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Veröffentlicht am 30.06.2020

Leider zu oberflächlich und körperfixiert.

Second Chance
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Nach dem Klappentext erwartete ich eine emotionale und mitreißende Story. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Aber beginnen wir erstmal am Anfang.

Die Geschichte liest man aus den Gegenwarts- ...

Nach dem Klappentext erwartete ich eine emotionale und mitreißende Story. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Aber beginnen wir erstmal am Anfang.

Die Geschichte liest man aus den Gegenwarts- und Vergangenheitsperspektiven von Cassie und Trips aka. Tanner. Während mir Cassie nur in der Vergangenheit sympathisch ist, mag ich sowohl Trips mit 17 Jahren, als auch seine erwachsene Version Tanner mit 24/25 Jahren. Er ist interessant und gerade seine Familiengeschichte rund um seine Brüder weckt meine Neugier. Dementsprechend freue ich mich auf die Folgebände, in denen es um Nash und Ev geht und hoffe sehr, dass die Beiden eine nette Protagonistin an die Seite gestellt bekommen. Generell fand ich die Vergangenheitsparts sehr viel ansprechender.

Cassandra war für mich unausstehlich. Sie ist zickig und führt sich auf, wie eine verzogene Göre, der man irgendwas verwehrt, auf dass sie doch ein Anrecht hatte, was natürlich völliger Schwachsinn ist. Gerade in den Vergangenheitsepisoden merkt man, wie abhängig und unselbstständig sie ist. Sie ist vollkommen auf Trips angewiesen, weil sie alleine überhaupt nicht lebensfähig ist und mit sich alleine nichts anzufangen weiß, was die Beziehung der Beiden mehr als toxisch erscheinen lässt.

In der Gegenwart hingegen ist sie einfach nur eine eiskalte, arrogante Kuh, die unheimlich nervig ist. Nein, ich habe kein Verständnis für ihr Verhalten und nein, verlassen zu werden rechtfertigt solch ein kindisches Verhalten auch nicht, danke. Als Tanner erneut in ihr Leben tritt, möchte sie nicht mal mit ihm reden, was ich total schwachsinnig finde. Nach ihrer ach-so-tiefen Verbindung hätte es mich an ihrer Stelle sehr wohl interessiert, was er zu sagen hätte - aber nein, sie muss auf stur stellen und das führt zu einem ewig langen hin und her, was mehr als frustrierend und nervig ist. Dieses ewige “Ich will ihn, ich will ihn nicht und ach, vögeln können wir ja eigentlich schon, aber mehr bitte nicht” führt dazu, dass dem Buch ordentliches Potenzial flöten geht. Diese Szenen, die zu nichts führen und in denen sich die Beiden nur im Kreis drehen, hätte man mit einer besseren Story füllen können.

Da ich die meiste Zeit eigentlich nur genervt die Augen verdreht habe und mich gefragt habe, was sowohl Trips mit 17, als auch Tanner als erwachsener Mann von Cassandra wollte, kamen bei mir herrlich wenig Emotionen an. Die Geschichte bleibt durch die ewige Bumserei insgesamt zu oberflächlich und Gefühle kamen bei mir nur an, als ich das Buch endlich beendet hatte. Erleichterung, dass ich mir nicht weiter Cassandra auf ihrem hohen Ross antun muss und gezwungen bin zu beobachten, wie Tanner wie ein räudiger Hund bei ihr zu Kreuze kriecht. Ständig wird erwähnt, wie nah die Beiden sich doch sind und welch eine innige Verbindung sie haben, aber gemerkt habe ich davon allerdings nichts. Ich wünsche mir bei sowas, dass Autor*innen mir das zeigen und nicht nur davon schreiben, denn das bringt mir am Ende auch nichts.

Während das Buch hin und wieder doch einige Szenen aufbringt, die meine Neugier wecken konnten – wie gesagt, besonders die Geschichte um die Brüder fand ich gut und an sich hätte sie für meinen Geschmack noch mehr ausgebaut werden können, enttäuscht es mich die meiste Zeit leider, was ich wirklich schade finde.

Hier handelt es sich allerdings überwiegend um den klassischen Fall “nervige Protagonistin versaut das Lesevergnügen” . Der Schreibstil ist nett – nicht überragend, aber völlig in Ordnung – und auch die anderen Figuren sind ganz okay. Davon gibt es zwar nicht viel, aber die handvoll ist schon okay.

Außerdem ist mir aufgefallen, dass das Alter der Männer teilweise durcheinandergeworfen wird. Cassie erwähnt, dass Ev 15 Jahre alt war, als sie ihn kennenlernte, obwohl er erst 13 Jahre alt war und Nash 15 Jahre alt – was nur einige Kapitel vorher erwähnt wurde. Da hätte ich mir einen genaueren Blick gewünscht.

Insgesamt hätte ich mir mehr Tiefe und echte Emotionen gewünscht. In der Vergangenheit konnte ich in der Richtung zwar etwas erahnen, aber greifbar war es dort auch nicht. In der Gegenwart geht es gefühlt nur um Sex, was das ganze Gefasel über Gefühle Lügen straft und dafür sorgt, dass die Geschichte stellenweise wirklich langatmig, eintönig und fast öde wird. Da hilft auch nicht der kurze Schlenker in Richtung Ernsthaftigkeit gen Ende, um meine Erwartungen zu erreichen.

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Veröffentlicht am 29.06.2020

Ein absolutes Must-Read für Liebesroman-Fans.

Repeat This Love
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Seit ich “Trust” von Kylie Scott gelesen habe, bin ich ein riesen Fan ihrer Geschichten. Besonders ihre Hauptfiguren mag ich einfach total und auch die Story rund um einen Gedächtnisverlust fand ich sehr ...

Seit ich “Trust” von Kylie Scott gelesen habe, bin ich ein riesen Fan ihrer Geschichten. Besonders ihre Hauptfiguren mag ich einfach total und auch die Story rund um einen Gedächtnisverlust fand ich sehr ansprechend. Und auch in “Repeat this Love” konnten mich Clementine und Ed für sich gewinnen.

Clementine hat durch einen Unfall all ihre Erinnerungen verloren und sucht Ed auf, da eine Person in einem Café sie auf ihr Tattoo angesprochen hat, was er ihr gestochen hat. Dort wird sie allerdings nicht gerade herzlich begrüßt, denn Ed ist nicht nur ihr Tätowierer, sondern ihr Ex-Freund, den sie vor einem Monat aus heiterem Himmel verlassen hat.

Besonders gut gefällt mir hier wieder mal, dass die Geschichte sofort im Geschehen beginnt. Es geht direkt mit der Story los, die der Klappentext versprochen hat und das weiß ich zu schätzen, denn langes Blabla mindert meine Begeisterung eher.

Clem ist eine unheimlich sympathische Protagonistin und ich mochte sie auf Anhieb. Sie besitzt einen herrlichen Sinn für Humor und die Chemie zwischen ihr und Ed lädt zum Schwärmen ein. Aber auch ihre rationale Seite hat mir total gut gefallen. Sie ist in der Lage, sich zu reflektieren - was nicht viele Romanfiguren können und hat damit fleißig Sympathiepunkte gesammelt. Außerdem ist sie sich nicht zu fein, Fehler einzugestehen und fair zu sein. Sie ist wirklich genau das, was ich mir von einer Liebesromanprotagonistin immer wünsche.

Generell fand ich die Beziehung zwischen Clem und Ed total aufregend und spannend. Ed ist nicht nur witzig und heiß, sondern auch sehr fürsorglich, auch wenn er zu Beginn eher abweisend und misstrauisch wirkt – was man ihm nicht verübeln kann.

Der Schreibstil ist mitreißend und hat mich absolut gefesselt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil mich die Geschichte unfassbar gut unterhalten konnte. Die Figuren sind sympathisch, authentisch und machen Lust auf mehr. Nicht nur die Protagonisten sind toll, sondern auch die Nebenfiguren wie beispielsweise Leif. Der kleine Bruder von Ed nimmt kein Blatt vor den Mund und seine flirtige Art haben mich bestens amüsiert.

Aber die Geschichte ist nicht nur humorvoll und unterhaltsam, sondern auch spannend, denn es steht immer noch die Frage im Raum, ob es jemand auf Clementine abgesehen hat, oder ob der ganze Unfall nur Zufall war. Einiges in dieser Sache fand ich ein wenig vorhersehbar, tat der Geschichte in meinen Augen aber keinen Abbruch.

Scott wählt ein angenehmes Tempo und eine perfekte Kombination aus Humor, Spannung und Sexiness. Nichts wirkt too much und das Buch ist auch nicht überladen oder vollgestopft mit Sexszenen. Die Entwicklung der Geschichte und der Figuren ist wirklich gut ausgearbeitet und ich hatte wundervolle Lesestunden, wobei ich fast schon ein bisschen traurig darüber bin, dass ich mir das Buch nicht “besser” eingeteilt habe.

Das Buch ist lustig, flirty, aber auch süß, romantisch und spannend. Für Fans von Kylie Scott ein absolutes Must-Read!

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Veröffentlicht am 28.06.2020

Langweilig

Falling - Ich kann dich nicht vergessen
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Abgebrochen nach Kapitel 9 - 106 Seiten.

Der Schreibstil war in Ordnung, aber nicht wirklich anspruchsvoll. Hätte ich bei dem Genre aber auch nicht wirklich erwartet.

Die Story allerdings ist super ...

Abgebrochen nach Kapitel 9 - 106 Seiten.

Der Schreibstil war in Ordnung, aber nicht wirklich anspruchsvoll. Hätte ich bei dem Genre aber auch nicht wirklich erwartet.

Die Story allerdings ist super langweilig. Jaden und Danielle, die Zwillinge, haben vor einem Jahr ihre Eltern bei einem Autounfall verloren. Kenzie, die Jaden damals gedated hatte und mit Dani befreundet war, geht den Beiden seit dem aber aus dem Weg, weil sie selbst nicht mit Trauer umgehen kann. Man erfährt, dass ihre Mom ein Alkoholproblem hat und ihr Dad es mehr ignoriert, als wirklich etwas dagegen zu unternehmen. So weit, so schlecht.

Kenzie war mir direkt unsympathisch. Sie ist mit ihren 17 Jahren extrem naiv und unreif. Außerdem wiederholt sie ständig alles. Alleine im ersten Kapitel wird ungefähr 10 Mal erwähnt, wie wenig man in der Stadt, in der sie lebt, doch unternehmen kann. Zudem plagen sie ständig Gewissensbisse, weil sie sich nicht bei Jaden gemeldet hat. Und das war eigentlich schon die Essenz der Geschichte. Bis zu diesen 106 Seiten geht es nur darum, wie schlecht sie sich fühlt. Sie versucht dann recht zu Beginn, den Kontakt wiederaufzubauen, aber das wirkt eher so, als würde sie das einzig und alleine für sich tun und nicht, um den Beiden eine Freundin zu sein. Egoistisch ist die gute Dame also gar nicht... Außerdem veranstaltet sie 'nen übelsten Eiertanz, weil sie nicht weiß, wie sie mit Jaden und Dani umgehen soll, was ich auch total nervig fand, weil's einfach übertrieben ist. Die Beiden wollen einfach weiter machen und werden dabei von Leuten wie Dani ausgebremst, die nicht einsehen will, dass man sie nicht mit Samthandschuhen anfassen muss.

Will und Holden, ihre besten Freunde, sind auch nicht das Gelbe vom Ei. Während Will eigentlich noch echt in Ordnung ist, ist Holden unausstehlich. Ständig hat er schlechte Laune und nervt damit andere Leute. Der Ursprung seiner Miesepetrigkeit liegt im Football, denn diese Saison läuft für seine Mannschaft überhaupt nicht gut. Logisch, dass man dann auf anderen Leuten herumhacken muss.

Während Jaden und Dani wirklich mit Abstand die sympathischsten Figuren sind, finde ich Jaden trotzdem viel zu freundlich. Im Grunde sind allerdings alle Figuren oberflächlich. Bisher habe ich keine Ecken und Kanten, oder auch nur annähernd so etwas wie eine Persönlichkeit entdeckt.

Die Story plätschert nicht mal mehr vor sich hin. Es gibt einfach keine. Es ist langweilig, es gibt keine Anziehung, keine spürbaren Emotionen oder irgendetwas in Richtung Spannung. Die einzigen Szenen, die mich näher interessiert haben, waren die, mit ihrer Mom. Und selbst die waren absolut absurd. So sollte sie z.B. um halb 12 nachts vor einem Schultag für ihre Mutter Alkohol besorgen. An einem anderen Abend trifft sie ihre Eltern gemeinsam beim Trinken an. Da kann ich einfach nur den Kopf schütteln.

Die Geschichte gibt mir nichts. Sie ist nicht packend, fesselnd oder mitreißend. Sie spornt mich nicht an, sie weiterverfolgen zu wollen. Sie macht mich nicht neugierig und mir ist es völlig egal, was aus Kenzie und Jaden wird. Es ist nicht absehbar, dass irgendwas Interessantes passiert, weswegen ich mich dazu entschieden habe, das Buch nach 106 Seiten auszusortieren.

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Veröffentlicht am 26.06.2020

Die Spannung steigt.

Gruselfieber / Thrillogy - Der Wettkampf beginnt
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Tatsächlich hatte ich durch den Klappentext eher an sowas ähnliches wie die Tribute von Panem gedacht. Allerdings “kämpfen” die Kinder hier nicht alleine um den Sieg, sondern in einem Team in verschiedenen ...

Tatsächlich hatte ich durch den Klappentext eher an sowas ähnliches wie die Tribute von Panem gedacht. Allerdings “kämpfen” die Kinder hier nicht alleine um den Sieg, sondern in einem Team in verschiedenen Wettkämpfen. An sich auch nicht ganz uninteressant.

Das Buch ist in drei Teile unterteilt und den ersten fand ich eher ein wenig langweilig. Der zweite Teil – der deutlich in der Vergangenheit spielt und augenscheinlich überhaupt nichts mit der Geschichte zu tun hat - konnte allerdings meine Neugier wecken und die Geschichte wird immer interessanter.

Band 1 endet mit einem Cliffhanger, der einige Fragen offenlässt. Da die Bücher zusammenhängend sind, stört mich das aber nicht. So wird die Spannung aufrechterhalten um direkt mit Band 2 zu starten.

Die Figuren sind alle recht stereotypisch, dennoch mag ich die Protagonistin Anne ganz gerne. Figuren wie Anthony – ein Teammitglied von Anne, das sich wirklich seltsam und abweisend verhält - oder auch Marks – der Leiter der ganzen Veranstaltung – sorgen für reichlich Spekulationen, da sie sich auffällig und merkwürdig verhalten. So fragt man sich immer wieder, was die beiden im Schilde führen. Aber seltsame Personen im Team sind nicht Annes einziges Problem, denn ständig hört sie merkwürdige Dinge und sieht immer wieder eine Frau in den Höhlen, obwohl die Insel doch eigentlich unbewohnt sein sollte.

Für Fans von Fear Street und Gänsehaut: Ich habe bisher nur Thrillogy Band 1 gelesen, aber es unterscheidet sich atmosphärisch doch ein wenig von den bekannten Reihen des Autors. Tut dem ganzen aber keinen Abbruch. Ich bin mit 22 Jahren natürlich nicht mehr die Zielgruppe, aber trotzdem hatte ich Spaß am Lesen und bin auf Band 2 gespannt.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Mein Jugendbuch des Jahres.

Das Schicksal weiß schon, was es tut
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Ich weiß gar nicht genau, woran es lag, aber ich habe bei diesem Buch eigentlich mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Irgendwie, ist das wohl so eine Angewohnheit bei Jugendbüchern.

Nach dem Klappentext ...

Ich weiß gar nicht genau, woran es lag, aber ich habe bei diesem Buch eigentlich mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Irgendwie, ist das wohl so eine Angewohnheit bei Jugendbüchern.

Nach dem Klappentext rechnete ich damit, dass Maegan und Rob sich über das Matheprojekt näherkommen und sich verlieben. “Das Schicksal weiß schon, was es tut” hat allerdings mehr zu bieten als nur eine schnöde 08/15 Lovestory.

Vielmehr geht es um tiefergehende Fragen, die ich mir mit 17 Jahren – zum Glück - nicht stellen musste, um ehrlich zu sein. Es ist interessant zu sehen, wie die Figuren mit ihren Leben umgehen, die momentan alles andere als einfach verlaufen.

Das Buch regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern zeigt einem auch, dass man aufhören sollte, vorschnell zu urteilen, dass nicht immer alles ist, wie es scheint und noch viel mehr zeigt es auf, wie wichtig Kommunikation ist. Dabei steht eine Liebesgeschichte absolut im Hintergrund, weil es viel eher um essenzielle Fragen geht. Das hat mir unheimlich gut gefallen!

Die Figuren sind nicht nur da, um zu unterhalten und um möglichst sympathisch zu sein, sondern um lebendig und authentisch zu sein. Sie haben ihre Ecken und Kanten, sie sind nicht durchgehend sympathisch und schon gar nicht machen sie alles richtig und das macht sie wirklich besonders, weil man am Ende verstehen kann, wieso ihr Verhalten für sie selbst richtig erschien.

Brigid Kemmerer schafft es, durch die Reihe weg, Figuren zu erschaffen, die menschlicher kaum sein könnten. Sie schildert die innere Zerrissenheit und das Abwägen von “richtig” und “falsch” sehr gut und ihr Schreibstil ist generell absolut angenehm. Ich wollte das Buch tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen, bis ich mich irgendwann fix und alle ins Bett geschleppt habe.

Man liest sowohl aus Maegans Perspektive, als auch aus Robs Sichtweise, was es einfacher macht, die Beiden zu verstehen – was mir durch den grandiosen Stil von Kemmerer auch wirklich nicht schwerfiel.

“Das Schicksal weiß schon, was es tut” ist einnehmend und fesselnd. Ich habe die Figuren ins Herz geschlossen und möchte mich eigentlich noch gar nicht von ihnen verabschieden, weil es so viel Spaß gemacht hat, Maegan und Rob auf ihrer Reise durch den Dschungel voller Fragen, die das Leben so mit sich bringt, zu begleiten. Ich bin so froh, dass es mehr ist, als nur die seichte Liebesgeschichte, die ich zu Beginn erwartete, denn nun fehlen mir trotz allem ein bisschen die Worte um zu beschreiben, wie sehr ich mich in das Buch und in das, was es aussagen möchte, verliebt habe. Dieses Buch hat meine Erwartungen in allen Belangen weit übertroffen.

5 Sterne, Jahreshighlight, dicke Leseempfehlung.

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