Profilbild von xNachtblume

xNachtblume

Lesejury Profi
offline

xNachtblume ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit xNachtblume über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.08.2021

Leider nicht mein Fall

Wenn in mir die Glut entflammt
0

Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

Schon zu Beginn hatte ich starke Probleme mit den Figuren. So wirklich warm wollten wir miteinander nicht werden und leider mangelte es an Sympathie ...

Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

Schon zu Beginn hatte ich starke Probleme mit den Figuren. So wirklich warm wollten wir miteinander nicht werden und leider mangelte es an Sympathie zu den Beiden. Weder Sloan noch Jason konnten mich überzeugen und waren für meinen Geschmack einfach zu flach.

Obwohl der Schreibstil angenehm zu lesen ist, musste ich mich durch das Buch quälen. Durch die fehlende Bindung zu den Figuren war es schwer, am Ball zu bleiben. Mir fehlte da einfach die Chemie, das Knistern und die Spannung, die mich sonst so an Liebesgeschichten reizt. Wenn einem die Figuren egal sind, ist es schwer, bei ihrer Geschichte mitzufiebern.

Die vorhersehbare Handlung hat natürlich auch nicht dazu beigetragen, dass ich unbedingt weiterlesen wollte. Ein Klischee jagt das nächste und die Quälerei der Protagonisten hat mich irgendwann nur noch genervt. Ich bin überhaupt kein Fan von unnötigem und überzogenem Drama und letztlich war es irgendwann einfach too much.

Ich bin mir sicher, dass es Leser*innen ​gibt, die an dem Buch gefallen finden, auch wenn es meinen Geschmack nicht getroffen hat

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.07.2021

Flop

Sex/Life
0

Ich war unschlüssig. Will ich das Buch lesen? Die Serie schauen? Beides? Was davon zuerst?

Letztlich habe ich zwei Folgen der Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Und das hätte ich mir auch sparen ...

Ich war unschlüssig. Will ich das Buch lesen? Die Serie schauen? Beides? Was davon zuerst?

Letztlich habe ich zwei Folgen der Serie geschaut und dann das Buch gelesen. Und das hätte ich mir auch sparen können.

Die Serie war in meinen Augen schon stellenweise echt langatmig, aber das Buch übertrifft das noch. Womit ich ehrlich gesagt nicht rechnete, weil ich gehofft habe, dass das Buch ein bisschen pfiffiger ist. Die Szenen, die mich in der Serie gelangweilt haben bestanden größtenteils aus rumgucken, weinen und grübeln, also dachte ich, dass man im Buch bestimmt nicht mit sowas hadert.

Dafür gibt es andere ausschweifende Erzählungen, die ich als ziemlich langweilig und eintönig empfand. Die ständigen Wiederholungen über ihre ach-so-tolle Jugend waren repetitiv und irgendwann ziemlich öde. Auf mich wirkte es irgendwann so, als würde eine ungeb*mste Hausfrau ihre wilden Zeiten vermissen und es sich schöner reden, als es letztlich war.

Ich bin kein Freund von mangelhafter Kommunikation, Manipulation und der Tatsache, dass sie als Psychologin so handelt. Sie sollte es ja eigentlich besser wissen ... Auf mich macht es leider einen sehr sturen, kindlichen und trotzigen Eindruck und das macht sie leider echt nicht sympathisch. Ken wäre wahrscheinlich besser dran, wenn seine Frau ihn so schätzen würde, wie er ist und offen über die Dinge redet, die sie stören.

Aber am Ende bleibt für mich immer noch die Frage: Wieso heirate ich einen Kerl, der all das mitbringt, was mich anödet? Und dann BLEIBE ich auch noch bei ihm und muss ihm ein heimliches Tagebuch mit übertriebenen Stories schreiben, damit er so wird, wie ich es gerne hätte? Basierend auf Lügen. Unfair auf ganzer Linie, wenn man mich fragt.

Der Stil an sich war locker und lebendig, aber das, was sie erzählt hat, konnte mich leider absolut nicht abholen. Vielleicht sehe ich das ganze einfach zu ernst, aber ich kann nicht drüber lachen, wenn man so mit seinem Partner umgeht. Ken kann man eigentlich nur bemitleiden für die Frau an seiner Seite und B.B. würde ich gerne zum Mond schießen.

Für mich ein totaler Flop.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2021

Satz mit X

Small Town Love
0

Eine Geschichte, die mich in keinem Aspekt überzeugen konnte - leider.

An sich habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich kannte bisher noch nichts von der Autorin, fand die Idee aber interessant.

Leider ...

Eine Geschichte, die mich in keinem Aspekt überzeugen konnte - leider.

An sich habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich kannte bisher noch nichts von der Autorin, fand die Idee aber interessant.

Leider kam dann auch gleich die Ernüchterung und ich hätte am liebsten sofort wieder aufgehört. Sowohl Donovan, als auch Eve fand ich überhaupt nicht sympathisch. Wobei Donovan ein bisschen weniger schlimm als Eve war. Leider war er mir einfach zu laut, zu aufdringlich und auch seinen Humor fand ich nicht witzig.

Eve war für mich genau das Gegenteil von dem, wie sie beschrieben wurde. Von wegen friedfertig, harmonisch oder freundlich. Und sie bildete sich ja üüüberhaupt nichts auf ihre Hochbegabung ein. Ja..natürlich. Man merkt von Anfang an, dass sie auf Donovan herabsieht, weil er ja nicht hochbegabt ist und wie viel besser und toller und schlauer sie ja ist, weil sie sich nicht mit so banalen Dingen wie Spaß, Make Up oder Shopping beschäftigt. Ganz tolle Leistung, Eve. Sie ist einfach das Vorzeigebild einer Special Snowflake, die für alles, was sie tut, wahrscheinlich am Liebsten einen Orden haben würde. Sie lebt vegan, was sie natürlich immer wieder erwähnen muss und auch in anderen Aspekten geht es ihr gefühlt mehr darum, dafür Anerkennung zu ernten, als das es ihr tatsächlich um die gute Sache an sich geht.

Zusätzlich haben mir ihre Gedanken bzgl. Sex und Jungfräulichkeit nicht gefallen. Man könnte wirklich langsam aufhören so zutun, als wäre es ein Geschenk, einer Person das erste Mal Einlass in den Körper zu gewähren und als würde man danach irgendeinen Wert verlieren. Man ist nicht besser oder schlechter, wenn man Sex hatte - oder eben nicht. Das definiert niemanden. Auch nicht, wenn man hochbegabt ist.

Des Weiteren hat mich ziemlich gestört, dass Donovan direkt mal mit seiner Bisexualität vorgestellt wurde. Und natürlich ist er ein Schürzenjäger und hat viele Sexpartnerinnen. Weil es eben das ist, was Bisexuelle den ganzen Tag treiben. Ich finde solch schwierigen und problematischen Stereotypen uncool und in 2021 auch wirklich nicht mehr akzeptabel.

Handlungstechnisch wurde es leider nicht besser. Ich habe mich durch unzählige Streitereien gequält und ich finde die Beiden überhaupt nicht harmonisch. Sollen sie doch einfach voneinander ablassen, wenn sie sich gegenseitig so krass abf
cken und "nur bei dem anderen" so sind. Sollte man sich mal Gedanken drum machen. Gesund klingt das nämlich nicht.

Aurora und Gabriella hingegen fand ich echt süß und niedlich. Bei Aurora wirken die Erzählungen auch deutlich weniger angeberisch als bei Eve und ich hatte sie sofort in mein Herz geschlossen.

Dennoch, für mich hat das Buch auf keiner Ebene funktioniert. Die wichtigen Figuren konnten mich nicht für sich gewinnen, die Handlung ist durch die ständige Reiberei zwischen Donovan und Eve leider auch nicht so prickelnd und die Quälerei, weil man denkt "Vielleicht wird es ja besser" hat sich am Ende überhaupt nicht gelohnt.

Für Leserinnen, die die Vorgänger kennen und mögen, ist dies sicherlich eine gelungene Fortsetzung, aber mein Geschmack trifft es leider überhaupt nicht.Eine Geschichte, die mich in keinem Aspekt überzeugen konnte - leider.

An sich habe ich mich sehr auf das Buch gefreut. Ich kannte bisher noch nichts von der Autorin, fand die Idee aber interessant.

Leider kam dann auch gleich die Ernüchterung und ich hätte am liebsten sofort wieder aufgehört. Sowohl Donovan, als auch Eve fand ich überhaupt nicht sympathisch. Wobei Donovan ein bisschen weniger schlimm als Eve war. Leider war er mir einfach zu laut, zu aufdringlich und auch seinen Humor fand ich nicht witzig.

