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Veröffentlicht am 30.04.2019

Sehr zu empfehlen für alle Fantasyliebhaber!

Die Federn des Windes
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„Die Federn des Windes“ von Manuel Timm aus dem Jahr 2017 ist ein Fantasyroman, in welchem es um die Schwestern Ellie und Anna geht. Nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa verbringen die Schwester ein Wochenende ...

„Die Federn des Windes“ von Manuel Timm aus dem Jahr 2017 ist ein Fantasyroman, in welchem es um die Schwestern Ellie und Anna geht. Nach dem Tod ihrer Großmutter Elsa verbringen die Schwester ein Wochenende im Haus der Verstorbenen, während ihre Eltern Verwandte besuchen. Ein unheimlicher, kleiner Mann namens Horace Finton klopft an der Tür, um ein Buch der Großmutter zu holen. Ellie, welche zur Tür ging, weiß nicht von welchem Buch der Mann spricht und empfindet den Fremden als eine sehr seltsame und eher unheimliche Persönlichkeit, sodass sie ihm prompt die Tür vor der Nase zuschlägt und keinen weiteren Gedanken an das besagte Buch verschwenden möchte. Diese Rechnung hat sie allerdings ohne ihre neugierige und abenteuerlustige Schwester Anna gemacht. Sie ist sofort Feuer und Flamme und möchte das Buch suchen, doch Ellie ist genervt und möchte ihre Ruhe, weshalb sie ihre Schwester sogleich ins Bett schickt. Doch auch dieser Anweisung folgt Anna nicht, wenig später schleicht sie sich aus ihrem Bett, um sich auf die Suche nach dem Buch zu machen. Es dauert nicht lange bis Anna es auf dem Dachboden findet. Sie ist sofort von dem mysteriösen Buch angetan, doch kaum hält sie es in den Händen beginnt es sich wie auf magische Art auf das Fenster zuzubewegen. Kurzerhand schnappt Anna danach und wird schließlich samt dem Fundstück aus dem Fenster befördert. Als Ellie den Lärm mitbekommt und nach draußen rennt sieht sie Anna mit Horace Finton um das Buch ringen. Bevor sie die beiden erreicht hat, um Anna zur Hilfe zu eilen, sind die beiden auch schon in einem mysteriösen blauen Licht verschwunden. Ohne darüber nachzudenken folgt Ellie ihrer Schwester in das Licht … was die beiden allerdings noch nicht wissen, ist das sie soeben eine magische Welt namens Iphosia betreten haben und ihr Abenteuer noch nicht einmal ansatzweise begonnen hat.

Für mich war „Die Federn des Windes“ größtenteils sehr spannend. Persönlich muss ich sagen, dass ich eher gewöhnt bin das ein Buch aus ein, maximal zwei Sichtweisen geschrieben wird. Hier war dies nicht der Fall, es wird zwischen sehr vielen verschiedenen Charakteren gewechselt. Für mich hat dies Vor- und Nachteile. Das positive an dieser Art der Erzählung ist das man einen wirklich sehr umfassenden Einblick in die Handlung bekommt, man lernt nicht nur die Protagonisten und deren Empfindungen kennen, sondern auch die von Personen die ich eher als Nebencharaktere sehe. Gut gefiel mir ebenfalls, dass es eine kleine Art Nebenhandlung gab, welche Schlussendlich mit dem Hauptstrang verwoben wurde. Ein Nachteil für mich ist allerdings, dies ist natürlich eine ganz persönliche Meinung, dass man auch ein Stück weit aus der Handlung geworfen wird, wenn man von den Hauptprotagonisten zu anderen Charakteren wechselt. Oft folgen mehrere Erzählungen aus der Sicht der Nebencharaktere hintereinander, sodass ich oft dann erst einmal eine Pause eingelegt habe, da ich persönlich immer sehr Protagonisten-affin bin und wissen möchte wie es bei ihnen weiter geht. Wie gesagt ist dies aber vollkommen subjektiv und macht für mich das Buch in keiner Weise schlechter, es war nur für meinen persönlichen Lesefluss an einigen Stellen etwas hinderlich.

