Cover-Bild Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Lifestlye, Hobby und Freizeit - Reiseberichte, Reiseliteratur
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 128
  • Ersterscheinung: 11.11.2019
  • ISBN: 9783328601081
Paolo Cognetti

Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

Christiane Burkhardt (Übersetzer)

Auf der Suche nach Ruhe und Kraft - eine Reise durch die einsame Bergwelt des HimalajaPaolo Cognetti nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise in die Ferne, die uns zu uns selbst zurückführt. Schon als Junge träumte er von den kargen Bergen Nepals, nun endlich macht er sich mit seinen zwei engsten Freunden auf den Weg. Sie überqueren 5000er Pässe, kommen an Herden von Blauschafen vorbei, an buddhistischen Klöstern, dem einsamen Hochland immer weiter entgegen. Doch nicht die entlegene Himalaja-Region Dolpo ist Cognettis eigentliches Ziel, auch der Gipfel des Kristallbergs nicht, sondern das Gehen ist seine Mission, sein Zeit- und Raummaß, seine Art zu denken. Mit jedem Schritt, mit jedem Atemzug schärft sich die Wahrnehmung für das Hier und Jetzt, für das, was wesentlich ist: Verbundenheit, Mitgefühl und Verantwortung.Der Penguin Verlag dankt dem italienischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und internationale Kooperation für die großzügige Förderung der Übersetzung dieses Buchs.Questo libro è stato tradotto grazie ad un contributo alla traduzione assegnato dal Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale italiano.Ausstattung: Mit 12 s/w-Illustrationen des Autors im Innenteil

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.07.2020

Ein großartiges Erlebnis

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"Bergbewohner - gab es die überhaupt noch? Gab es noch irgendwo authentische Berge, unberührt vom Kolonialismus der Stadt, unversehrt in ihrem Berg-Sein?"

Zu seinem 40. Geburtstag beschließt Paolo Cognetti, ...

"Bergbewohner - gab es die überhaupt noch? Gab es noch irgendwo authentische Berge, unberührt vom Kolonialismus der Stadt, unversehrt in ihrem Berg-Sein?"

Zu seinem 40. Geburtstag beschließt Paolo Cognetti, nach Dolpo zu reisen, die entlegenste Region Nepals, unweit der tibetischen Grenze. Dort erhofft er, noch die unberührten Berge von einst zu finden, das „verlorene Tibet“. Mit zwei Freunden und einem nepalesischen Guide sowie einer Reihe von Trägern, einem Koch, Zelten und Maultieren macht er sich also auf den Weg. Der Plan ist einfach: sie wollen diese entlegene Region zu Fuß entdecken, ohne auf einen Gipfel zu steigen. Viele Jahre zuvor hat Peter Matthiessen die Region besucht, das Buch „Auf der Spur des Schneeleoparden“ entstammt dieser Reise. Der Weg umfasst mehrere Pässe bis 5500 Höhenmeter. Sehenswürdigkeiten der Strecke umfassen den Phoksundo-See, das Kloster Shey Gompa und den heiligen Kristallberg. Cognetti nimmt uns mit auf seine Reise – eine spirituelle Reise zurück zu sich selbst, auf der Suche nach Ruhe und dem Sinn des Lebens.

„Das Gehen reduzierte das Leben aufs Wesentliche, auf Essen, Schlaf, Begegnungen, Gedanken. (…) Seit Wochen lebte ich von Reis, Linsen, Gemüse, manchmal auch von Eiern und Käse, von meinem Schneeleoparden, meinem Notizheft und von meinen Freunden. Mehr noch als darüber, dass man mit so wenig auskommen kann, staunte ich, dass ich gar kein Verlangen nach mehr hatte. Erst, wenn wir irgendwo Halt machten, kehrten die Bedürfnisse, Sehnsüchte und Ziele zurück – Löcher, die man stopfen möchte.“

In groben Zügen erzählt Gognetti uns von seiner Reise durch den Himalaya. Zwischendurch eingestreut sind Gedanken zu den Bergen und der Einsamkeit. Immer wieder enthält das Buch auch seine Skizzen der Orte, die er unterwegs sieht. Da ich selbst auch schon im Himalaya trekken war, war das Buch für mich wie eine schöne Erinnerung, ein Weckruf. Ich habe selbst ähnliches erlebt, ohne dass ich es so schön zu Papier bringen hätte können. Das Buch ist kurzgehalten und teils sehr poetisch geschrieben. Für mich war es ein großartiges Leseerlebnis. Wer das „Gehen, ohne den Gipfel zu Besteigen“ auch schon erlebt hat wird dieses Buch mögen. Ich bin froh, dass Cognetti seine Reise mit uns teilt und kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.12.2019

Eine Reise zum Ich

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Ein wunderschönes Buch, dass nicht nur Paolo Cognetti´s Gefühle auf dieser Reise aufzeigt. Es stellt auch das karge, bescheidene Leben der durchweg freundlichen Menschen in dieser entlegenen Gegend dar. ...

Ein wunderschönes Buch, dass nicht nur Paolo Cognetti´s Gefühle auf dieser Reise aufzeigt. Es stellt auch das karge, bescheidene Leben der durchweg freundlichen Menschen in dieser entlegenen Gegend dar.

Dieses Buch ist für mich auch ein Appell, mit der Natur und ihren Bewohnern sorgsam umzugehen, und das Tourismus nicht immer die Lösung für ein "besseres" Leben ist.

Eine interessante und unterhaltsame Reisebeschreibung, die auch noch schön flüssig geschrieben wurde. Reizende Zeichnungen runden alles ab.

Danke, dieses Buch empfehle ich gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.11.2019

Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen

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Dieses Mal begleitet man den Autor in die Ferne und die Reise führt uns nach Nepal in die Berge. Paolo Cognetti hat ein ganz außergewöhnliches Gespür dafür die richtigen Worte zu finden und obwohl das ...

Dieses Mal begleitet man den Autor in die Ferne und die Reise führt uns nach Nepal in die Berge. Paolo Cognetti hat ein ganz außergewöhnliches Gespür dafür die richtigen Worte zu finden und obwohl das Buch nur 128 Seiten umfasst hat es mich mehr berührt, als so mancher Wälzer.

Der anschauliche Schreibstil wird dieses Mal zusätzlich noch von einigen Zeichnungen unterstützt. Die karge Landschaft, Blauschafe und nicht zuletzt das berühmte buddhistische Kloster, einfach alles war faszinierend, aufregend und man konnte gar nicht genug davon bekommen. Obwohl kein Gipfel bestiegen wird, sondern das Ziel ein ganz anderes ist, ist die Reise beschwerlich und verlangt Paolo Cognetti einiges ab. Doch all die Mühen werden zuletzt belohnt, nicht nur mit einer wunderbaren Aussicht und eindrucksvollen Begegnungen, sondern vor allem auch mit einer Erkenntnis, die wohl sein ganzes Leben begleiten wird. Ich bin sehr dankbar, dass Cognetti es uns ermöglicht ihn auf dieser unvergesslichen Wanderung zu begleiten!