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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2023

guter Ansatz - wenig gelungene Umsetzung

Save me from the Night
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Inhalt
Seanna arbeitet als Kellnerin im Pub des irischen Dorfes Castledunns. Sie wohnt erst seit einem Jahr in diesem Ort. Freunde hat sie in diesem Jahr dort leider noch nicht richtig gefunden, am besten ...

Inhalt
Seanna arbeitet als Kellnerin im Pub des irischen Dorfes Castledunns. Sie wohnt erst seit einem Jahr in diesem Ort. Freunde hat sie in diesem Jahr dort leider noch nicht richtig gefunden, am besten versteht sie sich vermutlich mit ihrem Chef. Doch auch dieser weiß nichts über Seannas Vergangenheit und warum sie vor einem Jahr plötzlich nach Castledunns gezogen ist. Und dann verkündet er ihr plötzlich, dass er wegziehen und sein Freund Niall das Pub übernehmen wird. Niall, den vermutlich keine einzige Frau in Castledunns abweisen würde. Niall, der wirkt, als könnte er allen direkt in die Seele schauen, Und Niall, der sogar dann zufällig vorbeizukommen scheint, wenn Seanna am Meer sitzt, um mit ihren Gedanken alleine sein zu können.

Meinung
In dem Buch wurden einige sehr ernste und wichtige Themen angesprochen, was mir persönlich gut gefallen hat. Jedoch wurden sie manchmal vielleicht etwas zu kurz behandelt oder viel eher zu schnell wieder abgehandelt. Man hätte ihnen definitiv einen größeren Rahmen bieten können. Vor allem da die Liebesgeschichte in dem Buch ohnehin nicht im Vordergrund stand und manchmal sogar etwas hineingequetscht wirkte. Hätte man stattdessen über eine Freundschaft geschrieben und die ernsten Themen dafür intensiver behandelt, hätte mir das Buch vermutlich besser gefallen.
Mit der Protagonistin konnte ich leider nicht zu 100% warm werden. Der Punkt, dass sie erst seit kurzem 20 Jahre alt sein soll, passte für mich überhaupt nicht dazu, wie sie beschrieben wurde und wie sie sich verhielt. Den männlichen Protagonisten schätzte ich hingegen viel älter ein, als er es tatsächlich war. Dementsprechend war es manchmal schwer, das Verhalten der Charaktere mit ihrem Alter in Einklang zu bringen.

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Veröffentlicht am 07.03.2022

realitätsnah

Mit Abstand verliebt
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Inhalt
Das Buch beginnt im Februar 2020. Jella und Lennard lernen sich auf einer Party kennen, auch wenn sie nicht direkt auf einer Wellenlänge zu sein scheinen. Doch dann kommt das Coronavirus auch nach ...

Inhalt
Das Buch beginnt im Februar 2020. Jella und Lennard lernen sich auf einer Party kennen, auch wenn sie nicht direkt auf einer Wellenlänge zu sein scheinen. Doch dann kommt das Coronavirus auch nach Deutschland. Beide haben nun mit Quarantäne, Isolation, Lockdown und Angst zu kämpfen. Doch mit der Zeit kommen sich die beiden über Skype und das Handy einander näher. Doch beide sind durch die aktuelle Situation gereizt, wodurch es leider auch sehr schnell wieder zum Streit kommt. Zumal sie ja schon auf der Party festgestellt haben, dass sie nur sehr wenig gemeinsam haben.

Meinung
Was mir sehr gut an den Buch gefallen hat, waren die einzelnen Seiten, auf denen echte Nachrichten vom jeweiligen Tag aus dem Jahr 2020 aufgelistet wurden. So konnte man sich selbst immer wieder ins Gedächtnis rufen, wie die eigene Situation an jenem Tag war. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir allerdings recht schwer und dauerte auch ziemlich lange. Erst auf den letzten 150 Seiten konnte ich eine Verbindung zu den beiden Protagonisten herstellen. Ihr Verhalten war für mich anfangs sehr schwer nachvollziehbar. Dadurch hatte das Buch leider viele Längen, die das Lesen unheimlich erschwert haben.

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Veröffentlicht am 19.09.2022

wenig überzeugend

So etwas wie ein Leben
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Inhalt
Das Buch handelt von einem Briefwechsel zwischen Amélie Nothomb und einem im Irak stationierten amerikanischen Soldaten. Der Soldat, Melvin Mapple, offenbart der Autorin, dass er dem Essen aufgrund ...

Inhalt
Das Buch handelt von einem Briefwechsel zwischen Amélie Nothomb und einem im Irak stationierten amerikanischen Soldaten. Der Soldat, Melvin Mapple, offenbart der Autorin, dass er dem Essen aufgrund des Kriegsgeschehens wie einer Art Droge verfallen ist. Dadurch ist Melvin Mapple nun stark übergewichtig. Er ist jedoch stolz darauf, weil er es als eine Art Protest zum Militäreinsatz sieht.
Nach einiger Zeit endet der Briefwechsel zwischen den beiden abrupt. Da sich Amélie Nothomb nach mehr Briefen des Soldaten sehnt, stellt sie verschiedene Nachforschungen an, um erneut in Kontakt mit Melvin Mapple treten zu können.

Meinung
Der „Hinterhalt“, wie es im Klappentext genannt wurde, lässt auf etwas spannendes und unter Umständen sogar gefährliches schließen, was sich im Buch letztendlich jedoch einfach nur als eine Lüge herausstellte, die nichts gefährliches oder großartig spannendes an sich hatte.
Außerdem ist es für mich persönlich schwer zu sagen, ob die Autorin in ihrem Buch Fatshaming betreibt, sich selbst als die Überlegene sieht (da sie nicht fettleibig ist), nur mit sich selbst vor Gericht ziehen möchte, oder ob sie der Meinung ist, mit ihrem Buch korpulente Menschen zum Abnehmen motivieren zu können. Ihre Aussagen zum Thema „Fettleibigkeit“ widersprechen sich an manchen Stellen, und es ist schwer zu erkennen, was denn ihre Meinung nun eigentlich ist.
Die Gedanken/Briefe Melvin Mapples hingegen waren durchaus spannend. Durch diese wurde den LeserInnen vermittelt, in welchem Teufelskreis sich fettleibige Personen oft befinden können, und wie schwer es für diese sein kann, mit sich selbst im Reinen zu sein.

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Veröffentlicht am 06.04.2020

oftmals schwer zu verstehen

Mother to Mother
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Inhalt
In dem Buch geht es im Grunde um einen Vorfall, bei dem eine amerikanische Austauschschülerin in Südafrika ermordet wird. Die Mutter des Schuldigen richtet das Buch an die Mutter des Opfers und ...

Inhalt
In dem Buch geht es im Grunde um einen Vorfall, bei dem eine amerikanische Austauschschülerin in Südafrika ermordet wird. Die Mutter des Schuldigen richtet das Buch an die Mutter des Opfers und erzählt, wie es ihrer Meinung nach zu dem Vorfall kommen konnte. Zudem versucht sie in gewisser Weise die Taten ihres Sohns zurechtfertigen. So erfahren wir, wie er aufgewachsen ist und wie die äußeren Umstände für ihn aber auch für sie selbst ausgesehen haben.

Meinung
Mir hat das Buch leider nicht wirklich gefallen. Die englische Sprache, die meiner Meinung nach eine Art südafrikanischen Dialekt enthält, sorgte doch für einige Probleme beim Verstehen des Textes. Außerdem wurden im Buch zu oft die Jahre und Orte gewechselt, weshalb es mir oft schwer fiel, der Handlung zu folgen und nachzuvollziehen, wovon gesprochen wird. Allerdings erhält man durch das Buch einen interessanten Einblick in das Leben von Südafrikanern, die unter der Apartheid leiden.