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Veröffentlicht am 16.03.2021

Trauer, Liebe und alles dazwischen

What if we Drown
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New Adult ist ein Genre mit dem ich immer so meine Schwierigkeiten habe. Ich konnte bisher einfach noch nicht so ganz Zugang zu diesem Genre finden. Kein Buch hat mich hier so richtig überzeugen können. ...

New Adult ist ein Genre mit dem ich immer so meine Schwierigkeiten habe. Ich konnte bisher einfach noch nicht so ganz Zugang zu diesem Genre finden. Kein Buch hat mich hier so richtig überzeugen können. What if we drown ist zwar kein absolutes Highlight, kommt aber mit 4,5 Sternen ganz nah dran.

Darum geht es: Alles was Laurie möchte es ist weg von zu Hause. Weg von dem Ort den sie mit Schmerz und Angst verbindet. Nachdem ihr Bruder bei einem Unfall ums Leben kam ist für sie nichts mehr wie zuvor. Für ihr Medizinstudium zieht Laurie an die Westküste Kanadas University of Britsh Columbia zu besuchen. Dort bekommt sie das erste Mal nach dem Tod ihres Bruders wieder das Gefühl von der Trauer loslassen zu können und ihr Leben weiter leben zu können. Dort lernt sie auch Sam kennen. Sam versteht Laurie auf eine Art wie kein andere und schleicht sich so immer weiter in Lauries Herz. Doch auch Sam hat Schweres durch gemacht. Und als Laurie erfährt das er in die Ereignisse rund um den Tod ihres Bruders verwickelt war, weiß sie nicht mehr ob sie ihrem Herzen vertrauen kann.

Meine Meinung zur Handlung: Der Klappentext hat sich für mich weder schlecht noch besonders gut angehört. Ganz nett, aber nach nichts Besonderem. Da hatte ich mich aber geirrt. Die Geschichte war etwas Besonderes. Die Autorin hat es geschafft eine unglaublich emotionale Geschichte zu schreiben ohne zu übertreiben oder die Geschichte überladen wirken zu lassen. Der Aufbau der Storyline hat mir gut gefallen. Ich war sofort in der Geschichte drin, weil es eben von Anfang an sehr spannend war. Ich wollte immer wissen wie es geht. Was macht Laurie als nächste? Wie geht es ihr damit? Und die Frage die mich Non-Stop beschäftigt hat: Was ist mit Lauries Bruder wirklich passiert? War eine Frage beantwortet hat sich schon die nächste aufgetan. Irgendwo muss man ja auch noch über die Romantik reden. Also mache ich es jetzt: Prinzipiell fand ich den Romantik Level gut. Alles hat sich schön und realistisch entwickelt. Bis eine Szenen so plötzlich, unerwartet und merkwürdiger Weise kam, das ich mich schon irgendwie etwas gewundert habe.

Die Charaktere: Laurie war ein kleiner Schatz, anders kann man es einfach nicht sagen. Sie war authentisch, realistisch, sympathisch. Ich konnte mit ihr lachen, weinen und jegliche Emotionen dazwischen durchleben. Ich konnte ihre Gedankengänge und Entscheidungen immer gut nachvollziehen. Es war zwar nicht immer perfekt logisch und das sollte es ja auch nicht sein, denn sonst wird es unrealistisch, aber ich wusste immer das es in dem Moment, in dem Lori es getan hat das einzig Richtige für sie war. Es gab allerdings eine Kleinigkeit, die ich bei ihr nicht nachvollziehen konnte und zwar die Tatsache warum sie Sam so lange verschweigt wer sie ist. Ich hätte es wesentlich besser gefunden wenn Laurie schon früher den Mut gefunden hätte, Sam die Wahrheit zu sagen. Aber nicht nur Laurie hat in dem Buch eine große Rolle gespielt sondern natürlich auch Sam. Mit sam habe ich mich irgendwie ein bisschen schwer getan, vor allem am Anfang konnte ich mich nicht so ganz für ihn begeistern, ich konnte ihn einfach nicht so ganz einschätzen. Das hat sich dann aber spätestens in der Mitte des Buches gelegt. Jetzt kann ich ihn nur als einen gefühlsvollen, sympathischen und absolut authentischen Protagonisten beschreiben. Noch eine Sache, die ich an dem Buch toll fand war, dass die Nebencharaktere mindestens genauso liebevoll und einfach toll ausgearbeitet waren wie die Protas. Oft wirken Nebencharaktere ja immer etwas blass, hier war das aber toller Weise nicht der Fall. Ich freue mich schon riesig auf Amber und Emmet in Band 2 und natürlich auch auf Hope in Band 3.

