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Veröffentlicht am 23.10.2020

Toller Auftakt

Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich
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"Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich" ist ein Fantasyromen und handelt von der Londonerin Hope Turner, die in die magische Welt der Bücher eingeführt wird. Die Bücherwelt ist in Gefahr ...

"Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich" ist ein Fantasyromen und handelt von der Londonerin Hope Turner, die in die magische Welt der Bücher eingeführt wird. Die Bücherwelt ist in Gefahr und Hope besitzt eine spezielle und große Gabe, die diese Welt eventuell retten kann.

Ich bin ja grundsätzlich immer ein Fan von den ersten Teilen einer Reihe, weil man hier die Charaktere und die Welt, die in dem Buch geschaffen wird, kennenlernen kann. Deswegen hat mir dieser Band auch so gut gefallen.

Die Charaktere haben wir wirklich sooo gut gefallen, vor allem die Tatsache, dass sich die Romanfiguren nicht so verhalten müssen, wie sie geschrieben worden sind. So findet sich zum Beispiel Mother Holle als Anführerin des Bundes wieder und Guinevere (Gwen) aus der Artussage wird von der holden Maid zur richtigen Powerfrau.

Ich möchte eigentlich inhaltlich gar nicht so viel zu der Geschichte sagen, weil es ein Erlebnis ist, die vielen Details zu entdecken, die die Autorin eingebaut hat.

Und eines möchte ich auch noch loswerden, auch wenn es mit der Geschichte selbst nicht wirklich was zu tun hat:

Mary E. Garner bzw. Mirijam Müntefering ist eine unglaublich sympathische und fantasievolle Autorin und ich hoffe, dass wir bald noch viel viel mehr von ihr lesen können.

Abschließend ist zu sagen: Diese Reihe kann ich jedem Literaturliebhaber ans Herz legen. Mehr Literatur, Romanfiguren und Geschichten auf einem Fleck findet man glaub ich nicht mehr so schnell.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2020

Toller Vorspann für Band 2

Pike - Er wird sich rächen
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"Pike - Er wird sich rächen" ist mein Einstieg in das Dark-Romance-Genre und ich wurde nicht enttäuscht.

Das eBook lässt sich flüssig lesen und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich finde, die Charaktere ...

"Pike - Er wird sich rächen" ist mein Einstieg in das Dark-Romance-Genre und ich wurde nicht enttäuscht.

Das eBook lässt sich flüssig lesen und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ich finde, die Charaktere wurden stark ausgearbeitet und vor allem Mickey fand ich unglaublich sympathisch.

Da die Kapitel einmal aus Mickeys und einmal aus Pikes Sicht spielen, kann man sich gut in die Gedanken der beiden hineinversetzen und es ist auch toll mitzuerleben, wie beide die gleichen Situationen unterschiedlich wahrnehmen.

Vor allem der Zwiespalt, der sich in Pike auftut, der ja eigentlich als ganz harter Killer und Drogendealer dargestellt wird und aber dann plötzlich den Drang verspürt, Mickey zu beschützen, hat mir sehr sehr gut gefallen.

Auch die langsam aufkeimende Leidenschaft zwischen den beiden konnte man richtig gut spüren durch die Ausführungen der Autorin.

Die letzten Kapitel haben mich völlig in Beschlag genommen, ich saß ständig da und dachte mir nur: WAAAAS? (eventuell hab ich das auch mal laut ausgesprochen und hab komische Blicke kassiert :D)

Was ist mit Mickeys Familie passiert? Leben noch weitere Mitglieder davon? Wird es Mickey und Pike gelingen, das Vierte Reich zu sprengen und gibt es liebestechnisch ein Happy End?

Das sind alles Fragen, die für mich nach dem Beenden des 1. Bandes offen sind. Genau deswegen bin ich auch so gespannt auf Band 2 und glücklicherweise müssen wir darauf nicht lange warten.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.09.2020

Großartige Geschichte, die tolle Werte vermittelt

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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"Manchmal passiert das Unerwartete.

Manchmal bringt dich jemand dazu, deine eigenen Regeln zu brechen.


Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr ...

"Manchmal passiert das Unerwartete.

Manchmal bringt dich jemand dazu, deine eigenen Regeln zu brechen.


Nachdem sie als Kind von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gereicht wurde, glaubt Allison nicht mehr daran, dass irgendetwas im Leben von Dauer ist. Sie verbringt ihre Zeit am College zurückgezogen und meidet den Kontakt zu anderen. Das ändert sich, als sie zufällig Teil eines sozialen Experiments wird: 180 Sekunden soll sie Augenkontakt mit einem Fremden halten. Doch weder sie noch Esben, der Social-Media-Star, der ihr gegenübersitzt, rechnen damit, dass dies ihr Leben für immer verändert..."


Als Erstes möchte ich auf das wunderschön gestaltete Cover eingehen: Es ist in einem schlichten rosa-weißen Farbverlauf gehalten der nach unten in ein tiefes Blau übergeht. Ich finde die Gestaltung des Covers wirklich sehr gelungen und kann mir auch gut vorstellen, dass das ein wichtiger Faktor für viele ist, das Buch zu kaufen.



Normalerweise finde ich, dass solche Romane immer sehr gleich aufgebaut sind, was natürlich auch vollkommen ok ist, schließlich kann ja nicht jeder das Rad neu erfinden. Aber diese Geschichte fand ich anders und zwar in einem sehr positiven Sinn. Es werden hier viele wichtige Themen behandelt und zwar richtig behandelt, sodass man einen Einblick kriegt, wie es den jeweiligen Personen in dieser Situation geht.



Am Anfang des Buches kämpft Allison mit schweren Beziehungs- und Vertrauensproblemen; dadurch, dass sie als Kind nie ein richtiges Zuhause hatte, fällt es ihr schwer, jemandem zu vertrauen und mit jemandem eine Bindung einzugehen, da sie immer wieder die Angst hat, dass diese Person irgendwann aus ihrem Leben verschwindet.



Nach dem 180 Sekunden-Experiment schafft sie es jedoch mithilfe von Esben bzw. gerade wegen ihm, diese Angst zu besiegen und sich auf ihn einzulassen. Was mir besonders gut gefallen hat ist die Tatsache, dass es bei dieser Liebesgeschichte nicht zu unzähligen Dramen, Trennungen und Streits gekommen ist.



Aber natürlich musste es auch in dieser Geschichte einen Konflikt geben: Steffi, die beste Freundin von Allison und die einzige Person, der sie vor Esben vertraut hat, hat Krebs im Endstadium. Zunächst schließt Steffi Allison komplett aus und zieht sich zurück, da sie nicht möchte, dass Allison sie leiden und sterben sieht. Aber im letzten Moment besinnt sie sich dann doch wieder und möchte Allison an ihrem Sterbebett haben.



Hier kommt ein weiterer wundervoller Handlungsstrang dieser Geschichte zum Vorschein: Esben ist ein gefeierter Social-Media-Star, der mit seinen Sozialexperimenten eine große Schar an Followern auf Instagram und Twitter für sich begeistern konnte. Hier wird aufgezeigt, dass es zwar sehr viel Hass, Neid und Missgunst im Internet gibt, aber dass es gegenteilig auch dazu genutzt werden kann, um Personen in kniffligen Situationen schnelle Hilfe zu bieten. So organisieren Esben, Allison, Kerry und ihre Freunde mithilfe der Follower z.B. eine supertolle Geburtstagsparty für ein kleines Mädchen. Oder sie helfen Esben und Allison eben, zu Steffi zu kommen. Es beginnt sich eine Kette von Uneigennützigkeiten in Gang zu setzen, um das fast Unmögliche zu schaffen: Es werden Flugtickets und gebuchte Limousinen verschenkt, vermeintlich harte Motorradfahrer zeigen ihr großes Herz, indem sie Esben und Allison schnell zum nächsten Flughafen bringen und und und...



Diese Message, die hier rübergebracht wird, finde ich sehr wichtig und es bringt einen sehr zum Nachdenken.



Das Ende der Geschichte ist natürlich sehr tragisch und es baut sich dann doch ein kleiner Konflikt zwischen den Protagonisten auf, doch dieser kann glücklicherweise sehr schnell beseitigt werden und wir erhalten ein schönes Happy End.



Zusammengefasst kann ich dieses Buch wirklich sehr empfehlen, es vermittelt gute Werte und zeigt auch, dass man mithilfe der richtigen Person aus seinem Schneckenhaus ausbrechen und seine eigenen Regeln durchbrechen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.08.2020

Fantastisches Finale!!

Muse of Nightmares - Das Erwachen der Träumerin
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KLAPPENTEXT:

Gerade noch war Lazlo der unscheinbare Bibliothekar aus Zosma, der von der vergessenen Stadt Weep träumte. Jetzt hängen die Hoffnungen all ihrer Bewohner an ihm, und Lazlo steht vor einer ...

KLAPPENTEXT:

Gerade noch war Lazlo der unscheinbare Bibliothekar aus Zosma, der von der vergessenen Stadt Weep träumte. Jetzt hängen die Hoffnungen all ihrer Bewohner an ihm, und Lazlo steht vor einer unmöglichen Entscheidung: Entweder er rettet die Liebe seines Lebens - oder Weep. Sein Gegner ist unberechenbar, und ohne die Hilfe von Sarai kann er ihn nicht bezwingen. Doch ist ihre Liebe stark genug, um alle Hindernisse zu überwinden und Weep endlich zu befreien?

MEINE MEINUNG:

Wow, was für ein würdiges Finale für diese Geschichte. Das letzte Buch war wirklich nochmal richtig spannend.

Die Geschichte beginnt im letzten Teil, dass Minya sich nach wie vor im Tiefschlaf befindet und Lazlo durch seine Magie die Metallkugel im Herzen der Zitadelle schließt, ohne es zu wissen.

Er begibt sich sodann nach Weep, um mit Eril-Fane zu sprechen und nimmt schließlich Eril-Fane, Azareen und Suheyla mit in die Zitadelle. Das Aufeinandertreffen von Sarai und Eril-Fange ist definitv eine meiner Lieblingsstellen.

Im Herzen der Zitadelle fanden sie schließlich die Metallkugel und mit der Magie von Lazlo konnte diese geöffnet werden und es offenbarte sich eine Art "Portal" in eine andere Welt.

Was es damit auf sich hatte, hatten Thyon, Calixte, Ruza und Tzara währenddessen in Weep schon herausgefunden.

Die Aufklärung der Skizze am Anfang und Ende jedes Buches fand ich wirklich toll. Vor allem die wundervolle Bezeichnung "Himmelsatlas" (Seite 78) hat es mir angetan.

Als das Portal nun geöffnet war, kam Nova ins Spiel und die beiden - vorher voneinander unabhängigen - Geschichten verschmolzen.

Man fand heraus, wie beschwerlich Novas Weg war, sie aber nie aufgegeben hat, ihre Schwester zu suchen, obwohl in ihr immer wieder das Gefühl aufkam, dass es zu spät sei. Was sich nun dann ja bewahrheitete.

Besonders gefallen hat mir auch die Entwicklung von Minya. Man merkte, was für eine Last sie eigentlich die ganzen Jahre mit sich trug, sie hat ihre "guten" Gefühle auf die Ellens übertragen, sodass die Kinder so etwas wie eine Mutter haben konnten. Als sie nun alle Geister freiließ, konnte sie endlich wieder unbeschwert und frei sein, was ich ihr von ganzem Herzen gegönnt habe.

Wie mir schon in Muse of Nightmares 1 aufgefallen ist, rückte die Liebesgeschichte zwischen Lazlo und Sarai auch im letzten Teil wieder etwas in den Hintergrund. Vor allem zum Ende hin.

Dafür wurde eine andere Liebesgeschichte sehr hervorgehoben: Die Geschwisterliebe zwischen Nova und Kora.

Den Abschnitt, in dem Sarai sich in Novas Träume "eingeschlichen" hat und Nova dort ein letztes Mal auf Kora treffen konnte, hat mich unglaublich berührt. Ich glaube jeder, der seinen Geschwistern nahesteht, konnte sich in diese Situation einfühlen. Dass sich Nova danach umgebracht hat, ist zwar tragisch, aber ich kann es absolut nachvollziehen. Der Schmerz aufgrund des Verlustes ihrer Schwester hätte sie wohl nie losgelassen.

Auch die neuen Nebencharaktere in Form von Kiska, Rook und Werran fand ich toll.

Insgesamt ist Laini Taylor wirklich ein Meisterwerk gelungen. Ihre Fantasie ist wirklich beneidenswert und sie bringt es auch sprachlich immer sehr auf den Punkt. Man spürt so viel Gefühl in ihrem Schreibstil. Auch die Entwicklung der einzelnen Charaktere war einfach nur super schön mitzuerleben.

Dass man die ursprünglichen zwei Bücher im Deutschen nun auf vier aufgeteilt hat, war meiner Meinung nach nicht wirklich gut gewählt, da die Trennungen die Sache schon sehr auseinandergerissen hat.

LIEBLINGSPASSAGEN:

Seite 47/48 - Begegnung zwischen Eril-Fane und Sarai

-- Eril-Fane suchte nach Worten und fand nur ein einziges. "Tochter", sagte er. Diese zwei Silben reichten, um den ewig leeren Platz in Sarais Brust zu füllen. Sie frage sich, ob Eril-Fane eine ähnliche Leerstelle in sich trug. "Vater", antwortete sie. Tatsächlich hatte er einen vergleichbaren Ort in seinem Inneren, nicht leer, sondern mit Kinderknochen und Selbsthass gefüllt. Sarais Stimme ließ das alles verschwinden und füllte ihn stattdessen. --

Seite 146/147 - Tod Eril-Fane und Azareen

-- Azareens Augen wurden gläsern, und ihr Blick verschwamm, doch sie sah das Gesicht ihres Mannes klar und deutlich, als er sie anschaute und rau hervorstieß: "Azareen. Ich wünschte...". Dann sackte er nach vorne, als würde er einschlafen. Sie fing ihn auf, aber konnte ihn nicht halten. Ihre Arme fühlten sich taub an, und er war zu schwer. Sie fiel zur Seite, uns sein Körper sackte auf ihr zusammen. "Was, Liebster?, stieß sie verzweifelt mit einem letzten flachen Atemzug hervor, während ihr Blick bereits erlosch. "Du wünschst was?" Aber die Zeit für Wünsche war abgelaufen. Eril-Fane war der Erste der starb. Azareen folgte gleich danach.--

Seite 234 - Minya, nachdem sie die Geister freiließ

--Minya war ein Geschöpf voller Leerstellen gewesen, eine Puppenspielerin, eine Bauchrednerin, verstreute Bruchstücke eines kleinen Kindes. Jetzt war sie einfach nur ein Mädchen.--

Ich kann einfach nicht anders. als hier 5/5 Sternen zu geben :D

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 08.08.2020

Schöne Urlaubslektüre - starke Charaktere

Rebel Heart
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UM WAS GEHT´S?

Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben - so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick auf den tatöwierten Mann an der Bar fällt, ändert sich ...

UM WAS GEHT´S?

Raus aus New York, den Sommer in den Hamptons verbringen und endlich Zeit zum Schreiben - so lautet Gias Plan. Doch als ihr Blick auf den tatöwierten Mann an der Bar fällt, ändert sich alles. Ihr Herz beginnt schneller zu schlagen, und ihre Welt wird auf den Kopf gestellt. Rush ist anders als die Männer, die die junge Frau kennt: Er ist reich, gefährlich und verschlossen. Gia ist die Einzige, die hinter seine Fassade schaut und auch seine verletzliche Seite sieht. Schnell kochen die Gefühle zwischen ihnen hoch. Doch eine falsch Entscheidung in Gias Vergangenheit holt sie ein und droht ihr Glück mit Rush zu zerstören...

MEIN FAZIT

Ich bin auf diese Bücher gestoßen, da man sich bei der Lesejury für eine Leserunde bewerben konnte. Die Leseprobe hat mir unglaublich gut gefallen und auch die Charaktere - insbesondere Gia - fand ich unglaublich stark. Und von den Covern fang ich jetzt mal gar nicht an, weil die sind einfach nur wunderschön geworden. Ich finde es auch interessant, dass bei Dilogien oft die Farbkombination Lila/Blau aufgegriffen wird.


Leider konnte mich die Geschichte im Endeffekt aber, trotz der wirklich gut ausgearbeiteten Charaktere, nicht so ganz überzeugen. Mir passierte einfach zu wenig; klar gab es die ein oder andere heftige Wendung und die Situation mit Gias Schwangerschaft wäre wohl für niemanden so leicht zu verarbeiten gewesen, dennoch ist für mich die Geschichte nur so dahingeplätschert: Konflikte haben sich meiner Meinung nach viel zu schnell wieder aufgelöst, ohne dass wirklich darum gekämpft werden musste.

Dennoch fand ich die Bücher sehr angenehm und flüssig zu lesen und würde sie auch weiterempfehlen z.B. für den Urlaub, da durch die Kulisse im Buch auf jeden Fall Urlaubsfeeling aufkommt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere