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Veröffentlicht am 24.04.2018

Weihnachtsroman mit Happy End

Morgen ist es Liebe
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Klappentext:

" Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten: Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter ...

Klappentext:

" Eine eisige Nacht kurz vor Weihnachten: Die junge Ärztin Alexandra verunglückt auf dem Heimweg von einer Feier mit dem Auto. Sie wird bewusstlos und wäre dem Tode geweiht, würde ein Unbekannter sie nicht aus dem Wagen ziehen. Doch als Polizei und Sanitäter am Unglücksort eintreffen, ist der Retter nicht mehr da. Martin Hallberg ist an jenem Abend in den winterlichen Weinberg gekommen, um sein Leben zu beenden. Diese bitterkalte Nacht kurz vor Weihnachten sollte seine letzte sein – doch da ereignete sich genau vor seinen Augen der Unfall. Die Erinnerung an die zarte, verletzte junge Frau, die er aus dem Autowrack gezogen hat, lässt ihn nun einfach nicht mehr los – und die Sorge um den Abschiedsbrief in seiner Manteltasche, der niemals in fremde Hände gelangen darf. Aber der Mantel ist zusammen mit der jungen Frau im Rettungswagen verschwunden …"

Kurz vorweg:
Der Roman von Monika Maifeld lässt sich gut lesen, auch wenn es sich anfangs zieht und an vielen Stellen vorhersehbar ist. Ich als Liebesromanleserin empfand es deshalb oft eher enttäuschend als spannend, dass das Vorhergesehene erfüllt wurde. Gefesselt hat es mich tatsächlich erst nach der Hälfte des Buches.

Charaktere:
Für mich gibt es zu viele Charaktere in diesem Roman, die teilweise auch überflüssig sind. Hier hätte man mit weniger Personen mehr in die Tiefe der Hauptfiguren gehen können und eventuell schon eher Martins Vorgeschichte, seine Gefühle, Gedanken und Gründe für seine Selbstmordversuche und die Flucht aus München erwähnen können. So wurden viele Figuren eingeführt, blieben in der Ausführung jedoch eher oberflächlich beschrieben. Z.B. ist Simon Ehnen mit seiner Familie solch ein Protagonist für mich. Die Krankheit der Zwillinge würde ich ebenfalls dazu zählen. Auch ohne ihn und die Krankheit hätte eine Lösung zu dem Fall führen können.
Ganz plötzlich war für mich der Tod des Reporters Jochen Marx. Gerade noch präsent und im nächsten Moment - tot. Viel ausführlicher wurde über ihn nicht mehr berichtet (einmal kurz als Jean-Claude Martha von deren Freundschaft erzählte).
Die Hauptprotagonisten Alexandra, Martin und Martha sind mir sympathisch, auch wenn sie durch ihre persönlichen Probleme und Schicksalsschläge in der Konversation etwas geheimnisvoll sind. Besonders Martha wächst einem ans Herz, weil sie so gutmütig ist.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Zu Beginn musste ich mich jedoch erstmal reinfinden, wer das Gelesene jetzt denkt. Denn es wird oft schon nach einem Absatz die Perspektive gewechselt. Gerade noch liest man die Gedanken von Martin und nach dem Absatz auf einmal die von Alexandra. Das wirkt verwirrend, sodass man manches doppelt lesen muss. Nach den ersten Kapiteln habe ich die Schreibweise verstanden und dann war es kein Problem mehr.

Zum Inhalt:

Ob das alles tatsächlich im realen Leben so passieren würde, ist nicht immer nachzuvollziehen. Aber der Glaube an die Liebe auf den ersten Blick und das schicksalhafte begegnen von zwei Personen, die zusammengehören, lässt einem warm ums Herz werden.

Fazit:
Für mich ist es ein schöner weihnachtlicher Liebesroman gewesen, den ich eingekuschelt in eine Decke bei schmuddeligem Wetter gelesen habe. Da hat mir der Glaube an die Liebe auf den ersten Blick ein wenig Sonne im Innern beschert. Mehr Tiefe und weniger Charaktere würden die Konzentration mehr auf die Hauptfiguren lenken und den Leser mehr fesseln, weil so die Neugier weiter geweckt wird und das Verständnis für das Handeln größer ist.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 28.12.2017

deutsch- italienische Familiengeschichte mit viel Realitätcharakter der damaligen Zeit

Bella Germania
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Das Buch ist mir immer noch in Erinnerung, obwohl ich es länger schon beendet habe. Das passiert mir nur bei Büchern, bei denen man zwischendurch stoppen muss, um über das Gelesene nachzudenken und zu ...

Das Buch ist mir immer noch in Erinnerung, obwohl ich es länger schon beendet habe. Das passiert mir nur bei Büchern, bei denen man zwischendurch stoppen muss, um über das Gelesene nachzudenken und zu verarbeiten.
Es ist eine Mischung aus einem Liebesroman und einem historischem Roman, denn auf der Suche nach der Familiengeschichte ihres Vaters und deren Eltern wird Giulia vieles in Rückblenden berichtet. Sie sind gut gemacht, weil sie ihr von verschiedenen Personen und somit aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, was es so spannend macht. Dabei überschneiden sie sich selten und man kann jedes mal ein neues Puzzleteil des Gesamtbildes erfahren.
Auf diese Weise bekommen die einzelnen Protagonisten Tiefe und ihre Entscheidungen in ihrem Leben zu der Zeit lassen sich immer mehr nachvollziehen. Das macht jeden Einzelnen nach den Erzählungen sympathischer.

Veröffentlicht am 05.02.2019

In den Gassen Barcelonas

Origin
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Das neue Buch von Dan Brown (Robert Langdon 5) habe ich in den letzten Wochen immer mal wieder nebenbei als Hörbuch gehört.
Bis jetzt war ich von den Bücher Dan Browns immer begeistert gewesen und liebte ...

Das neue Buch von Dan Brown (Robert Langdon 5) habe ich in den letzten Wochen immer mal wieder nebenbei als Hörbuch gehört.
Bis jetzt war ich von den Bücher Dan Browns immer begeistert gewesen und liebte die Schnitzeljagd, die ein Kampf zwischen Religion und Wissenschaft hervorgerufen hatte und Robert Langdon den Leser mit seinem Wissen nicht nur unterhalten, sondern auch was beibringen konnte. Interessant finde ich insbesondere, dass es Fachwissen von Dingen und Personen ist, die wir alle kennen. Zum Beispiel geht es in #Origin um Salvador Dalí, der in Barcelona unter anderem die Sagrada Familia und den Park Güell kreiert hat.
Thematisch geht es in diesem Buch um den Zukunftsforscher Edmund Kirsch, der eine Antwort auf die Fragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ gefunden zu haben scheint und die Lehren aller Religion, dass wir aus Gottes Hand stammen, zu revidieren versucht. Doch die Veröffentlichung dieser Wahrheit scheint jemand verhindern zu wollen und somit überschlagen sich die Ereignisse Schlag auf Schlag.
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Im Vergleich zu den vorherigen Büchern, hat es mir weniger gefallen. Es war interessant und sehr informativ, doch hat es mir diesmal an Spannung gefehlt. Auch die Auflösung des Rätsel, war meiner Meinung nach (!), schwach. Es war für mich nicht der WoW-Effekt, wie bei den anderen Büchern mit Robert Langdon. Es war jetzt aber auch nicht schlecht. Für mich sind es zwischen 3,5-4 von 5 ⭐️
Der Schreibstil von Dan Brown ist natürlich wie immer TOP

Veröffentlicht am 28.11.2018

Lehrreich, aber nicht so spannend, wie die anderen Teile

Origin
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Bis jetzt war ich von den Bücher Dan Browns immer begeistert gewesen und liebte die Schnitzeljagd, die ein Kampf zwischen Religion und Wissenschaft hervorgerufen hatte und Robert Langdon den Leser mit ...

Bis jetzt war ich von den Bücher Dan Browns immer begeistert gewesen und liebte die Schnitzeljagd, die ein Kampf zwischen Religion und Wissenschaft hervorgerufen hatte und Robert Langdon den Leser mit seinem Wissen nicht nur unterhalten, sondern auch was beibringen konnte. Interessant finde ich insbesondere, dass es Fachwissen von Dingen und Personen ist, die wir alle kennen. Zum Beispiel geht es in #Origin um Salvador Dalí, der in Barcelona unter anderem die Sagrada Familia und den Park Güell kreiert hat.
Thematisch geht es in diesem Buch um den Zukunftsforscher Edmund Kirsch, der eine Antwort auf die Fragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“ gefunden zu haben scheint und die Lehren aller Religion, dass wir aus Gottes Hand stammen, zu revidieren versucht. Doch die Veröffentlichung dieser Wahrheit scheint jemand verhindern zu wollen und somit überschlagen sich die Ereignisse Schlag auf Schlag.
.
Im Vergleich zu den vorherigen Büchern, hat es mir weniger gefallen. Es war interessant und sehr informativ, doch hat es mir diesmal an Spannung gefehlt. Auch die Auflösung des Rätsel, war meiner Meinung nach (!), schwach. Es war für mich nicht der WoW-Effekt, wie bei den anderen Büchern mir Robert Langdon. Es war jetzt aber auch nicht schlecht. Für mich sind es zwischen 3,5-4 von 5 ⭐️
Der Schreibstil von Dan Brown ist natürlich wie immer TOP ??

Veröffentlicht am 06.09.2018

kurzweilig, aber unterhaltsam

Liebe ist so scheißkompliziert
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Inhalt:
Nele ist 1,90m und hat genau einen Freund in der Schule: ihren kiffenden Nachbar, Tom. Trotz ihrer Übergröße scheint sie in der Schule unsichtbar zu sein. Bis zu dem Zeitpunkt, als nach einer ...

Inhalt:
Nele ist 1,90m und hat genau einen Freund in der Schule: ihren kiffenden Nachbar, Tom. Trotz ihrer Übergröße scheint sie in der Schule unsichtbar zu sein. Bis zu dem Zeitpunkt, als nach einer Party ein Video von ihr im Internet kursiert, wo sie mit dem beliebtesten Jungen der Schule, Jerome, rummacht und oben ohne im Bett liegt.
Doch wer hat das Video gedreht? Eigentlich kann es nur Jerome selbst gewesen sein. Doch Nele ahnt, dass da mehr dahinter steckt, als sie bis jetzt weiß.

Meine Meinung:

Zu allererst muss ich den Schreibstil von Sabine Schoder loben! Das Buch liest sich wirklich flüssig und entlockte mir durch den lockeren und humorvollen - ja schon sarkastischen - Schreibstil so manches Schmunzeln und Lachen. Es hat die Story um einiges aufgewertet!

Die Protagonisten waren ausgearbeitet und hatten eine Geschichte zu erzählen. Ganz besonders Jerome. Ich hätte mir bei Nele, Lea und Tom jedoch ein wenig mehr Tiefe gewünscht, um sie noch besser zu verstehen. Denn ich konnte nicht jede Handlung bzw. Nicht-Handlung von ihnen nachvollziehen. Da waren mir einige Reaktionen etwas zu locker bzw. unglaubwürdig.

Die Story greift wichtige Themen wie Mobbing, Sexting, Drogen, Suizid und erste Liebe auf, die im Alter ab 14 Jahren Realität sind. Viele Jugendliche sprechen vielleicht nicht darüber, was wirklich zu schwerwiegenden Entscheidungen führen kann. Deshalb finde ich es wichtig, dass es Bücher, wie dieses gibt, die solche Probleme thematisieren.

Fazit:

Ein unglaublich witziger und mitreißender Schreibstil, der viele Lacher verspricht und die schweren Themen etwas auflockert.
Ausgearbeitete Protagonisten, die eine nicht allzu tiefgründige Story zu erzählen haben (bis auf Jerome).
Einen Stern Abzug gibt es, weil es mir am Ende dann doch alles etwas zu schnell ging und die schweren Themen ein wenig tiefgründiger hätten sein können. Ansonsten ist es ein wunderbares kurzweiliges Buch, das man gerne liest.