Cover-Bild Sternflüstern
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Diederichs
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Tod, Trauer, Verlust
  • Genre: Ratgeber / Lebenshilfe
  • Seitenzahl: 288
  • Ersterscheinung: 30.08.2021
  • ISBN: 9783424351163
Paula Carlin

Sternflüstern

Die Geschichte eines Neuanfangs - Paula Carlin ist das Pseudonym von Patricia Koelle
Die heilende Kraft der Begegnung

»Vor allem nachts, im Mondlicht, über den Schneeflächen siehst du es«, hatte Lunis gesagt. »Es ist, als ob du mit deinem Atem auch selbst größer wirst, und ganz leicht. Dabei entsteht ein Knistern, und dann fällt er mit einem leisen Klirren zu Boden. Die Einheimischen nennen das Sternflüstern.«

Es ist ein wunderbarer Sommer. Die 56-jährige Künstlerin Irith hadert jedoch mit dem Verlust ihres Freundes Lunis. Sie versucht sich durch ihre Arbeit in einem Hotel abzulenken. Dann taucht plötzlich die junge Sophie bei ihr auf. Sie ist ebenfalls Künstlerin und verkauft ungewöhnliche Bilderrahmen. Die Frauen inspirieren sich gegenseitig und beschließen kurzerhand, gemeinsam an einem Wandmosaik zu arbeiten. Irith hat allerdings noch eine Aufgabe zu erfüllen: Lunis hat ihr ein verschlossenes Päckchen hinterlassen, um es einer Frau namens Alix zu geben. Aber wer ist diese Frau? Und welche Rolle hat sie in seinem Leben gespielt? Die Begegnung der drei Frauen, die durch Lunis schicksalhaft verbunden sind, wird zum Wendepunkt ihrer Leben.

In wundervollen Bildern erzählt die Autorin, wie es sich anfühlt, an einem Scheideweg im Leben zu stehen und wie ein klarer Blick nach innen, aber auch die Begegnung mit anderen Menschen helfen können, sich auf den richtigen Weg zu machen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2021

Die Geschichte konnte mich leider nicht mitreißen

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Irith zweifelt, hadert und trauert. Sie hat ihren Freund Lunis verloren und muss nun mit dem Verlust zurecht kommen. Die Autorin lässt Irith immer wieder zurückblicken - in die gute Zeit. Jedoch wunderte ...

Irith zweifelt, hadert und trauert. Sie hat ihren Freund Lunis verloren und muss nun mit dem Verlust zurecht kommen. Die Autorin lässt Irith immer wieder zurückblicken - in die gute Zeit. Jedoch wunderte es mich ein wenig, was an einem Mann, der sein Ego vor den Bedürfnissen anderer Menschen stellt, gut sein soll. Irith trauert einem Mann nach, der sie stehen lässt und irgendwann wiederkommt, der ihr Scherben schickt und rätselhafte Notizen. Er lässt kaum Nähe zu und fordert recht viel für das, was er selber gibt. Im Laufe der Geschichte lernt man noch zwei weitere Frauen kennen, die mit Lunis und später auch mit Irith verbunden sind.

Neben diesem Handlungsstrang spielt das Kunsthandwerk, Bilder aus Glasscherben und anderen Überbleibseln, eine große Rolle. Sehr ausführlich und in allen Farben werden diese Szenen beschrieben. Teilweise etwas ermüdend, da sie sich auch sehr oft wiederholen.

Ich hatte ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen. Der Text war etwas sperrig und auch die Geschichte wirkte recht unstrukturiert. Ich konnte das hohe Lob an den Verstorbenen nicht immer nachvollziehen. Sein Verhalten wäre für mich so nicht tragbar gewesen. Im letzten Drittel des Buches hätte ich mich fast verabschiedet. Wie so oft wurde im letzten Drittel das Tempo angezogen, schnell die Nebenhandlungen "abgearbeitet", damit man das Happy End ansteuern kann. Das Ende war mir einfach zu überladen, zu kitschig, zu klischeehaft.

Veröffentlicht am 10.09.2021

Mut zu Neuanfängen

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Von der Autorin Patricia Koelle, die hinter dem Pseudonym steckt, habe ich schon etliche Bücher gelesen und alle haben mir sehr gut gefallen. Von daher war ich umso gespannter, was sich hinter dem Pseudonym ...

Von der Autorin Patricia Koelle, die hinter dem Pseudonym steckt, habe ich schon etliche Bücher gelesen und alle haben mir sehr gut gefallen. Von daher war ich umso gespannter, was sich hinter dem Pseudonym verbirgt.

Ein teils sehr poetischer Schreibstil lädt zum Mitträumen ein in dieser Geschichte, die von Trauer, Freundschaften und Neubeginn erzählt. Drei Frauen verbindet eine Gemeinsamkeit und über das gemeinsame Abschied nehmen von einem für sie wichtigen Menschen schmieden sie Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Mit Irith hatte ich im ersten Drittel des Buches so meine Probleme. Ihre niedergeschriebenen Gedankengänge waren mir zu chaotisch und unstrukturiert, so dass ich mehrfach eine Lesepause eingelegt habe.

Wunderschön beschrieben waren wieder die vielen Momente in der Natur, sei es bei Lunis im Wald oder im Garten des Fuchshauses. Trotzdem hat mich die Geschichte nicht zum Mitträumen abholen können.

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