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veronique

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2021

Unbefriedigend

Bucket List – Nur wer fällt, kann fliegen lernen
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Inhalt:

Lacey macht einen Krebstest, da bereits ihre Mutter in jungen Jahren an Brustkrebs verstarb. Bei ihr wird eine BCRA1- Mutation nachgewiesen, mit der ein erhöhtes Brustkrebs Risiko einhergeht. ...

Inhalt:

Lacey macht einen Krebstest, da bereits ihre Mutter in jungen Jahren an Brustkrebs verstarb. Bei ihr wird eine BCRA1- Mutation nachgewiesen, mit der ein erhöhtes Brustkrebs Risiko einhergeht. Sie muss abwägen, ob eine Operation infrage kommt. Mit ihrer besten Freundin erstellt sie eine To Do Liste, die ihr bei der Entscheidung helfen soll.



Meine Meinung:

Der Einstieg in das Buch war vielversprechend, doch je länger ich las, desto aufgesetzter wirkte der Schreibstil. In meinen Augen wollte die Autorin zu viel. Die ausufernden Beschreibungen, aber auch zahlreiche Themen, wie die Mode, das Verhältnis zu ihrer Schwester, Krebs, die Position im Job, ließen den Roman überladen wirken.

Die Protagonistin Lacey ist mir unsympathisch, alleine deswegen, wie sie mit ihren Mitmenschen umgeht. Aber auch das panische Verhalten zu ihrer Diagnose ist unpassend. Sicher ist es verständlich, dass die Botschaft einer BRCA1- Mutation erstmal verarbeitet werden muss – aber so nicht.

Die Nebencharaktere, wie ihre beste Freundin Steph oder ihre Schwester Mara überzeugen mit einem herzlichen Charakter, dem eine gewisse Spritzigkeit verliehen ist. Außerdem positiv zu vermerken sind die wichtigen Pointen, die im Buch doch an ein oder anderer Stelle zu finden sind.



Fazit:

Das Buch war nicht meins. Ich hätte mir erhofft, dass die Protagonistin etwas erwachsener an das Thema Krebs herangeht und sich nicht (aufgrund dieser Nachricht) in eine Frau verwandelt, die alle herablassend behandelt und nur an sich denkt.

Veröffentlicht am 29.08.2021

Wenig Mythologie, viel Offensichtliches

Der Schwur der Göttin, Band 1: Beyond Eternity
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Inhalt:
Nayla hat einen Autounfall und erwacht dennoch unverletzt im Krankenhaus. Wie kann das sein, wo ihr Auto doch so stark beschädigt ist? Warum laufen ihr die neuen Austauschschüler Philemon und ...

Inhalt:
Nayla hat einen Autounfall und erwacht dennoch unverletzt im Krankenhaus. Wie kann das sein, wo ihr Auto doch so stark beschädigt ist? Warum laufen ihr die neuen Austauschschüler Philemon und Cyrian ständig über den Weg? Zu einem der beiden spürt sie eine besondere Anziehung, dabei haben ihre Eltern ihr Dates doch strikt untersagt...


Meine Meinung:
Das Cover sowie der Klappentext haben mir Hoffnungen auf eine mythologisch geprägte Geschichte gemacht. Doch leider wurde die griechische Mythologie in der ersten Hälfte fast gänzlich außenvor gelassen. Das Benennen von griechischen Göttern und ein kurzer, knapper Abriss, der die Handlung antreiben sollten, reichten mir nicht aus.
Stattdessen wurde ich mit einer nervigen, naiven Protagonistin konfrontiert, die dem Offensichtlichen von den ersten Seiten an nicht ins Auge blicken kann, was dann bei etwa der Hälfte der Erzählung aufgelöst wurde. Die Überraschung blieb demnach aus. Die ganze Handlung wirkte sehr konstruiert und auch die anderen Figuren konnten wegen der fehlenden Charaktertiefe nicht überzeugen. Die Romanze, die sich ebenfalls schnell andeutet, ist genauso wenig überraschend wie der Rest.
In der zweiten Hälfte passiert dann immerhin etwas, wo ich erstmals einen roten Faden erkennen konnte. Mit dem offenen Ende wollte die Autorin wohl Leser für den zweiten und abschließenden Band der Dilogie anlocken, doch auch wenn einige Fragen unbeantwortet sind, reizt mich die Geschichte nicht weiter. Ich befürchte auch dort eine vor sich hin plätschernde Story mit einem offensichtlichen Verlauf.



Fazit: Eine Geschichte, die lediglich oberflächlich an der Mythologie kratzt und auch nicht mit oberflächlichen Figuren und einem offensichtlichen Handlungsverlauf punkten kann.

Veröffentlicht am 08.08.2021

Rassismus und Klischees

Narbenherz
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Inhalt:
Als der junge Lukas spurlos verschwindet, steht die Welt seiner Eltern Kopf. Die Journalistin Heloise wird durch die Arbeit in seinen Fall involviert und lässt die Polizisten Erik Schäfer und ...

Inhalt:
Als der junge Lukas spurlos verschwindet, steht die Welt seiner Eltern Kopf. Die Journalistin Heloise wird durch die Arbeit in seinen Fall involviert und lässt die Polizisten Erik Schäfer und Lisa Augustin nicht alleine ermitteln.
Bei dem Buch handelt es sich um Band 2, doch Vorkenntnisse aus Band 1 nicht zwingend erforderlich.



Meine Meinung:
Der Schreibstil von Anne Mette Hancock lässt sich locker leicht lesen. Mit den Figuren wurde ich direkt auf den ersten Seiten warm. Heloise ist eine ambitionierte Journalistin und steht in engem Kontakt zu ihrem Freund und Ermittler Erik Schäfer. Auch dieser war mir von Beginn an sympathisch. Es sind nicht nur die Ermittlungen des Falls Lukas zu verfolgen, sondern die Autorin gewährt dem Leser Einblicke in das Privatleben der Ermittler.
Leider gelingt es der Autorin lange nicht, Spannung auszubauen, da die Ermittlungen dahinplätschern. Diese Ermittlungen endeten teilweise im Nichts, manches wurde ohne große Erklärung stehen gelassen und zu der Auflösung führte ein Gedanke, der nicht aus den vorangegangenen Ermittlungen resultierte. Zudem finde ich es fragwürdig, warum Heloise eine so tragende Rolle bekommt, wo gegen Ende deutlich wird, dass doch die Kriminalpolizei ihren Job auch ohne sie vollbringt.
Zudem häufen sich in einigen Passagen rassistische Aussagen und ins Visier geraten Verdächtige, die nicht der “Norm” entsprechen. Somit wird man beim Lesen häufig mit Klischees konfrontiert.

Die Auflösung konnte mich überraschen, wenn sie auch unspektakulär und auf einigen Seiten abgehandelt wurde. Für mich ist das Buch vielmehr Krimi- lastig, als dass ich es als Thriller betiteln würde, denn von grausamen Szenen wird man hier verschont.



Fazit:
Eine nicht aufkommende Spannung, die Arbeit mit Klischees und Rassismus haben mir zunehmend das Leseerlebnis verdorben. Wer bis zum Ende am Ball bleibt, darf aber noch auf eine unerwartete Auflösung hoffen.

Veröffentlicht am 26.06.2021

Schon einige Male gelesen

Still into you
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Inhalt:
Nach zehn Jahren kehrt Eve in ihre Heimatstadt zurück, um das Erbe ihrer Verwandtschaft anzutreten. Dabei ist sie nicht auf ihre Jugendliebe Sawyer vorbereitet, doch als er plötzlich vor ihr steht, ...

Inhalt:
Nach zehn Jahren kehrt Eve in ihre Heimatstadt zurück, um das Erbe ihrer Verwandtschaft anzutreten. Dabei ist sie nicht auf ihre Jugendliebe Sawyer vorbereitet, doch als er plötzlich vor ihr steht, wirbelt er alte Erinnerungen wieder auf...



Meine Meinung:
Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, denn wir begleiten Eve bei der Ankunft in ihrer Heimatstadt. Dort wird sie vor einige neue Herausforderungen gestellt, wodurch die Liebesgeschichte zwar eine zentrale Rolle spielt, die Geschichte aber auch andere Aspekte bereithält.
Leider blieben die Figuren für mich blass und unscheinbar. Eve zeichnete sich durch nichts aus und Sawyer, der niedliche Polizist, oder was man zumindest anzunehmen vermag, verkörperte nichts. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Individualität gewünscht. Positiv aufgefallen sind mir die wechselnden Sichten der Protagonisten.
Warum Eve zehn Jahre ihrer Heimatstadt ferngeblieben ist, wird lediglich angerissen und erhält meiner Meinung nach nicht den Raum, den die Antwort gebraucht hätte. Dadurch konnte Eve auch mit ihrem Hintergrund nicht überzeugen.
Die Geschichte hat zwei wesentliche finale Motivationen, die jedem aufmerksamen Leser bereits von Beginn an klar sein werden. Auch wenn das Ende vorhersehbar ist, kann der Weg dorthin individuell und interessant erzählt sein, und so war auch diese Erzählung nicht schlecht. Mir hat jedoch das gewisse etwas gefehlt, dass sich von den anderen Geschichten des Genres auf dem Markt abhebt und so hatte ich das Gefühl, genau diese Geschichte mit der Rückkehr in eine Stadt und die Begegnung einer alten Liebe bereits einige Male gelesen zu haben.



Fazit:
Eine leichter Liebesroman, wie ich ihn aber leider schon einige Male gelesen habe. Überraschungen sucht man hier vergeblich.

Veröffentlicht am 15.05.2021

Nicht überzeugt

Schwarzwälder Morde
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Inhalt:
Das Ermittlerduo Scholz und Schmälzle langweilt sich auf der Wache in Bad Wildbad, bis eine Moorleiche gefunden wird. Dazu gibt es Streitigkeiten in der Gemeinde...



Meine Meinung:
Das Buch ...

Inhalt:
Das Ermittlerduo Scholz und Schmälzle langweilt sich auf der Wache in Bad Wildbad, bis eine Moorleiche gefunden wird. Dazu gibt es Streitigkeiten in der Gemeinde...



Meine Meinung:
Das Buch ist für mich sehr anstrengend zu lesen gewesen, da die wörtliche Rede viel mit Dialekten gearbeitet hat. Was gemeint ist, konnte ich meist identifizieren, jedoch muss man sehr genau lesen und ich denke in der Mündlichkeit sind die Dialekte einfacher zu verstehen. Ist dieses Hindernis überwunden, wird man mit dem humorvollen, verpeilten Ermittlerduo warm. Kritikpunkt an ihnen ist leider, dass sie viel spekulieren und wenig regulär untersuchen. Man könnte beinahe ein Laie gegen sie ersetzen, so unprofessionell wirken sie an manchen Stellen.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, Spannung kam nie wirklich auf. Das mag vielleicht daran liegen, dass sich ein Hauptverdächtiger durch das ganze Buch zieht und auch das Ende bereits erahnt werden kann. Dennoch kommt mir das Ende schließlich zu kurz – hier hätte ich mir gerne mehr Ausführungen gewünscht.



Fazit:
In dem Buch wird viel geredet und spekuliert, die Ermittlungen bringt das aber nicht wirklich voran. Für mich kam da keine Spannung auf.

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