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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.06.2019

wichtige Themen aber manchmal zu dramatisch oder langweilig

Someone New
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Cover
Das Cover hat mir unheimlich gut gefallen. Die Farben passen einfach perfekt zusammen.

Inhalt
Das Buch handelt von Micah (lang: Michaella), die in einer reichen Familie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder ...

Cover
Das Cover hat mir unheimlich gut gefallen. Die Farben passen einfach perfekt zusammen.

Inhalt
Das Buch handelt von Micah (lang: Michaella), die in einer reichen Familie zusammen mit ihrem Zwillingsbruder Adrian aufgewachsen ist. Weil Adrian jedoch schwul ist und die Eltern das herausgefunden haben, wurde er rausgeschmissen und Micah macht sich auf die Suche nach ihm. Sie bleibt in der Stadt und studiert ihren Eltern zu Liebe Jura. In ihrer neuen Wohnung angekommen, kann sie es kaum fassen: Ihr neuer Nachbar ist Julian, der ein paar Monate zuvor wegen ihr seinen Job verloren hat, den sie aber durchaus attraktiv fand. Im weiteren Verlauf des Buches erfahren wir mehr über Micah, Julian und Adrian und all die andern Personen, die Micah kennenlernt.

Meinung
In dem Buch wird sehr viel über verschiedene Sexualitäten geredet und vor allem auch über die verschiedenen Reaktionen gegenüber Leuten, mit einer anderen Sexualität. Die Geschichte zwischen Julian und Micah wurde sehr schön erzählt und nicht zu kitschig gestaltet. Trotzdem setze ich in den zweiten Teil über zwei Neben-Charaktere höhere Erwartungen, weil dieser Teil an manchen Stellen doch recht langweilig war oder zu viel Drama auf einmal enthielt.

Veröffentlicht am 26.09.2022

eine Hexe unter den Göttern

Ich bin Circe
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Inhalt
Circe ist die Tochter des Sonnengottes Helios und die Schande der Familie. Ihre Stimme ist anders als die ihrer Geschwister, und auch sonst passt sie nicht richtig dazu. Eines Tages findet sie heraus, ...

Inhalt
Circe ist die Tochter des Sonnengottes Helios und die Schande der Familie. Ihre Stimme ist anders als die ihrer Geschwister, und auch sonst passt sie nicht richtig dazu. Eines Tages findet sie heraus, dass sie der Hexerei mächtig ist. Verängstigt von dieser neuen Macht, hat sie doch alleine mit einem einzigen Kraut ein gefährliches Monster erschaffen, schicken sie die Götter ins Exil auf die Insel Aiaia. Dort, wo ihr die Tiere gehorchen, beginnt Circe mit den verschiedensten Kräutern Tränke zu brauen und Zaubersprüche zu lernen. Sie wird zu einer mächtigen Magierin.
Während ihres Lebens begegnet Circe vielen wichtigen Personen, wie Prometheus, Daidalos, Iason und Odysseus, aber auch anderen Kreaturen, wie Skylla oder dem Minotauros. Als Gottheit zur Unsterblichkeit verbannt, kommt Circe dennoch zu einem Punkt, an dem sie überlegt, welches Leben das Bessere ist: das der Götter, zu denen sie selbst gehört, oder das der Sterblichen, die sie so faszinieren.

Meinung
Madeline Millers Schreibstil konnte mich auch in diesem Buch wieder überzeugen. Sie philosophiert in dem Buch über das Leben und den Tod. Hierfür nutzt sie Circe, die die Sterblichen anfangs als Außenstehende betrachtet und erst im Laufe des Buchs in deren Welt geworfen wird und die Menschen beginnt kennenzulernen. So erhält man einen ganz neuen Blickwinkel auf das, was wir seit unserer Geburt kennen.
Das Buch erzählt die Geschichte einer Figur, aus der griechischen Mythologie, der viele oftmals keine große Beachtung schenken, sind doch die Geschichten über Helden wie Odysseus viel spannender. Circe wurde in diesem Buch eine Bedeutung zugeschrieben, die mir persönlich in diesem Ausmaße noch gar nicht bewusst war. Natürlich dient die Mythologie nur als Stütze für die Rahmenhandlung des Buchs. Die Dialoge sind frei erfunden, wie vermutlich auch einige Bekanntschaften Circes. Dies war mir als Leserin durchaus bewusst. Dennoch war ich enttäuscht, dass das Ende des Buchs mit der griechischen Mythologie überhaupt nicht übereinstimmte. Das Ende an sich war durchaus schön und nach der ganzen Geschichte vor allem nachvollziehbar. Jedoch war es in gewisser Weise das genaue Gegenteil zur Mythologie, was mich etwas gestört hat.

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Veröffentlicht am 08.08.2022

fehlende Tiefe am Anfang

Bridgerton - Der Duke und ich
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Inhalt
Daphne Bridgerton wurde bereits im letzten Jahr in die Londoner Gesellschaft eingeführt, und dennoch ist sie noch nicht verheiratet. Entweder die Männer interessieren sich nicht für sie oder sie ...

Inhalt
Daphne Bridgerton wurde bereits im letzten Jahr in die Londoner Gesellschaft eingeführt, und dennoch ist sie noch nicht verheiratet. Entweder die Männer interessieren sich nicht für sie oder sie sind absolut keine Heiratskandidaten. Doch Daphne möchte heiraten und eine eigene Familie gründen, und auch ihre Mutter drängt sie, sich einen Ehemann zu suchen. Simon Basset, der Duke of Hastings, gilt als der begehrteste Junggeselle, auf den sich alle Frauen zu werfen scheinen. Nur tun sie dies völlig umsonst, denn Simon hat nicht vor zu heiraten. Gemeinsam fassen die beiden einen Plan, in dem der Duke vorgibt, Daphne zu umwerben. So denken alle anderen heiratswilligen Frauen, sie hätten bei ihm keine Chance mehr, und lassen ihn in Ruhe. Und all die Männer sehen in Daphne endlich eine potentielle Ehefrau. Doch niemand ihrer neuen Verehrer löst bei Daphne auch nur ansatzweise die gleichen Gefühle aus, wie Simon es tut. Und Simon beginnt zum ersten Mal zu überlegen, wie es wäre, doch zu heiraten, aber er hat seine Gründe, dies nicht zu tun.

Meinung
Ich wurde mit den Charakteren leider sehr lange gar nicht warm. Sie waren in meinen Augen sexgetriebene Wesen, denen eine gewisse Tiefe fehlte. Erst gegen Ende des Buchs konnte ich eine emotionale Verbindung der Protagonisten erkennen. Auch tiefgründige und ernste Gespräche zwischen ihnen kamen erst relativ spät in der Handlung, was dafür sorgte, dass ich deren Beziehung nicht unbedingt unterstützen konnte.
Die spöttischen Kommentare der unbekannten Lady Whistledown waren wirklich köstlich und eine perfekte humorvolle Ergänzung zum Rest der Handlung.
Die Bridgerton Familie selbst ist jedoch wirklich vielversprechend für die weiteren Teile der Reihe, da sich die Geschwister alle so unterscheiden und doch so ähneln.

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Veröffentlicht am 08.05.2022

starke Entwicklung der Protagonisten

Sinful Princess
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Inhalt
Erstmals erfährt man, was Rafe zugestoßen ist, und warum dies auch für Temperance gefährlich werden könnte. Dass ausgerechnet Kane von Mount dazu beauftragt wurde, Temperance zu beschützen, gefällt ...

Inhalt
Erstmals erfährt man, was Rafe zugestoßen ist, und warum dies auch für Temperance gefährlich werden könnte. Dass ausgerechnet Kane von Mount dazu beauftragt wurde, Temperance zu beschützen, gefällt ihr überhaupt nicht, wollte sie sich doch von ihm distanzieren, um keine Gefühle für ihn zu entwickeln. Doch da die beiden nun jede Minute miteinander verbringen müssen, erhält Temperance einen immer größeren Einblick in sein Privatleben und seine Vergangenheit, was unweigerlich dazu führt, dass sie sich erneut stark zu ihm hingezogen fühlt. Für Kane ist Temperance die perfekte Frau, wunderschön, willensstark und temperamentvoll. Und obwohl er weiß, dass es für Temperance besser wäre, wenn sie ihn nicht kennen würde, kann er sich nicht von ihr zurückziehen. Außerdem darf er dies auch gar nicht tun, solange sie noch in Gefahr ist.

Meinung
Im zweiten Teil der Reihe lernt man noch einmal eine ganz andere Seite der Protagonistin kennen, in welcher sie viel kämpferischer erscheint. Die Protagonistin hat sich seit dem ersten Teil großartig entwickelt und ist nun eine viel stärkere Figur. Auch der männliche Protagonist wird in diesem Teil viel nahbarer, weil man erstmals etwas über dessen Vergangenheit und Gedanken erfährt.
Wie auch schon im ersten Band hat es die Autorin geschafft, eine tolle Mischung aus Spannung und heißen Szenen zu kreieren, die gemeinsam zu einer sehr geheimnisvollen Atmosphäre des Buchs führen.
Und dennoch hat mir in diesem Teil etwas gefehlt. Aus dem ersten Teil kommen nahezu keine Figuren vor (mit Ausnahme der beiden Protagonisten), welche für die witzigen Szenen gesorgt haben, wodurch dieser Teil leider oftmals etwas zu ernst wirkt. Auch bleiben sehr viele Fragen bis zum Ende dieses Teils offen. Es kann natürlich sein, dass diese mit Absicht erst im nächsten Teil geklärt werden, jedoch geht so vieles für die LeserInnen unter Umständen zu schnell.

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Veröffentlicht am 04.02.2022

schwerer Einstieg aber tolle Thematik

Quiet Girl (deutsche Hardcover-Ausgabe)
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Inhalt
In diesem Buch erzählt die Autorin Debbie Tung von ihrem Leben als Introvertierte, indem sie verschiedene Lebensabschnitte mit Bildern beschreibt. Sie zeigt die Probleme in ihrem Alltag auf, die ...

Inhalt
In diesem Buch erzählt die Autorin Debbie Tung von ihrem Leben als Introvertierte, indem sie verschiedene Lebensabschnitte mit Bildern beschreibt. Sie zeigt die Probleme in ihrem Alltag auf, die auftreten, weil sie nicht gerne von selbst auf Leute zugeht. Sie erzählt davon, wie sie herausgefunden hat, dass sie introvertiert ist und wie sie damit umgeht. Sie macht allen Mut, denen es genauso geht wie ihr, indem sie ihnen die Punkte mitgibt, an die sie sich immer erinnern sollen.

Meinung
Der Einstieg in das Buch fiel mir leider etwas schwer, da ich anfangs oft keinen Zusammenhang der einzelnen Szenen erkennen konnte. Sobald man sich jedoch daran gewöhnt hat, dass die einzelnen Szenen unabhängig voneinander sind und einfach nur nacheinander erzählt werden, ist das Buch eine wirklich tolle Geschichte. Die Bilder verschaffen einen wirklich guten Eindruck vom Leben der Charaktere und vermitteln auch viele ihrer Emotionen. So hat es die Autorin geschafft, einen guten Eindruck davon zu liefern, wie sie sich in den verschiedenen Lebenssituationen fühlt. Zudem gibt sie dem Leser wichtige Punkte für ein glückliches Leben mit, die man nicht oft genug hören kann.

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