Cover-Bild Das Bildnis des Dorian Gray
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Reclam, Philipp
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Klassisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 316
  • Ersterscheinung: 13.05.2022
  • ISBN: 9783150206690
Oscar Wilde

Das Bildnis des Dorian Gray

Ingrid Rein (Übersetzer)

Schon bald nach seinem Erscheinen 1890 wurde »Das Bildnis des Dorian Gray« als unmoralisch und skandalös empfunden. Oscar Wilde antwortete darauf nur: »So etwas wie ein moralisches oder ein unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind entweder gut oder schlecht geschrieben. Das ist alles.« Was Wilde erschuf, ist ein Fest der Dekadenz und des Dandyismus, ein perfekt ausgeklügeltes Spiel der Realität und Fiktion. Seine Geschichte eines jungen Schöngeists spielt im England des späten 19. Jahrhunderts: Der wohlhabende Dorian Gray besitzt ein Porträt, das statt seiner altert, während er sich hemmungslos seinen Vergnügungen und Ausschweifungen hingeben kann. Dieses Geheimnis versucht er zu wahren – mit allen Mitteln. – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.01.2022

exzellent erzählt

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Dorian Gray, so schön wie naiv, gibt sich den Ausschweifungen und zahlreichen Genüssen des Londoner Nachtlebens hin und ist dabei von Lust und Begierde getrieben. Damit er stets aufs Neue dem frönen kann, ...

Dorian Gray, so schön wie naiv, gibt sich den Ausschweifungen und zahlreichen Genüssen des Londoner Nachtlebens hin und ist dabei von Lust und Begierde getrieben. Damit er stets aufs Neue dem frönen kann, wünscht er sich ewige Jugend und wundersamer Weise geschieht genau das, nur das im Gegenzug sein Porträt altert. Wie kann das sein und kann er diesen Fakt vor anderen verheimlichen?
Geistreich und wortgewandt vereint Oscar Wilde in dieser Geschichte Themen wie Lust, Freude, Begierde, Egoismus, Moral aber auch die Dekadenz der englischen Oberschicht und hat mit der Figur des Dorian Gray eine der bekanntesten Figuren in der Literatur geschaffen. Er hält dem Leser durch ihn den Spiegel vor, dass Schönheit im Auge des Betrachters liegt und nichts über den Menschen selbst aussagt. Nur Körper und Geist im Einklang ergeben ein harmonisches Ganzes, alles andere ist gegen die Natur.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 17.03.2022

Zäh

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Dorian Gray ist ein unschuldiger, naiver, schöner Jüngling aus der englischen Oberschicht zum Ende des 19. Jahrhunderts. Zu Beginn des Buchs lässt er sich von dem Maler Basil porträtieren. Durch das Gemälde ...

Dorian Gray ist ein unschuldiger, naiver, schöner Jüngling aus der englischen Oberschicht zum Ende des 19. Jahrhunderts. Zu Beginn des Buchs lässt er sich von dem Maler Basil porträtieren. Durch das Gemälde wird ihm seine Jugend vor Augen geführt und er wünscht sich, dass das Porträt an seiner Stelle altert. Unter dem Einfluss des manipulativen Lord Henry beginnt Dorian ein lasterhaftes, unmoralisches Leben zu führen, wobei sich sein Wunsch erfüllt und das Bildnis für seine Sünden haftet.

Ich fand diesen Klassiker anstrengend zu lesen, insbesondere gefühlt endlose Sätze und Aufzählungen machen das Buch zäh und langatmig. Allein die vielen philosophischen Gespräche waren anregend und interessant, auch wenn mich manche Aussagen nur den Kopf schütteln ließen. Deswegen verstehe ich zwar, wieso der Roman als Klassiker gilt, kann ihn jedoch nicht als sonderlich positiv einordnen.

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