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Veröffentlicht am 18.12.2019

A Good Girl`s Guide to Murder

A Good Girl’s Guide to Murder
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Meine Meinung:

Um es schon einmal kurz vorweg zu nehmen. Ich fand das Buch super gut und es ist eines der besten Bücher welche ich dieses Jahr gelesen habe. Es hat mich nämlich auf so vielen unterschiedlichen ...

Meine Meinung:



Um es schon einmal kurz vorweg zu nehmen. Ich fand das Buch super gut und es ist eines der besten Bücher welche ich dieses Jahr gelesen habe. Es hat mich nämlich auf so vielen unterschiedlichen Arten überrascht und überzeugt.

Die Geschichte um Pippa und den Andie-Bell-Mordfall war sehr spannend und diese Spannung hat von Anfang bis Ende nicht nachgelassen, sondern an wichtigen Stellen wurde sie stärker. Dadurch ist es nie langweilig geworden und man hat immer etwas neues herausgefunden. Verstärkt wurde das Ganze durch den, meiner Meinung nach, etwas anderen Schreibstil. Denn man findet in Holly Jacksons Buch nicht die allbekannte Ich-Perspektive, sondern eine Mischung aus unterschiedlichen Sichtweisen und Textarten. Außerdem war die Geschichte sehr originell und realitätsgetreu, was man beim Lesen gemerkt hat und wodurch man gut mitraten und mitfiebern konnte. Ich hatte dadurch sehr viel Spass und viele aufreibenden Stunden. Auch vom Ende war ich sehr überzeugt und halte es für gelungen, obwohl es viele andere Möglichkeiten geben würde für eine Alternative. Doch so wurde einfach alles erreicht, was das Buch sich als Ziel gesetzt hat. Außerdem kann man bei diesem Ende nicht sagen, dass es für alle gut ausgegangen ist, so wie viele es sich vielleicht denken.

Pippa war eine großartige Protagonistin, die einen durch ihre sympathische und kluge Art auf ihren Gedankenwegen mitgenommen hat. Sie wollte von diesem Projekt immer nur das Beste für die Menschen und für Sal. Ja, vielleicht mag das nicht immer geklappt haben, aber so ist das Leben nun mal. Aber sie hat immer ihr bestes getan und so konnte ich mich total gut mit ihr identifizieren. Aber nicht nur Pippa ist mir sehr ans Herz gewachsen, sondern auch ihre Familie und ihre Freunde, obwohl sie nicht viel Inhalt im Buch hatten. Ein Wunsch wäre hier von mir gewesen, dass diese Figuren stärker ausgebaut worden wären. Und eine weitere Person habe ich über die Seiten hinweg sehr lieb gewonnen und kann sie mir aus der Geschichte nicht mehr weg denken. Um nicht zu viel von der Geschichte vorweg zu nehmen, lasse ich den Namen dieser Person aus, aber wenn man das Buch gelesen hat, dann weiß man direkt von wem ich spreche.

Fazit:



"A Good Girls Guide to Murder" ist ein tolle Mischung aus einen Jugendbuch und einem Krimi, der jeden mitreißt, festhält und einem auch mal den Atem nimmt. Durch eine super sympathische Protagonistin wird ein sagenhafter Fall aufgelöst, bei dem sehr viel Platz für eigene Vorstellungen und Ermittlungen ist.

  • Spannung
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2019

Die Australien Töchter - Wo die Hoffnung dich findet (1)

Die Australien-Töchter – Wo die Hoffnung dich findet
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Meine Meinung:
Der Schreibstil von Anna Jacobs hat mir sehr gut gefallen, da das Buch flüssig zu lesen war und ich immer verstanden habe was sie gemeint hat. Zwar hab ich zu Anfang etwas gebraucht mich ...

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Anna Jacobs hat mir sehr gut gefallen, da das Buch flüssig zu lesen war und ich immer verstanden habe was sie gemeint hat. Zwar hab ich zu Anfang etwas gebraucht mich in den Kapitel zurechtzufinden, da die Sichtweisen in den Kapiteln gewechselt haben. Normalerweise finde ich unterschiedliche Perspektiven in Büchern super, da man so einen vielschichtigen Blick auf die Geschichte hat. Jedoch waren es mir hier viel zu schnelle Wechsel, sodass ich zuerst überhaupt nicht in die Geschichte reingefunden habe. Wenn man sich dann mit der Zeit daran gewöhnt hat und die Personen besser kennt, ist es mir dann auch nicht mehr so schwer gefallen und ich bin nur noch so durch die Seiten geflogen. Zudem haben mir die Beschreibungen der Landschaften von Anna Jacobs sehr gut gefallen, da man sie sich sehr gut vorstellen konnte und somit nur noch mehr in die Geschichte mit eingesunken ist. Man hat einfach gemerkt, dass sie die Landschaften kennt, da sie in Lancashire geboren wurde und dann 1970 nach Australien ausgewandert ist.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, da immer etwas neues passiert ist und auch teilweise unerwartete Handlungen passiert sind mit denen man erst nicht gerechnet hätte. Meiner Meinung nach hat sich jedoch zu Beginn die Geschichte ewig in die Länge gezogen und so ist es mir zuerst schwer gefallen Lust zu bekommen weiter zu lesen. Als jedoch das erste spannende Ereignis passierte, war ich in der Geschichte drin und konnte nicht aufhören zu lesen. Denn spannend war die Geschichte ab einem bestimmten Punkt und von da an fand ich das Buch immer besser. Was mich ziemlich überrascht hat war der historische Hintergrund der Geschichte, denn es hat mich überwältigt wie groß die Auswirkungen des Amerikanischen Bürgerkrieges (Mitte 19. Jh.) auf England waren. Diese in dem Buch veranschaulicht zu bekommen, hat einem meiner Meinung nach den Blick auf den Umgang mit Geld und wie schnell man etwas verlieren stark verändert. Denn das Leben kann sich in eine Moment auf einem anderen Kontinent ändern und man selber hängt trotzdem mit drin, denn wir Menschen sind alle miteinander verbunden und voneinander abhängig.

Am liebsten mochte ich die Familie Blake in dem Buch, vor allem die vier Schwestern und ihren Vater. Denn sie haben alle so einen wundervollen Blick auf die Welt und wurden so erzogen, dass sie mehr im Leben wollen als nur Hausfrau zu werden. Die vier Mädchen sind so unterschiedlich, aber sie halten doch immer zusammen und haben mir deshalb so gut gefallen. Sie waren mir von Anfang an sympathisch. Auch ihren Onkel habe ich mit der Zeit liebgewonnen, jedoch konnte ich mich mit der Tante überhaupt nicht anfreunden, was definitiv an ihren Taten lag. Ihre ganze Art hat mich immer wieder verärgert und somit mochte ich auch ein paar der anderen Personen nicht, aber es müssen einem nicht immer alle gefallen oder sympathisch sein. Allem in allem aber waren es sehr viele wundervolle Menschen, die zwar unterschiedliche Sichten auf die Welt haben, aber doch ihren Platz im Buch haben.

Fazit: Ein wunderschönes Buch über vier Schwestern die gemeinsam alles schaffen und sich von niemandem unterkriegen lassen. Mit großen Gefühlen und großartigen Landschaften in die man sich nur verlieben kann.

  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Handlung