möglich wäre. Bevor jedoch diese kleine Flamme der Hoffnung auflodern kann, wird Lily zur Rettung der Familienfinanzen geopfert. Sie soll eine arrangierte Ehe mit dem schwerreichen Aristokratensohn Benjamin eingehen, um ihren Platz in der Familie zu sichern. Schon immer hat Lily alles getan, um perfekt zu sein. Aber kann sie so wirklich weitermachen?

Die tiefen Abgründe, die Julie Marinello in ihrer emotionalen Royal Romance auf Burnham Manor aushebt, sind wirklich richtig finster und bodenlos. Immer wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, setzt die Autorin noch einen drauf. Das macht diese Story aber so unvorhersehbar und spannend.
Die Tension zwischen Lily und Jacob konnte man bereits im Vorgängerteil fühlen und jetzt wird endlich aufgedeckt, was wirklich zwischen ihnen läuft. Nach außen hin bleibt ihre Liebe verboten, aber auch innerhalb der Familie türmen sich jede Menge Hindernisse auf.
Diese Familie ist zutiefst dysfunktional und toxisch. Die Ausmaße sind immer wieder erschreckend, auch wenn man durch die wechselnden Perspektiven einen Einblick in die Motive der unterschiedlichen Familienmitglieder bekommt.
Vor allem die Entwicklung von Lily ist positiv, auch wenn sie auf ihrem Weg falsche Abzweigungen nimmt. Der Druck, der auf ihr lastet, ist unmenschlich, und so konnte ich verstehen, warum sie manche Entscheidungen getroffen hat. Ihre Geschichte hat mich definitiv berührt. Mit einigen Twists hätte ich überhaupt nicht gerechnet, obwohl man bei dieser Familie auf alles gefasst sein muss.

Mein Fazit:
Überzeugende Fortsetzung und von mir sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Lovely Daisy

Picking Daisies on Sundays
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„Picking Daisies on Sundays“ von Liana Cincotti ist eine unheimlich süße Friends-to-Lovers Romance, bei der man die Protagonisten gern mal zum Kommunikations-Workshop schicken würde.
Seit ihrem ersten ...

„Picking Daisies on Sundays“ von Liana Cincotti ist eine unheimlich süße Friends-to-Lovers Romance, bei der man die Protagonisten gern mal zum Kommunikations-Workshop schicken würde.
Seit ihrem ersten Jahr an der Highschool waren Daisy und Levi die besten Freunde, denn der Verlust ihrer Väter verband sie von Anfang an. Sie kannten sich in und auswendig und doch merkte Levi offenbar nicht, dass Daisy schon seit einiger Zeit hoffnungslos in ihn verliebt war. Beim Abschlussball wollte sie ihm endlich ihre Gefühle gestehen, doch dann brach er ihr Herz. Daisy brauchte zu ihrem eigenen Schutz Abstand und erst jetzt, vier Jahre später, laufen sie sich in New York zufällig über den Weg. Daisy hat Mühe die alten Schmetterlinge im Zaum zu halten, vor allem, nachdem Levi sie bittet, so zu tun, als sei sie seine feste Freundin und ihn auf die Hochzeit seiner Schwester zu begleiten. Sie will keinesfalls ein zweites Mal in Herzschmerz zerfließen.

So rosarot und zuckersüß wie das Cover, so ist auch die Geschichte von Daisy und Levi. Liana Cincotti hat einen leichten und lockeren Schreibstil, der sowohl zu den ganz jungen Versionen von Daisy und Levi, als auch zu ihren fast erwachsenen Ichs passt. Die gesamte Handlung wird aus der Perspektive der unglücklich verliebten Daisy erzählt und ich hätte mir echt gewünscht, ab und zu die Sichtweise von Levi zu lesen. So kann man seine Gefühle nur erraten, aber man muss kein Psychologe sein, um die eigentlich offensichtlichen Anzeichen in seinem Verhalten zu lesen.
Für Daisy gilt das nicht, denn sie hat keine rosarote Brille, sondern leider eine blickdichte Schutzbrille auf. Anders kann man sich die permanente Miscommunication nicht erklären, die sich durch die gesamte Beziehungsgeschichte von Daisy und Levi zieht.
Die Autorin schafft aber gekonnt den schmalen Grat zu halten, so dass ich nie genervt war, sondern einfach nur mitgefiebert und mitgehofft habe, dass sie endlich zu ihren Gefühlen stehen. Ihre liebenswerten Familien und ihre Freunde sind im selben Team und wirklich stark geforderte Wingmen und Wingwomen.
Die süße Lovestory ist berührend und zuckersüß. Die beiden Hauptcharaktere sind nerdig und herrlich unperfekt und dadurch absolut liebenswert. Man will einfach nur in einem Meer von Gänseblümchen dahinschmelzen und letztendlich nach einem romantischen Happy End Herzchen in den Augen haben.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Fesselnde Romantasy

Masked by Nightfall
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„Masked by Nightfall“ von Kim Nina Ocker ist der erste Band ihrer packenden New Adult Romantasy Reihe Last Shadows.
Elodie Havare kann das Leiden ihrer Familie nicht mehr mit ansehen und geht einen letzten ...

