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Veröffentlicht am 19.09.2021

Wohlfühlbuch mit tollem Flair

Where the Heart Is. Nelly und Fynn
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Romantische Atmosphäre, ein bisschen Drama, ganz viel Landleben und Herzschmerz. Was will man mehr? "Where the Heart Is" von Johanna Rau ist eine herzergreifende Wohlfühlgeschichte, die mich sehr berühren ...

Romantische Atmosphäre, ein bisschen Drama, ganz viel Landleben und Herzschmerz. Was will man mehr? "Where the Heart Is" von Johanna Rau ist eine herzergreifende Wohlfühlgeschichte, die mich sehr berühren konnte!

Das Cover trifft nicht unbedingt meinen Geschmack. Ich persönlich mag die Covervariante ohne Gesichter sogar um einiges lieber. Das rosa Cover wirkt nicht zu kitschig, was ich ganz gut finde. Der Schreibstil von Johanna Rau hat mich schnell einnehmen und überzeugen können. Ab und zu hat die Autorin außerdem einige schöne Zitate in die Geschichte eingebaut, was mir sehr gut gefallen hat.

Die Charaktere wurden authentisch beschrieben. Nelly erweckte bei mir zuerst den Eindruck, dass sie ziemlich verwöhnt ist und ein bisschen zickig. Doch nach kurzer Zeit wurde sie mir schnell sympathischer. Fynn hingegen hat eine gelassene Art. Er hat sein Leben größtenteils genossen und sich von nichts und niemanden seinen Tag verschlechtern lassen. Besonders das erste Aufeinandertreffen der beiden Charaktere ist mir stark in Erinnerung geblieben. Ich finde generell, dass die Autorin eine nachvollziehbare Anziehung zwischen Nelly und Fynn erschaffen hat. Auch die Nebencharaktere hatten alle eine herzliche und offene Art, sodass ich mich in dieser Geschichte einfach fallen lassen konnte.

Die Handlung konnte mich nicht immer zufriedenstellen. Einige Plottwists waren leicht zu durchschauen und klischeehaft. Das ganze Setting erinnerte mich nach wenigen Seiten an die Green-Valley-Reihe von Lilly Lucas, was für mich jedoch nicht negativ ist. Ich finde, dass die Autorin die Handlung hätte etwas verfeinern können, da das Potential dafür auf jeden Fall vorhanden war. Gerne hätte ich die Geschichte noch weitergelesen.

Das Buch erzählt eine sanfte Liebesgeschichte für Zwischendurch. Als Leser fühlt man sich direkt wohl. Man wird begeistert sein, wenn man nicht all zu hohe Erwartungen hat. Falls man das Flair der Green-Valley-Reihe mag, dann ist man bei "Where the Heart Is" genau richtig.

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Veröffentlicht am 19.09.2021

Düster und chaotisch!

ELFENKRONE
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"Elfenkrone" von Holly Black spricht mich schon seit einiger Zeit an, da ich Geschichten über Elfen liebe! Meiner Meinung nach könnte es gerne viel mehr Bücher über Elfen geben. Sie gehören definitiv zu ...

"Elfenkrone" von Holly Black spricht mich schon seit einiger Zeit an, da ich Geschichten über Elfen liebe! Meiner Meinung nach könnte es gerne viel mehr Bücher über Elfen geben. Sie gehören definitiv zu meinen liebsten Fantasywesen. Was "Elfenkrone" betrifft, war ich stets skeptisch. Ich hatte im vornherein viele unterschiedliche Meinungen zu der Reihe gehört und muss sagen, dass der Schreibstil von Holly Black mir eigentlich nicht gefällt. Bereits in "Die Puppenkönigin" und "Coldtown" hatte ich starke Probleme mit ihrer Erzählweise.

Der Schreibstil konnte mich vorerst positiv überraschen, doch nach und nach merkte ich, dass der Schreibstil für mich nicht flüssig zu lesen war. Auch einige Überleitungen von verschiedenen Szenenwechsel haben es mir nicht leicht gemacht. Beides ist an diesem Buch gewöhnungsbedürftig. Das Cover finde ich anschaulich und passend gestaltet. Es ist für mich persönlich das schwächste Cover der Reihe, aber dennoch macht es neugierig auf den Rest des Buches.

Alle Charaktere aus diesem Buch haben eine düstere und moralisch fragwürdige Seite, was mich jedoch fasziniert hat. Ich mochte es, dass Jude und Cardan sich meist in die Haare bekommen haben. Ihre Beziehung zueinander ist definitiv nicht gesund, aber für jeden Leser spannend. Trotzdem habe ich lange auf die Momente gewartet, in welchen beide Charaktere überhaupt miteinander kommunizierten. Davon gab es für meinen Geschmack viel zu wenige. Letztendlich hat gegen Ende des Buches die Chemie zwischen beiden für mich nicht gestimmt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sie sich in den weiteren Teilen auf nachvollziehbare Art und Weise noch annähern...

Jude ist eine taffe Protagonistin, die ich für einige ihrer Taten bewundere. Sie hat sich nie unterkriegen lassen und immer Kontra gegeben. Sie fand ich richtig cool. Generell hätte ich gerne mehr von ihrer sanften und verletzlichen Seite gelesen. Cardan ist mir bis zum Ende des Buches ein Rätsel geblieben. Ich habe nach wie vor das Gefühl, dass er in dem Buch gar nicht präsent war. Sein Charakter blieb mir im ersten Teil zu oberflächlich.

Die Handlung beinhaltet den ein oder anderen Plottwist, der für mich zu leicht zu durchschauen war. Ab einem gewissen Kapitel passiert etwas unglaublich lächerliches, sodass ich die gesamte Handlung nicht mehr ernst nehmen konnte. Aus diesem Grund konnte mich die Handlung nur zur Hälfte überzeugen. Ab dem Mittelteil hat mich das Buch bloß noch gelangweilt und nicht mehr gut unterhalten können. Die Handlung hat mich zusammenfassend sehr enttäuscht und zwiespältig zurückgelassen.

Deswegen bekommt das Buch 3,5/5 Sternen von mir. Ich bin mir noch unsicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde. Letztendlich bin ich froh, dass ich "Elfenkrone" gelesen habe, aber verstehe den Hype überhaupt nicht.

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Veröffentlicht am 19.09.2021

Fantastisches Abenteuer!

Fluch der sieben Seelen
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Einen Mix aus "Fluch der Karibik" und "Throne of Glass"? Immer gerne her damit! Aus diesem Grund habe ich "Fluch der sieben Seelen" von Adalyn Grace begonnen und wurde nicht enttäuscht!

Das Cover gefällt ...

Einen Mix aus "Fluch der Karibik" und "Throne of Glass"? Immer gerne her damit! Aus diesem Grund habe ich "Fluch der sieben Seelen" von Adalyn Grace begonnen und wurde nicht enttäuscht!

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist düster und schafft eine mystische Atmosphäre. Ich schaue es nicht unbedingt lange und gerne an, aber definitiv macht es mich neugierig auf das Buch! Der Schreibstil der Autorin hat mir die meiste Zeit ganz gut gefallen. Hin und wieder hatte ich Probleme mit ihrer Erzählweise. Ich kann nicht direkt beschreiben woran das lag. Einige Schreib-und Logikfehler sind mir zudem aufgefallen. Doch der Schreibstil von Adalyn Grace war für mich insgesamt flüssig zu lesen.

Die Charaktere waren vielseitig und authentisch. Alle wurden interessant beschrieben, sodass ich umso mehr von der Geschichte mitgerissen wurde. Amora ist eine starke Protagonistin, die kein Blatt vor ihren Mund nimmt und nie aufgegeben hat. Sie schenkt ihren Lesern Mut und dient als Vorbild. Ich finde, dass ihr Charakter großartig dargestellt wurde. Starke Protagonistinnen finde ich persönlich sowieso immer interessanter, als schüchterne. Bastian spielt im Buch ebenfalls eine wichtige Rolle. Auch er hat meine Neugier geweckt. Beide ergeben zusammen ein tolles Team. Nicht zu vergessen sind Ferrick und Vataea, die sich ebenfalls in mein Herz gekämpft haben.

Die Handlung begann ziemlich spannend, aber verlor sich meiner Meinung nach im Mittelteil. Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin etwas ihren roten Faden verloren hat. Manche Szenen waren mir zu langatmig, ander wiederum zu schnell an Tempo. Das große Finale habe ich mir irgendwie anders vorgestellt. Vor allem hätte ich einen krasseren Cliffhanger erwartet. Ich muss sagen, hätte ich den zweiten Teil nicht bereits schon, würde ich die Dilogie vermutlich nicht weiterlesen.

"Fluch der sieben Seelen" hat mich ziemlich gut unterhalten. Ich kann besonders die Stärke und Vielseitigkeit der Charaktere loben. Für Teil zwei erhoffe ich mir einfach, dass die Autorin sich mit ihrer Handlung nicht allzu sehr verrennt. Von mir gibt's trotz minimaler Kritik eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 19.09.2021

Schwache Handlung, aber wunderbares Gefühlschaos!

Perfectly Broken
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"Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz ist ein Buch, welches mich nie sonderlich angesprochen hat. Das Cover ist nicht mein Fall und der Klappentext hat mich nicht wirklich überzeugen können. Und doch ...

"Perfectly Broken" von Sarah Stankewitz ist ein Buch, welches mich nie sonderlich angesprochen hat. Das Cover ist nicht mein Fall und der Klappentext hat mich nicht wirklich überzeugen können. Und doch habe ich es mir irgendwann gekauft. Allerdings bin ich mir nicht sicher, was letztendlich dafür ausschlaggebend war.

Das Cover finde ich persönlich nicht schön. Es spricht mich nicht an. Mir gefallen zwar die goldenen Akzente, aber insgesamt wirkt es nicht harmonisch auf mich. Außerdem finde ich die zwei Formen auf dem Cover nicht passend. Die Schrift gefällt mir jedoch ganz gut. Der Schreibstil der Autorin hat mich hingegen sehr mitreißen können. Er war flüssig zu lesen. Genau so eine Art Schreibstil wünsche ich mir theoretisch in jedem New Adult-Buch.

Die Charaktere wurden meiner Meinung nach oberflächlich beschrieben. Besonders die Protagonistin bestand nur aus ihrer Trauer. Brooklyn ist aus diesem Grund für mich nicht greifbar geworden. Ich konnte ihre Gedanken relativ gut nachvollziehen, aber finde ihren Charakter insgesamt langweilig. Chase war mir bloß mittelmäßig sympathisch, da er von vornherein gelogen hat und sich in meinen Augen Brooklyn aufgedrängt hat. Was ich aber zugeben muss, ist, dass ich Brooklyn und Chase als Paar sehr mochte. Die Autorin hat es geschafft, dass ich eine Anziehung zwischen beiden spüren konnte. Gelegentlich ging mir diese zu schnell, aber andererseits war es für mich dennoch realistisch. Die Nebencharaktere waren mir auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch.

Die Handlung hatte einiges zu bieten. Bis zu einem gewissen Kapitel habe ich die Geschichte geliebt! Ich war hin und weg von diesem Buch und der Idee mit den Gesprächen durch die Wand bzw. der Tür. Doch dann folgte einem vorhersehbaren Plottwist der nächste. Die Handlung entwickelte sich in eine Richtung, die ich mittlerweile schon gefühlt tausend mal in anderen Büchern gelesen habe. Ich war kurz davor das Buch wütend gegen eine Wand zu werfen, als mir dann aber plötzlich die ersten Tränen übers Gesicht liefen... Obwohl ich unglaublich sehr von der Handlung genervt war, konnte mich diese berühren und überwältigen, was noch immer ziemlich überraschend für mich ist. Nicht nur einmal hatte ich Tränen in meinen Augen.

Das Buch hat mich vollkommen verstanden, obwohl ich in meinem Leben nichts dergleichen wie die Charaktere erlebt habe. Ich habe mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen können und der Autorin die Geschichte abgekauft. Ich finde, dass "Perfectly Broken" nicht perfekt ist, weshalb ich auch einen Stern abgezogen habe. Für mich persönlich ist es ein Buch, das trotz weniger Seiten gezeigt hat, dass es wichtig ist, mitfühlend zu sein und vor allem jeder eine zweite Chance verdient. Die Geschichte ist nicht unbedingt einzigartig, aber sie ist unglaublich romantisch und ergreifend.

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Veröffentlicht am 31.08.2021

Nicht die Geschichte, die ich mir erhofft hatte

Und immer nur du
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Es fällt mir ganz und gar nicht leicht, diese Rezension zu schreiben, da ich großen Respekt vor der Autorin habe. Respekt davor, eine Geschichte ohne Happy End zu schreiben. Diese Geschichte zu lesen und ...

Es fällt mir ganz und gar nicht leicht, diese Rezension zu schreiben, da ich großen Respekt vor der Autorin habe. Respekt davor, eine Geschichte ohne Happy End zu schreiben. Diese Geschichte zu lesen und letztendlich kein erfreuliches Ende zu bekommen, hat stark meine Bewertung des Buches beeinflusst. Doch nicht nur deswegen konnte mich "Und immer nur du" von Josefine Weiss nicht überzeugen, sondern auch wegen weiterer Kritikpunkte.

Das Cover finde ich toll anzusehen. Es gefällt mir sehr gut und hat mich an diesem Buch positiv überzeugen können. Ebenso der Schreibstil der Autorin. Ich muss sagen, dass es mir leicht gefallen ist, der Erzählweise zu folgen, doch vollkommen mitreißen konnte Josefine Weiss mich nicht. Dadurch, dass ich täglich Bücher lese, vergleiche ich Autoren natürlich auch und finde, dass mich andere Autoren weitaus mehr begeistern können.

Die Charaktere wurden mir zu schwach dargestellt. Ich konnte mich nur teilweise in sie hineinzuversetzen. Fenja war durchweg trauernd und wirkte unnahbar auf mich. Über Elias erfährt man eigentlich nur wenig. Ich finde außerdem, dass die Liebesbeziehung zu schnell ging und man diese nicht fühlen konnte. Das Ende hat mich aus diesem Grund kalt gelassen.

Die Handlung beinhaltet ein paar Plottwists, die für mich unerwartet waren. Vor allem gegen Ende geschieht etwas, mit dem ich nur schwer abschließen konnte. Dennoch wirkte es für mich fehl am Platz. Eine Message ist bei mir nicht angekommen. Ich finde das Ende sehr deprimierend und wirr. Ich persönlich finde, dass kein Happy End irgendwie unnötig war und schlecht beschrieben wurde. Beispielsweise gibt es auch andere Wege, um den Leser zu verdeutlichen, dass man geliebten Menschen immer sagen sollte, dass man sie liebt.

Ich hatte beim Lesen von dieser Geschichte ehrlich gesagt keinen Spaß. Aufgrund der vielen düsteren Geschehnisse konnte ich mich nicht fallen lassen. Daher würde das Buch für mich niemals ein Wohlfühlbuch oder Herzensbuch sein können. Ich finde, dass die Autorin zwar eine gute Idee hatte, aber ihr die Umsetzung nicht gelungen ist. Dennoch habe ich großen Respekt davor, mit Absicht eine Geschichte ohne Happy End zu schreiben.

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