Cover-Bild A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus
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19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Festa Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 12.06.2018
  • ISBN: 9783865526595
Paul Tremblay

A Head Full of Ghosts – Ein Exorzismus

Psychothriller
Ein Meisterwerk des psychologischen Schreckens.

A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und der Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird.
Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden.

Stephen King: 'A Head Full of Ghosts hat mir höllisch Angst gemacht, und so leicht erschreckt man mich nicht.'

Stewart O'Nan: 'Verstand verwirrend unheimlich, krank und traurig.'

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2019

Mein Jahreshighlight

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Cover: Es ist düster und ich mag dieses dunkle Grün einfach.

Klappentext: A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen ...

Cover: Es ist düster und ich mag dieses dunkle Grün einfach.

Klappentext: A Head Full of Ghosts schildert auf mehreren Zeit- und Personenebenen die Erlebnisse der 14-jährigen Marjorie. Als sie Anzeichen einer Geisteskrankheit zeigt, gipfelt die Hilflosigkeit ihrer Familie und der Ärzte in einem Exorzismus, der als Show live im TV ausgeschlachtet wird. Jahre später gibt Merry, die jüngere Schwester von Marjorie, ein Interview und spricht über die tragischen und unheimlichen Geschehnisse, die seither zur urbanen Legende wurden.

Fazit: Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Das Buch besteht aus drei Ebene, einmal die der 8-jährigen Merry, einer reflektierenden Erwachsenen Merry und die der analytischen Horror-Bloggerin. Die drei Ebenen ergänzen sich optimal und da es keine fließenden Übergänge sind sondern eher Schnitte ist es auch nicht sonderlich schwierig sie auseinanderzuhalten. Dem Autor ist es gelungen, dass sich die Geschichte sehr „wahr“ anfühlt. Sie ist erschreckend und detailgetreu. Richtiger Grusel entsteht nicht, doch eine gewisse Faszination und ein beklemmendes Gefühl sind da. Ich habe mich, wie auch Merry, gefragt, ob sie wirklich psychisch krank ist oder vielleicht doch besessen ist (es handelt sich ja immer noch um einen fiktiven Roman, auch wenn er sich „wahr“ beim lesen anfühlt). Der Schreibstil ist generell etwas klinisch und distanziert gehalten, worüber ich froh war, weil es zu der Gesichte sehr gut passt. Besonders gelungen war, dass ich als Leser gewisse Informationen an Stellen erhalten habe, in denen ich damit nicht gerechnet habe. Wichtige Sätze kamen oft in Momenten in denen durch den Text überhaupt keine Spannung aufgebaut wurde und ich nur da saß und dachte: Das haben die jetzt aber nicht ernsthaft im Nebensatz verraten. Ich fand das extrem gut, da es überraschend war und ich mag es, wenn Bücher nicht vorhersehbar sind. Von mir gibt das Buch 5 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 26.07.2019

Was für eine Geschichte!

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Meinung

Bisher habe ich noch kein Buch dieser Art gelesen, weshalb ich auch ziemlich neugierig darauf war. Zwar gab es immer Mal wieder ein paar Parallelen zu einigen Filmen, dennoch war dieses Leseerlebnis ...

Meinung

Bisher habe ich noch kein Buch dieser Art gelesen, weshalb ich auch ziemlich neugierig darauf war. Zwar gab es immer Mal wieder ein paar Parallelen zu einigen Filmen, dennoch war dieses Leseerlebnis ein ganz besonderes für mich. Als ich es gesehen und den Klappentext dazu gelesen habe, musste ich das Buch einfach haben.

Und ich behielt wirklich recht mit meinen Vermutungen. Denn das Buch war mehr als nur spannend. Es war unglaublich gut und ich habe es wirklich schnell gelesen.

Ist das Cover nicht wahnsinnig eindrucksvoll? Es passt perfekt zur Geschichte und vermittelt einen gruseligen Eindruck. Ich bin wahnsinnig verliebt in die Details und freue mich, dieses tolle Buch jetzt in meinem Regal stehen zu haben.

Der Schreibstil von Autor Paul Tremblay ist super fesselnd und definitiv angenehm zu lesen. Er ist nicht sonderlich unverständlich oder kompliziert, eher einfach und sehr flüssig. Auch die Spannung hielt sich stets auf höchstem Niveau.

Denn am Anfang wird die Geschichte aus Sicht von Merry in der Gegenwart erzählt. Nach einigen Seiten wird dann aus der Vergangenheit erzählt und wie es ihr in jüngeren Jahren erging, was ich super interessant und spannend fand. Denn Merry erlebte die schrecklichen Geschehnisse aus ihrer Vergangenheit mit, die nicht gerade schön für sie waren. Damals war sie noch sehr jung und nahm einige Situationen und Ereignisse vielleicht sogar noch verstärkter oder schrecklicher war, als es ein Erwachsener tun würde.

Ich fing also an zu lesen und las wie gebannt immer weiter. Ich hörte nicht mehr auf, da mich die Geschichte so stark fesselte. Sie zog mich in einen Strudel, aus dem ich nicht mehr entfliehen wollte. Ich fand mich direkt mitten im Geschehen wieder und war wie ein stiller Beobachter, der selbst Teil der Geschichte ist. Genau so fühlte ich mich, bis ich das Buch schlussendlich beendete.

Ich wurde wirklich einige Male geschockt, da einige Ereignisse wirklich schrecklich waren. Dennoch blieben auch nach der Geschichte einige Fragen offen. Vielleicht sollte man sich auf diese aber auch einfach selbst eine Antwort denken. Denn das Ende lässt genau dafür viel Spielraum offen. Ich habe mich stets gefragt, ob die dem Anschein nach besessene Marjorie das Problem allein war oder ob Merry vielleicht auch besessen ist. Ich denke, darüber muss sich dann jeder selbst Gedanken machen. Ich fand es zumindest wirklich spannend, nicht alle Tatsachen direkt präsentiert zu bekommen. Ich wollte mir nämlich einfach selbst meine Gedanken zu allem machen. So blieb mehr Spielraum für freie Meinungen und Denkensweisen.

Fazit

Einmal mehr wurde ich von einem wahnsinnig guten Buch aus dem Festa Verlag beeindruckt. Ich habe bisher noch keine Geschichte gelesen, die so war, wie diese hier. Umso gespannter war ich auf sie. Das Buch konnte mich wirklich fesseln und von der ersten Seite an faszinieren. Ich liebe es, mir selbst Gedanken zu machen und nicht alles einfach nur präsentiert zu bekommen. Ein ganz fantastisches, schockierendes und mega gutes Buch!

Veröffentlicht am 20.08.2018

Faszinierend, erschreckend und unglaublich spannend!

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"A Head Full of Ghosts" ist vor kurzem beim Festa Verlag in der Serie "Festa Must Read" erschienen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb, ich war unglaublich neugierig was mich hier erwarten würde. Der Klappentext ...

"A Head Full of Ghosts" ist vor kurzem beim Festa Verlag in der Serie "Festa Must Read" erschienen. Das Cover gefiel mir auf Anhieb, ich war unglaublich neugierig was mich hier erwarten würde. Der Klappentext gefiel mir sofort und so stürzte ich mich quasi auf dieses Buch.

Die 14 jährige Marjorie verhält sich komisch, weder ihre Eltern noch ihre Lehrer wissen wie sie mit diesen Verhalten umgehen sollen. Selbst Marjories Therapeut ist mit seinem Wissen am Ende.
Ihre Familie gerät mehr und mehr an ihre Grenzen, hat Marjorie tatsächlich eine Geisteserkrankung? Oder steckt gar ein Dämon in ihr? Ist sie besessen?
Die Hilflosigkeit der Familie ist deutlich spürbar zudem plagen sie Geldsorgen, die Entscheidung zur Reality Show ist somit schnell gefallen.

Der Schreibstil des Autoren ist locker, leicht und sehr flüssig zu lesen. Er schreibt sehr einnehmend und bildhaft.

Der Erzählstil ist hier etwas besonderes denn erzählt wird das ganze aus der Sicht von Marjories jüngerer Schwester Merry.
Diese gibt Jahre später ein Interview, sie spricht von den tragischen und unheimlichen Ereignissen. Dabei darf man nicht vergessen das Merry noch ein kleines Kind war. Einige ihrer Erinnerungen sind verschwommen, teilweise sogar lückenhaft.
Dieser Aspekt macht das ganze so unfassbar spannend, denn manches mal fragte ich mich: meint sie das wirklich ernst? Ist das ganze so Geschehen? Oder spielt ihr die Fantasie einen Streich?

Bei Merrys Erzählungen merkte ich deutlich wie sich das Grauen ganz langsam aber sicher anbahnt. Es lauert quasi im Hintergrund und wartet nur darauf auszubrechen.
Die TV Show setzt dem ganzen noch die Krone auf denn hier wurde keinerlei Rücksicht auf die Familie genommen.

Marjories Verhalten wurde zusehends schlimmer, als es dann zu diesen Exorzismus kommt eskaliert das ganze komplett.
Dieses Buch baut eine unglaubliche Spannung auf zudem ist der Gruselfaktor deutlich spürbar. Das ganze empfand ich als sehr intensiv und auch realistisch geschildert. Doch schon bald stellte ich mir die Frage wer ist hier wirklich krank.

Die Charaktere im Buch wurden voller Farbe gezeichnet. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzten und besonders die Hilflosigkeit der Eltern nachvollziehen. Doch auch Merry konnte ich verstehen, sie als kleines Kind ist von den ganzen Ereignissen einfach nur überfordert.
Das Ende ließ mich sprachlos zurück denn es lässt ziemlich viel Spielraum für die eigene Fantasie und das ist wieder etwas ganz großes.

Dieses Buch bewegte mich und ging mir unter die Haut. Der Autor hat hier etwas ganz besonders geschaffen, es lässt sich zudem mit nichts vergleichen. Ich hoffe sehr das es noch weitere Bücher des Autoren auf Deutsch geben wird.
Klare und uneingeschränkte Empfehlung.

Fazit:

Mit "A Head Full of Ghosts" ist den Autoren ein einnehmendes, erschreckendes, tragisches und vor allem gruseliges Meisterwerk gelungen. Dieses Buch ist ganz großes Kino und ein wahres Highlight!
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.

Veröffentlicht am 22.10.2021

Die Besessenheit der anderen

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Merry erzählt in diesem Buch die Geschichte ihrer Familie. In einem Interview berichtet sie von den seltsamen und verstörenden Vorkommnissen, die in ihrer Kindheit geschehen sind. Marjorie, Merrys große ...

Merry erzählt in diesem Buch die Geschichte ihrer Familie. In einem Interview berichtet sie von den seltsamen und verstörenden Vorkommnissen, die in ihrer Kindheit geschehen sind. Marjorie, Merrys große Schwester, veränderte sich damals und als kein Psychologe und keine Therapeutin mehr helfen kann und die Ereignisse zuhause immer bizarrer werden, wird ein Priester hinzugezogen. Ist Marjorie vielleicht gar nicht psychisch erkrankt? Ist ein Exorzismus nötig, um das junge Mädchen zu retten?

Dieses Buch ist anders geschrieben und aufgebaut als gewöhnlich. Merry erzählt ihre Geschichte Jahre später, schafft es aber trotzdem, die Perspektive des acht jährigen Mädchens, das sie damals war, einzunehmen. Gerade diese junge Perspektive macht die Geschichte an manchen Stellen umso unheimlicher und vielleicht auch unglaubwürdiger. Nicht, dass ich Merry unterstellen würde, sie würde lügen, aber aus einer kindlichen Perspektive reimt man sich die Dinge nochmal anders zusammen, versteht Zusammenhänge anders und alles wirkt noch ein bisschen schlimmer und beängstigender. Das hat mir richtig gut gefallen. Die Frage nach psychischer Erkrankung, Einbildung und Besessenheit verschwimmen. Die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Marjories Verhalten ist beunruhigend und verstörend (und manchmal auch echt widerlich…), dass man geneigt ist, an eine Besessenheit zu glauben. Immer wieder sagt einem der gesunde Menschenverstand auch, dass das Quatsch ist und dass das arme Mädchen in Behandlung und medikamentiert gehört.

Man wird in diesem Buch mit der Frage nach dem „Bösen“ konfrontiert. Gibt es das pure Böse oder ist es die Projektion der menschlichen Fantasie in eine Situation, in der man hilflos und ohnmächtig danebensteht und händeringend nach Erklärungen und einer Möglichkeit sucht, alles in den Urzustand zurückzuversetzen? Die Frage kann nicht abschließend geklärt werden :D

Das Verhältnis zwischen den Geschwistern ist richtig süß. Das ganze Familienleben ist absolut authentisch beschrieben und auch wie es sich mit Marjories Wesensveränderung verschiebt. Merry schaut zu ihrer großen Schwester auf und dieses Gefühl, aber auch die zunehmende Angst vor ihrer Schwester, lösen eine nachvollziehbare Zerrissenheit bei ihr aus.

Der Autor hat nichts spektakulär Neues geschaffen. Alte bekannte Muster einer Exorzismusgeschichte, die man so in jedem guten Buch oder Film über besessene Menschen findet, wurden hier reingebastelt. Aber ohne diese Elemente wäre es ja auch kein überzeugendes Exorzistenbuch :D

Ganz ohne Längen und vorhersehbare Szenen kommt der Roman also nicht aus. Und auch die Blogeinträge, die immer wieder dazwischengeschoben werden, haben zwar ihren Zweck erfüllt, waren aber teils zu lang und uninteressant.

Trotzdem: dieser Roman überrascht, schockiert und begeistert mit spannenden Wendungen und einer unerwarteten Auflösung am Ende – das Ende war richtig gut! Eine ordentliche Dosis Humor machte das Leseerlebnis fast perfekt. Gegruselt hab ich mich jetzt nicht unbedingt, aber es gab schon unheimliche und vorallem spannende Momente. Menschen, die Exorzismusgeschichten mögen, empfehle ich dieses Buch definitiv weiter.

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Veröffentlicht am 27.07.2021

Wahrheit oder Fiktion?

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Do you wanna know a secret? Will you hold it close and dear? This will not be made apparent, but you and I are not alone in here.
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Die 14-jährige Majorie verhält sich immer komischer. Sie hört Stimmen, ...

Do you wanna know a secret? Will you hold it close and dear? This will not be made apparent, but you and I are not alone in here.
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Die 14-jährige Majorie verhält sich immer komischer. Sie hört Stimmen, macht und sagt seltsame und abscheuliche Dinge und selbst ihr Therapeut kann nicht helfen. Verzweifelt wendet sich ihr Vater an die Kirche, denn sie glauben, Majorie sei von einem Dämon besessen.
Ein TV-Team begleitet die seltsame Vorfälle im Barret-Haus.
Fünfzehn Jahre später berichtet die nun erwachsene Schwester Majories, Merry, in einem Interview von den damaligen Vorfällen und man stellt sich immer mehr die Frage, ob Majorie wirklich besessen oder einfach nur geisteskrank war.
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Wir lernen direkt zu Beginn die erwachsene Merry kennen, die sich in einem Interview den Ereignissen der Vergangenheit stellen möchte und sie so detaillgetreu wie möglich wiedergibt. Merry schildert diese Erinnerungen teils naiv, teils aber auch mit dem Wissen einer Erwachsenen, wodurch man ihre Unsicherheiten und Gefühle sehr gut nachvollziehen kann.
Zwischendurch werden dem Leser Blogeinträge präsentiert, die die damalige TV-Show zu den Ereignissen bis aufs Kleinste auseinandernimmt. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, im Laufe der Handlung fand ich diese Schilderungen aber immer interessanter. Zusätzlich verwirren sie den Leser und man ist durchweg am Rätseln, was nun Wahrheit und was Fiktion ist. Das hat mir echt mega gut gefallen und das Ende war dann echt nochmal überraschend.
Zwischendurch gab es im Buch leider ein paar Längen und das Exorzimus-Thema kam mir ein klein wenig zu kurz. Sonst hat es mich aber sehr gut unterhalten.
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Für mich ein Thriller, der sich für alle eignet, die sich einen etwas „harmloseren“ Einstieg in die paranormale Welt von Festa wünschen. Von mir gibt es 4 Sterne.

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