„Masked by Nightfall“ von Kim Nina Ocker ist der erste Band ihrer packenden New Adult Romantasy Reihe Last Shadows.
Elodie Havare kann das Leiden ihrer Familie nicht mehr mit ansehen und geht einen letzten verzweifelten Ausweg, um ihnen finanzielle Erleichterung zu verschaffen. Sie meldet sich heimlich für die Auslese, wo neue Rekruten der berüchtigten Schattensoldaten gesucht werden. Diese bewachen die Grenze zum Reich der gefallenen Götter und haben kaum ein langes Leben. Für jemanden wie Elodie ist dies eigentlich ein Selbstmordkommando, doch überraschenderweise schafft sie es tatsächlich, die ersten Tage lebend zu überstehen. Elodie möchte am liebsten unsichtbar bleiben, aber spätestens als ihr ein neuer Partner zugeteilt wird, ist es damit vorbei. Der arrogante Jax Elder ist so ziemlich das Gegenteil von unsichtbar und leider lässt er sich von Elodie auch nicht abschrecken.

Kim Nina Ocker geht diesmal in Richtung Romantasy und das war definitiv eine grandiose Idee. Die berührende und spannende Story von Elodie konnte mich ab der ersten Seite in ihren Bann ziehen, was sowohl am fesselnden Schreibstil der Autorin als auch an den tiefgründigen und facettenreichen Charakteren lag.
Das Bild der Gesellschaft ist ziemlich düster und Elodie ist samt ihrer Familie im ganz unteren Teil der Nahrungskette angelangt. Ihre Verzweiflung ist spürbar und auch wenn sie quasi jede Minute mit ihrem Tod rechnet, merkt man, dass Elodie eigentlich gern überleben will und eine Kämpferin ist.
Elodies Vertrauensprobleme sind aus Gründen unglaublich tief und ich konnte dies absolut nachvollziehen. Natürlich will man sie manchmal am liebsten zu ihrem Glück zwingen, aber letztendlich sind ihre bisherigen Erfahrungen traumatisch und in ihrem Kopf und Herzen verwurzelt.
Jax scheint das komplette Gegenteil zu sein und ich mochte ehrlich, wie sehr er sich um Elodie bemüht und trotz aller Widerstände nie wirklich aufgibt.
Die großartige und explosive Chemie zwischen Jax und Elodie ist unbestreitbar. Hier machen beide Charaktere eine gelungene Entwicklung durch, wobei der Weg von Elodie viel steiniger ist. Die gesamte Handlung wird aus ihrer Perspektive erzählt und das reicht in diesem Fall auch tatsächlich aus. Mir hat nichts gefehlt, zumal die Briefe am Anfang der Kapitel oft auch einen Einblick in die Gefühle von Jax geben.
Der Cliffhanger ist hundertprozentig böse und ich hätte niemals mit diesem Twist gerechnet. Jetzt brauche ich unbedingt die Fortsetzung, die in ein paar Monaten folgt.

Mein Fazit:
Düster, mitreißend und magisch! Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Verflucht

Wycherleys - Die Debütantin
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„Wycherleys – Die Debütantin“ von Annaliese Avery ist der gelungene Auftakt zu ihrer magischen Trilogie um eine verfluchte Hexe, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
Im Jahr 1813 und mit 17 Jahren ...

„Wycherleys – Die Debütantin“ von Annaliese Avery ist der gelungene Auftakt zu ihrer magischen Trilogie um eine verfluchte Hexe, die ihr Schicksal in die eigenen Hände nimmt.
Im Jahr 1813 und mit 17 Jahren erhält Aurelia Wycherley endlich ihre Magie als Hexe, aber gleichzeitig trifft sie auch unerwartet der Familienfluch der Wycherleys. Dieser verhindert, dass sich Aurelia mit einer anderen Hexe verbinden und ihre Magie langfristig manifestieren kann. Stattdessen wird sie nach drei Jahren ihre magischen Kräfte nach und nach verlieren und zu einer Ausgestoßenen werden. Schon jetzt hält fast jede Hexe Abstand zu ihr, als ob der Fluch ansteckend wäre. Ausgerechnet Jules Nightly, dessen Urahne einst die weiblichen Wycherleys verflucht hat, hat keine Berührungsängste mit Aurelia. Und er ist auch der Einzige, der Aurelia Hoffnung gibt, dass ihr Schicksal unabwendbar ist.

Schillernde Ballsäle, exklusive Kleider und ein wenig Bridgerton-Feeling kommt in diesem magischen Hexenabenteuer tatsächlich rüber. Statt einer Brautschau geht es hier um die perfekte magische Verbindung, die die Hexen bei den gesellschaftlichen Anlässen suchen.
Der Schreibstil von Annaliese Avery liest sich hervorragend und so konnte ich schnell in die mitreißende Story abtauchen. Wir lernen hier ausschließlich Aurelias Perspektive kennen, was für die Dynamik kein Problem ist. Sie und ihr Schicksal stehen eindeutig im Fokus, auch wenn Jules natürlich ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Ich mochte Aurelias selbstbewusste und kämpferische Art von Anfang an. Sie lässt sich nicht unterkriegen und hält ihren Kopf oben, auch wenn sie vom Großteil der Hexengesellschaft bereits abgeschrieben und ausgegrenzt wird. Zum Glück hat sie ihre Familie und ihre beste Freundin, die wirklich alle großartige Unterstützer von Aurelia sind.
Für die romantischen Vibes ist der ebenfalls sehr selbstbewusste Jules zuständig, der seine persönlichen Gründe hat, nach einem Heilmittel zu forschen. Auch er erkennt die vorgegeben Umstände nicht an und kämpft für einen eigenen Weg.
Bei den amüsanten Schlagabtauschen zwischen Aurelia und Jules sprühen die Funken und man darf der zarten Liebe beim Wachsen zusehen. Gleichzeitig steigert sich kontinuierlich die Spannung und ich bin richtig neugierig auf die Fortsetzung.

Mein Fazit:
Magisch, spannend und romantisch. Klare Leseempfehlung!

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