Cover-Bild Die Todesfee der Grindlay Street

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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 17.12.2018
  • ISBN: 9783442488643
Oscar de Muriel

Die Todesfee der Grindlay Street

Ein Fall für Frey und McGray 3
Peter Beyer (Übersetzer)

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2020

Überzeugend

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Also der 3. Band der Reihe hat mich wie die beiden vorhergehenden wieder in der gleichen Art gefesselt. Die beiden Ermittler sind jetzt mittlerweile mehr oder weniger gut eingespielt. Dieses Mal geht es ...

Also der 3. Band der Reihe hat mich wie die beiden vorhergehenden wieder in der gleichen Art gefesselt. Die beiden Ermittler sind jetzt mittlerweile mehr oder weniger gut eingespielt. Dieses Mal geht es um die Todesfee vor einem Theater, in dem bzw. vor diesem ein Mord geschieht und weitere Morde durch diese Fee angekündigt werden. Gerade Mc Gray der sehr fasziniert von Esoterik und Geistern ist, hält dieses Phänomen für echt. Frey ist eher der rationale Mensch und versucht aber dennoch Toleranz zu zeigen. Ich hoffe es folgen noch viele Fortsetzungen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.10.2019

Mysteriöses Theater

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In diesem dritten Band müssen sich Frey und McGray mit einer potenziellen Todesfee herumschlagen, die bei einer der "Macbeth" Aufführungen die mit Blut geschriebene Nachricht hinterlässt, dass bei der ...

In diesem dritten Band müssen sich Frey und McGray mit einer potenziellen Todesfee herumschlagen, die bei einer der "Macbeth" Aufführungen die mit Blut geschriebene Nachricht hinterlässt, dass bei der nächsten Aufführung dieses Stücks jemand sterben wird.
Den beiden ungleichen Ermittlern steht dieses Mal der Autor Bram Stoker mehr oder weniger hilfreich zur Seite.
MacGray ist natürlich wieder davon überzeugt, dass sie es mit einer echten Todesfee zu tun haben und Frey erklärt ihn mal wieder für verrückt.

Die Dynamik zwischen den beiden Ermittlern sorgt auch in diesem dritten Band für viele Schmunzelmomente, nimmt dem eigentlichen Kriminalfall jedoch nichts von seiner Schärfe und Spannung.
Die Theater-Thematik gibt der Geschichte noch das gewisse etwas und sorgt nach dem eher schwachen zweiten Band wieder für viele spannende und mysteriöse Momente, die den Leser bei der Stange halten.
Zusätzlich werden die Tagebucheinträge des Autors Bram Stoker in die Geschichte eingestreut, wodurch der Leser immer auf dem Laufenden bleibt, was das Handeln von Frey und MacGray angeht, auch wenn die beiden sich mal für eine gewisse Zeit trennen müssen.

Wem die beiden ersten Bände dieser Krimireihe schon gefallen haben, wird diesen dritten Teil lieben.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Unglaublich spannend und liebenswürdig!

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Nach dem ich am Anfang des letzten Jahres das erste Buch des Autors gelesen habe (bzw. den zweiten Teil der Reihe) hätte ich nicht gedacht, dass andere Bände mithalten könnten. Ich habe mich getäuscht. ...

Nach dem ich am Anfang des letzten Jahres das erste Buch des Autors gelesen habe (bzw. den zweiten Teil der Reihe) hätte ich nicht gedacht, dass andere Bände mithalten könnten. Ich habe mich getäuscht. Auch der dritte Band rund um die beiden Polizeibeamten McGray und Frey hat mich von den Socken gehauen! Normalerweise lese ich keine Bücher, die nicht Fantasy sind, doch diese Reihe hat es mir echt angetan. Das Cover ist eher einfach und schlicht gehalten, ohne irgendwelche direkten Hinweise auf die Handlung zu geben. Schlägt man das Buch dann jedoch auf, wird man sofort in die Welt von unfassbar spannenden Kriminalfällen gezogen. Es gab keine Stellen, die langatmig waren- ich habe die kompletten 566 Seiten mit den Charakteren mitgefiebert! Ich hoffe wirklich, dass Oscar de Muriel noch weiter Bände in dieser Reihe schreibt, denn bis jetzt waren die beiden, die ich gelesen habe, einfach wunderbar! Die Handlung ist perfekt, es spielt in Schottland (was will man mehr- ich glaube, ich würde jedes Buch lesen, dass das Land Schottland auch nur erwähnt) und es hat geniale Charaktere. Auch, wenn das Buch kein Fantasybuch ist, gibt es trotzdem immer einen kleinen Wink zum Übernatürlichen, da McGray davon wie besessen ist und zunächst auch immer davon ausgeht, dass es sich um etwas Außergewöhnliches handelt. Dabei bekommt man einiges über bestimmte Sagen und Legenden zu hören, was ich wirklich sehr mag, da ich selber ein Fan von diesen Erzählungen bin. Die Atmosphäre ist wunderbar und man fühlt sich richtig in die Geschichte hineinversetzt. Zudem habe ich selten ein Buch gelesen, in welchem mir tatsächlich fast alle Personen sympathisch waren. Ich kann es kaum abwarten zu erfahren, was ( und ob noch etwas) noch auf McGray und Frey zukommt! Ich vermisse die beiden schrecklich und würde so gerne ein neues Abenteuer der beiden lesen. Dieses Buch gehört schon jetzt zu meinen Jahreshighlights! Ich kann es jedem nur wärmstens empfehlen, es ist einfach grandios!

Veröffentlicht am 21.03.2019

Wenn die Todesfee ruft...

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Inhalt/Klappentext:

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam ...

Inhalt/Klappentext:

London 1889. Nach der Aufführung von »Macbeth« wird eine mit Blut geschriebene Botschaft aufgefunden: In Edinburgh, der nächsten Station der berühmten Theatertruppe, soll jemand grausam zu Tode kommen. Der Fall ruft die Inspectors Ian Frey und Adolphus McGray auf den Plan. Während der vernünftige Engländer Frey die düstere Ankündigung für reine Publicity hält, ist McGray von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, da Besucher eine »Todesfee« vor dem Theater gesehen haben wollen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn was auch immer dahintersteckt – in der Premierennacht in der Grindlay Street soll der Tod die Hauptrolle spielen ...

Quelle: Goldmann Verlag

Meine Meinung zum Buch:

Cover:

Das Cover ist wie auch die Vorgängerbände in schwarz-weiß gehalten. Es scheint an den Ecken rußig zu sein. Über dem Titel und dem in dunkelrot gehaltenen Autorennamen sind die Silhouetten zweier Theatermasken (die Lachende und die Weinende) abgebildet. Unter dem Titel und dem ebenfalls in dunkelrot gehaltenen Untertitel ist die Silhouette einer Kutsche zu sehen.
Das Cover gesellt sich optisch wunderbar in die Reihe ein und gefällt mir sehr gut.

Zum Inhalt:

Ian Frey und Nine Nails McGray müssen wieder einen verwirrenden Fall lösen. Eine Todesfee treibt in Edinburgh ihr Unwesen. Die hochgelobte Theatertruppe von Mr. Henry Irvin führt das verfluchte Stück um Macbeth auf. Nach London ist der nächste Spielort Edinburgh. Bei der letzten Aufführung in London, wurde eine unheilvolle Nachricht hinterlassen. Es soll jemand der Truppe zu Tode kommen. Erschreckend ist vor allem die Tatsache, dass die Nachricht mit Blut geschrieben wurde und gleichzeitig der fürchterliche Schrei einer Todesfee zu hören war. Bram Stoker, der die Theaterleute und vor allem den berühmten Henry Irvin betreut, sucht Hilfe bei Ian Frey und Nine Nails McGray.

McGray ist natürlich sofort von einem übernatürlichen Täter überzeugt, während Frey wie immer den Gegenpart darstellt. Die beiden ermitteln Hand in Hand und machen es sich zur Aufgabe, den Fall aufzuklären und alle Beteiligten zu schützen.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist wie bei den Vorgängerbänden flüssig und die Geschichte lässt sich zügig lesen. Die Story wird erneut aus der Sicht von Ian Frey erzählt. Leider hat mir das Zusammenspiel zwischen Ian Frey und Nine Nails McGray in diesem Fall nicht so gut gefallen, wie im zweiten Teil. Die Geschichte zog sich künstlich in die Länge und ich hatte das Gefühl, dass die beiden Ermittler durch die vielen "berühmten" Randpersonen eher gelitten haben. Zeitweise hatte ich das Gefühl, es muss alles in die Geschichte, was zur damaligen Zeit Rang und Namen hatte und so ist von Bram Stoker, Oscar Wilde bis Lewis Carroll uvm. einiges an Prominenz vertreten. Um allen eine Daseinsberechtigung zu geben, empfand ich die Geschichte teilweise zu inszeniert. Nine Nails war bei weitem nicht so bissig und Ian Frey mutierte zeitweise zum Rüpel, was mir nicht wirklich gefallen hat. Die zwischen den Kapiteln eingefügten Schnipsel der verbrannten Briefe, hätte es für mich nicht gebraucht. Es hat meines Erachtens, das Ganze nicht wirklich weitergebracht.

Fazit:

Ich bleibe Fan von Frey und Nine Nails McGray und hoffe auf einen weiteren Band, der mich wieder mehr begeistern kann. Die Geschichte bekommt von mir leider nur

3 Sterne

Veröffentlicht am 15.03.2019

Beste Unterhaltung!

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Ein viktorianischer Krimi mit zwei unterschiedlichen und sehr unterhaltsamen Hauptdarstellern. Das ist GANZ kurzgefasst die Zusammenfassung dieses Buchs.

Gern erzähle ich euch ein bisschen genauer von ...

Ein viktorianischer Krimi mit zwei unterschiedlichen und sehr unterhaltsamen Hauptdarstellern. Das ist GANZ kurzgefasst die Zusammenfassung dieses Buchs.

Gern erzähle ich euch ein bisschen genauer von der Handlung.
Zuerst muss ich aber erwähnen, dass es sich hier um den dritten Teil dieser Krimiserie um die Inspectors Frey & McGray handelt und ich die beiden ersten Teile nicht kenne. Dieses Buch ist dennoch gut les- und verstehbar, da es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt. Nichtsdestotrotz habe ich mir das eine oder andere Mal gewünscht, die Vorgeschichten doch zu kennen. Einfach deswegen, weil die Charaktere mich neugierig gemacht haben.

Das ganze spielt in London bzw. Edinburgh im Jahr 1889. Nach der Londoner Theatervorführung von Macbeth taucht eine mit Blut geschriebene Botschaft auf und kündigt den gewaltsamen Tod einer Person in Edinburgh an, der nächsten Station der Theatergruppe, wo ebenfalls Macbeth aufgeführt werden soll. Die Inspectors Frey und McGray nehmen sich des Falls an, wobei sie mit unterschiedlichen Vorgehensweisen herangehen: der eine (Frey) eher nüchtern, der andere (McGray) dagegen überzeugt, dass hier ein übernatürliches Phänomen mit im Spiel ist.

Und da wären wir auch schon bei den beiden Hauptcharakteren: Frey und McGray. Die beiden sind so unterschiedlich und dennoch ähnlich. Frey ist ein etwas steifer, sprich vernünftiger Engländer und McGray sein doch recht derber und lockerer schottischer Kollege und sogar Vorgesetzter. Hier prallen zeitweise Welten aufeinander. Aber immer auf eine sehr unterhaltsame und humorvolle Art und Weise.

Ich habe beide ins Herz geschlossen... vor allem aber den polternden, kein Blatt vor den Mund nehmenden Schotten McGray. Wohlgemerkt: wir zeichnen das Jahr 1889... damals herrschte noch eine ganz andere Etikette und aus dieser bricht McGray gerne aus. Teilweise recht derb, aber immer mit Charme.

Der Fall an und für sich ist sehr interessant und man verdächtigt so nach und nach irgendwie jeden. Aber das mag ich persönlich an Krimis ganz gerne.

Was hier noch als Besonderheit zu erwähnen ist, sind die Protagonisten aus dem realen Leben. So spielen hier z.B. Bram Stoker (ihr wisst schon: Dracula), Sir Henry Irving und Dame Ellen Terry jeweils eine sehr gewichtige Rolle in dem Buch. Alles Personen aus dem echten Leben. Das macht es gleich nochmal eine Spur unterhaltsamer, finde ich.

Wer gern Krimis liest mit typisch englischem/schottischem Humor, einer tollen Handlung und unterhaltsamen Schreibweise, der wird "Die Todesfee der Grindlay Street" sicher mögen. Ich zumindest werde mir wohl mal Band 1 und 2 demnächst zulegen, um über die Hintergrundgeschichten von Frey und McGray ein bisschen mehr zu erfahren.