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Veröffentlicht am 23.08.2017

Jessie steht Kopf

Das unglaubliche Leben der Jessie Jefferson
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Jessie's Leben hat sich ganz schön verändert, sie lebt jetzt bei ihrem Rockstar Vater in der Stadt der Engel. Aber zum Glück hat sie dort auch schon eine ganze Menge Freunde gefunden, die ihr zu Seite ...

Jessie's Leben hat sich ganz schön verändert, sie lebt jetzt bei ihrem Rockstar Vater in der Stadt der Engel. Aber zum Glück hat sie dort auch schon eine ganze Menge Freunde gefunden, die ihr zu Seite stehen. Und dann ist da ja auch noch ihr heimlicher Freund Jack, mit dem sie auch eigentlich total glücklich ist, würde ihr nicht immer noch ihr Exfreund Tom im Kopf rum spuken.


Fazit:
Als dritter Teil einer Triologie kann man positiv anmerken, dass es keinen fürchterlichen Cliffhanger gibt und die wichtigsten Fragen beantwortet werden. Die meisten Charaktere sind sympathisch und handeln nach vollziehbar. Es gibt da 1, 2 Ausnahmen die man vielleicht zu flach gehalten hat, aber dies hat nicht wirklich gestört.
Man konnte der Geschichte folgen und es gab einige Stellen, wo man auch als Leserin sehr gerührt wurde und man ein paar Mal schlucken musste. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass dem Ganzen ein wirklich dramatischer Höhepunkt fehlt, es plätschert alles ein bisschen dahin und als Leserin habe ich noch einen "Oh je"-Moment erwartet.
Alles in allem ist es aber ein ganz nett geschriebener Teenie/Liebesroman und eignet sich gut für zwischendurch.

Veröffentlicht am 02.11.2021

Leider eher mau

Das Zeitalter der Drachen
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Ich hatte mich so auf das neue Buch von Jenny-Mai Nuyen gefreut und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich abholen, obwohl der Klappentext so verheißungsvoll ...

Ich hatte mich so auf das neue Buch von Jenny-Mai Nuyen gefreut und meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Leider konnte mich dieses Buch nicht wirklich abholen, obwohl der Klappentext so verheißungsvoll war.

Meine Meinung:

Das Cover ist mir eine bisschen zu düster gehalten, fand ich aber nicht schlimm, da es ja eindeutig zum Titel passt. Auch die Grundidee des Buches hat mir sehr gefallen. Ich mag Drachen, Zwerge und Elfen sehr gerne in meinen Geschichten und kann nie genug von ihnen bekommen. Auch die Erklärungen wie die Drachen entstanden sind und warum fand ich schlüssig und spannend. Allgemein hat die Autorin einen angenehmen Schreibstil und die Kapitel konnte ich einfach so weg lesen. Das eigentliche Problem war aber, dass ich das Buch einfach nicht in die Hand nehmen und weiterlesen wollte. Es hat mich einfach nicht gereizt und ich habe für meine Verhältnisse eine halbe Ewigkeit gebraucht um es endlich zu beenden.

Mein größtes Problem mit dem Buch waren eindeutig die Perspektivenwechsel. Ich dachte die Geschichte würde sich vor allem um Nireka drehen und vielleicht ab und zu Einblicke in die Vergangenheit geben. Letztendlich aber ist man immer wieder von Nirekas Perspektive in die Vergangenheit gesprungen und dort wurde dann die komplette Geschichte von Aylen erzählt. Häufig war es auch nicht 1 Kapitel Nireka 1 Kapitel Aylen, sondern eher 1 Kapitel Nirkea und 3 Kapitel Aylen. Dadurch kam ich nie wirklich in die Geschichte rein und konnte mich auch nie wirklich für Nireka erwärmen, da ich immer das Gefühl hatte, dies wäre eher Aylens Geschichte als Nirekas. Ich glaube, die Autorin hätte sich für eine der beiden Geschichten entscheiden sollen und hauptsächlich diese erzählen sollen. Somit wurde für mich häufig auch Spannung weggenommen, da vieles bis ins kleinste Detail erklärt wurde und überhaupt keine Geheimnisse übrig blieben.

Eine andere Sache, die mich nicht ganz umgehauen hat, war die Liebesgeschichte im Buch. Mit dieser konnte ich einfach nichts anfangen, da ich sie von Anfang an nicht nachvollziehen konnte und mir wäre es lieber gewesen sie wäre ganz weggelassne worden.

Fazit:

Ich würde dem Buch allgemein 2,5 Sterne geben, die ich aber auf 3 aufrunden werde. Die Grundidee war eine gute, aber das Springen zwischen den Geschichten und Zeiten hat die Geschichte für mich spannungslos gemacht.

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Veröffentlicht am 29.09.2021

Zu wenig Emotionen

Die letzte Tochter von Versailles
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Dieses Buch zu lesen hat mich einige Zeit und Mühe gekostet. Immer wenn ich es gerade gelesen habe hat es mich gut unterhalten. Aber ich hatte nie das Bedürfnis oder den Drang es in die Hand zu nehmen ...

Dieses Buch zu lesen hat mich einige Zeit und Mühe gekostet. Immer wenn ich es gerade gelesen habe hat es mich gut unterhalten. Aber ich hatte nie das Bedürfnis oder den Drang es in die Hand zu nehmen und musste mich immer wieder dazu zwingen.
Erst einmal möchte ich anmerken, dass der Klappentext im inneren des Buches massiv spoilert. Da erfährt man eigentlich schon die gesamten 500 Seiten, ich habe ihn erst nach der Hälfte des Buches gelesen (nur aus Neugier) und wurde dann trotzdem noch gespoilert...
Das Cover finde ich ein bisschen langweilig, da es aussieht wie jeder historische Roman, der um eine Frau geht. Immer ist es eine Frau von hinten. Dahingegen finde ich den Titel sehr ansprechen und passend zum Inhalt gewählt.
An sich mag ich Eva Stachniaks Schreibstil, ich habe vorher schon andere Bücher von ihr gelesen, aber bei diesem Buch hat mich die Distanziertheit zu einigen Figuren gestört. Der erste Teil des Buches wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und besonders die Perspektive von der vermeintlichen Protagonistin Véronique hat mir gar nicht gefallen. Die Autorin hat eigentlich nie die Gefühle von ihr beschrieben, sodass ich als Leserin nie wirklich mitfühlen konnte. Der Protagonistin sind viele schlimme und einschneidende Dinge passiert ohne dass sie je irgendeine Emotion gezeigt hat. Ich hatte immer das Gefühl, sie lässt sich das einfach alles gefallen und interessiert sich nicht wirklich für ihr Schicksal. Selbst als schreckliche oder traurige Sachen im Buch passiert sind, waren sie mir relativ egal, da ich mich nie wirklich mit den Figuren angefreundet habe. Auch im zweiten Teil blieb mir die Protagonistin und ihre Gefühle ein Rätsel und ich konnte mich einfach nicht für sie und ihr Schicksal erwärmen. In der Geschichte sind viele interessante historische Sachen passiert, neu leider hat die Autorin es nicht geschafft mich für sie zu begeistern. Eine Sache, die die Autorin aber gut gemacht hat waren die realistischen Beschreibungen der damaligen Zustände (der Gestank, die Hygiene usw.). Wirklich eine Zeit in der ich auf keinen Fall leben möchte.

Fazit:
Die Autorin hat sehr distanzierte und emotionslose Charaktere erschaffen, die mich leider gar nicht für sich einnehmen konnten. Letztendlich hat mich dieses Buch sehr enttäuscht und ich geben 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.07.2021

Alles wurde viel zu schnell abgehandelt

Kronenkampf. Geschmiedetes Schicksal
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Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu hoch! Ich habe bisher fast alle Bücher von Valentina Fast gelesen und geliebt. Das Cover sah schon einmal vielversprechend aus und hat richtig ...

Vielleicht waren meine Erwartungen an dieses Buch einfach zu hoch! Ich habe bisher fast alle Bücher von Valentina Fast gelesen und geliebt. Das Cover sah schon einmal vielversprechend aus und hat richtig Lust auf diesen Romantasy-Roman gemacht. Auf Kronenkampf habe ich mich daher besonders gefreut und konnte es gar nicht abwarten es endlich zu lesen.



Die ersten hundert Seiten waren wirklich super geschrieben und ich kam gut in die Geschichte rein. Der Schreibstil im Allgemeinen ist super flüssig und man fliegt nur so durch die Seiten. Leider ging mir nach dem ersten Drittel einfach alles viel zu schnell. Ereignisse und Sachen, die ich als Höhepunkte beschrieben hätte, wurden innerhalb von ein paar Seiten einfach abgehandelt und schon steuerte man auf das nächste große Ding zu ohne dass man Zeit hatte sich vom ersten zu erholen. Das Buch hätte lieber eine Dilogie sein soll und nicht alles hätte in einen Band gequetscht werden sollen.



Zu den Charakteren: Sie alle waren irgendwie lieb und nett und auch sympathisch, aber irgendwie hatte keiner von ihnen Tiefe. Besonders bei der Protagonistin hat es mich gestört, dass ich auch am Ende des Buches nicht genau wusste was für ein Mensch sie jetzt ist. Sie blieb das ganze Buch über farblos und hat sich meiner Meinung nach nicht genug profiliert. Sie hatte keine wirklichen Hobbys oder Ecken. Ihr ist auch alles irgendwie zu geflogen, sodass ich mich nicht wirklich mit ihr identifizieren konnte. Genau so ging es mir auch mit dem Protagonisten. Mir wollte einfach nicht klar werden, warum ihn alle so toll finden. Ich weiß nur über ihn, dass er sehr gut aussieht und einigermaßen gut kämpfen kann.



Ein weiterer Punkt der mich extrem gestört hat war der Verlauf und Aufbau der Liebesgeschichte. Es ging einfach alles viel zu schnell, sie haben sich einmal gesehen und gefühlt boom waren sie auch schon unsterblich ineinander verliebt. Als Leserin konnte ich diese plötzlich auftauchenden Gefühle einfach null nachvollziehen, weil ich einfach nicht gesehen und verstanden habe was die beiden am anderen attraktiv finden. Mir haben hier einfach schlicht gute Gründe für die Liebe gefehlt. Es reicht nicht die ganze Zeit zu schreiben was für eine unglaubliche Liebe zwischen den beiden herrscht, man sollte es auch an Handlungen sehen können.



Fazit: Leider eine kleine Enttäuschung für mich, da die Charaktere sehr farblos bleiben und einfach alles viel viel zu schnell passiert. Ingesamt gebe ich daher 2,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2021

Es passiert eigentlich nichts in diesem Buch

Der Klang der Wälder
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Ein junger japanischer Mann vom Land entdeckt die Musik, bzw. das Klavier stimmen für sich und ist nun auf der Suche nach dem perfekten Klang.

Meine Meinung:

Dieses Buch zu beschreiben und zu bewerten ...

Ein junger japanischer Mann vom Land entdeckt die Musik, bzw. das Klavier stimmen für sich und ist nun auf der Suche nach dem perfekten Klang.

Meine Meinung:

Dieses Buch zu beschreiben und zu bewerten fällt mir wirklich unglaublich schwer. Auf der einen Seite hatte ich kein Problem die Geschichte zu lesen und war mit jedem Abschnitt relativ zügig durch. Anderseits wusste ich bis zum Schluss nicht, was genau der Sinn oder die Botschaft hinter dieser Geschichte sein soll! Denn auf über 200 Seiten passiert eigentlich gar nichts. Das Leben des Protagonisten plätschert irgendwie vor sich hin ohne das irgendwann einmal etwas wirklich einschneidendes oder aufregendes passiert. Als Leser*in wartet man die ganze Zeit auf den Punkt wo endlich etwas großes passiert. Aber leider geschieht dies nie. Man sieht die Welt nur aus Sicht des Protagonisten und ich muss leider sagen, dass das oft sehr langweilig ist.
Die Metaphern und Allegorien in Bezug auf die Musik und den Wald sind häufig sehr schön, aber leider nicht so atemberaubend wie erwartet. In anderen ähnlichen Büchern habe mich mir häufig schöne Textstellen markiert und aufgeschrieben. Bei diesem Buch war das leider nicht der Fall. Ein Grund dafür kann natürlich auch mein Mangel an Musik und Klavierwissen sein. Als Neuling auf dem Gebiet der Klaviere konnten mich die vielen langatmigen und detaillierten Stellen in denen das Klavier und seine Funktionsweise beschrieben wurden nicht begeistern. Meistens habe ich diese Abschnitte daher nur sehr flüchtig gelesen.

Fazit: Ein Buch ohne viel Handlung, nicht für Menschen ohne jegliche Musikkenntnis. Aber für Klavierliebhaber könnte dieses Buch reizvoll sein.Eher 2,5 Sterne als 3.

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