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Veröffentlicht am 14.06.2022

Unlogische Handlung

DAS BRENNEN DER STILLE - Goldenes Schweigen (Band 1)
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Ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte ist "Das Brennen der Stille - Goldenes Schweigen". Anmerken möchte ich, dass meine Kritikpunkte dieses Mal sehr persönlich sind und jeder einen anderen ...

Ein Buch, das mich leider nicht überzeugen konnte ist "Das Brennen der Stille - Goldenes Schweigen". Anmerken möchte ich, dass meine Kritikpunkte dieses Mal sehr persönlich sind und jeder einen anderen Geschmack hat. Lasst euch von meiner Rezension nicht abschrecken, denn ich möchte keinesfalls der Grund sein, weshalb ihr das Buch vielleicht nicht lesen wollt. Denn die Geschichte hat Potential und verdient es, gelesen zu werden.

Das Cover ist meiner Meinung nach toll. Ich habe mich riesig gefreut, als ich ohne lange zu überlegen, die Gebärden lesen konnte. (Da ich seit kurzem versuche Gebärdensprache zu lernen.) Ich mag auch die farbliche Gestaltung, da sie mich an Wüste und eine andere Zeit erinnert. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen. Manchmal hat er sich etwas gezogen und einige Worte konnte ich nicht flüssig lesen. Hin und wieder sind mir auch Schreibfehler aufgefallen, die mich gelegentlich im Lesefluss gestört haben. Zudem hätte ich an mehreren Stellen die Wortwahl besser bedacht, aber darauf gehe ich später nochmal intensiver ein.

Die Charaktere finde ich teilweise gut umgesetzt. Olive hat mich mit ihrem Charakter überzeugt, wobei sie in meinen Augen nicht authentisch war. Sie hat schnell ihre Prinzipien verworfen und sich generell viel einreden lassen. Gestört hat mich auch ihre Naivität. Positiv finde ich wiederum, dass ich mich trotzdem mit ihr identifizieren konnte, da ich in ihrer Situation natürlich eingeschüchtert wäre. Ich hätte manchmal anders gehandelt, aber konnte ihre Gedanken ganz gut nachvollziehen. Andererseits hat ihr oft der natürliche Menschenverstand gefehlt. Wie ihr vielleicht merkt, war Olive ein sehr widersprüchlicher Charakter für mich. Kyle fand ich ganz interessant, aber was ihn betrifft, hat er meiner Meinung nach kaum Raum für eine Charakterentwicklung gehabt. Für meinen Geschmack hat sich die Liebesgeschichte zwischen Olive und Kyle ziemlich schnell entwickelt. Ich hätte den beiden gerne noch mehr Zeit gegeben, um sich näher zu kommen.

Die Handlung hatte für mich einige Schwächen und logische Fehler. Begonnen haben meine Bedenken, als Olive und Kyle ohne jeglichen Vorräte in die Wüste flieht, obwohl sich ihnen ein Lager bzw. Büro angeboten hätte mit mehreren Sachen und Vorräten. Ich hätte Olive am liebsten geschüttelt, als sie sich zu fein war die alten Anziehsachen von einem Mann zu tragen und lieber mit ihrem dünnen Brautkleid durch die Wüste spaziert. Kein Wunder, dass sie sich ihren Körper verbrannt hat. Zudem kann es in der Wüste über Nacht auch sehr kalt werden. Das nächste ist, dass Kyle sich mit Olive seine Schuhe teilt und als sie überfallen werden, wirft er seine Schuhe einfach weg und holt sie sich nicht zurück?!

Für mich hat leider ebenfalls keinen Sinn ergeben, als Kyle Olive sein großes Geheimnis bereits nach wenigen Tagen verrät. Das war mir nicht schlüssig. Die Handlung beinhaltet mehrere Plottwists, die mich auch ab und zu überraschen konnten. Für mich persönlich war der Spannungsaufbau kaum vorhanden und wurde durch die zeitigen Offenbarungen gedämpft. Ich hätte vielleicht auch die Rückblicke anders in der Geschichte eingesetzt, denn schon zeitig wusste man, dass Olive's Schwester etwas mit den Rebellen zu tun hat. (Bin mir dabei allerdings nicht hundertprozentig sicher, da ich keinen Reiz mehr hatte, das Buch zu Ende zu lesen.) Kritisieren möchte ich auch, dass die Charaktere, obwohl sie eigentlich kaum Worte benutzen wollen/dürfen, jede Menge Füllwörter verwendet haben, die man hätte vermeiden können. Ebenso habe ich mich gewundert, weshalb die Charaktere nicht über andere Wege, als über die Sprache, kommuniziert haben. Beispielsweise hätten sie eine Art Gebärdensprache verwenden können. (Ist ja schließlich auch auf dem Cover abgebildet). Aber ebenso hätten sie per Schrift z.B. im Sand miteinander kommunizieren können.

