Cover-Bild Shadowscent - Die Blume der Finsternis
(115)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Dragonfly
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 17.12.2019
  • ISBN: 9783748800125
P. M. Freestone

Shadowscent - Die Blume der Finsternis

Katharina Diestelmeier (Übersetzer)

Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!

Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …

Die Welt von Aramtesch bietet alles von flirrender Wüstenhitze bis zu kalten Hofintrigen.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.12.2019

Nicht meine Geschichte

0

Zum Inhalt:

Der Kronprinz, der gerade am Blütenmond angekommen ist, liegt vergiftet am Boden. Rakel und Ash sollen ein rettendes Gegenmittel finden, ein schier unlösbares Problem. Dafür müssen sie Geheimnisse ...

Zum Inhalt:

Der Kronprinz, der gerade am Blütenmond angekommen ist, liegt vergiftet am Boden. Rakel und Ash sollen ein rettendes Gegenmittel finden, ein schier unlösbares Problem. Dafür müssen sie Geheimnisse der Vergangenheit entschlüsseln. Wird ihnen das gelingen?

Meine Meinung:

Hier habe ich mich durch das wirklich schöne Cover verführen lassen, das Buch lesen zu wollen. Der Klappentext las sich ja auch nicht schlecht. Aber irgendwie war das so überhaupt nicht meine Geschichte, wobei der Schreibstil eigentlich richtig gut war und sich gut lesen lies. Aber ich hatte nicht einen Moment, an dem mit die Geschichte gepackt hätte. So blieben für mich auch die Protagonisten, die Geschichte als auch alles andere um die Düfte eher uninteressant und am Ende war ich froh, als ich es geschafft hatte. Dennoch wird das Buch für das schöne Cover und den schönen Schreibstil eine relativ gute Bewertung erhalten.

Fazit:

Nicht meine Geschichte

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.12.2019

Wundervolle Fantasy

0

Pünktlich zum Jahresende hat das neue Imprint Dragonfly noch einen richtigen Fantasykracher für uns. Allein schon der Klappentext verspricht einen athmosphärischen Roman voller Abenteuer und Intrigen.

Das ...

Pünktlich zum Jahresende hat das neue Imprint Dragonfly noch einen richtigen Fantasykracher für uns. Allein schon der Klappentext verspricht einen athmosphärischen Roman voller Abenteuer und Intrigen.

Das Setting ist das Kaiserreich Aramtesch, welches für mich wie eine perfekte Mischung aus orientalischen und asiatischen Einflüssen wirkte. Für mich war es mal wieder eine gelungene Abwechslung zu den sonst eher mittelalterlich-europäischen Worldbuildings im Fantasybereich.

Auch die Grundidee der Macht der Düfte und Gerüche war für mich absolut neu und innovativ. Und ich muss sagen, dass die Idee wirklich gut umgesetzt war und sich auch im Hinblick auf die Handlung wie ein roter Faden durchs Buch gezogen hat. Man merkt beim Lesen, dass sich hier die Autorin hinsichtlich des Worldbuildings richtig Gedanken gemacht hat und die Sache ausgereift und in sich schlüssig ist.

Die Handlung entwickelt sich im genau richtigen Tempo, dass man das Buch flüssig durchlesen kann, es aber dennoch inhaltlich anspruchsvoll, aber nicht zu globig und anstrengend ist. Als sich auf einmal die Ereignisse um Rakel, den Prinzen und dessen Leibwächter überschlagen, müssen sich diese zusammentun, um einer gefährlichen Intrige zu entkommen. Gemeinsam mit ihren Unterstützern muss Rakel nun ihre Begabung mit Düften nutzen, um ein Gegenmittel zu finden. Die Geschichte entwickelt sich zu einem spannenden und ereignisreichen Roadmovie auf der Suche nach dem Gegengift und dessen Zutaten.

Dabei kommen sich die Protagonisten natürlich näher und es entwickeln sich zarte Bande. Auch hier versteht sich die Autorin auf das richtige Tempo und die richtige Dosis, sodass die Handlung hier nicht in den Hintergrund tritt. Die Lovestory fügt sich ganz natürlich in die Geschichte ein und treibt sie im richtigen Maß voran.

Als Vielleser meint man oft man wüsste bereits das Ende eines Buches voraus. Gegen Ende des Buches überschlagen sich die Ereignisse und über den letzten 100 Seiten kommt man kaum zum Luftholen. Das Finale ist einfach grandios und unglaublich und kann mit so vielen Wendungen und Überraschungen aufwarten wie kaum ein anderes Buch! Getoppt wird es durch fiese Cliffhanger, die einen sofort zur Fortsetzung greifen lassen wollen!

Ein toller Auftakt einer außergewöhnlichen neuen Reihe, die viele neue Ideen bietet! Lest es alle!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2019

Hat mich im Verlauf echt überrascht

0

Meine Meinung:

"Shadowscent" ist so eines dieser Bücher, bei dem mir als Erstes das Cover ins Auge sprang. Ich war vom ersten Moment an hin und weg, ich mochte die Farben wahnsinnig gerne und irgendwie ...

Meine Meinung:

"Shadowscent" ist so eines dieser Bücher, bei dem mir als Erstes das Cover ins Auge sprang. Ich war vom ersten Moment an hin und weg, ich mochte die Farben wahnsinnig gerne und irgendwie meinte da einfach etwas in mir "das muss ich haben". Wenn man sich dann den Klappentext durchliest wird schnell deutlich, dass das Cover noch dazu perfekt zur Geschichte passt, denn eine ganz bestimmte Blume spielt hier auch eine wichtige Rolle.

Auch von der Handlung her sprach es mich direkt an. Fantasy ist ja sowieso ein Genre, in dem ich sehr gerne zuhause bin. Und noch dazu klang es einfach auch mal wieder "anders" und so etwas hatte ich bisher noch nicht gelesen.
Im Mittelpunkt der Handlung steht die junge Rakel. Sie kümmert sich um ihren kranken Vater und ihr Traum ist es, Parfümeurin zu werden. Durch eher unglückliche Umstände landet sie bei der Dufthüterin und als wäre das noch nicht genug, wird sie unfreiwillig Zeugin, wie der junge Kronprinz vergiftet in den brennenden Gärten liegt. Es steht außer Frage, dass sie dadurch direkt in Verdacht gerät. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und macht sich auf die Suche nach einem Heilmittel - gemeinsam mit Ash. Er ist der Harnisch des Prinzen und landet schlussendlich mit Rakel auf einer Seite. Vor ihnen liegt nun eine abenteuerliche Reise, an deren Ende die große Frage steht: werden sie es schaffen, den Prinzen zu retten?

Ich muss ganz ehrlich sagen, ich hatte am Anfang so meine Schwierigkeiten, richtig in das Buch hineinzukommen. Irgendwie dümpelte ich beim Lesen so vor mich hin. Die Kapitel wechseln sich zwischen den Sichtweisen von Ash und Rakel ab und man erfährt anfangs eigentlich mehr über sie selbst und ihr Leben. So richtig Spannung kam da bei mir nicht auf, obwohl es ja erstmal wichtig ist, zu wissen, mit wem man es zu tun hat. Wobei ich hier vorrangig Rakel und ihre Beweggründe interessant fand. Ash wirkte in dem Moment auf mich noch recht eintönig, wobei es sich herauskristallisierte, dass er wohl ein Geheimnis mit sich trägt, dass nicht viele Menschen kennen. Das wollte man natürlich auch ans Tageslicht bringen und wissen, was es damit auf sich hat. Ich hatte auch so ein bisschen Probleme mit manchen Begriffen und Namen, denn in diesem Kaiserreich gibt es wirklich Gegenden, deren Namen ich mir einfach nicht so wirklich merken konnte. Obwohl der fremdländische Touch, der ihnen nunmal anhaftet, absolut in die Geschichte passt.

Doch trotz all dieser Tatsachen blieb ich dran und es war glaube ich bei 30 oder 35 Prozent, als das Buch auf einmal Fahrt aufnahm und es war beinahe, als wäre in meinem Kopf ein Schalter umgelegt worden. Schlagartig war ich gefesselt und von da an habe ich das Buch auch in einem Rutsch durchgelesen. Die Story war richtig packend und die Reise von Rakel und Ash hatte es wirklich in sich. Hier gab es dann zahlreiche spannende und mitunter dramatische Momente, allerdings auch emotionalere bzw gefühlvollere Szenen, während sich die beiden immer mehr annäherten. Das Rätsel um die geheimnisvolle Vergiftung des Prinzen fand ich dann wahnsinnig spannend und auch, wenn man echt aufpassen musste, dass man da den Faden nicht verliert, fand ich das schon echt genial. Ich war voll drin in der Geschichte und die Seiten flogen nur so dahin. Auch das Geheimnis, das Ash verbirgt, hat einiges an Spannung geboten und bis zum großen Showdown war ich nicht sicher, was da eigentlich dahintersteckt. Die Auflösung war dann umso besser.
Manche Überraschungen hat man mitunter erwartet, andere kamen dann doch eher unerwartet. Man war mitunter schockiert über die Entwicklungen und insbesondere in den letzten Kapiteln saß ich dann mit vor Entsetzen geweiteten Augen vor dem Buch. Man muss auch wirklich aufpassen, was man von den einzelnen Charakteren hält. Während manche wirken, als wären sie die Bosheit in Person, steckt dahinter ein weicher Kern. Wohingegen die, die man für Freunde hält, mitunter mehr verbergen, als man ahnt.
Das Ende kommt dann mit einem Cliffhanger, der (wenn man dann so richtig in dem Buch aufgegangen ist) richtig fies ist. Ich für meinen Teil hätte da jetzt gerne ein paar mehr Informationen!

Insgesamt hatte ich mit dieser Geschichte einen holprigen Start, aber dann haben wir uns sehr gut angefreundet. Ich wurde im Verlauf äußerst positiv überrascht und bin sehr froh, dass ich nicht aufgegeben habe. Wenn ihr also anfangs skeptisch seid, gebt nicht auf, es wird definitiv besser! Sprachlich kann ich (abgesehen von den teilweise echt schwierigen Namen und Begriffen) absolut nichts aussetzen und ich lasse dieses Buch gespannt hinter mir, in der Hoffnung, dass der zweite Band nicht erst in ein paar Jahren zu uns stößt.


Fazit:
★★★★☆
Mit einem holprigen Beginn ein Buch, dass mich schlussendlich doch noch in seinen Bann ziehen konnte. So ziehe ich schlussendlich nur ein Sternchen ab und hoffe nun tatsächlich, dass der zweite Band bei uns auch nicht allzu lange auf sich warten lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Mangelndes Worldbuilding

0

In einem dichten Buchmarkt ist man immer auf der Suche nach neuen Ideen, die man so noch nicht gehört hat und die einfach etwas „Neues“ vermitteln. Als ich den Klappentext von Freestones „Shadowscent – ...

In einem dichten Buchmarkt ist man immer auf der Suche nach neuen Ideen, die man so noch nicht gehört hat und die einfach etwas „Neues“ vermitteln. Als ich den Klappentext von Freestones „Shadowscent – Die Blume der Finsternis“ gelesen habe, hat es mir gleich imponiert, wie groß hier die Bedeutung von Gerüchen ist. Ich selbst nehme die Welt sehr bewusst durch Gerüche aus, vermutlich auch der Sinn, der bei mir am besten ausgebildet ist, weswegen es unweigerlich Faszination erzeugt hat. Wie gelingt es Freestone nun, die Leser in die Welt von Aramtesch eintauchen zu lassen?

Ich fand den Einstieg in die Geschichte sehr kompliziert. Die Autorin nimmt sich leider keine Zeit, die geschaffene Welt richtig zu erklären. Man erfährt, dass es mehrere Herrschaftsgebiete gibt, über denen das Kaiserreich steht. Zudem haben Dufthüter eine besondere Rolle, ohne dass dieser aber genauer definiert wird. Auch ist klar, dass die Geschichte von einer Portion Magie/Fantasy angehaucht ist, aber dieser Eindruck schwebt so unter die Oberfläche, dass es schwer ist, die Geschichte in ein Genre einzusortieren.

Auch wenn die Voraussetzungen also etwas chaotisch sind, war es trotzdem eine unterhaltsame Geschichte, in der es nur wenig Atempausen gibt. Nachdem die Geschichte mit der Vergiftung des Prinzen einmal in Gang gesetzt ist, fließt die Erzählung gut. Wobei man auch hier einschränken muss, dass die Reisestrecke mit einem Zwinkern übersprungen wird, damit hält die Autorin sich nicht auf. Sie ist auch keine Spezialistin für ausufernde Beschreibungen (was gut ist!), dafür aber fallen auch die spannendsten Szenen immer sehr kurzweilig aus, hier hätte man die Spannung noch etwas mehr hinauszögern können.

Richtig stark fand ich die Entwicklung der Beziehung zwischen Rakel und Ash. In manchen Geschichten sind Liebesbeziehungen eher im Weg oder werden zu überhastet erzählt. In „Shadowscent“ ist aber genau das richtige Maß gefunden worden. Rakel und Ash könnten nicht unterschiedlicher sein, sind damit auf ihrer abenteuerlichen Reise aber gute Ergänzungen füreinander. Stück für Stück passen sie sich einander ein, nehmen Eigenschaften des jeweilig anderen an und werden so zu einer gelungenen Symbiose. So wird eine innige Beziehung aufgebaut, die aber zu keinem Zeitpunkt überstilisiert wird. Auch mit der Romantik wird zu keinem Zeitpunkt übertrieben, das möchte ich wirklich als Highlight hervorheben.

Dennoch hat es in der Handlung auch einige Schnitzer gegeben, die das Lesevergnügen doch etwas getrübt haben. Die ganze Geschichte hindurch wird die dargestellte Welt nicht unbedingt klarer. Natürlich gibt es häppchenweise Erkenntnisse, aber dennoch könnte ich jetzt im Nachklang kein Essay über die Welt schreiben. Zudem sind einige Figuren von großer Bedeutung, die aber null Präsenz in diesem Band haben. Das wäre zum einen der Kaiser, dessen Motive, sich von den Dufthütern abzuwenden, zu keinem Zeitpunkt hinterblickt werden und auch der letztlich Big Bad taucht erst dann auf, als schon alles passiert ist. Das ist nicht die nötige Präsenz, die eine Figur mit solchem Einfluss haben muss. Dennoch ist unfraglich nun eine Geschichte aufgebaut worden, die genug Potenzial für Band 2 hat. Man will wissen, wie es weitergeht und damit ist das Minimalziel wohl erreicht.

Fazit: „Shadoscent“ ist von der Idee her vielversprechend, lässt aber gerade im Worldbuilding viele Wünsche offen. Insgesamt ist aber eine dennoch spannende Erzählung gelungen, die ihre Stärke in einer starken Beziehung der Protagonisten hat. Dennoch gibt es zu viele Mängel für eine bessere Bewertung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere