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Veröffentlicht am 22.10.2016

Netter Krimi

Tiefer Grund
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Nach einer feuchtfröhlichen Feier im Pub wird der junge Lehrer Josh tot in der Themse aufgefunden. Schnell machen Gerüchte über Drogen die Runde.
Um so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu erregen, bittet ...

Nach einer feuchtfröhlichen Feier im Pub wird der junge Lehrer Josh tot in der Themse aufgefunden. Schnell machen Gerüchte über Drogen die Runde.
Um so wenig Aufmerksamkeit wie möglich zu erregen, bittet die Direktorin der Cherringham High School Sarah um Hilfe. Doch Sarah weiß nicht, ob sie neben ihrem anstrengenden Job und vor allem ohne ihren Partner Jack ermitteln will.
Doch da ihre Tochter ebenfalls an der High School ist, siegt ihre Besorgnis als Mutter. Sie will schließlich selbst gern wissen, ob dort Drogen im Umlauf sind.
Sarah fängt an, zu recherchieren und überraschend stößt auch Jack wieder zum alten Ermittlerteam.
Beide folgen der Spur der Drogen. Doch sind die auch der Schlüssel zum gewaltsamen Tod Josh Owens?

Cherringham bietet eine beschauliche Kulisse für das Ermittlerduo Jack und Sarah. Es geht insgesamt etwas ruhiger und gesitteter zu als in anderen Krimis.
Das heißt aber nicht, dass es langweilig ist. Zwischendrin kommt durchaus Spannung auf, und auch das Tempo zieht zeitweise an.
Die Figuren sind allesamt sympathisch und man wünscht ihnen nur Gutes.
Der Schreibstil liest sich schön flüssig. Der Krimi ist genau das richtige für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Setting
  • Figuren
Veröffentlicht am 15.09.2016

Hardwired

Hardwired - verführt
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Meredith Wild startet mit Hardwired eine neue Buchreihe mit den Protagonisten Erica und Blake.
Ähnlichkeiten der Geschichte mit Shades of Grey sind wahrscheinlich rein zufällig. Und doch versucht sich ...

Meredith Wild startet mit Hardwired eine neue Buchreihe mit den Protagonisten Erica und Blake.
Ähnlichkeiten der Geschichte mit Shades of Grey sind wahrscheinlich rein zufällig. Und doch versucht sich diese Story etwas vom üblichen Schema abzugrenzen. Leider gelingt das nicht immer.
Erica steht am Anfang ihres Berufslebens und sucht Investoren für ihr noch junges Internet-Unternehmen. Dabei trifft sie auf den geheimnisvollen Blake, mit dem sie bereits kurz zuvor einen heftigen Zusammenstoß hatte.
Beinahe ruiniert aber gerade Blake ihre Investorensuche und baggert sie anschließend unverschämt an. Doch Erica lässt ihn eiskalt abtreten, was jedoch nicht lange anhält.
Erica und Blake werden ein Paar und ab diesem Zeitpunkt lässt die toughe Erica etwas nach. Blake ist dominant, übergriffig und hat auch einige Stalker-Qualitäten. Und natürlich ist er sofort absolut verliebt.
Abwechslung vom Schema F bringen die beiderseitigen Probleme aus der Vergangenheit, die zwangsläufig auch die Partnerschaft belasten.
Dort endet aber auch schon Teil 1 und hinterlässt viele offene Fragen für Teil 2.

Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gefallen. Das Buch ließ sich fast in einem Rutsch lesen. Die Protagonisten haben ihre Stärken und Schwächen. Da ist noch Platz für Entwicklungen in den folgenden Teilen, die hoffentlich interessant bleiben.

Veröffentlicht am 18.01.2026

Dunkle Falle

Game of Deception
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„Game of Deception“ von Zara Reed ist der zweite Band ihrer Dark Romance Reihe Dark Games.
Everly hat bis vor kurzem in einem behüteten goldenen Käfig gelebt, in dem sie ihr älterer Bruder Xavier gern ...

„Game of Deception“ von Zara Reed ist der zweite Band ihrer Dark Romance Reihe Dark Games.
Everly hat bis vor kurzem in einem behüteten goldenen Käfig gelebt, in dem sie ihr älterer Bruder Xavier gern weiterhin halten würde. Doch nach dem Krebstod ihrer geliebten Mutter, den grausamen Enthüllungen um ihren Vater und dessen Tod im Gefängnis ist Everlys heile Welt zerbrochen und sie fühlt sich völlig verloren. Der Besuch eines berüchtigten Underground-Clubs in L.A. gehört aber vielleicht nicht zu ihren besten Ideen. Denn so gerät Everly unfreiwillig in den Fokus der beiden gefährlichen Brüder Rome und Asher, mit denen sie mehr verbindet, als sie überhaupt ahnt. Viel zu spät wird ihr bewusst, auf was sie sich eingelassen hat, aber nun muss sie das Spiel bis zum bitteren Ende durchziehen.

Der erste Teil um Xavier und Jayna hat mich echt begeistert, denn er steckt voller packender Twists und Jayna ist eine echte Bad Ass Heldin, wie ich sie mag. Genau das fehlte mir aber in dieser Fortsetzung, in der es kaum Überraschungen gab und die Heldin alles andere als tough und clever ist.
Der Schreibstil von Zara Reed liest sich wie immer leicht und flüssig, so dass der Einstieg nicht schwerfällt. Die Story ist völlig anders als im Vorgänger, was ich grundsätzlich gut finde. Es ist hilfreich, wenn man den ersten Teil gelesen hat, aber kein zwingendes Muss. Ich hatte so aber schon ein ungefähres Bild von den Charakteren, welches sich im Laufe der Handlung entweder bestätigt oder revidiert hat.
Everly mochte ich bisher eigentlich sehr gern, auch wenn sie als zerbrechlich und unschuldig dargestellt wurde. Jetzt konnte ich jedoch ihre unbedachten und völlig sinnfreien Aktionen nicht wirklich nachvollziehen, denn am Ende des Tages sorgt sie dafür, dass es für so ziemlich alle anderen Personen schlimmer wird als vorher. Ihr bisher abgeschottetes Leben kann eine Erklärung sein, aber selbst dann kann doch niemand derart naiv sein. Everly sucht ihren eigenen Weg und das ist ja auch in Ordnung, aber ich bin halt mit ihr überhaupt nicht warm geworden.
Trotzdem wird es durchaus wieder spannend und wir dürfen mitfiebern, ob es Alice aus dem düsteren Kaninchenloch schafft, in das sie mehr oder weniger freiwillig hineingefallen ist.

Mein Fazit:
Kommt nicht ganz an den ersten Teil heran, aber trotzdem gut!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2025

Magisches Aschenputtel

Bearbind Lyceum - Thilda
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„Bearbind Lyceum - Thilda“ von Annina Safran ist eine düstere Dark Academy Fantasy mit Hexen, Dämonen und jeder Menge Geheimnissen.
Die sechzehnjährige Thilda hat es seit dem frühen Tod ihrer Mutter nicht ...

„Bearbind Lyceum - Thilda“ von Annina Safran ist eine düstere Dark Academy Fantasy mit Hexen, Dämonen und jeder Menge Geheimnissen.
Die sechzehnjährige Thilda hat es seit dem frühen Tod ihrer Mutter nicht leicht. Aber als ihr Vater wieder heiratet und ihre Stiefmutter noch zwei neue Töchter in die Ehe mitbringt, wird es noch viel schlimmer. Nach und nach zerstören die drei ihre einst enge Beziehung zu ihrem Vater und sorgen dafür, dass Thilda in das abgelegene Bearbind Lyceum in England abgeschoben wird. Abgeschottet von ihren Freunden muss Thilda durch ihre Mitschülerinnen und die strenge Direktorin unzählige Schikanen erleiden, bevor sie realisiert, dass das Lyceum eigentlich eine Hexenschule ist. Inzwischen hat sie unfreiwillig einen Schutzgeist und einen Dämon, die an sie gebunden sind und ihr Leben nicht unbedingt einfacher machen. Dabei will Thilda nur weg von hier und die Wahrheit über ihre Stiefmutter aufdecken.

In dieser düsteren Fantasy begleiten wir Thilda auf ihrem ziemlich ungemütlichen Weg, deren Ausgangssituation ein wenig an Aschenputtel erinnert, böse Stiefmutter und toxische Stiefschwestern inklusive. Die finstere und mystisch angehauchte Dark-Academia-Atmosphäre ist richtig gut gelungen und man kann die Spinnweben und Geister an jeder Ecke des Lyceums praktisch spüren. Dies ist auch mein größtes Highlight im Buch.
Der Schreibstil von Annina Safran liest sich leicht und flüssig und die gesamte Handlung wird aus Thildas Perspektive erzählt.
Thilda tat mit an vielen Stellen einfach leid und ihre Hilflosigkeit ist nachvollziehbar. Die Situation ist ziemlich ausweglos und sie muss einfach Tag für Tag mit den ungewohnten Herausforderungen und dem permanenten Mobbing klarkommen. Für Thilda ist dies eine völlig fremde Welt, auch wenn sie erkennen muss, dass es in ihrer Familiengeschichte einige gravierende Geheimnisse gibt.
Irgendwelche romantischen Handlungsfäden gibt es überhaupt nicht, was man vielleicht vorher wissen sollte. Es geht allein um Thilda, die ihre Rolle in der magischen Welt noch finden und akzeptieren muss.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.06.2025

Second Chance

Devil`s Wheels MC Teil 1: Hard to Forget
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„Devil’s Wheels MC – Hard to Forget“ von Emma Snow ist der Auftakt ihrer romantischen Biker Romance Reihe.
Schon als Teenager war Lily in den älteren Bruder ihres besten Freundes verliebt. An ihrem 21. ...

„Devil’s Wheels MC – Hard to Forget“ von Emma Snow ist der Auftakt ihrer romantischen Biker Romance Reihe.
Schon als Teenager war Lily in den älteren Bruder ihres besten Freundes verliebt. An ihrem 21. Geburtstag wurden all ihre Träume war und sie verbrachte mit Jackson Hayes eine unvergessliche Nacht. Leider folgte die Ernüchterung am Morgen danach, denn Jackson war ohne Abschied und Erklärung zu seinem Studium und später zum Militär verschwunden. Zehn Jahre später kommt es zu einem unerwarteten Wiedersehen, als Lily von skrupellosen Bikern entführt wird. Jackson und seine Brüder des Devil’s Wheels MC werden zu ihrer Rettung engagiert und Jackson nimmt dies gleichzeitig zum Anlass, bei Lily um eine zweite Chance zu kämpfen. Diesmal will er sie nicht wieder gehen lassen, zumal die tödliche Gefahr für Lily immer noch nicht komplett ausgeräumt ist.

Wer schon einige Biker Romances gelesen hat, der wird feststellen, dass die Autorin ihrem MC einen etwas anderen Ansatz gibt. Das ist grundsätzlich eine gute Idee, aber ich muss zugeben, dass sie mich nicht in allen Aspekten überzeugen konnte.
Der Schreibstil von Emma Snow liest sich leicht und flüssig und beide Hauptcharaktere erzählen abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven. Das mag ich sehr, denn so bekommt man ihre Emotionen und Beweggründe hautnah mit.
Lily hat ihren Crush auf Jackson nie überwunden und so kommen sich beide natürlich schnell wieder näher. Sie ist aber auch deutlich selbstbewusster als früher, was mir sehr gefallen hat.
Jackson ist Kinderchirurg mit einem festen Job im Krankenhaus und gleichzeitig Vizepräsident eines harten und durchaus auch tödlichen MC. Diese Kombination ist ungewöhnlich und ich gebe zu, dass sie für mich persönlich schon rein aus Zeitmanagementgründen unglaubwürdig war. Diese Mischung aus cosy Club und im Bedarfsfall eiskalten Mördern hat für mich irgendwie nicht wirklich gepasst. Genau wie die Tatsache, dass Lily völlig überrascht war, dass ihr bester Freund, mit dem sie förmlich zusammenklebt, schon seit Jahren Mitglied in einem MC ist.
Es gab mehrere solcher Fragezeichen, die für mich nicht gepasst haben, aber das mindert den Unterhaltungswert und eigentlichen Spannungsfaktor des Buches nicht unbedingt. Wer also mal eher softe Biker mit Herz erleben möchte, der ist hier genau richtig.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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