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Veröffentlicht am 10.01.2022

Es wird immer spannender

Keeper of the Lost Cities – Das Feuer (Keeper of the Lost Cities 3)
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Band drei um Sophie und ihre Freunde in der Elfenwelt hat mich wieder einmal total überzeugt.

Meine Meinung:
Mit jedem Band fühlt sich die Geschichte ein wenig mehr wie nach Hause kommen an. Mittlerweile ...

Band drei um Sophie und ihre Freunde in der Elfenwelt hat mich wieder einmal total überzeugt.

Meine Meinung:
Mit jedem Band fühlt sich die Geschichte ein wenig mehr wie nach Hause kommen an. Mittlerweile habe ich einen guten Überblick über alle wichtigen Personen und über die Magie.
Die Cover finde wirklich alle super schön und farblich total auffallend. Im Regal sehen sie auch alle super schön nebeneinander aus.
Diesen Band fand ich besonders spannend, da es um ganz viele Geheimnisse geht. Es werden zum Ende hin auch ein paar Sachen geklärt. Ich war froh, dass diese jetzt schon geklärt wurden und nicht erst am Ende der Buchreihe. Es gab viele kleine aber auch größere Twists, die ich zum Teil habe vorausgesehen, aber nicht alle. Man kriegt als Leserin immer genau den richtigen Anteil an Hinweisen präsentiert. Ich glaube, auf manche soll man kommen und andere sind eine Überraschung.
Von der Thematik her fand ich dieses Buch schon deutlich erwachsener als die Teile davor. Viele schwierige Themen werden hier behandelt und auch ihre Konsequenzen werden realistisch dargestellt.
Sophie ist eine gute Protagonistin, die kein einfaches Leben hat. Manchmal würde ich mir nur wünschen, dass sie nicht alles sofort und perfekt kann. Sie denkt häufig nicht über ihr Handeln nach, aber ich glaube das wird sich mit dem Erwachsen werden legen.
Besonders die Nebenfiguren gefallen mir alle sehr gut. Von den Lehrern bis zu den Eltern hat man eine super diverse Gruppe an Charakteren. Keefe ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen, er hat immer einen dummen bzw. albernen Spruch auf den Lippen. Er ist meiner Meinung nach ein gutes Gegengewicht zu Sophies Ernsthaftigkeit und ihrer schwierigen Aufgabe.

Fazit:
Ein sehr spannender dritter Teil der einfach nur Lust macht auf mehr aus dieser Welt. Freue mich schon ganz doll auf Band 4.

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Wundervoll

Die Stadt ohne Wind
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Stadt ohne Wind hat mich vom Anfang bis zum Ende begeistert. Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Es hat eine gewisse zeitlose Schönheit und ich glaube es wird mir auch noch in 30 Jahren gefallen.

Die ...

Stadt ohne Wind hat mich vom Anfang bis zum Ende begeistert. Das Cover ist ein absoluter Hingucker. Es hat eine gewisse zeitlose Schönheit und ich glaube es wird mir auch noch in 30 Jahren gefallen.

Die Autorin schreibt aus unterschiedlichen Perspektiven, die aber alle sehr miteinander verwoben sind. Ich kam daher schnell in die Geschichte rein und hatte schon nach 50 Seiten einen einigermaßen guten Überblick über die Welt. Im Verlaufe des Buches erfährt man immer und immer mehr über diese Welt und alles setzt sich am Schluss wie ein Puzzle zusammen. Ich fand es besonders schön gemeinsam mit Arka die Welt zu entdecken. Sie war eine Fremde in der Stadt und musste sich auch erst einmal zurecht finden.

Arka ist meine Meinung nach eine besondere Protagonistin. Sie ist frech, mutig, hat aber auch viele Schwächen, die sie geschickt zu umgehen weiß. Sie lässt sich von niemanden aufhalten, dabei täte es ihr manchmal gut vorher ein wenig nachzudenken. Das genaue Gegenteil von Arka ist Lastyanax. Er ist ein Beamter durch und durch. Er hat seine Prinzipien und seine Studien, die er gewissenhaft befolgt. Er ist ehrgeizig und möchte sich beweisen, war in dieser Welt gar nicht so einfach ist. Die beiden sind ein spannendes Duo und ihre gemeinsamen Szenen haben mir immer wieder eine große Freude bereitet.

Viele Wendungen habe ich nicht kommen sehen und habe daher bis zum Schluss mit den Figuren mitgefiebert. Die Autorin hat es geschafft kleine Hinweise in die Geschichte einzubauen, aber diese waren immer so gekonnt versteckt, dass ich erst im Nachhinein ihre Bedeutung völlig verstanden habe.
Vom Schreibstil und der Art der Figuren erinnert mich die Geschichte an Die Verlobten des Winters.


Fazit:

Ein Jahreshighlight für mich! Freue mich schon unglaublich auf Band 2 und kann es gar nicht erwarten noch mehr von dieser Welt zu erfahren.

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Veröffentlicht am 05.10.2021

Wunderbarer schräger britischer Humor

The Stranger Times
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The Stranger Times veröffentlicht die kuriosesten und merkwürdigsten Nachrichten der Welt. Hannah braucht dringend einen Job und landet eines Tages in der Redaktion dieser Zeitung und von da an ist ihr ...

The Stranger Times veröffentlicht die kuriosesten und merkwürdigsten Nachrichten der Welt. Hannah braucht dringend einen Job und landet eines Tages in der Redaktion dieser Zeitung und von da an ist ihr Leben nur noch ein einziges Chaos.

Meine Meinung:

Das Cover ist das erste was mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Es ist relativ simpel, aber ich finde die drei Farben sehr stimmig miteinander. Warum genau eine Flasche in der Mitte steht ist mir zwar nicht ganz klar, aber trotzdem passt es irgendwie zum Buch. Der schwarze Buchschnitt ist ein besonderes Highlight.
Der Autor McDonnell schreibt sehr spritzig und verzichtet auf unnötig viele Beschreibungen. Der berühmte schwarze britische Humor scheint durch das ganze Buch hindurch. Manchmal wird es auch richtig böse, daher sollte man wenn man dieses Buch liest so eine Art von Humor mögen oder ihm wenigstens gegenüber aufgeschlossen sein. Immer wieder musste ich beim Lesen Grinsen und sogar manchmal lauthals lachen, weil manche Ereignisse so schräg waren. Situationen und besonders Menschen kann der Autor besonders gut darstellen und Alltagssituationen nimmt er gekonnt aufs Korn.
Dieses Buch besticht, meiner Meinung nach, insbesondere durch seine vielschichtigen und skurrilen Charaktere. Ja, sie sind alle sehr speziell und dies könnte schnell ins total Lächerliche abrutschen, aber der Autor gibt ihnen allen tiefere Hintergrundgeschichten, die sie mir als Leserin näher gebracht haben. Ihre Ängste mögen zum Teil übertrieben gewesen sein, aber ich konnte doch immer irgendwie erahnen wo genau diese Angst herkam. Hannah als am Anfang Außenstehende konnte ich immer super nachvollziehen, da wir mit ihr gemeinsam in diese Welt abgerutscht sind und dadurch eine große Nähre geschaffen wurde. Ich habe mich während des Lesens die ganze Zeit gefragt, wie ich in einer solchen Situation reagiert hätte. Hätte ich angefangen Sachen zu glaube oder hätte ich sofort das Handtuch geschmissen?
Die Geschichte an sich war überraschend vielschichtig und gut durchdacht, für alles gab es am Ende eine Erklärung, aber trotzdem frage ich mich auf welche neuen Abenteuer das Team der Stranger Times demnächst stoßen wird. Potenzial für viele neue Geschichten gibt es auf jeden Fall. Obwohl die Geschichte sehr skurril ist hat sie auch sehr viele Fantasieelement mit denen ich von der Beschreibungen her gar nicht gerechnet hatte. Dies sollte man als Leser*in wissen bevor man in die Geschichte geht.
Eine einzige Kleinigkeit, die mir nicht ganz so gefallen hat, waren die vielen Perspektivwechsel. Manchmal gab es nur ein einziges Kapitel aus der Sicht von dieser oder jener Person. Mir hätte es gereicht, wenn der Fokus auf dem Team der Zeitung geblieben wäre.

Fazit:
Das Buch hat mir einfach nur Spaß gemacht und mich durch seine schrägen aber liebenswerten Charaktere wunderbar unterhalten. Bitte mehr von der Stranger Times!

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Veröffentlicht am 13.09.2021

Mein neuer Liebling

Keeper of the Lost Cities – Der Aufbruch (Keeper of the Lost Cities 1)
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Mit 12 Jahren erfährt Sophie ungeheuerliches über sich selbst und entdeckt eine Welt die ihre Vorstellung bei Weitem übersteigt.

Meine Meinung:

Ich hatte vorher vor allem aus dem englischen Booktube-Bereich ...

Mit 12 Jahren erfährt Sophie ungeheuerliches über sich selbst und entdeckt eine Welt die ihre Vorstellung bei Weitem übersteigt.

Meine Meinung:

Ich hatte vorher vor allem aus dem englischen Booktube-Bereich schon viel von dieser Reihe gehört und die ganze Zeit gehofft, dass sie demnächst nach Deutschland kommen würde. Nun war es ja endlich so weit und der erste Band dieser Fantasy-Kinderbuchreihe ist erschienen. Aber keine Sorge es ist auch etwas für Erwachsene.
Shannon Messenger hat eine so tolle und kreative Welt erschaffen, ich konnte mich nur in sie verlieben. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und ich flog förmlich durch die Seiten. Man merkt wirklich nicht, dass das Buch 500 Seiten hat, es fühlt sich eher wie 300 an. Die Beschreibungen der magischen Welt und ihrer Bewohner sind herzallerliebst und ich hatte die ganze Zeit beim Lesen so ein wohliges Gefühl im Magen. Oft musste ich über bestimmte Sachen schmunzeln, z.B. wie die Schüler in der Akademie ihre Spinde aufmachen müssen. :P Obwohl es ein totales Wohlfühlbuch für mich, war es gleichzeitig auch immer wieder spannend. Ich habe nicht alle Ereignisse vorausgesehen, was ja bei anderen Kinderbüchern häufiger der Fall ist. Oft tappte ich im Dunklen und habe regelrecht mitgefiebert was genau jetzt als nächstes passieren wird.
Eine besondere Stärke dieses Buches sind aber auch eindeutig die Charaktere und wie sie von der Autorin so unfassbar menschlich gemacht werden. Sophie, war eine tolle Protagonistin, die viele Stärken, aber auch Schwächen hatte. Sie war sich ihrer Fehler häufig bewusst und hat auch versucht aus ihnen zu lernen. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen, vielleicht weil sie mich an mich als Kind erinnert hat. Als Sophie besonders traurig war im Buch, konnte ich ihren Schmerz und ihre Wut so gut nachvollziehen, dass mir auch ein kleines Tränchen über die Wange gelaufen ist. Und ich bin normalerweise keine die beim Lesen weint, auch wenn es noch so traurig ist. Aber irgendwie hat es die Shannon Messenger geschafft mein Herz mit ihren Protagonisten zu erweichen. Auch die vielen Nebenfiguren wirkten einfach so echt und lebendig mit ihren Fehlern und ihrer Unterschiedlichkeit. Die Anzahl der Nebenfiguren hat mich nicht gestört oder verwirrt, da sie immer irgendwie der Reihe nach in die Geschichte eingeführt wurde.
Ja, viele Neckereien und Konflikte im Buch sind kindlich, was aber auch so sein soll, da die Protagonisten ja schließlich selbst noch Kinder sind. Die Figuren verhalten sich alle ihrem Alter entsprechend was mir gut gefallen hat. Es gibt auch die ersten romantischen Gefühle, die auch wieder sehr altersentsprechend gehandhabt werden.
Eine Sache, die ich noch zum Schluss erwähnen möchte, ist der tolle Umgang mit Trauer und Verlust im Buch. Auch hier hat die Autorin sehr viel Feingefühl und Realität mit hineingebracht. Ein Verlust kann auch noch nach Jahren sehr wehtun.
Ich freue mich schon sehr auf den Rest der Reihe und kann es gar nicht mehr abwarten wieder in Sophies Welt abzutauchen.

Fazit:

Ein super schönes, herziges Buch für Jung und Alt, dass mit einer äußerst kreativen Welt und einer tollen Heldin besticht.

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Veröffentlicht am 11.08.2021

Tolles Buch

Löwenherzen
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Gesa Neitzel beschreibt in Löwenherzen einen Teil ihres Lebens in Afrika.

Meine Meinung:

Ich hatte vorher noch kein Buch von ihr gelesen und war daher sehr gespannt auf den Schreibstil und die Thematik ...

Gesa Neitzel beschreibt in Löwenherzen einen Teil ihres Lebens in Afrika.

Meine Meinung:

Ich hatte vorher noch kein Buch von ihr gelesen und war daher sehr gespannt auf den Schreibstil und die Thematik des Buches. Das Cover und die Haptik des Buches finde ich wirklich toll. Es löste bei mir sofort Sehnsucht nach der Ferne aus. Auch passt das Cover einfach perfekt zum Titel.
Von Seite 1 an war ich irgendwie schon mit der Autorin in Afrika und habe an ihrer Seite Abenteuer erlebt. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie hättest du in so einer Situation gehandelt? Hätte ich die Nerven behalten oder wäre ich wahrscheinlich von irgendetwas Großem gegessen wurden?!
Obwohl es eine Memoire/Biographie ist war es doch so spannend geschrieben, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. Die Autorin beschreibt sehr ausführlich die atemberaubenden Landschaften, gibt einem aber gleichzeitig ein Gefühl mit für die Gefährlichkeit gewisser Situationen. Vieles wurde sehr humorvoll beschrieben und ich musste häufig schmunzeln. Gleichzeitig habe ich auch sehr viel gelernt über Safaris, Tiere und die Leute vor Ort, ohne dass mir bewusst war, dass ich gerade lerne. Durch die Beschreibung von ihrer Beziehung zu ihrem Partner kam mir Gesa auch gleich viel vertrauter vor. Man hat die beiden einfach sofort ins Herz geschlossen. Fotos in der Mitte des Buches waren erstens wunderschön und haben zweitens noch einmal für Nähe gesorgt, indem sie Namen mit Bildern verknüpft haben. Auf einmal konnte ich mir die karge Landschaft in der Wüste noch besser vorstellen.
Das Buch ist ein tolles Einsteigerbuch für Leute, die sich mehr mit Afrika und Safaris beschäftigen wollen.

Fazit:
Jeder der irgendwann einmal die Nationalparks in Afrika bereisen will, sollte dieses Buch vorher lesen. Es verbindet auf spaßige Seite nützliches Wissen und Anekdoten aus Afrika.

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