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Veröffentlicht am 12.03.2022

Ein unvergleichbares Highlight

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Vielen Lieben Dank an Lovelybooks und den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplars! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

Es hat weh getan dieses Buch zu lesen. Zu wissen, dass ...

Vielen Lieben Dank an Lovelybooks und den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplars! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

Es hat weh getan dieses Buch zu lesen. Zu wissen, dass all das erzählte wahr ist, war erschreckend, beängstigend und niederschmetternd. Emily hat ihre Geschichte, ihren Werdegang ehrlich und voller Gefühl geschrieben. Sie offenbart dem Leser ihre Gefühle, Gibt ihre Schwächen zu, zeigt Fehler und tiefe Abgründe auf.

Sie vermittelt, dem Leser, dass es das wichtigste es sich selber gut zu fühlen. In seinem Körper und in seinem Leben. Sich nicht runterziehen und kaputt machen zu lassen, von Menschen deren Meinung dich nicht interessieren sollte. Den du bist du, und das ist gut so.

Emily redet niemals etwas schön. Das tut weh. Den sie Wahrheit tut weh. Auch wenn ich nur auf meinem Sessel sitze und dieses Buch lese. Trotzdem tut sie weh. Zu wissen was tagtäglich geschieht. Unter welchem Druck manche Menschen stehen. Zu hören was für unglaublich ignorante, unsympathische und böse Menschen es da draußen gibt. Nicht davon ist schön. Aber ich persönlich glaube das all dies ausgesprochen werden muss. Und das hat Emily getan. Deswegen möchte ich diese Rezension mit einem Dank beenden:

Danke Emily, dass du es geschafft hast, deine Geschichte zu erzählen und damit tausende Leuten zu helfen, ihre Sicht auf die Welt zu ändern oder etwas weniger vorurteilsbelastet durch die Welt zu gehen. Dankeschön

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Veröffentlicht am 12.03.2022

Unglaublich toll!

Loveless
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Vielen Lieben Dank an Lovelybooks und den Loewe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplars! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

Ich bin immer auf der suche nach neuen Bücher, besonders ...

Vielen Lieben Dank an Lovelybooks und den Loewe Verlag für die Bereitstellung des Rezensionexemplars! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

Ich bin immer auf der suche nach neuen Bücher, besonders solche die etwas neues mit sich bringen. Sei das ein neues Thema, eine neue Idee oder einen ungewöhnlichen Schreibstil. Mit Loveless wurde ich insofern fündig, da in dem Buch ein Thema behandelt wird, über das ich noch kein Buch gelesen und auch ansonste leider viel zu wenig wusste.

Ich Loveless geht es um die 17-jährige Georgia, die gerade ihren Highschoolabschluss geschafft hat und nun hinaus in die Welt will. Dafür möchte sie bei der Abschlussfeier am liebsten noch ihren ersten Kuss “hinter sich bringen”. Nur leider läuft das nicht wie geplant, Georgia merkt nämlich in letzter Sekunde, dass sie auf diesen Kuss mehr als nur verzichten kann.
Am College möchte sie nun endlich ihren ersten Kuss, ihren ersten Freund und ihr erste Mal haben. Das dass ist doch genau das was sie will, eine erfülltes Liebesleben, mit nettem Freund und einer märchenhaften Beziehungen, oder?

Ich hatte bisher noch kein Buch von Alice Oseman gelesen, ihr Graphic Novel Heartstopper war mir aber immer ein Begriff und deswegen bin ich mit recht großen Erwartungen in das Buch gestartet. Und ich muss sagen, sie wurden nicht enttäuscht.

Georgia ist ein sympathischer, aber vor allem realistischer Charakter. Manchmal war ich um ehrlich zu sein ziemlich wütend auf sie und hab mich gefragt was sie da gerade tut. Das hat sie für mich aber nicht unsympathischer gemacht. Genau wie bei einer besten Freundin, macht diese halt nicht immer alles so wie man es selber tun würde, und das ist absolut okay. Georgia hat so für mich eine Tiefe und Bezug zu Realität bekommen, die viele andere Charaktere so leider nicht hinkriegen.

Für alle die es beim lesen dieser Rezension noch nicht wissen: In diesem Buch stehen die Themen Asexualitä und Aromantik im Vordergrund. Ich fand es sehr informativ mehr über dieses beiden Themen zu erfahren. Bisher sind mir dieses beiden nämlich noch reichlich wenig untergekommen. Alice hat es geschafft dieses sensiblen und leider viel zu wenig thematisierten Themen in einer süße und schöne Geschichte einzuweben.

Die Geschichte von Georgia sprüht nur so vor Leben und ist ein ebenso aufmunterndes wie an manchen Stellen ein bisschen trauriges Buch. Es macht Mut und unterhält einen unglaublich gut. Loveless macht Spaß zu lesen und vermittelt einem dabei wichtige Einblicke und Sichten auf die Welt.

Der Schreibstil von Alice ist sehr angenehm. Sie scheint in jeder Situation die richtigen Worte zu finden, ohne dabei zu sehr in Metaphern zu reden oder zu blumig zu werden.

Loveless kann ich wirklich jedem ans Herz legen. Es ist ein wunderschönes Buch was jegliche Aufmerksamkeit verdient hat, die es kriegen kann.

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Veröffentlicht am 28.02.2022

Toller Krimi

Vertrauen
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Vielen lieben Dank an Vorablen und den Diogenes Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!!

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Krimis. Außer ...

Vielen lieben Dank an Vorablen und den Diogenes Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!!

Ich bin eigentlich kein großer Fan von Krimis. Außer der ein oder andere True Crime Podcast spricht mich eigentlich nichts in dieser Richtung an, mal abgesehen von Dror Mishanis Werken. Schon sein Bestseller “Drei” konnte mich unglaublich gut unterhalten und war ein absolutes Highlight. Im Gegensatz zu Vertrauen handelt es sich hier allerdings um einen eher untypischeren Krimi.

“Verstrauen” ist ein ganz klassischer Krimi. Ermittler versucht Fall zu lesen. Allbekanntes Muster wie schon Arthur Conan Doyle es in seinem Meisterwerk Sherlock Holmes verwendete.

Der Name des hiesigen Ermittlers ist allerdings gs nicht Sherlock Holmes, sondern Avi Avraham. Auch ist er nicht im viktorianischen London unterwegs sondern im heutigen Tel Aviv. Sein Fall: Ein Neugeborenes wurde vor einem Krankenhaus gefunden. Dabei hat der Inspektor eigentlich genug von diesen belanglosen Fällen, deren Lösung noch mehr Schmerz über die Welt bringt. Zu Glück oder eher zu Unglück des Inspektors verschwindet noch am selben Tag ein Tourist spurlos aus seinem Hotel. Avi Avraham stürzt sich begeistert in diesem Fall, der nach der so herbeigesehnten Abwechslung aussieht.
Doch bald merkt er, das es nicht nur im beruflichen hin und wieder zu “Explosionen” kommen kann. Der Inspektor verstrickt sich immer weiter in einen Netz aus Gewalt, Täuschung, Lügen und ungeahnten Wendungen. Seine Spurensuche führt in dabei weit über die Grenzen der Stadt Tel Aviv bis nach Paris…

Am Anfang war ich skeptisch. So Inspektor versucht rätselhafte Fälle zu lösen ist nicht unbedingt meins. Dieser Krimi hat es jedoch in sich. Den er bietet in meinen Augen noch viel mehr als das. Neben den typischen Krimielementen bietet dieser Krimi nämlich noch jede Menge gesellschaftliche Themen und Probleme, die geschickt in die Geschichte mit eingewebt sind.

Außerdem kam Dror Mishani mit vielschichtigen Charakteren punkten. Jeder seiner Charaktere wirkt gut ausgearbeitet und mit einer Fülle von Background Informationen ausgestattet, die ihn realistischer und authentisch aussehen lassen.

Auch der Schreibstill bringt den Roman voran und macht ihn gleich zu etwas besonderem. Dieser ist eindringlich, anspruchsvoll und voller wohl überlegten Sätze.

Das Cover, was im typischen Diogenes Stil angefertigt ist, passt perfekt zu der Geschichte und ist auch unabhängig sehr schön.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir dieser Krimi gut gefallen hat, obwohl er nicht an “Drei” heran kommen konnte.

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Veröffentlicht am 06.02.2022

Ein Wohlfühlroman der Extra Klasse

Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe – Die deutsche Ausgabe von »The Love Hypothesis«
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Erst einmal möchte ich mich bei Vorablesen und dem Rütten & Loening Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar bedanken! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

"The Love Hypothesis" wie ...

Erst einmal möchte ich mich bei Vorablesen und dem Rütten & Loening Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplar bedanken! Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst!

"The Love Hypothesis" wie "Die theoretische Unwahrscheinlichkeit von Liebe" im Original heißt, stand seit einer gefühlten Ewigkeit auf meine To-Read Liste. Ich wollte wissen über was sich gesamt Booktok und Bookstagram unterhält. Und mit der Übersetzung des Romans kam für mich die Gelegenheit das Buch endlich zu lesen.

Ich kann den Hype absolut verstehen. Dieses Buch ist wie eine Umarmung. Ich habe mich selten so wohl in einem Buch gefühlt. Die Charaktere, die Storyline. Sie waren einfach alle unglaublich süß und sympathisch.

Mit dem Roman hat die Autorin eine typische Fake Dating Lovestory geschaffen. Alles begann mit ein e Fake Beziehung um XY etwas vorzuspielen und dann wurde ist Liebe. Ich mag dieses Trope generell recht gerne. Es ist nicht mein absoluter Favorit in der Welt der RomComs, aber es gefällt mir immer wieder gut.

Schon bevor ich das Buch begann zu lesen wusste ich, das es sich um eine Star Wars Fanfiction handelt. Genauer gesagt um eine Fanfiction zu Kylo Ren und Rey. Ich kenne mich mit Star Wars nicht wirklich gut aus, aber selbst ich weiß das der Campus der Standford University lichtjahre entfernt von sonst üblichen Star Wars Setting liegt.
Trotzdem oder gerade deswegen (das bleibt euch überlassen) hat mir das Setting unglaublich gefallen. Die Labore und der gesamte Campus, sowie die Kongresszentren, die Wohnungen, sowie alle anderen Handlungsorte wurden schön, und was noch viel wichtiger ist realistisch beschrieben.

Ich hatte mich schon in einem vorherigen Abschnitt als nicht unbedingt Star Wars Experte geoutet. Dementsprechend ging ich auch mit keinerlei Vorstellung über die Charaktere an die Geschichte heran. Ich kann so also auch nicht beurteilen in wieweit die Charaktere irreren Star Wars Ursprüngen entsprechen. Was ich allerdings sagen kann ist, das die Charaktere mir, mal mit Ausnahme des Antagonisten, alle sehr sympathisch waren. Sie hatte alle eine Art Funken in sich, der ihnen das nötige Leben eingehaucht hat um sie als mehr als nur geschriebene Worte zu sehen.


Um ehrlich zu sein. Sonderlich intelligent, kreativ oder anspruchsvoll ist dieses Buch nicht. Das ist mir durchaus bewusste. Wer sich jetzt fragt, warum ich dann 5 Sterne gebe. Ganz einfach: Alles andere hätte sich absolut falsch angefühlt. Es wäre nicht richtig für mich gewesen. Denn dieses Buch ist einzigartig, auf seine ganz eigene Weise auch wenn es die Storyline in so ähnlich schon tausendmal in Hollywood und sonst wo gab, die Autorin hat es geschafft durch ihre unglaubliche Begabung Geschichten zu erzählen einen Roman geschaffen dem nur 5 Sterne gerecht werden.

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Veröffentlicht am 31.01.2022

Anders als erwartet, dennoch ein schönes Lese-Erlebnis

Dunbridge Academy - Anywhere
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Erst einmal möchte ich der Lesejury und dem LYX Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken! Meine Meinung ist davon in keiner Weise beeinflusst!

Sarah Sprinz zähle ich zu ...

Erst einmal möchte ich der Lesejury und dem LYX Verlag für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplars danken! Meine Meinung ist davon in keiner Weise beeinflusst!

Sarah Sprinz zähle ich zu meinen absoluten Lieblingsautoren im Bereich deutschsprachige NA Romance. Sie schafft es einfach immer wieder einzigartige Romane zu schreiben, die sich zwar einfach lesen lassen aber trotzdem nicht flach sind.

Ich will von vornherein ehrlich sein: Ich hatte mir etwas komplett andereses unter dem Buch vorgestellt. Ich dachte es gibt viel mehr Dark Academy, das war eher Light. Sehr Light sogar. Das Setting war absolut nicht wie ich es mir vorgestellt hatte. Es war wirklich schön, keine Frage. In einem solchen Setting zu Schule zu gehen wäre mein persönlicher Traum. Aber ich hatte es mir geheimnisvoller vorgestellt. Ein ort voller geheimer Nischen, versteckten Räumen und alten, längst vergessenen Besitztümer längst vergessener Schüler.

Allgemein zu den Charakteren kann man sagen, dass sie mit sehr viel Liebe zum Detail und Freude erschaffen wurden. Sie waren lebensecht und schillernd. Die Figuren hatten jeder für sich eigene Charaktereigenschaften und eine eigene Meinung.

Emma ist ein Charakter den ich mir sehr gut im echten Leben vorstellen könnte. Sie ist einfach ein unglaublich realistischer Charaktere, den man auf eine freundschaftliche Art und Weise liebt und versteht.Es gab Momente mit Emma da hätte ich ihr am liebsten eine Bratpfanne übergezogen, in anderen Momenten wollte ich sie ganz fest an mich ziehen und drücken damit es ihr wieder besser geht. Ich mochte sie eigentlich von Anfang an, sie durch Höhe und Tiefen gehen und sie dadurch wachsen zu sehen hat sie für mich immer nur liebenswürdiger gemacht.

Henry mochte ich nicht weniger gerne als Emma, wenn doch auf eine andere Art und Weise. Er war einer dieser Charaktere, die alles tun können und irgendwie hält man sie trotzdem für einen guten Menschen. Henry ist ein Good Boy durch und durch. Etr macht sich immer Gedanken um seine Mitmenschen, denkt erst nach bevor er etwas sagt und sollte ihm doch einmal ein unüberlegtes Wort herausrutschen, hat er danach so starke Schuldgefühle, dass ihm dieser Fehler nie wieder passiert. Ihn nicht ins Herz zu schließen wäre wohl tausenmalk schwere gewesen als ihn einfach - so wie ich - ins Herz zu schließen. Er ist auch ein Charakter bei dem man eine außerordentliche starke innere Wandlung wahrgenommen hat. Das Leben hat ihn geformt.

Der Schreibstil war mir bereits aus der What if Reihe bekannt. Genau wie dort, war er hier auch wieder sehr schön. Nicht so poetisch und nicht ganz so emotional. Wobei man auch sagen muss, dass Dunbridge Academy generell nicht ganz emotional für mich war wie die What if Reihe.

Es gibt allerdings etwas was mire an dem Buch ganz und gar nicht gefallen hat: Die Handlung. Obwohl Handlung zu schwammig definiert ist. Der Anfang sowie der Mittelteil waren nämlich wirklich viel versprechend.
Alles startete in dem genau richtigen Tempo. Die Charaktere wurden eingeführt. Erste anhaltspunkte zur Entwicklung der Storyline wurden preisgegeben und der Spannungsbogen beginnt sich aufzubauen. Im Mittelteil werden dann die ersten Fragen beantwortet und die Kernaussage des Buches beginnt sich zu kristallisieren. Alles noch gut. Es war geradezu perfekt. Scheinbar zu perfekt, den in unsere Welt ist selten etwas längerfristig perfekt. So auch hier. Das Ende kam und es machte boom. Auf explosionsartige Weise wurde man als Leser mit einer schier ungeheuerlichen Fülle an Informationen und zum Teil für mich sehr unbefriedigten Antworten überschüttet. Es wirkte fast so als ob die Autorin Panik bekommen nicht mehr alles in das 500 Seiten lange Buch zu kriegen und hätte dan panisch alles in das letzte Drittel gestopft. Es war zu viel. Und zwar viel zu viel. Das Ende hat für mich ziemlich viel kaputt gemacht. Ich hätte dem Buch ohne dieses Ende ohne mit der Wimper zu zucken 5 Sterne gegeben. Jetzt sind es 3,5 - 4.

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