Der Schreibstill: Ich glaube der Schreibstill ist der hauptsächliche Grund warum mich das Buch so fesseln konnte. Er ist einfach mehr als schön. Alles wird wunderbar poetisch erzählt. Emotional und dabei vollkommen klar wird die Geschichte erzählt. Sarah Sprinz Schreibstill ist wirklich unglaublich schön und lässt sich nur mit "Wow" beschreiben. Es gibt selchen Bücher wo der Schreibstill emotional und poetisch ist und dabei kein bisschen kitschig, aber Sarah Sprinz hat es geschafft.

Das Cover: Das Cover ist genau wie die Geschichte kein bisschen aufdringlich. Es sind schlichte Farbe, die sich aber trotzdem ich Gedächtnis festsetzten. Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Die Schrift ist sehr schön gewählt und hat etwas verspieltes und gleichzeitig etwas beruhigendes an sich. Das Grau-Grün erinnert von der Farbe direkt an die Wälder und das Meer Kanadas. Eine bessere Farbe hätte man gar nicht wählen können.

Mein Fazit: Eines der wenigen New Adult Bücher, das mir bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr gut gefallen hat. Ich kann dieses Buch jedem wärmstens ans Herz legen, der eine eher unaufgeregte Geschichte mit Gefühl und der richtigen Prise Spannung möchte. .

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.03.2021

Eine schöne und ergreifende Geschichte <3

Mit dir bin ich unendlich
7

Dieses Buch hat mich zuerst durch sein wunderschön gestaltete Cover angesprochen und als ich dann den Klappentext plus Leseprobe gelesen hatte, war ich hin und weg. Die Story, einfach alles an diesem Buch ...

Dieses Buch hat mich zuerst durch sein wunderschön gestaltete Cover angesprochen und als ich dann den Klappentext plus Leseprobe gelesen hatte, war ich hin und weg. Die Story, einfach alles an diesem Buch hat mir gut gefallen.
In der Geschichte geht es hauptsächlich ums Selbstbewusstsein aufbauen und wie wichtig es dafür ist gute Freunde zu haben. Die Idee und auch die Umsetzung hat mir gut gefallen. Das Thema ist zwar schon oft in Büchern behandelt worden, aber hier war es wirklich sehr schön umgesetzt. Das ist auch der hauptsächliche Grund warum ich nur 4,5 Sterne gebe, da das Thema mittlerweile ziemlich Standard ist. Es ist zwar ein unglaublich wichtiges Thema und darüber sollte auch gesprochen werden, nur ist es für mich einfach nicht neues mehr im Bereich New Adult/Young Adult.
Die Handlung konnte mich direkt auf den ersten paar Seiten absolut fesseln und begeistern. Ich mochte den Aufbau der Storyline und auch die Entwicklung der einzelnen Personen.
Ich mochte die Emotionen in der Geschichte wirklich gerne. ich konnte mich wirklich unglaublich gut in die jeweiligen Situationen hineinversetzen. Es wurde alles so schön und gefühlsvoll geschrieben, dass es für mich als Leser wirklich einfach war, mich in der Geschichte wohl zu fühlen und sie einfach durch und durch zu verstehen.
Die Hauptprotagonistin sind Olivia und Nathan, und für mich könnten die beiden nicht verschiedener sein. Olivia kommt aus reichen Verhältnissen ist aber keineswegs glücklich. Ihre Eltern interessieren sich nur für ihre Noten und sie fühlt sich die meiste Zeit allein und nicht verstanden. Sie hat keinerlei Selbstvertrauen in sich. Nathan hat hingegen eine wirklich liebevolle und herzliche Familie. Seine Eltern unterstützen ihn. Er ist ein Weltverbesserer, der es immer allen Leuten recht machen und helfen will. Dafür steckt er ziemlich tief in seinem Schubladendenken fest. Im Laufe der Geschichte merkt man wirklich sehr schön wie sich die beiden entwickeln. Ich mochte beide von Anfang an, aber zum Ende hin, gerade durch ihre Entwicklung habe ich sie sehr ins Herz geschlossen.
Auch der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Man kam gut in die Geschichte rein und der Text ließ sich locker und leicht lesen. Gefühle und Emotionen wurden schön rübergebracht und ich habe mir auch ein paar schöne Zitate markieren können.
Mein Fazit: Eine wirklich süße und schöne Geschichte, die mich sofort begeistern und fesseln konnte. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und der Schreibstill sehr schön. Durch die etwas standardmäßige Idee gibt es zwar nur 4,5 Sterne, aber ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema
  • Cover
Veröffentlicht am 01.05.2021

Scholomance: eine Schule voller Magie und Gefahren

Scholomance – Tödliche Lektion
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Schon nach dem ich die Leseprobe zu Scholomance gelesen hatte, wusste ich das ich es mit einem ganz besonderen Buch zu tuen haben würde. Man spürt bereits auf den ersten paar Seiten die Besonderheit dieses ...

Schon nach dem ich die Leseprobe zu Scholomance gelesen hatte, wusste ich das ich es mit einem ganz besonderen Buch zu tuen haben würde. Man spürt bereits auf den ersten paar Seiten die Besonderheit dieses Buches. Absolutes alles an ihm ist außergewöhnlich.



Darum gehts: El ist sarkastisch, mächtig und genau das Gegenteil von gesellig. Doch das hält Orion Lake nicht davon ab ihr schon bereits zum zweiten Mal das Leben zu retten. In der Scholomance, der Schule für angehende Magier, würde sich jeder darüber freuen gerettet zu werden, nur El nicht. Ihre Meinung von Orion Lake wird auch dadurch nicht besser als er beschließt ihren persönlichen Bodyguard zu spielen um sie von allen der Scholomance zu beschützen. Und das sind eine ganze Menge, von Monstern, den sogenannten Maleficaria, die nicht lieber tun als kleine und auch nicht mehr ganz so kleine Magierkinder zu töten und sie anschließend aufzufressen, bis hin zu gefährlichen Mitschülern, die einem die Zauberkraft, das Mana, abzapfen wollen ist alles dabei. Doch El lässt sich davon nicht abschrecken und versucht alles nur erdenkliche um ihren selbsternannten Beschützer loszuwerden, aber der ist hartnäckiger als El es jemals für möglich gehalten hätte. Und vielleicht ist es ja auch gar nicht so schlecht jemanden an der Seite im Kampf gegen die Gefahren der Scholomance zu haben…



Die Idee: Ja, die Idee ist großartig und vor allem einzigartig. Scholomance und die Welt um die Schule herum lassen einen im ersten Moment (aber wirklich nur im allerersten Moment ) ein bisschen an Hogwarts denken, aber sobald man das Buch dann aufschlägt, merkt man schnell, dass man sich hier in dieser Vermutung getäuscht hat. Ich hatte während des Lesens nicht einmal das Gefühl an Hogwarts/Harry Potter erinnert zu werden und das passiert mir sonst immer recht schnell bei büchern die irgendetwas mit Zauberern/Zauberschulen zu tun haben. Naomi Novik kat es aber geschafft eine komplett neue Welt zu erfinden. Ich hatte beim lesen ganz oft das Gefühl, dass die Autorin sich alles ganz haargenau überlegt hat und beim schreiben eine perfekt ausgearbeitete Welt im Hinterkopf hatte. Das ist unglaublich bemerkenswert.



Die Handlung: Die Handlung an sich hat mir gut gefallen. es war alles schlüssig und logisch aufgebaut. Ich kam gut in die Geschichte rein, in der Mitte hat die Geschichte dann irgendwie ein bisschen durch gehangen, aber mit dem Ende war ich dann echt zufrieden und der kleine Cliffhanger am Ende lässt mich wirklich gespannt auf dem nächsten Teil auf deutsch hoffen.

Kommen wir jetzt aber mal zu einem Punkt der mich ein bisschen gestört hat und mir an einigen Stellen auch ein bisschen den Lesespaß genommen hat. Ich finde es immer gut wenn man während eines Buches immer mit ausreichend Informationen versorgt wird. Ich hasse es wenn es immer nur so andeutungen gibt und man viele Dinge von der Handlung und deren Hintergrundinformationen sich nur durch herum gegrübel erschließen kann. Aber hier war es mir an manchen Stellen einfach ein bisschen zu viel des guten. So viele Informationen hätte ich manchmal einfach nicht gebraucht. Ich würde mal sagen, dass ca. ⅔ der Story nur aus Monologen besteht. Das hat das lesen einfach ein bisschen anstrengen gemacht. So hatte man einerseits sehr viele Informationen (wie schon erwähnt) und auch eine sehr einseitige Sicht auf die Ereignisse. Ich wusste in vielen Fällen einfach nur was El über das gerade geschehene denkt, das war jetzt nicht unbedingt schlimm aber irgendwie auch schade.



Die Charaktere: El und Orion sind für mich die zwei wichtigsten Charaktere gewesen. beide mochte ich auf Anhieb sehr gerne. El war so wunderbar sarkastisch. Ich mag sarkastische Charaktere immer irgendwie total gerne. Sie sind einerseits amüsant und trotzdem dadurch nicht lächerlich (kann man das so sagen?). El war aber nicht nur sarkastisch sondern auch eine ungeheuer intelligente, starke und auf ihre verquere Art auch sympathische Person. Ich konnte zu ihr eine tolle Bindung aufbauen, was wohl auch daran lag, dass sie in vielen Situationen ähnlich gehandelt/gedacht hat wie ich es tuen würde. Ich fand es irgendwie total cool/lustig/amüsant (wie auch immer), dass Els Affinität die war, dass sie besonders schreckliche Zauber ausführen konnte.. Es hat sie irgendwie so menschlich wirken lassen, denn jeder hat irgendwie so sein Päckchen mit sich herum zu tragen, auch wenn ihres wohl größer ist, als das von den meisten anderen.

Orion mochte ich auch gerne, wenn auch aus anderen Gründen als bei El. Orion war irgendwie so ein richtiger süßer Softieboy, der aber schon recht viel drauf hatte. Er hat ganz oft so gewirkt als wäre er so der Starke, so haben ihn zumindestens alle um ihn herum dargestellt, aber innendrin war er eigentlich immer nur der arme Kerl, der eigentlich total lieb und irgendwie sogar ein bisschen schüchtern war,

Die Nebencharaktere mochte ich auch gerne. Was ich allerdings ein bisschen schade war das außer Liu, Adhaya (Els “beste” Freundinnen) und Chloe (Enklavenmitglied und eine Freundin von Orion) die anderen eigentlich immer nur namentlich erwähnt wurden oder sie einfach nur unglaublich kurz aufgetaucht sind und man sonst nicht wirklich viel über sie erfahren hat.



Der Schreibstil: Sehr ungewöhnlich, aber trotzdem richtig toll, würde den Schreibstil wohl so ungefähr beschreiben. Ich mochte den Schreibstil der Autorin persönlich gerne, ich musste mich an ihn gewöhnen, aber er war wirklich toll und ganz anders als der, der meisten Autoren. Aber ich glaube auch, dass er vielen nicht gefallen könnte, weil er doch recht gewöhnungsbedürftig ist.



Das Cover: Toll, einfach nur toll. Das Cover hat mich als erstes direkt angesprochen. Es ist wirklich wunderschön. Diese goldene und weiße Schloss bzw. Schule auf dem schwarzen Hintergrund ist einfach nur wunderschön. Es ist wirklich unglaublich schön gestaltet und ist wohl auch der Grund warum ich überhaupt erst aufmerksam auf dieses Buch geworden bin.



Mein Fazit: Ein tolles und ungewöhnliches Buch. Einem sollte von Anfang an klar sein was einen erwartet. Es ist nicht wie andere Bücher und wahrscheinlich von der Sorte man liebt es oder hasst es. Mir hat es aber auf alle Fälle gut gefallen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.04.2021

Ein gute, wenn auch nicht perfekte Fortsetzung

ONE OF US IS NEXT
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ACHTUNG: diese Rezension kann Spoiler zu ONE OF US IS LYING enthalten

Ich habe ONE OF US IS LYING geliebt, so war für mich von Anfang an klar das ich ONE OF US IS NEXT unbedingt lesen wollte. Das Buch ...

ACHTUNG: diese Rezension kann Spoiler zu ONE OF US IS LYING enthalten

Ich habe ONE OF US IS LYING geliebt, so war für mich von Anfang an klar das ich ONE OF US IS NEXT unbedingt lesen wollte. Das Buch ist gut, mit einer spannenden Handlungen, guten Charakteren und einem schönen Schreibstill, aber es kommt leider nicht an ONE OF US IS LYING heran.

Der Inhalt: Es ist etwa genau ein Jahr her, seit dem Simon Kelleher sich selber umbrachte. Meave, Bronwyns kleine Schwester, ist nun in der elften Klasse, Simons Tod scheint vergessen.. Plötzlich tauch ein anonymes Wahrheit oder Pflichtspiel auf, das jeden der nicht mitmacht öffentlich bloßstellt Als Meave an die Reihe kommt weigert sie sich mitzumachen. Und kurz danach ist alles wie vor einem Jahr. Die Reporter, die Polizei, die Schaulustigen, sie sind alle wieder da, denn es gab wieder einen Toten.

Meine Meinung zur Handlung: Mir hat die Grundidee der Story sehr gut gefallen, es geht um die gleiche Schule wie schon bei ONE OF US IS LYING, nur eben ein Jahr später. Die Handlung ist gut durchdacht und ist sehr spannend und logisch aufgebaut. Ein schöner Spannungsbogen baut sich über die Geschichte auf und es wird nie langweilig. An sich hat mir die Geschichte eigentlich sehr gut gefallen, aber leider kann die Fortsetzung nicht mit ONE OF US IS LYING mithalten.

Die Charaktere: Mir haben die Charakter sehr gut gefallen. Und ich fand es schön Bronwyn, Nate, Cooper und Ally wieder zu sehen und vor allem mehr über Meave, Bronwyns kleine Schwester, zu erfahren. Denn in dieser Fortsetzung ist Maeve neben Knox, ihrem besten Freund, und Phoebe, die Hauptperson. Ich mochte Maeve schon im ersten Teil und habe sie im zweiten Teil geliebt. Meave ist sympathisch und einfach super authentisch dargestellt. Sie ist ein starker Charaktere, der sich nicht selber verleugnet und einfach total realistisch wirkt. Auch Knox mochte ich von Anfang an, er ist super liebenswürdig und nett. Mit Phoebe habe ich mich am Anfang etwas schwer getan, sie war mir irgendwie unsympathisch. Das hat sich aber dann im Verlauf des Buches geändert und sie wurde noch ein wirklich netter Charaktere.

Der Schreibstill: Den Schreibstil fand ich, wie bereits bei ONE OF US IS LYING, sehr gut. Der Schreibstill beschreibt Emotionen sehr schön und ausdrucksstrak, was mir gut gefallen hat. Am Anfang war es ein bisschen schwierig, da sich die Sichtweise der Geschichte immer wieder geändert hat, aber daran habe ich mich recht schnell gewöhnt. Und wer ONE OF US IS LYING gelesen hat und es ihn da nicht gestört hat, wird es hier auch nicht stören.

Das Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen, man sieht hier, wie bei seinen Vorgänger, Gesichtsausschnitte, der Hauptprotagonisten, die wieder zu einem Gesicht zusammen gesetzt wurden. Ich finde das verleiht dem Cover zum einen ein sehr besonders Cover und eines was sehr gut zum ersten Teil und zu TWO CAN KEEP A SECRET passt.

Mein Fazit: Ein spannender High-School-Thriller, mit tollen Charakteren, einem sehr guten Schreibstill und einer fesselnden Story. Eine schöne Fortsetzung des Weltbestsellers, die aber leider nicht ganz mithalten kann. Alles in allem aber ein sehr gutes Buch, das großen Spaß zu lesen macht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2021

Eine zuckersüße Lovestory!

P.S. I still love you
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Auch der zweite Teil der Trilogie um Lara Jean konnte mich wieder, dank seiner Fröhlich- und Leichtigkeit überzeugen. Ich mochte den ersten Teil der Reihe sehr gerne und entgegen meiner Befürchtungen, ...

Auch der zweite Teil der Trilogie um Lara Jean konnte mich wieder, dank seiner Fröhlich- und Leichtigkeit überzeugen. Ich mochte den ersten Teil der Reihe sehr gerne und entgegen meiner Befürchtungen, dass dieser Teil nur einer dieser nichtssagenden Mittelteile sein würde, blieb das ganze Buch lang unbegründet. Für alle diejenigen die den Film auf Netflix gesehen haben, ja das Buch ist nicht wie der Film, aber es ist mindestens so lesenswert wie der Film sehenswert ist.
Die Story war, wie schon im ersten Teil fluffig und süß. Lara Jeans alltägliche Probleme, ihr Liebesleben und was sonst noch so in ihrem Leben passierte wurde schön beschrieben. Insgesamt war die Story recht vorhersehbar, aber irgendwie hat mich das hier gar nicht so gestört. Spannung kam eigentlich eher weniger auf, ich hatte zwar an vielen Stellen das Bedürfnis immer weiter zu lesen. Allerdings würde ich das an dieser Stellen trotzdem nicht als Spannung bezeichnen. Insgesamt hat mir aber der ganze Aufbau der Story sehr gut gefallen und es hat mir großen spaß gemacht dieses Buch zu lesen.
Lara Jean mochte ich sehr gerne. Sie war ein sehr liebenswürdiger Charakter, ein bisschen tollpatschig aber auch sehr willensstark. Peter mochte ich auch sehr gerne. An einigen Stellen hat er mich zwar ganz schön aufgeregt, aber er war trotzdem ein toller und sympathischer Charakter. John mochte ich aus irgendeinem Grund nicht so gerne. Er war mir irgendwie zu lieb. Mein absoluter Lieblingscharakter war aber hier eindeutig Kitty. Kitty sprüht nur zu vor Lebensfreunde und verrückten Ideen. Sie ist ein wirklich individueller und authentischer Charakter.
Der Schreibstill war sehr angenehm, ein bisschen einfach, aber sehr angenehm und schön zu lesen. Details wurden hier schön beschrieben und auch Gefühle und Emotionen wurden gut und glaubhaft rübergebracht.
Mein Fazit: Ein unglaublich süßes Buch, was sich unbedingt lohnt zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen der einfach mal für eine kleine Zeit in eine zuckersüße Highschool-Welt eintauchen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere