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Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr schön!

Eis - Eisdesserts - Eistorten
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Egal ob Eisdesserts, Eistorten, Sorbets oder Hörnchen – in diesem Buch finden Eis-Liebhaber für jeden Anlass das richtige Rezept. Denn dadurch, dass man die Kreationen selber zubereitet, soll der perfekte ...

Egal ob Eisdesserts, Eistorten, Sorbets oder Hörnchen – in diesem Buch finden Eis-Liebhaber für jeden Anlass das richtige Rezept. Denn dadurch, dass man die Kreationen selber zubereitet, soll der perfekte Geschmack getroffen, das bestmögliche Eis genossen werden können. Ohne Zusatzstoffe, aber auf die eigenen Erwartungen an ein Eis abgestimmt.

Gegliedert in die Kapitel „Eiscremes & Sorbets“, „Eis am Stiel & im Hörnchen“, „Eis im Becher“, „Eisdesserts & Eistorten“, „Hörnchen, Sauce & Getränke“ findet sich eine große Bandbreite an vielversprechnden Rezepten. Sowohl Klassiker als auch neue Rezepte versprechen großen Genuss für jeden.
Mich haben bereits beim ersten Durchblättern sehr viele Eissorten angesprochen, wie das „Erdbeereis in knackiger Schokohülle“ (S. 31), das „Kokoseis mit Schokostückchen“ (S. 32) oder aber auch die „Gefrosteten Zitronen“ (S. 68). Dazu haben sicherlich auch die tollen Farbfotos beigetragen, die zum Losschlemmen animieren.
Was mir auch sehr gefällt ist, dass sich in „Eis – Eisdesserts – Eistorten“ für jeden Anlass passende Rezepte finden lassen. So variieren auch die Zubereitungszeiten, bleiben jedoch stets in einem angenehmen Rahmen. Durch eine Spannbreite von unschlagbaren 5 Minuten Zubereitungszeit beim „Frozen Yoghurt mit Blaubeeren“ (S. 16) bis hin zu noch immer sehr gut vertretbaren 1Std. 30 Min. Zubereitungs-, mit einer Eismaschine 25 Minuten Gefrier- oder der Tiefkühltruhe 4 Stunden Tiefkühlzeit bei der „Schokoladen-Lasagne mit Sahneeis“ (S. 84-87) findet man immer etwas zum Zubereiten.
Häufig sind die Rezepte auch furch bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitungen sehr verständlich und lassen sich problemlos umsetzen. Sehr gefällt mir auch, dass immer wieder Varianten gezeigt werden, was Mut zum Experimentieren macht.
Wunderbar hat mir auch das „Schokoladen-Mascapone-Eis“ (S. 15) gefallen, da es unglaublich leicht zuzubereiten, wenig zeitintensiv, dafür aber herrlich lecker war.


Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, da es nicht nur für heiße Sommertage tolle Kreationen bereit hält, die Rezepte auch für absolute Einsteiger geeignet, aber keineswegs langweilig sind. Perfekt für alle Eis-Liebhaber!

Von mir gibt es daher 5/5 eisgekühlte Sterne

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr ansprechend!

Das Yoga-Kochbuch
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Mit diesem Buch möchte der Gesundheitsberater und vegetarisch-vegane Koch aus Leidenschaft, Udo Einenkel, zeigen, wie man mithilfe der Yoga-Küche in „Einklang mit sich durch Entspannung und Genuss“ gelangen ...

Mit diesem Buch möchte der Gesundheitsberater und vegetarisch-vegane Koch aus Leidenschaft, Udo Einenkel, zeigen, wie man mithilfe der Yoga-Küche in „Einklang mit sich durch Entspannung und Genuss“ gelangen kann.
Dabei ist ihm die ganzheitliche Betrachtung sehr wichtig: Das Kochen soll Spaß machen und gleichzeitig das Essen Kraft spenden. Deswegen werden in diesem Buch nicht nur die fünf Ernährungsrichtungen in der Yoga-Küche – vegan, vegetarisch, Ayuveda, Vollwert und Rohkost -, sondern auch kleine Übungen, um Gelassenheit zu gewinnen, vorgestellt.
Zu Beginn des Buches wird erklärt, wie Yoga und Ernährung zusammenpassen und -gehören. Außerdem werden die acht Prinzipien des Yoga vorgestellt, sodass man gleich zu Beginn einen tollen Überblick erhält. Auch, wie man gesunde Lebensmittel erkennt und bestmöglich zubereitet, wird erklärt. Dann befasst sich ein weiterer spannender Unterpunkt damit, welche Ernährungsform für einen die Richtige ist. Zum Abschluss dieser Einführung wird gezeigt, dass auch im Yoga reichlich geschlemmt wird.
Sehr spannend war für mich auch der darauf folgende Teil des Buches, in dem es um „Wissen und Praxis“ geht. So werden zum Beispiel Süßungsmittel, Mehlprodukte, Fabrikfette und -öle vorgestellt und in den Kontext der yogischen Ernährung eingeordnet. Eine sehr anschauliche Infobox fasst dann die wichtigsten Ernährungstipps für Yogis zusammen. Diese sind wirklich sehr hilfreich und gut nachvollziehbar; stimmen auch mit dem überein, was man generell in Bezug auf eine gesunde Ernährung liest.
Im Anschluss daran wird bereits Ayuveda in den Blickwinkel genommen. Jedes Kapitel – und somit jede Ernährungsweise – wird von einem Yogi eingeleitet. So wird beispielsweise darauf eingegangen, dass man „keine starren Vorgaben“ braucht. Danach erhält man viele Informationen zu der jeweiligen Ernährungsweise – beim Ayuveda werden zum Beispiel Gewürze der indischen Heilküche vorgestellt oder die Anfänge des Ayuveda erklärt. Sehr schön finde ich auch, dass verschiedene Typen innerhalb dieser Ernährungsweise gezeigt werden (der Vata-Typ, der Pitta-Typ, der Kapha-Typ), an denen man sich im Folgenden orientieren kann.
Nach diesen Erklärungen werden einige ansprechende ayuvedische Rezepte vorgestellt.
Der zweite Teil befasst sich mit der vegetarischen Ernährung. Der informative Einleitungsteil ist auch hier sehr spannend gehalten und die Rezepte dieses Kapitels können einen direkt begeistern. Besonders gut haben mir hier die „Auberginen mit Ziegenkäse und Zitronen-Couscous“ (S. 83) gefallen.
Die Beschreibung zu Beginn des Rezeptes – „Mediterrane Gemüseküche: frisch, einfach, schnell und lecker“ – trifft wirklich auf den Punkt, was ich an diesem Rezept so mag. Außerdem finden sich hier viele verlockende Süßspeisen wie der „Schokoladen-Reis-Pudding“ (S. 93).
Danach geht es um die vegane Ernährung. Unter Anderem wird gezeigt, was es mit Kalzium, Eisen, Eiweiß und B12 bei der veganen Ernährung auf sich hat und wie man sie in einem gesunden Maße zu sich nimmt. Darauf folgen wieder tolle abwechslungsreiche Rezepte (besonders lecker waren die „Haselnuss-Kohlrabi-Schnitzel“ (S. 112)).
Als nächstes ist „Vollwert“ an der Reihe – frisches Gemüse, Obst und Vollwertgetreide werden als Grundlage für die „vitalstoffreiche Vollwerternährung“ verwendet. Wie auch zuvor wird die Ernährungsweise gründlich aber nicht zu detailreich vorgestellt. Bei den Rezepten war ich von der Vielfalt erneut überrascht.
Im Anschluss daran folgt die „Rohkost“, welche auch erstaunlich viele und vor allem abwechslungsreiche Rezepte bietet.
Die „Basic-Rezepte“ bilden dann den letzten, sich mit den Ernährungsweisen des Yoga befassenden, Teil.
Danach folgt das Kapitel „Yoga-Praxis“, in welchem verschiedene Variationen des Sonnengrußes vorgestellt werden, womit der Aspekt des Ganzheitlichen erneut zum Tragen kommt.

Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich – von süß bis herzhaft ist für jeden etwas dabei. Darüber hinaus ist die Gestaltung des Buches äußerst ansprechend: Die Rezepte sind sehr übersichtlich gestaltet, die Zubereitungsdauer stimmt, soweit ich das bisher nachvollziehen konnte, mit der angegeben Zeit überein. Jedes Rezept wird durch kleine Texte zum Geschmack oder Ähnlichem eingeleitet, was mir sehr gefällt. Auch ist alles sehr gut beschrieben, sodass man problemlos jedes Rezept nachkochen kann. Außerdem wecken tolle Farbfotos die Lust aufs Nachkochen und durch die farbenfrohe aber farblich schön aufeinander abgestimmte Gestaltung bessert sich schon beim Durchblättern die Laune. Weil die Gerichte von ihren Zutaten her so schön bunt sind, macht das Kochen und Genießen nochmal so viel Spaß.
Auch der Aspekt der Ganzheitlichkeit gefällt mir sehr; die Erklärungen zu jedem Thema sind sehr verständlich und machen neugierig auf mehr.

Für mich ist dieses Kochbuch daher rundum gelungen und ich kann es sehr weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Verführerische Kreationen – leicht nachzumachen!

Rohköstliche Patisserie
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Für Ophélie Véron bedeutet rohköstliche Ernährung keineswegs, dass man sich nur von rohem Obst und Gemüse ernährt. Deswegen möchte sie, dass man mit ihrem Buch „Rohköstliche Patisserie“ durch Spaß am Experimentieren ...

Für Ophélie Véron bedeutet rohköstliche Ernährung keineswegs, dass man sich nur von rohem Obst und Gemüse ernährt. Deswegen möchte sie, dass man mit ihrem Buch „Rohköstliche Patisserie“ durch Spaß am Experimentieren und mit den Möglichkeiten der Rohkost eine neue erfrischende Küche kennenlernt. Überraschend seien die „raffinierten und verführerischen Kreationen“ – ganz ohne weißen Zucker, Eier, Butter, Margarine, Hefe oder Mehl. Dabei sind mache Kreationen auf den ersten Blick wirklich abenteuerlich. „Hätten Sie gedacht, dass ein Käsekuchen mit Zucchini besonders leicht und locker wird und dass Avocado einer Schokoladencreme eine besonders cremige Konsistenz verleiht?“

Bereits zu Beginn wird, was mir sehr gefällt, gezeigt, dass man sich nicht dogmatisch an Rezepte machen, sondern aus Neugierde die Rezepte ausprobieren soll. Die Autorin erklärt außerdem, dass Rohkost durchaus leicht verdaulich, aber trotzdem kalorienreich sei und zeigt, dass man nicht verkrampft an die Sache gehen soll, da beispielsweise nicht alle Produkte vollkommen roh sein (z.B. pasteurisierte Nüsse und Trockenfrüchte). Darüber hinaus soll man „exotischen Pülverchen“ oder dem neusten Superfood besser mit Skepsis begegnen.
Im ersten Kapitel „Rohköstliche Patisserie – raffiniert und verführerisch“ werden wichtige Zutaten, Küchengeräte und -utensilien vorgestellt, was bereits eine gute Vorstellung zu den Rezepten ermöglicht, da beispielsweise die Zutaten sehr gut mit ihrer Verwendung beschrieben werden. So wird man auch zum Experimentieren aufgerufen.
In „Grundrezepte“ finden sich sehr leicht zuzubereitende Rezepte, die für die Rezepte der nächsten Kapitel teilweise auch benötigt werden. Von Tarteteig über Kokosbutter und Fruchtaufstriche bis hin zur pflanzliche Milch ist hier alles vertreten.
Danach folgen in „Die Klassiker – rohköstlich zubereitet“ viele tolle rohköstliche Varianten der üblichen Lieblingskuchen, was ich sehr ansprechend finde. Absolute Highlights sind hier die „Dattel-Buchweizen-Brownies“ (S. 50) und der „Amerikanischer Käsekuchen“ (S. 63).
Besonders raffinierte Leckereien finden sich dann in „Rohe Köstlichkeiten für Naschkatzen“. Schon die Fotos der „Schoko-Minz-Torte“ (S. 80), der „Macarons“ (S. 91) oder der „Schoko-Muffins mit flüssigem Kern“ (S. 100) lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.

Insgesamt ist die Gestaltung des Buches auch wunderschön und man merkt, wie viel Mühe in das Buch geflossen ist. So ist zum Beispiel wenn ein neues Kapitel beginnt, die Seite der Kapitelüberschrift mit einem süßen Muster gestaltet. Durch die schöne Gestaltung wird dieses Werk zu einem Wohlfühlbuch – schon beim Durchblättern.
Aber auch die Rezepte an sich sind allesamt ganz besonders schön gestaltet: Eingeleitet von kurzen Texten zu der jeweiligen Leckerei, wird die die Freude aufs Ausprobieren verstärkt. Aber auch die tollen Farbfotos, die einfach unglaublich lecker aussehen, sind wunderbar, da sie große Lust aufs Nachmachen und Losnaschen bereiten; man schmeckt die Köstlickeiten schon förmlich beim Betrachten der Fotografien. Darüber hinaus sind die Zutaten und Schritte sehr ordentlich gegliedert, sodass ein guter Überblick, leichtes Verständnis und problemloses Nachmachen möglich werden. In diesem Buch sind wirklich alle Rezepte so verständlich erklärt, dass gar nichts schief gehen kann – zum Beispiel dank der bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitung bei der „Schoko-Minz-Torte“ (S.80-83), damit einem das wunderbare Marmormuster auf jeden Fall gelingt.
Allgemein lässt sich dieses Nichtaufsichalleinegestelltsein auch an den vielen Tipp(s)-Feldern zu Haltbarkeit, Variationen oder Zeitspartipps erkennen, die mir auch ausgesprochen gut gefallen haben.
Das alles macht es so schwierig, ein erstes Rezept auszuwählen. Versucht man sich dann aber endlich an einem, ist man tatsächlich überrascht, da man – auch wenn einige Naschereien eine Weile lang kaltgestellt werden müssen – mehrere Rezepte sofort genießen kann. So ist für jede Gelegenheit etwas dabei und auch viele verschiedene Geschmäcker werden bedient.
Außerdem wirkt die Autorin durch ihren nicht bekehrenden, im ersten Kapitel vorgestellten Ansatz, Stück für Stück bereits verarbeitete Produkte aus der Ernährung zu streichen, sehr sympathisch. Mich hat überrascht, dass die Rezepte derart gut machbar sind – ich hatte mit komplizierten Zubereitungen gerechnet – und überhaupt nicht so viele (exotische) Zutaten nötig sind, wie ich gedacht hatte. Sehr hilfreich sind auch die Bezugsquellen am Ende des Buches, Tipps zum Weiterlesen oder mehr Erfahren.

Ich bin von diesem Buch begeistert: Es fehlt nichts, jedes Rezept, das ich nachgemacht habe, war sehr lecker. Da noch so viele andere Rezepte in dem Buch verführerisch sind, freue ich mich schon darauf, weiter auszuprobieren und kann das Buch sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 10.08.2026

Super aufgebaut und sehr hilfreich!

Der Endometriose-Balance-Plan
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In diesem Buch geht es darum, wie man ganzheitlich Symptome von Endometriose lindern kann. Im Kern dieses Werkes geht es darum, (stille) Entzündungen im Körper zu reduzieren. Deshalb werden in diesem Buch ...

In diesem Buch geht es darum, wie man ganzheitlich Symptome von Endometriose lindern kann. Im Kern dieses Werkes geht es darum, (stille) Entzündungen im Körper zu reduzieren. Deshalb werden in diesem Buch sowohl die Ernährung als auch der Stress thematisch behandelt, da beides Entzündungen - und damit auch Schmerzen und andere Symptome - stark beeinflussen kann.

Sehr gut hat mir gefallen, dass es sich bei dem Werk nicht einfach um eine Rezept- und Übungssammlung handelt, sondern der Ernährungsmediziner zunächst versucht, den weiblichen Zyklus zu erklären und aufzuzeigen, was mit Endometriose anders läuft - und warum. Dabei soll das Buch gleichzeitig als 7-Schritte-Programm dienen, bei dem man erst die eigenen Symptome herausfindet, dann nach und nach Stressoren abbaut und Stück für Stück Besserungen spüren soll. Dabei muss nicht jede vorgestellte Methode Verbesserungen bringen. Vielmehr geht es darum, den eigenen Körper und Zyklus kennenzulernen, Techniken auszuprobieren und alles für sich mitzunehmen, was hilft.
Besonders gut hat mir die 12-Tage-Self-Care-Challenge gefallen, bei der man für jeden Tag drei auf den Zyklus abgestimmte Aufgaben erhält. Eine bezieht sich auf die Ernährung: Beispielsweise wird eine Zutat genannt, die sich in dieser Phase besonders förderlich auf den Körper auswirkt und die man deshalb einbauen soll. Die zweite Aufgabe bezieht sich auf das Mindset und die dritte auf Selfcare. Mir hat das sehr gut gefallen und zeigt, wie leicht man sich selbst etwas Gutes tun und Symptome verbessern kann.
Besonders haben mir, wie ich es bei einem Buch von Dr. Riedl auch erwartet habe, die Rezepte gefallen. Diese sind antientzündlich und haben darüber hinaus weitere Benefits für unterschiedliche Zyklusphasen. Mit dem Buch lernt man, wann der Körper welche Nährstoffe besonders gut gebrauchen kann, in welchen Lebensmitteln sich diese befinden und wie man sie in leckeren Gerichten so kombinieren kann, dass der Effekt noch verstärkt wird. Die ausprobierten Gerichte haben mir sehr gut gefallen. Schön ist auch, dass es Rezepte für verschiedene Wetterlagen gibt - also Kühlendes und Wärmendes. Da es kein reines Rezeptbuch ist, hat man so trotzdem eine Vielfalt, mit der man länger arbeiten kann. Außerdem sind die Rezepte erfreulich unkompliziert.
Auch die Gestaltung des Buchs ist gelungen: Die gewählten Farben sind sehr harmonisch und die Darstellungen und Fotografien lockern das Buch schön auf ohne dass es leer wirken würde.

Für mich ist das Buch absolut hilfreich und ich nehme es super gerne zur Hand, um nochmal etwas nachzulesen.

Veröffentlicht am 21.06.2026

Düsterer und vielversprechender Reihenauftakt

Anathema
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Maevyth Bronwick wurde als Säugling am Rande der Eating Woods gefunden. Zwar wird sie von einer durchaus angesehenen Familie aufgenommen, sie ist und bleibt jedoch die Ausgestoßene in einem Dorf, das in ...

Maevyth Bronwick wurde als Säugling am Rande der Eating Woods gefunden. Zwar wird sie von einer durchaus angesehenen Familie aufgenommen, sie ist und bleibt jedoch die Ausgestoßene in einem Dorf, das in allem böse Omen sieht und sektengleich den Roten Gott Caedes anbetet. Regelmäßig werden sündige Gemeindemitglieder geopfert, indem man sie in die Eating Woods schickt. Da Maeve nicht so recht in die Gemeinde passt, wird ihr - erst recht seit ihr Ziehvater gestorben ist - das Leben zur Hölle gemacht. Auch ihre Ziehschwester Aleysia kann ihr nicht helfen, als die Stiefziehmutter sie zwingt, einen alten, reichen Widerling zu heiraten. Die Alternative wäre ähnlich grausam. Die Ereignisse spitzen sich jedoch zu, sodass Maevyth gezwungen wird, ausgerechnet in die verfluchten Eating Woods zu fliehen. Und so trifft sie auf Zevander Rydainn, den tödlichsten Assassinen des gesamten Kontinents Aethyria. Der ist jedoch auf seiner ganz eigenen Mission, um seinen eigenen Fluch zu brechen.



Es ist äußerst schwierig, den Inhalt des 816-Seiten-Buchs zusammenfassen, ohne zu spoilern und ohne, dass es ganz komisch klingt. Schließlich passiert in diesem Werk eine Menge und man kann mit einer kurzen Zusammenfassung dem Worldbuilding überhaupt nicht gerecht werden. Schon zu Beginn ist die düstere Atmosphäre spürbar. Das Dorf, in dem Maevyth lebt, ist in vielerlei Hinsicht grausam und auch ihre Familie, die ihr Geld mit Bestattungen verdient, sorgt direkt für die ersten Eintragungen der Triggerliste ganz hinten im Buch. Selten sind mir in einem Buch derart viele unsympathische Charaktere auf vergleichsweise so wenig Seiten begegnet - ob beim Kult, der Familie oder anderswo. Für mich war es zunächst etwas schwer, in die Erzählung einzutauchen, weil ich mich wirklich konzentrieren musste, um das Gelesene - die Welt - zu verstehen. Gerade zu Beginn ist das Worldbuilding sehr dicht und ich hatte Sorge, etwas Wichtiges zu verpassen, wenn ich nicht ganz aufmerksam lese.

Nach etwa 250 Seiten habe ich aber sehr gut ins Buch gefunden und sobald man die Eckpfeiler und Grundbegriffe verstanden hat, ist man voll im Geschehen. Das Buch wirft immer wieder geschickt Fragen auf, die dann jedoch gut gelöst werden und den nächsten Stein anstoßen. Dies trägt deutlich zur Sogwirkung bei, die das Buch auf mich hatte. Die Welt mit ihren vielen dunklen Facetten ist sehr gut ausgearbeitet und es hat mir Spaß gemacht, in diese Finsternis abzutauchen. Für meinen Geschmack waren die (Body-)Horror-Elemente passend dosiert und ich war von den Einfällen der Autorin begeistert.

Sehr schön ist zudem, dass das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Zevander wird so greifbar und man kann die Welt aus "Anathema" nochmal mit anderen Augen sehen, während man mit Maeve nach und nach aufdeckt, was es mit der Magie und den Glyphen überhaupt auf sich hat.



Zum Ende hin steigt die Spannung dann nochmal stark, vieles wird geklärt - aber es bleibt ein starker Cliffhanger. Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen und würde definitiv dazu ermutigen, sich nicht von den ersten 250 Seiten demotivieren zu lassen. Für diesen Part gibt es von mir auch einen halben Stern Abzug, sodass ich bei starken 4,5 von 5 Sternen lande.

Jetzt heißt es bis zum 02. November 2026 auf den zweiten Band, "Eldritch", warten.

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