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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2020

Level: Lieblingsbuch

Feeling Close to You
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“Du bist unmöglich“
- „Ich weiß“
„Unverbesserlich“
- „Jepp“
„Nervig“

Vor ein paar Tagen habe ich Feeling Close to You beendet und ich muss jetzt noch dauernd an diese Geschichte denken. Für mich war schon ...

“Du bist unmöglich“
- „Ich weiß“
„Unverbesserlich“
- „Jepp“
„Nervig“


Vor ein paar Tagen habe ich Feeling Close to You beendet und ich muss jetzt noch dauernd an diese Geschichte denken. Für mich war schon nach ein paar Seiten klar, dass dieses Buch durchaus das Potenzial hat, sich unter meine Lieblingsbücher zu schleichen. Wäre es nicht mitten in der Woche und spätabends gewesen, hätte ich es in einem Rutsch beendet. Stattdessen musste ich ein paar (wenige) Stunden Schlaf und eine Schulstunde abwarten, bevor ich weiterlesen konnte. In dieser Zeit, in der nichts weiter tun wollte, als einfach nur weiterzulesen, konnte ich an nichts anderes denken, selbst im Unterricht. Als ich dann endlich weiterlesen konnte, habe ich es innerhalb von wenigen Stunden inhaliert. Ohne Pause. Es ging einfach nicht anders. Also ja, es ist für mich zu einem Lieblingsbuch geworden, weil es so authentische Charaktere, eine Story, die einen mitfiebern lässt, viele wunderschöne, lustige, traurige und romantische Momente und einen absolut genialen Schreibstil hat.

Worum geht es? Teagan steht kurz vor dem Highschool-Abschluss und ihr Traum ist es, Game Design zu studieren. Ihr Vater unterstützt sie darin nicht, also muss sich das Geld dafür selbst verdienen. Sie hat kurzerhand die Möglichkeit genutzt, mit ihrem Hobby etwas dazu zu verdienen und streamt nun von abends bis tief in die Nacht hinein. An einem Abend nach einem besonders miesen Tag möchte sie sich einfach nur abreagieren, allerdings endet es darin, dass sie mehrfach den beliebten Streamer Parker besiegt, der dann unbedingt herausfinden möchte, wer sie ist. Gesagt, getan. Nach ein paar gemeinsamen Runden und Chatnachrichten können die beiden nicht mehr aufhören, aneinander zu denken. Allerdings läuft es im wahren Leben viel komplizierter ab, denn beide haben schon einiges durchmachen müssen.

Es gibt drei Dinge, mit denen mich die Story schon nach den ersten Kapiteln gefesselt und bis jetzt nicht losgelassen hat: Teagan, die Chemie zwischen den Protagonisten und die vielen Gaming-Referenzen. Teagan ist mir sofort ans Herz gewachsen, weil sie mir aus dem Herzen spricht. Ihre Lebenseinstellung und ihre Art und Weise sind mir einfach total sympathisch, außerdem ist sie einfach nur cool. Dann ist da noch die Beziehung zwischen ihr und Parker – der übrigens ein wirklich umwerfender Bookboyfriend ist. Noch bevor sie sich das erste Mal persönlich treffen spürt man das Knistern. Wahnsinnig gut geschrieben! Über das Thema Gaming habe ich persönlich in diesem Umfang noch nichts im Genre New Adult gelesen, weshalb dieses Buch frischen Wind mit sich bringt und wahrlich einzigartig ist (Können wir bitte mal darüber reden, wie cool es ist, dass die Kapitel einfach als „Level“ bezeichnet werden?).

Das ganze Buch liest sich flüssig und es wird nie langweilig. Man hat Spaß, man lacht, man weint, man schreit vor Freude (oder Frustration). Was auch echt cool war, sind die Chatverläufe von Teagan und Parker, die man zwischendurch immer wieder liest. Es sind einfach nur Dialoge (mit Emojis!), ohne Mimik, Gestik oder Handlungen, aber trotzdem spürt man so viel. Noch dazu kommt, dass das Buch nicht nur unheimlich viel Spaß bereitet, sondern auch auf einige tiefere Themen eingeht und einige tolle Messages übermittelt.

Insgesamt vergebe ich hier definitiv 5 Sterne (am liebsten noch mehr) und fordere euch alle dringend dazu auf, dieses Buch zu lesen. Ich bin mir sicher, der ein oder andere wird hiermit auch ein neues Lieblingsbuch finden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2020

Anders als man denkt - aber auf eine gute Art!

180 Seconds - Und meine Welt ist deine
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„Manchmal passiert das Unerwartete. Manchmal bringt dich jemand dazu, deine eigenen Regeln zu brechen.“

Vor ein paar Tagen habe ich „180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ von Jessica Park beendet und ...

„Manchmal passiert das Unerwartete. Manchmal bringt dich jemand dazu, deine eigenen Regeln zu brechen.“

Vor ein paar Tagen habe ich „180 Seconds – Und meine Welt ist deine“ von Jessica Park beendet und es geht mir immer noch nicht aus dem Kopf. Meine Erwartungen waren hoch, da das Buch in den bereits letzten Wochen viel Aufmerksamkeit erhalten hat, aber glücklicherweise wurden sie sogar noch übertroffen! Es ging in eine fast komplett andere Richtung, als ich vermutet hatte, jedoch im positiven Sinne.

Worum geht es überhaupt? Allison wurde als Kind von einer Pflegefamilie zur nächsten geschickt. Ein richtiges zu Hause hatte sie nie und selbst nachdem sie mit 16 Jahren adoptiert wurde, glaubt sie nicht daran, dass sie jemand dauerhaft akzeptieren kann. Der einzige Mensch, dem sie sich anvertraut, ist ihre beste Freundin. Ihren Alltag am College verbringt sie demzufolge zurückgezogen. Jedoch bringt ein Sozialexperiment, bei sie einem Fremden 180 Sekunden lang in die Augen schauen muss, ihre Welt ins Wanken. Was sie nämlich nicht weiß ist, dass ihr in diesen drei Minuten Esben Baylor, ein Social-Media-Star, gegenüber sitzt – und auch an ihm geht das Experiment nicht spurlos vorbei.

Von der ersten Seite an konnte mich die Autorin mit ihrem leichten Schreibstil fesseln. Die Geschichte wird aus Allisons Sicht erzählt, die ich auch sofort ins Herz schließen konnte, weil sie mir manchmal wirklich aus der Seele sprach. Ich hatte demzufolge absolut keine Schwierigkeiten, in die Story einzutauchen und wollte das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen – mit dem Ergebnis, dass ich es innerhalb eines Tages verschlungen habe. Was mich besonders dazu gebracht hat, Seite für Seite ohne lange Pausen zu lesen, ist die Einzigartigkeit der Geschichte. Es ist mal keine absolut typische New-Adult-Handlung, bei der man an manchen Stellen schon ahnt, was jetzt gleich passieren könnte. Natürlich liebe ich New-Adult-Geschichten generell, aber so war es auch mal eine willkommene Abwechslung. Dieses Buch kann man einfach mal genießen; manchmal bringt es einen zum Lachen, aber manchmal auch zum Weinen. Es gibt ein paar Stellen, wo man als Leser etwas skeptisch ist, aber in die Handlung passt es gut hinein.

Die Protagonistin, Allison, konnte mich sofort überzeugen, aber nicht nur weil ich sie manchmal echt verstehen konnte, sondern weil sie einen herausstechenden Charakter hat und noch dazu eine authentische und rührende Entwicklung durchmacht. Esben ist einfach nur toll, mit seiner offenen Art. Er ist das, was man sich unter einem perfekten Bookboyfriend vorstellt und hat sich bei meinen Bookboyfriends auch einen Platz erschlichen. Natürlich ist er manchmal tatsächlich ein klein wenig zu perfekt, aber in der Geschichte passt trotzdem alles gut zusammen. Und die beiden sind so ein tolles Paar! Die Entwicklung ihrer Beziehung hat mir besonders gut gefallen, da man sie gut miterleben kann und die Dinge nicht überstürzt werden.

Die Nebencharaktere spielen im Verlauf der Handlung ebenfalls eine große Rolle, mitunter auch Simon, Allisons Adoptivvater, und Steffi, ihre beste Freundin. Beide schleichen sich ins Leserherz!

Insgesamt bin ich immer noch nicht über dieses – übrigens auch hinsichtlich des Covers - wunderschöne Buch hinweg und werde es definitiv nochmal lesen. Wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kann man damit schöne und einzigartige Lesestunden verbringen. Man kann vor Allem auch eine wichtige Message mitnehmen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2019

Wunderschön und zuckersüß!

Never Too Close
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„Fehler zu verbessern oder Zugeständnisse zu machen ist okay, aber seine Persönlichkeit zu verändern? Nie und nimmer. Wenn dein Partner dich so nicht mag, dann ändere den Partner, denn er ist nicht der ...

„Fehler zu verbessern oder Zugeständnisse zu machen ist okay, aber seine Persönlichkeit zu verändern? Nie und nimmer. Wenn dein Partner dich so nicht mag, dann ändere den Partner, denn er ist nicht der richtige.“

„Never Too Close“ ist mein erster Roman von Morgane Moncomble, der mich mit seinem tollen Cover und einer vielversprechenden Handlung von Anfang an in seinen Bann gezogen hat - und ich wurde nicht enttäuscht!

Erzählt wird die Geschichte von Violette und Loan, die beste Freunde sind, seit sie gemeinsam im Aufzug stecken geblieben sind. Nach einer Weile verbindet die beiden viel miteinander, so viel, dass beide nichtmal bemerken, dass ihre Gefühle vielleicht über eine Freundschaft hinausgehen, bis ein Gefallen die Situation schlagartig verändert. Denn Violette möchte ihr erstes Mal nicht mit irgendjemandem, sondern mit ihrem besten Freund Loan erleben.

Ich wurde vom lockeren und lustigen Schreibstil der Autorin sofort in den Bann gezogen und wollte am liebsten gar nicht mehr aufhören mit Lesen. Ihre Charaktere sind alle einzigartig und verleihen der Geschichte jeder noch mehr Pepp, sei es Violettes fröhliche Art oder Loans sanfter Charakter oder das direkte und brutal ehrliche Auftreten von Violettes Freundin Zoe. Der einzige Charakter, der nicht wirklich gepasst hat, war Violettes Freund, der wirklich nur der Handlung gedient hat.

Zur Handlung an sich sag ich nicht viel, um Spoiler zu vermeiden, aber ich wurde definitiv mehr als nur einmal überrascht. Sie ist so viel tiefer, als man anfangs vermutet.

Insgesamt ist „Never Too Close“ definitiv eine Empfehlung an alle New-Adult-Fans. Ich kann es kaum erwarten, mehr von der jungen Autorin aus Frankreich zu lesen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl/Erotik
Veröffentlicht am 17.08.2019

Gelungene Rückkehr in die Welt der Schattenjäger

Lady Midnight
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„Wir alle sind die Summe unserer Handlungen - gute und schlechte.“

Lady Midnight von Cassandra Clare ist der sehr gelungene Auftakt der Trilogie „Die Dunklen Mächte“. Erzählt wird die Geschichte in der ...


„Wir alle sind die Summe unserer Handlungen - gute und schlechte.“

Lady Midnight von Cassandra Clare ist der sehr gelungene Auftakt der Trilogie „Die Dunklen Mächte“. Erzählt wird die Geschichte in der Welt der Schattenjäger, diesmal befinden wir uns am Institut von Los Angeles und verfolgen die Handlung rund um Emma Carstairs und Julian Blackthorn. In regelmäßigen Abständen tauchen seltsam verstümmelte Leichen auf, die dieselben Zeichen tragen wie die Leichen von Emmas Eltern vor fünf Jahren. Deshalb lässt Emma der Verdacht nicht los, dass alles irgendwie zusammenhängen muss und gemeinsam mit den Blackthorns und Cristina, einer jungen Schattenjägerin aus Mexiko, beginnt sie zu ermitteln, obwohl sie damit alle in Gefahr bringt...

Ich habe schon die Chroniken der Unterwelt und die Chroniken der Schattenjäger geliebt, weshalb es sich ein bisschen wie nach Hause kommen angefühlt hat, als ich vor drei Jahren das erste Mal in das Buch eingetaucht bin. Auch diesmal, beim zweiten Lesen, könnte ich einfach nicht aufhören und musste das Buch innerhalb von wenigen Tagen verschlingen. Beide Male war ich durchweg gefesselt von der Geschichte und trotz der Länge von 832 Seiten kam kein einziges Mal Langeweile auf. Die Handlung bleibt durchweg spannend, was auch daran liegt, dass sie aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt wird. So erfährt man nicht nur über Emma und Julian etwas, sondern unter anderem über Cristina. Besonders liebgewonnen habe ich die kleinen Geschwister von Julian, die allesamt einzigartige Charaktere sind. Emmas Art finde ich auch super, ich mag sie sogar lieber als Clary in „Die Chroniken der Unterwelt“. Über Julian braucht man da gar nicht reden, der ist sowieso absolut umwerfend, so wie er sich um seine Familie kümmert, die für ihn an allererster Stelle steht. Es war wirklich schön zu lesen, wie besonders er sich im Laufe des Buches entwickelt.

Wie immer wird man von Cassandra Clares Schreibstil nicht enttäuscht. Wer bereits andere Bücher von ihr gelesen hat - was ich auch empfehle, es vorher zu tun - der wird bestimmt das ein oder andere Mal ein Lächeln auf den Lippen haben oder begeistert aufschreien, wenn bereits bekannte Personen ihren Auftritt haben. Dieses Buch hält viele Überraschungen bereit.

Lady Midnight erhält von mir absolut verdiente 5/5 Sterne!

Veröffentlicht am 07.08.2019

Eine wunderschöne und wichtige Geschichte

Flying High
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„Menschen machen Fehler. Und vielleicht geht es gar nicht mal darum, alles zu vergeben und zu vergessen, sondern darum, zu lernen, Menschen trotz all ihrer Fehler zu lieben.“

Ich habe nun endlich auch ...

„Menschen machen Fehler. Und vielleicht geht es gar nicht mal darum, alles zu vergeben und zu vergessen, sondern darum, zu lernen, Menschen trotz all ihrer Fehler zu lieben.“

Ich habe nun endlich auch Flying High beendet und dieses Buch hat mich umgehauen!

Der Abschluss der Dilogie rund um Hailee und Chase setzt genau dort fort, wo Falling Fast endet. Hailees Geheimnis wurde gelüftet. Nun müssen sich alle um sie herum mit den Konsequenzen befassen, allen voran Chase und natürlich Hailee selbst, was eine große Herausforderung für beide darstellt.

Der Einstieg ins Buch fiel mir, anders als im ersten Band, sehr leicht und ich konnte problemlos in das Geschehen in Fairwood eintauchen. Wie nach dem fiesen Cliffhanger zu erwarten, waren die ersten Seiten emotional extrem aufwühlend und gingen mir sehr ans Herz. Auch danach blieb es äußerst gefühlvoll, die Gefühls- und Gedankenwelt von Hailee und Chase hat sich total real angefühlt. Was ich persönlich auch beeindruckend finde, ist die Art und Weise, wie die Autorin Hailees Weg danach geschildert hat - und es gleichzeitig auch geschafft hat, alle um sie herum mit einzubinden. An keiner Stelle hat sich die Geschichte unrealistisch angefühlt oder wurde zu schnell erzählt. Die Charakterentwicklung kann man sehr gut mitverfolgen. Die Themen, mit denen man sich als Leser hier auseinandersetzt, sind wahnsinnig wichtig und auch mir hat das Buch so einiges mit auf den Weg gegeben, was ich nicht so schnell vergessen werde.

Flying High ist ein großartiges Buch und ein wunderschöner Abschluss von Hailee und Chase‘ Geschichte. Die 5 Sterne sind hier absolut verdient! Ein großes Dankeschön an Bianca Iosivoni, dass sie uns nach Fairwood reisen ließ und diese wunderschöne Geschichte erzählt hat.