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Veröffentlicht am 04.03.2022

Toller Reihenabschluss

Old Love, New Trouble (College Love 4)
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"Old Love, New Trouble" reiht sich perfekt in die "College Love"-Reihe ein und steht seinen Vorgängern in nichts nach.

Auch hier hat man wieder eine lustige, humorvolle und flirty Story mit einer Mengen ...

"Old Love, New Trouble" reiht sich perfekt in die "College Love"-Reihe ein und steht seinen Vorgängern in nichts nach.

Auch hier hat man wieder eine lustige, humorvolle und flirty Story mit einer Mengen Charme.

Die Chatverläufe haben mir wieder richtig gut gefallen. Immerhin habe ich die Reihe damals größtenteils nur deswegen angefangen und wurde nicht von ihr enttäuscht, was man auch erstmal schaffen muss; 4 Bände, die alle super unterhaltsam sind.

Die Figuren sind sympathisch und haben ihr Ecken und Kanten. Bei Denver hätte ich mir ein wenig mehr gewünscht, hatte ich sie doch ein bisschen lockerer und schlagfertiger in Erinnerung.

Shep hingegen hat mir gut gefallen. Seine Entwicklung ist toll und wir alle lieben doch eine gut ausgearbeitete Charakterentwicklung.

Insgesamt liegt für mich auch hier wieder der Fokus auf den Gesprächen und der Beziehung und nicht so sehr auf der Handlung, aber auch diese ist rund in die Story miteingebunden.

Eine Reihe, die ich gerne empfehle, wenn man Chatromane mag und/oder generell auf humorvolle, flirty und charmante Geschichten steht.

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Veröffentlicht am 24.01.2022

Drowning in feelings

Drowning in Stars
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Meine Erwartungen an die Geschichte waren nicht sonderlich hoch. Ich lese eher selten etwas von Autor*innen, die ich noch nicht kenne und wenn doch, kann ich mich eher so semi-gut damit anfreunden.

Das ...

Meine Erwartungen an die Geschichte waren nicht sonderlich hoch. Ich lese eher selten etwas von Autor*innen, die ich noch nicht kenne und wenn doch, kann ich mich eher so semi-gut damit anfreunden.

Das war auch mein erster Eindruck bei "Drowning in Stars". Die Geschichte war zu Beginn völlig anders als ich erwartet hatte. Als ich merkte, dass die Story beginnt, als die beiden Figuren gerade mal 12 Jahre alt sind, hätte ich das Buch am liebsten abgebrochen. Aufgrund von vielen positiven Rezensionen blieb ich dann aber doch am Ball, vor allem, weil es einigen genauso wie mir ging - man erwartet bei solch einem Buch doch eher ältere Protagonisten.

Wie auch immer. Im Laufe der Geschichte wurde ich immer mehr und mehr eingenommen. Sowohl Pixie Rae als auch Gaze sind wahnsinnig liebenswerte Charaktere. Die Autorin schafft es, all ihre Emotionen zu vermitteln und den Leser mitfühlen zu lassen. Von Seite zu Seite sind die beiden Kids mir mehr ans Herz gewachsen und ich habe sie wirklich lieb gewonnen.

Nicht nur die Protagonisten sind wirklich gut ausgearbeitet und sympathisch, sondern auch eine Vielzahl an Nebenfiguren. Während des Hörens hatte ich immer ein klares Bild vor Augen, wie die Gegend oder die Figuren aussehen. Neben ganz vielen tollen Charakteren wie Tocks, Austin, den Pizzabäcker, dessen Name mir entfallen ist, oder Teddi, gibt es natürlich auch Figuren, die den unsympathischen Part der Geschichte übernehmen. Aber auch diese sind gut ausgearbeitet und fügen sich perfekt in ihre Rolle ein. Generell fühlt sich die Geschichte im Großen und Ganzen rund an und es war eine Freude, sie zu erleben.

Irgendwann bin ich ein wenig mit der Zeitspanne durcheinander gekommen, weil ich nicht mehr ganz mit kam, wie alt die Beiden denn nun sind, oder wie viel Zeit vergangen war, aber im Grunde spielt das auch keine allzu große Rolle bzw. wird erwähnt, wenn es das tut. Ich persönlich habe nur gerne für mich immer einen Anhaltspunkt, wo man sich gerade zeitlich in der Story befindet.

Aufgrund meiner schlechten Konzentration habe ich nebenbei das Hörbuch gehört und kann auch hier nur meine absolute Begeisterung aussprechen. Für gewöhnlich bin ich eher wählerisch. Oft gefallen mir die Sprecher nicht und ich kann mir die Hörbücher nicht länger als 2 Minuten anhören, weil ich so genervt bin, aber hier leisten beide Sprecher eine grandiose Arbeit. Man merkt einfach total, wie viel Erfahrung die Beiden haben und wie gut sie in ihrem Job sind.

Die einzigen Kritikpunkte sind für mich minimale Längen am Anfang des Buches und der Epilog. Den hätte man sich zum Teil wirklich sparen können. Irgendwie ging da für mich die komplette Magie der Geschichte flöten. Fernab davon kann ich das Buch aber wirklich empfehlen. Es ist absolut keine leichte Kost und man sollte unbedingt die Triggerwarnung beachten - und ich bin normalerweise wirklich nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen. In der Regel schaue ich gar nicht mehr in die TW, weil ich mich nicht spoilern möchte und eben kaum vorbelastet bin. Hier musste ich aber einfach nachschauen, weil es einige Stellen gab, an denen ich wirklich schlucken musste und überlegte, ob das Buch nicht zu viel für mich sei. Die TW konnte mir diesbezüglich dann meine Sorge nehmen. Also, man sieht: Triggerwarnungen sind eine sehr wichtige Sache.

Aber zurück zum Wesentlichen: Das Buch erinnert mich ein wenig an die Bücher von Brittainy C. Cherry, allerdings ist es deutlich weniger melodramatisch und poetisch. Cherry trägt gerne dick auf - was ich liebe, also nicht negativ verstehen - und Drowning in Stars wirkt wie eine etwas kühlere, abgespeckte Version. Herzschmerz, Emotionen, große Gefühle sind vorhanden, ohne einen zu erdrücken oder einzuschmalzen. Mir gefällt der Stil und ich werde definitiv darüber nachdenken, auch den zweiten Band zu lesen.

Insgesamt gibt es von mir 4 Sterne, aufgrund der minimalen Länge und des Epilogs, der mir nicht komplett gefallen hat. Das ist allerdings Jammern auf hohem Niveau und wie gesagt: Die Geschichte ist absolut mitreißend und das Hörbuch ist ganz ganz große Klasse.

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Veröffentlicht am 08.12.2021

Lose Fäden

15 Gründe, dich zu hassen
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Ich liebe Listen und ich liebe Bücher solcher Art und vor allem liebe ich "10 Dinge, die ich an dir hasse". Da war es also nur eine kurze Frage, ob "15 Gründe, dich zu hassen" ebenfalls etwas für meinen ...

Ich liebe Listen und ich liebe Bücher solcher Art und vor allem liebe ich "10 Dinge, die ich an dir hasse". Da war es also nur eine kurze Frage, ob "15 Gründe, dich zu hassen" ebenfalls etwas für meinen Geschmack wäre.

Gestartet bin ich richtig gut. Das Buch lässt sich angenehm lesen und man kommt schnell voran. Der Schreibstil ist einfach, aber dem Setting angemessen. Das Eintauchen in die Geschichte und das Kennenlernen von Alice, Ty, Zara und Jackson hat wirklich Spaß gemacht. Wobei mir Zara und Jackson schon fast zu präsent waren, dafür, dass sie die besten Freunde der Hauptfiguren sind.

Alice und Ty sind solide Protagonisten. Sie sind sympathisch, haben aber ihre Ecken und Kanten - darum geht es ja quasi die ganze Geschichte lang. Hier fangen dann aber auch schon die ersten Kritikpunkte an. Während ich zu Beginn dachte, Zara wäre diejenige, die mir ordentlich auf den Keks geht, fing Alice allmählich an, mich mit ihrer Nörgelei zu nerven. Vieles an ihr ist toll und man merkt, dass sie eine Figur sein soll, die man mögen kann. Aber sie ist zeitweise so naiv und quengelig wie ein Kleinkind. Mit 17 Jahren hätte ich mir da manchmal ein bisschen mehr erhofft. Allerdings teilen wir die Liebe zu Blumhouse Productions Horrorfilmen und das ist schon ziemlich cool. Trotzdem hat sie mir die meiste Zeit einfach zu sehr 'n Brett vor'm Kopf, wenn man das mal so salopp formulieren möchte. Zara wird übrigens auch deutlich erträglicher, auch wenn ich ihre Geschichte ziemlich öde fand und sie, wenn es nach mir ging, nicht so ausgebreitet hätte werden müssen.

Mehr als einmal hätte ich mir die Geschichte übrigens aus Tylers Sichtweise gewünscht, weil seine Beweggründe teilweise einfach unerklärlich sind.

Leider finde ich die Story insgesamt recht oberflächlich, da alle Figuren irgendwie laufende Klischees sind und die Charakterentwicklung kaum bis gar nicht vorhanden ist, aber dass dann auch noch Plotholes vorhanden sind, bricht der Geschichte ein bisschen das Genick. Es werden Dinge erzählt, die dann nicht aufgeklärt werden, vieles ist nicht so eindeutig, wie man sich das vielleicht beim Schreiben dachte und dann saß ich hinterher da und dachte mir "Echt jetzt? Aber was war denn jetzt noch mit x, y und z?" Das stört mich wirklich enorm.

Übrigens würde ich mir wirklich wünschen, dass man sich selbst bei Figuren, die unsympathisch sein sollen, sich wenigstens den Hauch einer Mühe gibt, sie nicht unausstehlich werden zu lassen, sonst verfehlen sie in meinen Augen ein bisschen den Zweck in der Geschichte. Wenn ein anderes Love Interest auftaucht, das direkt zum Kotzen ist, dann habe ich absolut keine Sorge, dass sich die Protagonistin vielleicht doch anders entscheidet, als ich zu Beginn annahm. Aber vielleicht soll das auch so sein, denn das Buch ist von vorne bis hinten eigentlich total vorhersehbar.

Für mich gab es keine Überraschungen, was es leider auch langweilig macht. Hier und da gibt es ein paar Längen, aber ansonsten gefiel mir das Tempo der Geschichte - mit oben genannten Ausnahmen - ganz gut. Lediglich das Ende wirkte dann auch wieder hastig zusammengebastelt.

Zusätzlich hätte ich mir übrigens mehr von dem Projekt erwartet. Irgendwie ging es nur um Kleinigkeiten, die total banal sind. Erwartet hatte ich da doch eher Besonderheiten, die dann auch dementsprechend zum Fazit passen. So sind es eine Ansammlung von Kleinigkeiten, die jeden nerven würden und mit denen man das Ergebnis nicht so wirklich nachvollziehen kann.

Außerdem: Längen und Figuren, Szenarien oder Konflikte, die keinen Sinn haben, außer Seiten zu füllen, sind überflüssig und man hätte das sicher besser lösen können. Es kann einfach nicht sein, dass Streitthemen in den Raum gestellt werden, die dann nicht aufgeklärt werden und am Ende ist einfach alles Friede, Freude, Eierkuchen. Gerade wenn es zuvor so viel um Psychologie ging und es eigentlich hieß, wie wichtig es ist, miteinander zu reden. Dafür wird hier viel zu wenig miteinander geredet und das Buch zeigt hervorragend, wie das leider nicht funktioniert. Hier wurde einiges an Potential liegen gelassen.

Insgesamt ist "15 Gründe, dich zu hassen" eine nette Geschichte, hebt sich aber weder von anderen Stories dieser Art ab, noch bringt sie das gewisse Etwas mit. Viel eher macht sie sich durch die Lücken in der Handlung, fehlende Er- oder Aufklärung und Oberflächlichkeiten selbst ein bisschen schlecht, ist langweilig und lässt mich nach Beenden des Buches frustriert, ob der ungeklärten Dinge, zurück.

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Veröffentlicht am 27.11.2021

Anknüpfende Enttäuschung nach Band 1

Forever Right Now
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Eigentlich liebe ich die Romance von Emma Scott. All In 1 hat mich damals absolut für sich eingenommen und auch The Light in Us fand ich spannend! Allerdings hatte mich schon Teil 1 dieser Reihe nicht ...

Eigentlich liebe ich die Romance von Emma Scott. All In 1 hat mich damals absolut für sich eingenommen und auch The Light in Us fand ich spannend! Allerdings hatte mich schon Teil 1 dieser Reihe nicht mehr so wirklich begeistern können. Ja, einige Teile der Geschichte fand ich spannend, aber als Liebesroman fiel er eher durch. Und auch Band 2 kann mich nicht begeistern und gefällt mir sogar noch weniger als Band 1.

Darlene fand ich im ersten Band recht sympathisch, hatte mir sogar noch ein bisschen mehr Informationen zu ihr gewünscht, aber hier kann sie mich irgendwie nicht in ihren Bann ziehen. Sie ist zwar auf ihre Art sympathisch, aber leider mag ich so aufdringliche Figuren eher weniger. Und ein Tornado ist sie ja wohl auch nicht wirklich ...

Auch Sawyer hat überhaupt nicht zu der Rolle gepasst, die man mir verkaufen wollte. "Show, don't tell" wird hier nicht befolgt. Und das auch nicht bei Olivia, deren Verhalten ebenfalls nicht zu ihrem genannten Alter passte.

Die expliziten Szenen kritisierte ich schon im ersten Band. Generell war mir die Grundstimmung dort schon viel zu kitschig. Und das setzt sich hier genauso fort. Langatmige, schmalzige Story, die tempomäßig nie so wirklich passen möchte und mir Figuren andreht, die überhaupt nicht mehr greifbar sind, weil sie sich nicht entscheiden können, was sie nun sein möchten.

Ich habe keine Ahnung, was mit Emma Scotts Magie passiert ist, aber in ihren Geschichten scheint sie nicht mehr vorhanden zu sein, was ich sehr schade finde, da ich mich total auf Darlenes Geschichte gefreut hatte.

Eigentlich hatte ich mich auch auf Max' Geschichte gefreut, weil ich Gay Romance super gerne lese, aber nach 2 Teilen, die mich so ernüchtern zurücklassen, weiß ich nicht, ob ich mich da überhaupt noch freuen möchte.

Leider eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 27.11.2021

too much

Be My Tomorrow
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Der Schreibstil ist typisch Emma Scott und das Buch lässt sich wirklich gut und zügig lesen. Die ersten 50 Prozent habe ich es gelesen, die letzten 50 Prozent bin ich auf das Hörbuch umgestiegen, da meine ...

Der Schreibstil ist typisch Emma Scott und das Buch lässt sich wirklich gut und zügig lesen. Die ersten 50 Prozent habe ich es gelesen, die letzten 50 Prozent bin ich auf das Hörbuch umgestiegen, da meine Konzentration momentan nicht wirklich zum Lesen geeignet ist. Dazu möchte ich nur kurz einwerfen, dass mir die ausgewählten Sprecher nicht soo gut gefallen haben. Vieles wurde mir zu übertrieben emotional vorgelesen und das fand ich dann doch eher unangenehm als authentisch. Außerdem fand ich Becketts Sprecher viel zu nett für seine Rolle, obwohl ich den Synchronsprecher von Nat Wolff echt gerne mag.

Nichtsdestotrotz sollte es ja eher um den Inhalt gehen, und der hat mir in vielen Aspekten wirklich gut gefallen. Die Figuren fand ich nicht ganz so greifbar und irgendwie konnte ich auch die Chemie zwischen den Beiden nicht fassen, aber gerade die Handlung rund um die Graphic Novel fand ich spannend. Das Gefühlschaos in Zelda und die ganzen moralischen Perspektiven waren interessant und konnten mich fesseln. Stellenweise war mir die Geschichte aber auch ein wenig zu inhaltslos und ich hätte mir hier mehr Fokus auf das Wesentliche gewünscht.

Eigentlich liebe ich Scotts Liebesgeschichten sehr, aber hier fand ich die einzelnen Geschichten der Figuren viel interessanter und ergreifender als die Liebesgeschichte, die mir stellenweise viel zu dramatisch und zum Ende hin viel zu viel auf "feel good" getrimmt war. Das war mir einfach zu drüber.

Die Entwicklung der Figuren hingegen fand ich authentisch und super dargestellt, aber ich hätte mir gerne noch ein bisschen mehr Informationen zu einzelnen Nebensträngen gewünscht. Außerdem hätte es für meinen Geschmack ausnahmsweise mal weniger explizite Szenen sein dürfen. Das liegt aber wahrscheinlich daran, dass für mich schlichtweg die Anziehung der Figuren nicht nachvollziehbar war.

Sehr gefreut habe ich mich über ein eingeworfenes Zitat von John Green, welches Beckett erwähnte. Bin immer ein großer Fan von solchen "Easter Eggs".

Im Großen und Ganzen konnte Scott hier definitiv mit den Geschichten der einzelnen Figuren punkten. Die Liebesgeschichte konnte mich allerdings nicht vollends überzeugen und es gibt definitiv Bücher von ihr, die mir besser gefallen.

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