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Veröffentlicht am 23.10.2020

Gefährliches Island

Kalmann
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Kalmann - Ein Island-Roman mit 352 Seiten von Joachim B. Schmidt, erschienen am 26.08.2020 per HC im Diogenes-Verlag

Mit dem Haifischfänger und Dorfsheriff Kalmann ist es dem Schweizer Autor Joachim B. ...

Kalmann - Ein Island-Roman mit 352 Seiten von Joachim B. Schmidt, erschienen am 26.08.2020 per HC im Diogenes-Verlag

Mit dem Haifischfänger und Dorfsheriff Kalmann ist es dem Schweizer Autor Joachim B. Schmidt gelungen, uns in seiner isländischen Wahlheimat einen eigensinnigen aber sehr sympathischen Ermittler zu präsentieren...

Fazit:
Atmosphärisch, düster, dicht, teilweise auch humorvoll kommt der o.ä. Roman daher.

Kalmann, der außergewöhnliche und wunderbar lakonische Protagonist als schlichter ich-Erzähler ist nicht wie Jedermann, aber, das macht ihn ja gerade so Besonders, wartet am Ende noch mit einer besonderen Überraschung auf...mir gefiels!

Danke an Lovelybooks für diese Chance, ich freute mich!

  • Cover
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Veröffentlicht am 14.08.2020

Die totale Kontrolle

Paradise City
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Paradise City von Zoë Beck
Ein Thriller mit 281 Seiten, erschienen am 22.06.2020 bei Suhrkamp

Die Autorin schreibt einen Thriller über die Zukunft in Deutschland.
Die Küsten sind überschwemnt und weite ...

Paradise City von Zoë Beck
Ein Thriller mit 281 Seiten, erschienen am 22.06.2020 bei Suhrkamp

Die Autorin schreibt einen Thriller über die Zukunft in Deutschland.
Die Küsten sind überschwemnt und weite Teile des Landes entvölkert.
Die Natur breitet sich weiter aus.
Berlin, die ehemalige Hauptstadt, ist eine Kulisse für Touristen und der Regierungssitz befindet sich in Frankfurt am Main.

Das sind ja fürchterliche Zukunftsszenarien...

Zum Inhalt:
Lina, eine Reporterin, wird in die Uckermark abgeordnet, um dort Zeugen zu einem unglaublichen Vorfall zu befragen. Sie ist selbst krank, aber führt trotzdem widerwillig ihren Auftrag aus.
In der Zwischenzeit erleidet plötzlich ihr Chef einen komischen lebensbedrohlichen Unfall und eine Kollegin wird ermordet.
Daraufhin begreift Lina die traurige Wahrheit, daß jemand, der ihr nahestand, die Macht besitzt, über Leben und Tod der Menschen zu entscheiden.
Wie furchtbar! Beim Staat sind so langsam die Menschen "gläsern" geworden...

Fazit:
Die Geschichte ist aufregend und spannend zugleich.
Die vielen unterschiedlichen Wendungen sorgen für diverse unvorhergesehene Überraschungen.
Letztendlich wird eine Zukunft geschildert, die hoffentlich nicht so auf uns zurollt!

  • Cover
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  • Handlung
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Veröffentlicht am 29.07.2020

Geschichte aus der Wiener-Gründerzeit, empfehlenswert!

Alles Geld der Welt
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Alles Geld der Welt von Gerhard Loibelsberger
Ein Roman aus Wien im Jahr 1873 mit 346 Seiten, erschienen am 10.06.2020 im Gmeiner-Verlag

Zum Inhalt:
Der Autor entführt uns Leser in die geschichtliche ...

Alles Geld der Welt von Gerhard Loibelsberger
Ein Roman aus Wien im Jahr 1873 mit 346 Seiten, erschienen am 10.06.2020 im Gmeiner-Verlag

Zum Inhalt:
Der Autor entführt uns Leser in die geschichtliche Gründerzeit Wiens.
Sein Roman berichtet aus der Zeit von 1873, einer Zeit vom Aufstieg und Verfall des Bankhauses Strauch, über Börsenspekulationen und Immobilienhaien.
Unweigerlich ergeben sich Vergleiche zur heutigen Zeit...

Gerhard Loibelsberger hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil.
Seine Protagonisten haben viel Interessantes dargestellt und im Glossar wurden die Wiener Ausdrücke zum besseren Verständnis erläutert.
Es ist verwunderlich, daß sich gewisse geschichtliche Dinge immer wiederholen und letztendlich faszinierend, wer das Geld in Überfluß besitzt, seine Macht ausübt etc.
Aber, wie uns auch die Geschichte lehrt, sind viele Herrscher als Sieger damit nicht glücklich geworden.

Fazit:
Alles in allem ein großartiges Buch, das sehr interessantes und geschichtliches Wissen vermittelt, das sich im 19. Jahrhundert in Wien abgespielt hat.
Gerne spreche ich hierfür eine Leseempfehlung aus und vergebe 4*!

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Veröffentlicht am 29.07.2020

Ein neuer Fall für die Inselkommissarin Lorenzen

Der Tote auf Amrum
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Der Tote auf Amrum von Anna Johannsen
Ein Kriminalroman mit 332 Seiten und 38 Kapiteln, erschienen am 30.06.2020 bei der Edition M

Zum Inhalt:
Die Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird nach Amrum kommandiert, ...

Der Tote auf Amrum von Anna Johannsen
Ein Kriminalroman mit 332 Seiten und 38 Kapiteln, erschienen am 30.06.2020 bei der Edition M

Zum Inhalt:
Die Hauptkommissarin Lena Lorenzen wird nach Amrum kommandiert, praktisch in ihre alte Heimat, weil dort ein schwerreicher Immobilienbesitzer in seinem Haus aufgefunden wurde.
Wie sich herausstellt, ist er vergiftet worden.
Bei weiteren Ermittlungen von Verdächtigen tauchen hauptsächlich Frauen auf, die mit ihm ein Verhältnis hatten.
Somit steht eine akribische und aufwendige Polizeiarbeit bevor.
Durch Zufall findet Lena im Haus des Opfers auch noch ein Bild ihrer verstorbenen Mutter, das ihr weitere Rätsel aufgibt...

Fazit:
Der Inselkrimi hat mir gut gefallen.
Der Schreibstil ist flüssig.
Die polizeiliche Ermittlungsarbeit wird ausführlich mit tollen Protagonisten beschrieben.
Die Autorin, das finde ich gut, läßt den Leser mitraten, so daß es zwar einige Spuren und Verdächtige gibt, aber die Spannung sich bis zum Schluß hin hält, wer der Mörder sein könnte...

Alles in allem ein interessanter und spannender Plot, atmosphärisch dazu, den ich gerne als lesenswert weiterempfehle und mit 4* bewerte.

  • Cover
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Veröffentlicht am 14.06.2020

Eine für mich neue Autorin mit Pfiff, vielversprechend...

Enna Andersen und das verschwundene Mädchen
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Enna Andersen und das verschwundene Mädchen von Anna Johannsen
Ein Krimi mit 362 Seiten und 41 teilweise kurzknappen Kapiteln, erschienen am 25.02.2020 bei der Edition M

Diverses/Zum Inhalt:
Danke für ...

Enna Andersen und das verschwundene Mädchen von Anna Johannsen
Ein Krimi mit 362 Seiten und 41 teilweise kurzknappen Kapiteln, erschienen am 25.02.2020 bei der Edition M

Diverses/Zum Inhalt:
Danke für die Chance per gemeinsamen Lese-Wochenende jetzt zu Pfingsten per Triologie, sehr charakterstark und frauenlastig dazu, ich freute mich jedenfalls sehr.

Dies ist der Beginn einer neuen Krimiserie - vielversprechend, aber auch faszinierend.
Enna, alleineinziehend, kehrt nach einem Sabbatical wieder in ihren Dienst als Hauptkommissarin zurück, wird aber in die (neue) Abteilung integriert, die nun ab sofort cold cases (also ungelöste Fälle aus der Vergangenheit) zu lösen hat, quasi "straf"versetzt.
Ihr neues, Ihr zugeteiltes Team per Duo ist unterschiedlicher denn je...
Sie widmen sich - eher durch Zufall - dem Fall von Marie Hansen, die damals, also vor 10 Jahren, bei einem Landschulheimaufenthalt spurlos verschwand...

Fazit:
Dank angenehmem Schreibstil und teils kurzknappen Kapiteln kam ich schnell voran.
Gleich zu Beginn wurde die Spannung gut aufgebaut, die sich bis zum Schluss hin hielt, aber, mit einer Überraschung aufwartete, womit ich so nicht rechnete, dazu viel Privates im und ums Umfeld der jeweiligen ErmittlerInnen, das wirklich gefiel.
Für eine durchgängige Spannung, auch in Bezug auf aktuelle Themen, zB wie den Kampusch-Fall, wurde definitiv gesorgt!

Ich bleibe neugierig und gespannt auf alles Weitere aus dieser besonderen Feder...

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