Eve war für mich genau das Gegenteil von dem, wie sie beschrieben wurde. Von wegen friedfertig, harmonisch oder freundlich. Und sie bildete sich ja üüüberhaupt nichts auf ihre Hochbegabung ein. Ja..natürlich. Man merkt von Anfang an, dass sie auf Donovan herabsieht, weil er ja nicht hochbegabt ist und wie viel besser und toller und schlauer sie ja ist, weil sie sich nicht mit so banalen Dingen wie Spaß, Make Up oder Shopping beschäftigt. Ganz tolle Leistung, Eve. Sie ist einfach das Vorzeigebild einer Special Snowflake, die für alles, was sie tut, wahrscheinlich am Liebsten einen Orden haben würde. Sie lebt vegan, was sie natürlich immer wieder erwähnen muss und auch in anderen Aspekten geht es ihr gefühlt mehr darum, dafür Anerkennung zu ernten, als das es ihr tatsächlich um die gute Sache an sich geht.

Zusätzlich haben mir ihre Gedanken bzgl. Sex und Jungfräulichkeit nicht gefallen. Man könnte wirklich langsam aufhören so zutun, als wäre es ein Geschenk, einer Person das erste Mal Einlass in den Körper zu gewähren und als würde man danach irgendeinen Wert verlieren. Man ist nicht besser oder schlechter, wenn man Sex hatte - oder eben nicht. Das definiert niemanden. Auch nicht, wenn man hochbegabt ist.

Des Weiteren hat mich ziemlich gestört, dass Donovan direkt mal mit seiner Bisexualität vorgestellt wurde. Und natürlich ist er ein Schürzenjäger und hat viele Sexpartner
innen. Weil es eben das ist, was Bisexuelle den ganzen Tag treiben. Ich finde solch schwierigen und problematischen Stereotypen uncool und in 2021 auch wirklich nicht mehr akzeptabel.

Handlungstechnisch wurde es leider nicht besser. Ich habe mich durch unzählige Streitereien gequält und ich finde die Beiden überhaupt nicht harmonisch. Sollen sie doch einfach voneinander ablassen, wenn sie sich gegenseitig so krass abfcken und "nur bei dem anderen" so sind. Sollte man sich mal Gedanken drum machen. Gesund klingt das nämlich nicht.

Aurora und Gabriella hingegen fand ich echt süß und niedlich. Bei Aurora wirken die Erzählungen auch deutlich weniger angeberisch als bei Eve und ich hatte sie sofort in mein Herz geschlossen.

Dennoch, für mich hat das Buch auf keiner Ebene funktioniert. Die wichtigen Figuren konnten mich nicht für sich gewinnen, die Handlung ist durch die ständige Reiberei zwischen Donovan und Eve leider auch nicht so prickelnd und die Quälerei, weil man denkt "Vielleicht wird es ja besser" hat sich am Ende überhaupt nicht gelohnt.

Für Leser
innen, die die Vorgänger kennen und mögen, ist dies sicherlich eine gelungene Fortsetzung, aber mein Geschmack trifft es leider überhaupt nicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.03.2021

Langweilig

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily
0

Nach dem Klappentext habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, die mich absolut mitreißen und emotional berühren wird. Pustekuchen.

Die Geschichte hat enorm verwirrend für mich begonnen. Der Schreibstil ...

Nach dem Klappentext habe ich eine Liebesgeschichte erwartet, die mich absolut mitreißen und emotional berühren wird. Pustekuchen.

Die Geschichte hat enorm verwirrend für mich begonnen. Der Schreibstil hat mich irgendwie ganz kribbelig gemacht und ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren. Dazu kam, dass ich die Beschreibung der Situation oft überhaupt nicht verstand und mir die Szene nicht vorstellen konnte. Ich würde mich nicht als dumm bezeichnen, aber ich habe mich beim Lesen ziemlich oft dumm gefühlt, weil ich nicht verstanden habe, was mir die Autorin überhaupt mitteilen will.

Schon mal nicht der beste Start in ein Buch, aber ich hatte Hoffnung in die Figuren. Und wurde enttäuscht. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren haben mir einfach nichts geben können. Lily fand ich unheimlich naiv und kindisch - und ich möchte bezweifeln, dass das an ihrem ADHS liegt. Aber um ehrlich zu sein, habe ich davon auch nicht allzu viel Ahnung. Ändert leider nichts daran, dass ich sie unheimlich anstrengend fand. Ihre Unruhe wurde sehr gut wiedergegeben - und beim Lesen habe ich mich gefühlt, als wäre sie auf mich über gesprungen, was nicht ganz so angenehm war. Vor allem der ständige Konflikt mit ihrer Mutter hat mich enorm gestört. Da hätte ich mir einfach mal Klartext gewünscht.

Die Mutter wirkt grundsätzlich total überfordert, dementsprechend sehe ich einfach mal davon ab, ihren jämmerlichen Umgang mit Lily zu kritisieren. Obwohl ich es gerade doch tue. Ups. Ich finde ihre Herangehensweise einfach schrecklich. Sie fragt so gut wie nie, wo das Problem liegt. Warum (!) Lily Dinge tut. Sie sieht nur das Chaos und dafür muss Lily sich dann die ewig gleiche Predigt anhören.

Abelard hingegen war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich einige Dinge nicht so ganz nachvollziehen konnte. Manchmal wirkte es so, als würde sein Autismus einfach pausieren, damit es besser zur Handlung passt. Das hat mich verwirrt und wirkte auch nicht sonderlich authentisch.

Hier und da hatte das Buch definitiv seine Momente. Die SMS, die sie hin und wieder austauschen - wovon ich viel mehr erwartet hätte - sind süß und vor allem die Zitate aus den "originalen" Liebesbriefen sind wirklich Zucker und sehr schön gewählt. Ich habe eine Schwäche für geschichtlichen Kram und hin und wieder mag ich diese altertümliche Sprache total gerne. Vor allem in Liebesbriefen macht sie sich besonders gut.

Die Handlung an sich war für mich ziemlich langweilig und ich hatte keinerlei Reiz, Abelards und Lilys Liebesgeschichte weiterzuverfolgen, da sie ab einem gewissen Punkt viel zu schnell voranschritt, worunter wieder mal die Authentizität leiden musste. Generell wirkte die Geschichte viel zu oft schwammig und unwichtig. An viele Teile habe ich mich nach dem Lesen auch gar nicht mehr erinnern können, weil sie einfach so schnell wieder weg waren.

So viele Teile der Geschichte wurden reingeworfen und dann nie wieder erwähnt - bspw. Lilys Medikamente. Die sind zu Beginn noch ein Thema, aber dann setzt sie sie erneut ab und keinen interessiert es. Generell wurde ganz viel angeschnitten, aber nicht zu Ende erzählt. Als hätte man Bauteile zusammen geworfen und dann lieblos eine Geschichte daraus gebastelt.

Ich hätte einfach auf die Empfehlung hören sollen: "Wer Eleanor und Park mochte, wird Abelard und Lily lieben". Ich mochte Eleanor & Park überhaupt nicht und ich bin weit entfernt davon, Abelard und Lily zu lieben ...

Abschließend kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen, da ich mich eher durch das Buch gequält habe, als dass ich es genossen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2021

Nicht mein Geschmack

Du kannst kein Zufall sein
0

Vorab möchte ich gerne anmerken, dass ich das Buch nach 156 Seiten abgebrochen habe. Dennoch denke ich, dass man auch Bücher rezensieren darf, die man nicht beendet hat, weil meine Meinung bis zu diesen ...

Vorab möchte ich gerne anmerken, dass ich das Buch nach 156 Seiten abgebrochen habe. Dennoch denke ich, dass man auch Bücher rezensieren darf, die man nicht beendet hat, weil meine Meinung bis zu diesen 156 Seiten nicht weniger Gewicht hat, nur weil ich den Rest nicht kenne. Ich breche Bücher mal mehr, mal weniger leichtfertig ab, aber hier habe ich mich echt versucht, tagelang durchzuquälen. Solche Bücher teile ich mir für gewöhnlich in kleine Abschnitte ein. Hier waren es 20 Seiten täglich. Aber selbst auf diese 20 Seiten habe ich keine Lust mehr.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen, was schon mal ein Pluspunkt ist. Immerhin kam ich so relativ fix durch meine Abschnitte. Allerdings gab mir die Geschichte an keinem Punkt den Anreiz, weiterlesen zu wollen. Es fühlte sich eher an wie eine Serie, mit der ich mich berieseln lasse, wenn ich sonst nichts zu tun habe. Außerdem fand ich gerade am Anfang die Beschreibungen viel zu ausschweifend.

Ein Kritikpunkt, der das Ganze noch schlimmer macht: Im Klappentext wird man damit angelockt, dass Josh auf eine Frau trifft, die er gerne näher kennenlernen will. Besagte Frau tritt aber nicht vor Seite 100 auf, sondern erst deutlich später. Ich für meinen Teil mag sowas überhaupt nicht. Ich lese Bücher, weil mich der Klappentext angelockt hat. Dann möchte ich auch bitte diese Story geliefert bekommen und mich nicht durch ewig viele Kapitel quälen müssen, die fernab von dem sind, was für mich der Grund war, es lesen zu wollen. Bücher, die vom Klappentext abweichen, oder das Versprochene erst nach 100 Seiten + liefern, sind für mich ein No-Go. Ach ja. Jeremy ist bisher sage und schreibe 3 Mal vorgekommen. Und dabei 2 Mal nur flüchtig nebenbei. Wow.

Des Weiteren bin ich auch mit den Figuren nicht warm geworden. Die Storykrise wäre vielleicht erträglich gewesen, wenn ich wenigstens das gemocht hätte, was ich bis dato bekommen habe, aber dies war leider nicht der Fall. Josh fand ich am Anfang noch ganz nett und süß, aber mittlerweile nervt er mich einfach nur. Ja, er hat kein Geld und ist arbeitslos. Aber wieso muss er dann daten? Wieso lädt er Frauen ein, die zuvor klar und deutlich gesagt haben, dass es kein Problem ist, wenn sie selbst bezahlen? Das passiert häufiger und ich kann es einfach nicht verstehen. Er beklagt sich ständig darüber, wie klamm er ist, aber 'ne Frau selbst bezahlen lassen? Unding!

Die Kapitel sind so aufgebaut, dass man meist eine Fettnäpfchenstory erzählt bekommt und nach dem Kapitel geht es dann in die nächste, oder zu einem Gespräch mit Jake und Jessie - seinen Freunden. Der Aufbau an sich gefällt mir, da die Kapitel somit auch nicht zu lang werden. Jake ist leider von Minute 1 nervtötend. Ich mag einfach keine Menschen, die sich dermaßen aufgeblasen in die Angelegenheiten anderer einmischen und sich im Nachhinein darüber beschweren, was für ein Reinfall die Aktion war. Jessie war da deutlich sympathischer. Auch wenn ich deren ganzes Geschiss um die Münze nicht nachvollziehen kann, denn die sind ja überhaupt nicht begeistert davon und Josh soll das bloß niemandem und schon gar keiner Frau erzählen, weil das ja so kirre ist. Ja..nö. Uff.

Dazu kommen dann auch noch Joshs Eltern, bei denen er momentan wohnt. Die sind einer schrecklich als der andere. Seine Mutter ist Jake 2.0 und mischt sich in ALLES ein. Soweit, dass sie ihm eine Valentinstagskarte schickt, die ja von seiner "heimlichen Verehrerin" ist. Finde nur ich das peinlich?

Ja, es ist eine romantische Komödie. Aber bisher ist das Buch weder romantisch, noch sonderlich lustig, unterhaltsam oder amüsant. Lediglich seinen Paps, seinen Großvater, finde ich freundlich und liebenswürdig. Der Rest der Figuren ist mir einfach unsympathisch. Das ist einfach too much, zu viel Klischee, zu wenig Tiefe, zu wenig Dimension. Solche Figuren finde ich in jedem 08/15 Roman, der auf Krampf lustig sein möchte und das übermalte und klischeehafte, was durchaus der lustig und gut sein kann, ist hier einfach zu viel und nicht mehr witzig.

Ich habe lange mit mir gehadert, ob ich es tatsächlich abbrechen, oder mich durchkämpfen soll, aber ich habe überhaupt kein Spaß beim Lesen. Das Buch unterhält mich nicht und ich möchte es eher am liebsten in die Ecke donnern, weil mich Josh mit seinem Gejammer in den Wahnsinn treibt.

1 Stern gibt es für den gelungenen Schreibstil. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass das Buch anderen Lesern gefällt, die mehr auf diesen Stil stehen, aber mein Geschmack ist es absolut nicht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere