Cover-Bild Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis
18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atlantis Verlag
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 10.02.2017
  • ISBN: 9783715207247
Paolo Friz

Ein Weiser, ein Kaiser und viel Reis

Die Legende von der Erfindung des Schachspiels

Die Bauern hungern, weil sie dem Kaiser so viel Reis abgeben müssen. Gegen diese Not erfindet ein weiser Mann ein Spiel für den Kaiser – das Schach. Der Kaiser ist begeistert, und der Weise wünscht sich als Lohn ein Reiskorn für das erste Feld auf dem Spiel, zwei Reiskörner für das zweite, vier für das dritte und so fort bis zum vierundsechzigsten – immer das Doppelte.
Erst am Abend merkt der Kaiser, dass er keine Ahnung hatte von der versprochenen Reismenge: Eine Kolonne voll beladener Frachtschiffe von der Erde bis zur Sonne würde nicht ausreichen, sie zu transportieren!
Künftig bekommt der Kaiser nur so viel Reis, wie er braucht, und in seinem Land muss niemand mehr hungern.

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Lesejury-Facts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2017

Kindgerechte Darbietung einer lehrreichen Story.

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Inhalt:
Ein Kaiser verlangt von seinen Untertanen so viel Reis, dass diese Hunger leiden müssen.
Ein Weiser lehrt dem Kaiser ein neues Spiel und erbittet sich zum Dank Reiskörner nach folgender Regel: ...

Inhalt:
Ein Kaiser verlangt von seinen Untertanen so viel Reis, dass diese Hunger leiden müssen.
Ein Weiser lehrt dem Kaiser ein neues Spiel und erbittet sich zum Dank Reiskörner nach folgender Regel: ein Reiskorn für das erste Feld auf dem Schachbrett, zwei Reiskörner für das zweite Feld und immer so weiter – immer die doppelte Anzahl des vorangegangenen Feldes.
Anfangs lachte der Kaiser ob des „kleinen“ Wunsches;
bis sich schließlich herausstellte, dass der Kaiser nicht in der Lage war diesen Wunsch zu erfüllen.
Somit lernte der Kaiser Demut und erkannte anhand des Schachspiels die Bedeutung seiner Bauern.

Meine Meinung:
Die großformatigen Zeichnungen sind im asiatischen Stil gehalten.
Die jeweiligen Texte finde ich sowohl von der sprachlichen Ausdrucksweise als auch inhaltlich für die Zielgruppe der schon älteren Kindergartenkinder gut geeignet.

Die Geschichte bietet die Gelegenheit sich nicht nur über das ungerechte und eigennützige Verhalten des Kaisers zu unterhalten;
sondern es bietet auch den Stoff für das Verständnis von kleinen und großen Zahlen sowie kleinen und großen Mengen.

Fazit:
Gelungene Adaption der bekannten Geschichte.