Die Buchthematik hat mir sehr gut gefallen, ich mag sehr gerne Fantasybücher und ich finde der Autor hat eine wunderschöne, detailreiche Welt für den Leser geschaffen. Gut gefiel mir ebenfalls, dass darauf hingewiesen wurde, dass Technik viele Vorteile hat, der Mensch allerdings immer ein Gleichgewicht zur Natur behalten sollte und wir deswegen darauf achten müssen die Umwelt so gut wie möglich zu schützen. Schließlich haben wir nur den einen Planeten und sollten auf ihn achten und versuchen die Fehler der Vergangenheit so gut wie möglich auszubessern, bevor es zu spät ist. Beim lesen hatte ich auch allerlei Emotionen, es gab witzige, schockierende, traurige und auch grausame Stellen. Es gab eigentlich immer etwas zum mitfiebern, sodass es nie langweilig wurde und man auch immer wieder weiterlesen wollte (spätestens am nächsten Tag in meinem Fall).
Mein Lieblingscharakter war definitiv Kellan, es hat sehr viel Spaß gemacht seinen Gedanken und Handlungen zu folgen. Er war sehr oft hin und hergerissen, hat sich schließlich allerdings doch jedes Mal für das Richtige entschieden bzw. seine Fehler bestmöglich korrigiert. Als Romantikliebhaberin habe ich natürlich auch viel Freude daran gehabt wie sich Kellan und Ellie näherkamen. War dadurch allerdings im späteren Verlauf auch sehr über die neuen Erkenntnisse schockiert.

Für mich war die Handlung sehr schlüssig, es gab keine Momente, in denen ich dachte: „Moment mal, hier passt doch etwas nicht“. Ich hätte mir allerdings noch gewünscht, dass es sich an einigen Stellen nicht so leicht auflöst. Es gab viele Elemente, die wirklich spannend zu verfolgen waren und auch eine Weile gedauert haben, bevor sie aufgelöst wurden. Andererseits gab es auch das ein oder andere bei dem ich zunächst sehr geschockt über die Geschehnisse war, es sich allerdings dann recht schnell doch als nicht ganz so schlimm herausgestellt hatte. Das ist allerdings ein bisschen nörgeln auf hohem Niveau an dieser Stelle, da ich einfach persönlich immer ein bisschen mitleiden möchte. Das möchte sicherlich nicht jeder so intensiv, weshalb ich das auch wieder als sehr subjektiv empfinde.

Mein Fazit lautet also: Wenn ihr Fantasy Bücher mögt, dann ist: „Die Federn das Windes“ auf jeden Fall eine sehr gute Wahl, vor allem wenn ihr gerne sehr tief in die Geschichte einsteigen und der Handlung aus allen möglichen Blickwinkeln folgen möchtet. Des Weiteren ist das Buch für euch eine sehr passende Wahl, wenn ihr gerne ein bisschen Romantik mögt, es für euch allerdings nicht die Hauptrolle im Buch spielen sollte. In „Die Federn des Windes“ stehen vor allem die Schwestern Ellie und Anna im Mittelpunkt, welche in einer fremden Welt landen und zunächst einmal zueinander und im Endeffekt auch wieder nach Hause finden müssen. Wobei ihnen sehr viele Steine in den Weg gelegt werden.

Im Sommer erscheint der zweite Band (Episode 4-6) und ich werde ihn definitiv lesen! Wie das immer so ist bei Bänden endet das Buch mit einem offenen Ende, wodurch man fast nicht anders kann als den zweiten Teil direkt zu wollen. Ich möchte unbedingt wissen wie es für unsere Protagonisten am Ende ausgeht, schließlich sind noch sehr viele Fragen offen geblieben.

Veröffentlicht am 03.05.2022

Muss man der/die richtige Leser:in für sein

Und die Liebe hört niemals auf
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Passend zu diesem kleinen, kurzen Büchlein wird auch meine Rezension nicht besonders lang. Mich persönlich konnte das Buch leider nicht ganz abholen, aber das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass ich ...

