Cover-Bild Tödliche neue Welt

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 348
  • Ersterscheinung: 17.04.2019
  • ISBN: 9783839224304
Paul Weiler

Tödliche neue Welt

Kriminalroman
Im Münster der nahen Zukunft bricht ein weltberühmter Künstler auf dem Rathausbalkon der Giebelstadt vor tausenden Fans tot zusammen. Sein Brustkorb ist innerlich zerfetzt. Warum, ist unklar. Der ermittelnde Hauptkommissar Ivens sucht nach Antworten. Was er findet, ist beklemmend: In der Welt von morgen, in der wir Türen, Steckdosen und Haushaltsroboter über Smartphones steuern, Drohnen und selbstfahrende Autos das Stadtbild prägen, kann ein Wahnsinniger von seinem Computer aus ganz Europa ins Verderben stürzen …

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 9 Regalen.
  • 6 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2019

Lebensgefährliche neue Technik

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Es wird bunt in Münster, ein japanischer Künstler treibt sein farbenfrohes Unwesen, kann sich aber selbst nicht lange an seiner Kunst erfreuen, denn er stirbt ganz plötzlich unter den Händen von Hauptkommissar ...

Es wird bunt in Münster, ein japanischer Künstler treibt sein farbenfrohes Unwesen, kann sich aber selbst nicht lange an seiner Kunst erfreuen, denn er stirbt ganz plötzlich unter den Händen von Hauptkommissar Ivens. Kein normales Herzversagen, innere schwere Verletzungen, die aus dem Nichts zu kommen scheinen. Es stellt sich heraus, dass er nicht der erste und einzige ist, der so zu Tode kam. Vermutlich wird es auch nicht bei diesen Morden bleiben, die Zeit drängt also gewaltig.
Die Zusammenhänge sind lange unklar, alle Opfer sind im gleichen Hotel abgestiegen, eventuell wurde ihnen was ins Essen gemischt oder wie sollen diese inneren Verletzungen zustande kommen, die technischen Möglichkeiten sind erschreckend …
Ein gelungener Krimi, der mich richtig fesseln konnte. Die Ermittler Ivens und seine neue Kollegin Herwig arbeiten sehr gut zusammen und wären auch für weitere Fälle ein gutes Team.

Veröffentlicht am 14.06.2019

Gefährliche neue Technik!

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Hauptkommissar Ivens ist nicht gerade als Technik-Freak bekannt, doch in diesem undurchsichtigen Kriminalfall, der in Münster in der nahen Zukunft spielt, muss er sich viel mit den neuen Technologien herumschlagen. ...

Hauptkommissar Ivens ist nicht gerade als Technik-Freak bekannt, doch in diesem undurchsichtigen Kriminalfall, der in Münster in der nahen Zukunft spielt, muss er sich viel mit den neuen Technologien herumschlagen. In Münster finden die Colour-Days statt und der japanische Künstler, der hinter dem Projekt steht, fällt plötzlich vor seinen Fans tot um. Auf dem MRT sieht sein Herz sehr merkwürdig aus - Todesursache unbekannt. Kurz darauf wird bekannt, dass es noch mehr ähnliche ungeklärte Todesfälle gegeben hat. Hauptkommissar Ivens und seine neue Kollegin Herwig ermitteln in allen Richtungen - sogar der Geheimdienst mischt mit.

Diese Zukunftsvision einer digitalen Welt möchten wir nicht in der Realität erleben - das ist schon beängstigend. Nicht jede neue Technologie hat nur ihren Nutzen. Wenn schwarze Schafe sich dieser Technik bedienen, dann wird es gefährlich auf der Welt. Dieser Krimi zeigt die Negativseiten von bereits heute vorhandenen Technologien auf. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und bleibt bei aller Technik doch realistisch und nachvollziehbar. Die beiden Kommissare bilden ein gutes und sympathisches Team, Ivens leidet immer noch unter einem schweren Schicksalsschlag, führt den Fall aber dennoch zu einem guten Ende.


Veröffentlicht am 02.06.2019

Digitalisierung des Verbrechens

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In Münster hält mit einem berühmten japanischen Künstler die Kultur Einzug. Er färbt die Fassaden der Münsteraner Innenstadt in bunte Farben und die Menschen strömen in die Stadt, um diesem Spektakel beizuwohnen. ...

In Münster hält mit einem berühmten japanischen Künstler die Kultur Einzug. Er färbt die Fassaden der Münsteraner Innenstadt in bunte Farben und die Menschen strömen in die Stadt, um diesem Spektakel beizuwohnen. Bei einem öffentlichen Auftritt des Künstlers bricht dieser plötzlich zusammen und verstirbt noch an Ort und Stelle. Genauere Hintergründe sind zunächst nicht ersichtlich, aber die inneren Verletzungen, die durch ein MRT zu erkennen sind, geben dem Hauptkommissar Ivens zu denken. Bei seinen Recherchen begibt er sich immer weiter in die neue digitale Welt und muss feststellen, dass sie nicht für alle ein Segen ist...

Ich war im Vorhinein sehr gespannt auf die Zukunftsvision der Stadt Münster, die Paul Weiler in seinem neuen Kriminalroman gezeichnet hat, da ich in unmittelbarer Nähe zu Hause bin. Das Szenario wirkte auf mich erschreckend real und stellte einen aus meiner Sicht gelungenen und sehr innovativen Rahmen für einen Krimi dar. Der Autor erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell an das Buch fesselte. Den Spannungsbogen baut Paul Weiler geschickt mit dem mysteriösen Tod des japanischen Künstlers auf und hält ihn mit spannenden Recherchen und plötzlichen Wendungen auf einem hohen Niveau. Das Finale kann dann mit einem guten Plot überzeugen und schließt die Geschichte für mich nachvollziehbar und schlüssig ab. Gerade auch der Hinweis zu Beginn des Buches, dass die erwähnten Technologien real und nicht der Fantasie des Autors entsprungen sind, verleiht dem Buch einen mahnenden Charakter.

"Tödliche neue Welt" war für mich ein moderner und zugleich sehr gelungener Kriminalroman, der mich mit seinen technischen Einsichten in die digitale Welt nicht überforderte, aber überraschte. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es gerne weiterempfehle und natürlich auch mit den vollen fünf von fünf Sternen bewerte.

Veröffentlicht am 30.05.2019

Schöne neue Welt?

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Münster in der nahen Zukunft. Die Digitalisierung ist weiter vorangeschritten. Doch die Schnittstellen, die durch die zunehmende Vernetzung entstehen, sind zugleich potentielle Einfallstore für Hacker. ...


Münster in der nahen Zukunft. Die Digitalisierung ist weiter vorangeschritten. Doch die Schnittstellen, die durch die zunehmende Vernetzung entstehen, sind zugleich potentielle Einfallstore für Hacker. Und nicht jeder hat gute Absichten.
In dieser Welt ist Hauptkommissar Alexander Ivens noch lange nicht angekommen. Dennoch soll er im Todesfall eines berühmten japanischen Künstlers ermitteln. Unterstützt wird er von seiner neuen Kollegin Maike Herwig. Jugend und Neugier gepaart mit Fachkenntnis und Lebenserfahrung - eine gute Kombination.
Schnell steht fest, Komohoto ist nicht der erste Tote, der unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. Auch bei zwei Europaabgeordneten, die zuvor in Münster übernachtet hatten, ist die Todesart unklar. Ein furchtbarer Verdacht keimt auf: Wurden die Toten Opfer eines Cyberangriffs?
Ein erschreckendes Szenario, das Paul Weiler sich ausgedacht hat. Erschreckend real. Wechselnde Perspektiven, auch aus Tätersicht, sorgen für Dynamik. Spannend, keine Frage. Dazu wendungsreich erzählt. Nur das Ende fand ich etwas strange.
Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Ivens und Herwig sind mir sofort ans Herz gewachsen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten. Und so bin ich schon gespannt, wie es mit Ivens und Herwig weitergeht.

Fazit: Münster-Krimi, der in der nahen Zukunft spielt. Spannend!

Veröffentlicht am 28.05.2019

Sehr interessanter Plot

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Bei „Tödliche neue Welt“ von Paul Weiler handelt es sich um einen Kriminalroman.

Münster in naher Zukunft:
Auf dem Rathausbalkon der Giebelstadt bricht ein weltberühmter Künstler vor tausenden Fans tot ...

Bei „Tödliche neue Welt“ von Paul Weiler handelt es sich um einen Kriminalroman.

Münster in naher Zukunft:
Auf dem Rathausbalkon der Giebelstadt bricht ein weltberühmter Künstler vor tausenden Fans tot zusammen. Es ist unklar, warum sein Brustkorb innerlich zerfetzt ist. Hauptkommissar Ives sucht nach Antworten. Was er herausfindet ist beklemmend: In der Welt von morgen, in der wir Türen, Steckdosen und Haushaltsroboter über Smartphones steuern, Drohnen und selbstfahrende Autos das Stadtbild prägen, kann ein Wahnsinniger von seinem Computer aus ganz Europa ins Verderben stürzen.


Die Vorbemerkung des Autors finde ich sehr interessant. Hier erwähnt er , dass Technologien, Schauplätze und das Inteligence Centre, die in diesem Krimi vorkommen es in Wirklichkeit gibt.
Dies macht die Geschichte noch realistischer und glaubwürdiger.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Der Plot der Geschichte wird sehr realistisch beschrieben und hat mich etwas beängstigend und nachdenklich zurückgelassen. Nach dieser Geschichte sehe ich die technologische Entwicklung mit ganz anderen Augen.
Die Spannung baut sich sehr schnell auf und wird durch die vielen Handlungssträngen , Wendungen und Ereignissen bis zum Schluß aufrecht erhalten.
Der beschriebene Kriminalfall ist hier eher nebensächlich, was mich aber hier überhaupt nicht gestört hat. Die neuen Technologien, wie sie das Leben in Zukunft verändern werden, ist schon Krimi genug.

Die facettenreichen Protagonisten werden sehr authentisch beschrieben. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Ebenso werden die Schauplätze sehr bildhaft beschrieben.

Die Geschichte ist spannend, interessant und absolut empfehlenswert.