Das Buch hat mich mit seiner Grundidee völlig überwältigt und in seinen Bann gezogen. Hauptsächlich die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Aus diesem Grund habe ich das Buch ungefähr bei der Hälfte abgebrochen, da mich die Handlung nicht mehr mitreißen konnte. Ich hatte außerdem Angst, dass mich das Buch in eine Leseflaute zieht. Ich möchte der Geschichte irgendwann nochmal eine Chance geben und hatte vermutlich sehr hohe Erwartungen, die traurigerweise nicht erfüllt wurden...

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Veröffentlicht am 06.06.2022

Für schöne, kurze Lesestunden

A Place to Love
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"A Place to Love" von Lilly Lucas ist ein lebensfroher Roman mit einer sanften, aber auch verzwickten Liebesgeschichte. Es handelt von zweiten Chancen, Geschwisterliebe und Selbstfindung.

Das Cover finde ...

"A Place to Love" von Lilly Lucas ist ein lebensfroher Roman mit einer sanften, aber auch verzwickten Liebesgeschichte. Es handelt von zweiten Chancen, Geschwisterliebe und Selbstfindung.

Das Cover finde ich schön und passend zu den wärmeren Jahreszeiten. Es harmoniert meiner Meinung nach mit der Schrift. Ich persönlich finde ebenso die goldenen Akzente ansprechend. Der Schreibstil der Autorin hat mir in diesem Buch gut gefallen. Da ich die Green-Valley-Reihe bereits kenne, habe ich mich auf ihren ruhigen und gefühlvollen Schreibstil gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht! Lilly Lucas bezaubert mich jedes Mal aufs Neue mit ihrer Wortwahl und Erzählweise.

Mit den Charakteren hatte ich manchmal ein paar Probleme. June und Henry waren mir beide etwas unsympathisch. June's Handlungen konnte ich selten nachvollziehen. Ihr Charakter war mir zu angespannt, was mich öfter beim Lesen gestört hat. Henry's Gedanken und Handlungsvorgänge konnte ich schon eher nachvollziehen. Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass er mir mehr ans Herz wächst, so wie es June's Schwestern geschafft haben. Auch ihre Mom finde ich toll. Wie immer ziehe ich aber keinen Stern für die Charaktere ab, sondern bei diesem Buch hat mich vor allem die Entwicklung der Liebesgeschichte gestört. Besonders das Hin und Her hätte man oft durch eine offene Kommunikation vermeiden können.

Die Handlung hat mich nicht ganz überzeugt. Besonders die Entwicklung der Liebesgeschichte von June und Henry, wie eben schon erwähnt, hat mir nicht gefallen... Im Buch gibt es eine tolle Atmosphäre, die zum Glück nochmal vieles für mich angenehmer gestaltet hat. Besonders das Landleben und die Beschreibungen des Baumhauses und des Peach Festivals haben mich an das Buch gefesselt. Kritisieren möchte ich die Vorhersehbarkeit der Geschichte und dass es mir manchmal an Tiefgründigkeit gefehlt hat.

"A Place to Love" finde ich perfekt für schöne Lesestunden in der Natur. Man kann es aber auch wunderbar zu Hause auf dem Sofa lesen, um für einige Zeit aus dem stressigen Alltag zu entfliehen. Für mich kann der erste Teil der Cherry-Hill-Reihe nicht mit den Büchern der Green-Valley-Reihe mithalten, aber dafür ist er für sich etwas ganz Besonderes mit kleinen Schwächen.

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Veröffentlicht am 06.06.2022

Durcheinander und schnell vorhersehbar

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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Das Buch "A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" von Autorin Roseanne A. Brown ist wohl leider das Buch, welches ich in diesem Jahr bisher am längsten gelesen habe.

Das Cover gefällt ...

Das Buch "A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" von Autorin Roseanne A. Brown ist wohl leider das Buch, welches ich in diesem Jahr bisher am längsten gelesen habe.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es sieht fantasievoll aus und besonders passend finde ich, dass vorne und hinten die Protagonisten abgebildet sind. Vor allem, da das Buch aus zwei Sichtweisen geschrieben ist. Der Buchschnitt passt unglaublich gut zum Buch und ist ein schönes Detail. Mit dem Erzählstil der Autorin hatte ich oft Probleme. Ich habe mich mit den Charakteren selten verbunden gefühlt und hatte manchmal das Gefühl, die Sätze nicht flüssig lesen zu können. Der Schreibstil von Roseanne A. Brown war soweit okay, aber wie eben schon geschrieben, finde ich, dass ihre Sätze ab und zu nicht leicht zu lesen waren. Ich persönlich hatte auch öfter das Problem, dass bei mir durch die Wortwahl der Autorin keine Spannung entstehen konnte.

Die Charaktere finde ich überzeugend. Mir hat es gefallen, dass Karina's Charakter stark, egoistisch und eher unfreundlich dargestellt wurde. Für mich war es mal was anderes und da ihr Charakter sich weiterentwickelt, finde ich diese Charakterzüge sehr interessant. Zudem passen sie natürlich zu dem Charakter einer Königin. Malik hingegen konnte mich zu Beginn sehr überzeugen. Ich finde es toll, dass er ein unsicherer Charakter ist und erst im Verlauf des Buches aus sich herauskommt. Hierbei hat die Autorin authentisch dargestellt, wie ein Mensch sich verändern kann, wenn er erpresst wird. Die Nebencharaktere haben mich in diesem Buch eher weniger überzeugt.

Die Handlung hat mich leider enttäuscht. Schon dass es ewig gedauert hat, bis die Geschichte überhaupt erst so richtig begann, hat mich etwas genervt. Schließlich steht bereits im Klappentext, dass Malik am Solstasia-Turnier teilnimmt. Der Weg bis dahin hätte sich nicht über 150 Seiten ziehen müssen. Zudem hätte ich mir trotz allem mehr Szenen mit Malik und seinen Schwestern gewünscht, denn somit hätte ich mehr bei ihrer Gefangenschaft mitgefiebert. Schade finde ich, dass die Geschichte ziemlich komplex aufgebaut ist. Verstanden habe ich das Magiesystem überhaupt nicht und weiß im Prinzip nur, dass alles irgendwie mit einer Götterwelt zusammenhängt. Ich kann nicht sagen, ob die Einführung in die Welt generell etwas durcheinander war oder ob ich in diesen Momenten einfach schon keine Aufmerksamkeit mehr für das Buch hatte.

Hin und wieder sind mir einige Logikfehler aufgefallen. Beispielsweise steht auf dem Klappentext des Buches, dass das Solstasia-Turnier aller zehn Jahre stattfindet. Im Buch hingegen findet es aller fünfzig Jahre statt. Ich finde, dass das ein sehr großer Unterschied ist, der auch ein bisschen die Bedeutung des Solstasia-Turniers kaputt macht. Zum Turnier hätte ich mir generell mehr gewünscht. Für mich war schnell klar, welche Teilnehmer bis zum Ende dabei sein werden. Zum Glück wurde ich doch mehrmals überrascht. Den großen Plottwist am Ende, habe ich wiederum schon erahnt, da es für mich die einzige sinnvolle Wendung gewesen wäre. Ganz froh bin ich allerdings darüber, dass es trotzdem noch verschiedene kleine Wendungen in der Geschichte gibt. Aufgefallen ist mir außerdem, dass das Buch viele Parallelen zu anderen bekannten Büchern aufweist. Ob das nun gut oder schlecht ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Mein Fazit ist, dass mich "A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia" nicht überzeugen konnte, obwohl ich es so gerne lieben wollte. Ich habe mich oft durch die Seiten gequält, während ich es an anderen Tagen nicht mehr aus meinen Händen legen konnte. Es hat mich gut unterhalten und manchmal sich ewig gezogen. Ich denke, dass es vielen Lesern gefallen könnte, aber für meinen persönlichen Geschmack hätte es noch Luft nach oben gegeben...

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Veröffentlicht am 25.05.2022

Keine leichte Sommerlektüre

Ein unendlich kurzer Sommer
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Mit dem Buch "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister hatte ich einige Startschwierigkeiten. Doch gegen Ende des Buches habe ich die Geschichte mit einem Seufzen losgelassen.

Das Cover ist für ...

Mit dem Buch "Ein unendlich kurzer Sommer" von Kristina Pfister hatte ich einige Startschwierigkeiten. Doch gegen Ende des Buches habe ich die Geschichte mit einem Seufzen losgelassen.

Das Cover ist für meinen Geschmack zu dunkel. Trotzdem ist es auffällig durch den Kontrast. Es passt zur Stimmung im Buch und soll die Protagonistin darstellen. Der Schreibstil der Autorin hat mir leider die größten Probleme bereitet. Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, aber ich glaube mir haben die kurzen Sätze nicht gefallen. Zudem mochte ich die vielen aneinandergereihten Worte nicht. Manchmal haben die Dialoge für mich keinen Sinn ergeben oder sie wirkten abgehackt. Für mich war der Erzählstil traurigerweise fast ein Grund, um das Buch abzubrechen.

Es hat ein bisschen gedauert, bis ich eine Beziehung zu den Charakteren aufbauen konnte. Die Charaktere hatten im Handlungsverlauf auf jeden Fall eine Charakterentwicklung, was mir positiv aufgefallen ist. Ich mochte sowohl Lale, Chris und Flo sehr gerne, aber auch die restlichen Nebencharaktere finde ich toll. Es ist mir schwer gefallen, hinter die einzelnen Facetten der Charaktere zu blicken, aber das hat die Geschichte für mich geheimnisvoll gemacht. Ich finde, dass das Verhalten der Charaktere realistisch ausgearbeitet wurde. Zwischen Lale und Chris hätte ich mir manchmal tiefgründigere Dialoge gewünscht.

Die Handlung hat mich zu Beginn verwirrt, da man als Leser mitten in die Handlung geworfen wird, ohne Prolog oder einer Art Einleitung. Mit der Zeit habe ich mich an den Wechsel der Sichtweisen gewöhnt. Ein roter Faden war für mich schnell erkennbar. Durch die lockere und flatterhafte Art von Lale, blieb die Handlung für mich bis zum Ende spannend, da ich mich gefragt habe, wofür sie sich entscheiden wird. Der Plottwist am Ende ist eigentlich keiner, da man beim Lesen im Prinzip darauf vorbereitet wird. Aus diesem Grund habe ich mit dem Ende der Geschichte schon gerechnet. Meiner Meinung nach wurde das Ende mitreißend und authentisch umgesetzt.

Das Buch ist keine leichte Sommerlektüre, wie ich mir erhofft hatte. Dennoch hat mich die Geschichte berührt und gut unterhalten. Ich kann "Ein unendlich kurzer Sommer" weiterempfehlen, wobei man über den holprigen Schreibstil der Autorin hinwegsehen sollte. Dieser hat meinen Geschmack wirklich nicht getroffen. Zum Glück konnte mich der Rest des Buches überzeugen.

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Veröffentlicht am 23.05.2022

Slow Burn Romance oder eher Freundschaft?

Right Now (Keep Me Warm)
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Slow Burn Romance vom feinsten... "Right Now: Keep Me Warm" von Anne Pätzold ist mein drittes Buch der Autorin. Meiner Meinung nach ist es bisher ihr bestes Buch, da es meinen Geschmack am ehesten entspricht. ...

Slow Burn Romance vom feinsten... "Right Now: Keep Me Warm" von Anne Pätzold ist mein drittes Buch der Autorin. Meiner Meinung nach ist es bisher ihr bestes Buch, da es meinen Geschmack am ehesten entspricht. Trotzdem bin ich noch immer nicht mit den Geschichten der Autorin warm geworden.

Das Cover finde ich hübsch. Ich liebe die zarten Details und die rosa Hintergrundfarbe. Ich mag es! Der Schreibstil der Autorin ist angenehm zu lesen, wobei sie für meinen Geschmack oft zu ausschweifend schreibt. Ich würde mir zudem mehr Metaphern oder einen poetischen Erzählstil wünschen.

Die Charaktere sind wundervoll offen und wertschätzend miteinander umgegangen, was ich in vielen New Adult-Büchern immer vermisse. Hier hat für mich auch die Kommunikation zwischen Marleigh und Aaron gestimmt. Die Protagonistin Marleigh konnte mich mit ihrem echten Charakter überzeugen. Trotzdem kann ich mich mit ihr überhaupt nicht identifizieren, was ich allerdings nicht kritisieren möchte. Der Charakter von Aaron hat mich überzeugt. Er ist in meinen Augen interessant und verhielt sich Marleigh gegenüber geduldig und aufmerksam. Ich finde, dass die Umsetzung der Charaktere der Autorin auf jeden Fall gelungen ist. Nicht ganz überzeugen konnte mich wiederum die Liebesgeschichte zwischen beiden. Ich finde, dass es kein Feuer zwischen ihnen gab, sondern eher nur Freundschaft. Mir hat das Knistern und die Leidenschaft gefehlt, aber wer gerne Slow Burn Romance liest, ist bei "Right Now" absolut richtig.

Die Handlung hat mir zwar gefallen, da sie authentisch dargestellt wurde, aber für mich gab es keinen Spannungsaufbau. Die Geschichte hat sich manchmal gezogen. Ich hätte mir beispielsweise mehr Szenen auf dem Eis gewünscht, als Szenen mit Donuts. Ich finde es wunderbar, wie sensibel die Autorin mit schwierigen Themen umgeht und finde auch die einfühlsame Aufklärung bzw. Lösung für die Trigger von Marleigh und Aaron gut umgesetzt. Schön finde ich, dass man als Leser/in teilweise das Ende der Geschichte etwas interpretieren kann.

Mein Fazit ist, dass "Right Now" toll zum Träumen und Nachdenken angeregt. Es ist ein Wohlfühlbuch mit einer sanften Liebesgeschichte. Das Buch bekommt letztendlich 3,5/5 Sterne von mir.

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