Passend zu diesem kleinen, kurzen Büchlein wird auch meine Rezension nicht besonders lang. Mich persönlich konnte das Buch leider nicht ganz abholen, aber das liegt wahrscheinlich einfach daran, dass ich nicht besonders religiös oder spirituell bin. Wenn das etwas ist, was man gerne mag, dann ist es sicherlich eine nette Lektüre für zwischendurch. Bei "Der Alchemist" ging es mir übrigens ähnlich, allerdings hatte mir das besser gefallen, da es eine Geschichte erzählt hat.

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Veröffentlicht am 17.04.2022

Für mich hat das Kontra überwogen ...

The Story of a Love Song
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Vor vielen Jahren waren Luca und Griffin Brieffreunde, doch durch ein schreckliches Erlebnis in Lucas Leben hat sie den Kontakt abbrechen lassen. Als sie nach Jahren einen erneuten Brief von Griffin erhält, ...

Vor vielen Jahren waren Luca und Griffin Brieffreunde, doch durch ein schreckliches Erlebnis in Lucas Leben hat sie den Kontakt abbrechen lassen. Als sie nach Jahren einen erneuten Brief von Griffin erhält, der ganz und gar nicht nett ist, entscheidet sie sich ihm zu antworten und ihr Verschwinden zu erklären. Darauf blüht ihre Freundschaft aufs Neue auf ... allerdings bleibt es nicht lange dabei. Schon in ihrer Jugend hatten die beiden mehr als freundschaftliche Gefühle füreinander, die nun stärker sind denn je. Trotz ihrer Ängste ist Luca gewillt ihre Beziehung auf eine neue Stufe zu heben, doch Griffin hält sie auf Abstand ...

Character (4/10):
Puh Leute, was soll ich sagen? Ich bin für solche Bücher nicht gemacht. Ihr wisst gar nicht, was ich für einen Hass hatte als Griffin angefangen hat über Frauen zu sprechen. Ich finde es einfach jedes Mal wieder erschreckend, was in Büchern/Medien für Frauenbilder vermittelt werden. Es kann doch nicht sein, dass sich der Protagonist darüber auslässt, wie minderwertig und leicht zuhaben Frauen sind, wenn sie zwanglosem Sex zustimmen, während es über ihn nichts aussagt, obwohl er genauso mit ihnen geschlafen hat? Muss die Protagonistin als "gute Frau" dargestellt werden, indem andere Frauen in ein schlechtes Licht gerückt werden? Meiner Meinung nicht. Ich würde mir wirklich wünschen, dass sowas endlich mal aus Büchern etc. verschwindet. Vor allem verstehe ich nicht wie sowas immer Frauen über andere Frauen schreiben können. Naja, ich höre besser mal mit meiner Tirade dazu auf. Ansonsten hatte Griffin auch ganz cute Seiten und mir hat gut gefallen, dass Luca mit etwas zu kämpfen hat, was ich so noch in keinem Buch gelesen habe. Mir hilft das immer solche Dinge ein bisschen besser zu verstehen. Ganz wird das von außen sicher nie möglich sein. Ach, und ich mochte Lucas Therapeuten sehr gerne!

Atmosphere (5/10):
Die Geschichte war für mich jetzt nicht besonders atmosphärisch. Ich denke, das war aber auch nicht das Ziel.

Writing Style (6/10):
Der Schreibstil war auch in Ordnung. Am Anfang fand ich es sogar ganz unterhaltsam, bis dann nach und nach mehr von Griffins Ansichten durchkamen.

Plot (5/10):
Wie bereits gesagt fand ich gut, dass man mal in eine andere Problematik einen Einblick bekommen hat. Allerdings war das auch so das Einzige, was ich an der Handlung mochte. Ansonsten war es ein ständiges hin und her zwischen den beiden.

Intrigue (4/10):
Zu Beginn fand ich es noch ganz unterhaltsam und dadurch auch fesselnd, aber wie bereits erwähnt ist das leider dann auch schnell abgeflacht.

Logic (5/10):
Die Geschichte hatte keine plot holes oder Ähnliches, allerdings fand ich es ein bisschen zu viel Unnötiges hin und her zwischen den beiden und das Frauenbild, was darin multipliziert wurde, mochte ich auch gar nicht.

Enjoyment (4/10):
Es gab einige sehr süße Stellen zwischen den beider, bedauerlicherweise gab es aber auch einiges, was mich sehr gestört hat, weswegen ich alles in allem traurigerweise nicht so viel Freude an dem Buch hatte, wie ich mir gewünscht hätte.

Fazit (4,7/10):
Persönlich nicht mein cup of tea. Wenn man weiß, dass man meine Ansichten zu solchen Themen teilt, dann würde ich eher ein anderes Buch empfehlen. Wenn man da ein anderes Empfinden hat und auf Rock-Star-Geschichten steht, dann kann man es sich sicher mal anschauen. Die Grundidee des Buchs war auf jeden Fall süß und es gab wie bereits erwähnt auch einige lesenswerte, schöne Szenen.

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Veröffentlicht am 09.11.2021

Nicht schlecht, nicht herausragend - macht euch selbst ein Bild!

Was nie im Trend lag, kommt auch niemals aus der Mode
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Im Gegensatz zu meinen üblichen Rezensionen denke ich, dass diese hier relativ kurz ausfallen wird, da ich zu "Was nie im Trend lag, kommt auch niemals aus der Mode" gar nicht mal so viel zu sagen habe. ...

Im Gegensatz zu meinen üblichen Rezensionen denke ich, dass diese hier relativ kurz ausfallen wird, da ich zu "Was nie im Trend lag, kommt auch niemals aus der Mode" gar nicht mal so viel zu sagen habe. Die erste Hälfte des Buchs hatte mir gut gefallen und war wirklich angenehm zu lesen, durch den lockeren und humorvollen Schreibstil der Autorin. Die andere Hälfte war dann wiederum nicht so mein Fall. Ich fand einige der Essays sehr langatmig und vielleicht sogar ein bisschen belanglos. Mir ist hier vor allem das Kapitel über ihre Wohnung im Gedächtnis geblieben. Dieses hatte mich persönlich leider gar nicht abgeholt und war ausgerechnet einer der längsten Abschnitte des Buchs. Alles in allem habe ich eine neutrale Meinung zu dem Titel. Es ist weder schlecht noch herausragend, meinem empfinden nach. Wenn es euch also interessiert oder ihr Nora Ephron mögt, dann könnt ihr es auf jeden Fall kaufen. Solltet ihr allerdings das Buch bisher noch gar nicht auf dem Schirm gehabt haben, dann ist es auch nicht wirklich ein must-buy würde ich sagen.

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Veröffentlicht am 25.09.2021

Vielversprechender Start in eine neue Reihe. Bin gespannt auf die Fortsetzungen!

New Hope - Das Gold der Sterne
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Lake ist nicht nur das Nesthäkchen der Familie, sondern so ein bisschen des ganzen Ortes. Jeder kennt sie, jeder mag sie ... doch niemand hat wirklich Vertrauen darin, dass sie irgendetwas auch mal durchziehen ...

Lake ist nicht nur das Nesthäkchen der Familie, sondern so ein bisschen des ganzen Ortes. Jeder kennt sie, jeder mag sie ... doch niemand hat wirklich Vertrauen darin, dass sie irgendetwas auch mal durchziehen wird. In den letzten Jahren hat sie sich an sehr vielen verschiedenen Jobs versucht, doch bei keinem hat sie es lange ausgehalten. Dabei ist Lake die Letzte, die sich das so vorgestellt hatte. Nichts wünscht sie sich sehnlicher als ihre Berufung zu finden. Etwas was sie vollkommen erfüllt. Wer hingegen seine Bestimmung bereits gefunden hat, ist Wyatt. Er liebt es Musik zu machen und ist damit auch ziemlich berühmt geworden. Vielleicht sogar ein bisschen zu berühmt. Sein Erfolg ist ihm in letzter Zeit etwas zu Kopf gestiegen, sodass ihn seiner Managerin zu einer Zwangspause verdonnert hat. Diese schickt ihn auf die Plantage ihrer Schwester, Lakes Mutter. Zwei Welten prallen aufeinander. Während es für Lake keinen schöneren Ort als New Hope gibt, würde Wyatt am liebsten direkt flüchten.

Charactere (7/10):
Puh, ich muss zugeben, ich habe das Buch gerade mal vor einem Monat gelesen und weiß schon gar nicht mehr so genau, wie ich die Charaktere fand. Sie waren auf jeden Fall im Allgemeinen sehr angenehm zu verfolgen, aber Lake war mir doch an einigen Stellen noch ein bisschen zu naiv. Für meinen persönlichen Geschmack versteht sich. Und ich bin auch nicht der allergrößte Fan von Rockstar-Romance. War einfach so ein bisschen dieses typische "er schlägt über die Stränge und muss wieder geerdet werden". Also ja, die Charaktere waren definitiv in Ordnung, aber leider auch nicht so besonders, dass sie mir richtig stark in Erinnerung geblieben wären. Was ich sehr charmant fand, waren die ganzen Nebencharaktere. Ich freue mich auch schon wahnsinnig auf die Folgebände, die sich um Lake's Brüder drehen.

Atmosphere (8/10):
Für mich am stärksten bei dem Buch war auf jeden Fall das Setting. Mich bekommt man mit Kleinstädten und/oder Ranch/Farm/Plantage ja immer. "New Hope" ist hier absolut keine Ausnahme. Ich habe sehr gerne mit den beiden Protagonisten die Stadt erkundet und fand diese auch richtig schön und atmosphärisch beschrieben.

Writing Style (7/10):
Auch der Schreibstil ist mir weder extrem positiv, noch negativ in Erinnerung geblieben. Ich fand man konnte die Geschichte sehr angenehm lesen und kam gut in die Handlung rein, aber mir persönlich war manche Stellen doch etwas zu ausschweifend beschrieben.

Plot (7/10):
Wie gerade bereits angesprochen war mir die Handlung ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen. Ich fand gut, dass es eher eine ruhige Geschichte war, da ich so Riesen-Drama auch meist sehr schnell sehr überzogen finde. Für mich hätte das Buch einfach so 50-100 Seiten weniger haben können, dann hätte man ein bisschen mehr Tempo reinbekommen. Aber das ist natürlich absolut subjektiv. Ich hätte mir ansonsten auch noch ein bisschen mehr Tiefe gewünscht. Ich fand, dass wir teilweise doch ein bisschen zu viel an der Oberfläche geblieben sind.

Intrigue (6/10):
Da ich die Handlung stellenweise etwas langatmig fand, habe ich eine Woche für das Buch gebraucht. Für mich ist das bei diesem Genre relativ lange. Das zeigt mir, dass es mich leider nicht vollends packen konnte, auch, wenn ich die Geschichte eigentlich ganz süß und angenehm fand.

Logic (6/10):
Auch hier ein paar Punkte Abzug, weil mich die Geschichte einfach nicht komplett von sich überzeugen konnte.

Enjoyment (6/10):
Ich habe das Buch gerne gelesen, aber aufgrund der bereits genannt Kritikpünktchen musste ich auch hier ein bisschen was abziehen, da es natürlich mein allgemeines Leseerlebnis beeinflusst hat.

Fazit (6,7/10):
Der erste Teil der New Hope Reihe bekommt von mir drei Sterne. Mit 6,7 von 10 ist er somit ganz nah an vier Sternen dran. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es eine süße Geschichte, mit angenehmen Charakteren und vor allem einem tollen Kleinstadt-Setting ist. Ich finde gut, dass es kein überspitztes Drama gab. Stellenweise fand ich es jedoch etwas langatmig, weshalb meiner Meinung nach die Seitenzahl etwas reduziert hätte werden können. Das ist aber wirklich eine absolut persönliche Meinung. Für mich muss nicht jedes Szenario ausführlich beschrieben werden. Für andere Leser kann das wiederum natürlich genau das sein, was sie mögen. Alles in allen bereue ich auf jeden Fall nicht den ersten Teil der Reihe gelesen zu haben und freue mich schon riesig auf die Fortsetzungen. Diese schneiden bei mir meist eh besser ab, als der erste Band. Von daher bin ich sehr zuversichtlich, dass ich noch viel Freude an der Buchreihe haben werde! Und wenn ihr Lust auf einen ruhigen Wohlfühlroman habt, dann schaut euch "New Hope" unbedingt mal an. :)

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