Cover-Bild Die Fotografin - Das Ende der Stille
Teil 5 der Serie "Fotografinnen-Saga"
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: steinbach sprechende bücher
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Ersterscheinung: 01.06.2021
  • ISBN: 9783958628038
Petra Durst-Benning

Die Fotografin - Das Ende der Stille

Svenja Pages (Sprecher)

Gerade erst haben sich Mimi Reventlow und ihr langjähriger Geschäftspartner Anton ihre Liebe gestanden. Und dennoch entscheidet sich die Wanderfotografin wie vor vielen Jahren schon einmal gegen den sicheren Hafen der Ehe und bricht stattdessen zu neuen Ufern auf! An der Westküste Amerikas – genauer gesagt in Hollywood – wartet ein spannender Auftrag auf sie. Für einen großen Bildband soll Mimi den derzeit größten weiblichen Stummfilmstar der Vereinigten Staaten fotografieren. Was Mimi nicht weiß: Die berühmte Schauspielerin "Chrystal Kahla" ist niemand anderes als Christel Merkle, das Mädchen, das seit einem kalten Wintertag im Jahr 1911 in Laichingen als spurlos verschwunden gilt ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.07.2021

Das Finale erfüllt uns die Wünsche

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m Finale "Die Fotografin - Das Ende der Stille" von Petra Durst Benning fährt Mimi nach Amerika.

Gerade finden Mimi und ihr Geschäftspartner Anton privat zueinander als Mimi das unwiederstehliche Angebot ...

m Finale "Die Fotografin - Das Ende der Stille" von Petra Durst Benning fährt Mimi nach Amerika.

Gerade finden Mimi und ihr Geschäftspartner Anton privat zueinander als Mimi das unwiederstehliche Angebot erhält, die berühmte Chrystal Kahla zu fotografieren, die als Stummfilmstar in Hollywood eine Legende ist und von der nun ein Bildband erscheinen soll.
Schon die Reise in die USA ist für Mimi abeteuerlich und die Reize New Yorks bezaubern die Fotografin regelrecht. Es dauert einige Zeit bis Mimi die Biografie von Chrystal geschrieben und mit ihren Fotografien
illustriert hat. Sie bleibt folglich doch eine längere Zeit als geplant von zu Hause weg und gönnt sich in den USA eine kleine Auszeit vom Alltag. Als sie schließlich nach Deutschland zurückkehrt ist nun Anton
nach London gereist, wo er Prothesen für die Kriegsversehrten bauen kann. Auch Alexander beginnt einen Neuanfang in Kreuznach.

Der Schluss der Romanserie ist mit der Begegnung der Freunde außergewöhnlich schön gelungen und ließ mich beeindruckt und zutiefst berührt zurück.

Mit der hervorragenden Stimme von Svenja Pages war das Hörbuch ein wunderschönes emotionales Erlebnis. Wie immer hat Svenja Pages der ohnehin mitreißenden Story nochmals einen Schub and Gefühlen und Faszination hinzugefügt.
Einen herzlichen Dank an Audiobuch für das wunderschöne Hörbuch.

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Veröffentlicht am 21.05.2021

Das Finale der Fotografinnen Saga - schlaflose Nächte garantiert

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Eigentlich gefällt mir die momentane Entwicklung auf dem Buchmarkt gar nicht, dass so viele Neuerscheinungen auf eine Reihe angelegt sind. Darum war ich auch gespannt, wie mir das gefallen würde: Die Fotografin ...

Eigentlich gefällt mir die momentane Entwicklung auf dem Buchmarkt gar nicht, dass so viele Neuerscheinungen auf eine Reihe angelegt sind. Darum war ich auch gespannt, wie mir das gefallen würde: Die Fotografin – in gleich fünf Bänden?
Für mich hat dieser Mehrteiler eine ähnliche Dynamik entwickelt wie eine Lieblingsserie im TV. Wenn man wie ich alle Bände gleich gespannt am Neuerscheinungstermin verschlingt, ist es trotzdem lange, immer wieder ein halbes Jahr zu warten, um endlich zu lesen, wie es weitergeht. Bei Band IV war das besonders schlimm. Am Ende ein Cliffhanger…
Aber „Das Ende der Stille“ angefangen – und sofort war ich wieder mittendrin in der Welt der Fotografin Mimi. Und juhu – es geht gleich mit dem Überseedampfer nach Amerika. Das tat so gut, eine Reise im Kopf in diesen Zeiten, wo durch Corona noch nicht einmal ein Kurztrip oder ein Restaurantbesuch möglich ist.
Wie auch schon bei den Vorgängerbänden konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und viel zu schnell war es durchgelesen. Da ich nicht zu viel verraten möchte, hier meine Gedanken zu dem Buchtitel „Das Ende der Stille“.
Vordergründig wird dieser Titel zum ersten Mal erwähnt, als Mimi in Amerika die verschollen geglaubte Christel aus Laichingen wiedertrifft und sie nicht nur fotografieren darf, sondern auch ihre Geschichte aufschreibt. „Das Ende der Stille“ hat so ein bisschen was von „Jetzt rede ich!“
Man wird hineingezogen in das frühe Hollywood der Stummfilmzeit. Aber später bekommt dieser Titel auch eine andere Bedeutung, denn die technische Entwicklung schreitet gnadenlos voran und bald schon gibt es nur noch Filme mit Ton.
„Das Ende der Stille“ zieht sich aber wie ein roter Faden durch dieses Buch. Alexander und Anton, die beiden Freunde seit Kindertagen, verspüren beide das Bedürfnis, nach langer Zeit der Funkstille ihre Familien auf der Schwäbischen Alb zu besuchen. Ausgerechnet zu Weihnachten! Das geht mehr oder weniger gut…
Alexander hat später das Bedürfnis, seine besten Freunde und Weggefährten in seine neue Heimat Rheinhessen einzuladen. Die Autorin beschreit Bad Kreuznach so bildhaft, dass ein Kurztrip nun auf meiner „Was- ich- nach- Corona- unbedingt- mal-machen- möchte- Liste“ steht. Wer kennt es nicht, dieses Gefühl der Verbundenheit, das Jahre überdauert und alles fühlt sich an wie früher. Die Schulfreundin ist ins Ausland gegangen, man trifft sich wieder und es ist als hätte man sich erst gestern zum letzten Mal gesehen. Oder die Cousine, die man nur alle 10 Jahre auf einem Familienfest sieht – es gibt viele Beispiele.
Darum kann man das „Ende der Stille“ auch als Aufforderung zum Handeln empfinden. Ruf deine Familie mal wieder an! Kümmere dich um alte Freundschaften! Es ist nie zu spät, die Stille zu beenden. Manchmal gilt das auch für Liebende, die aus vielerlei Gründen getrennt wurden. Meine Oma hat früher immer gesagt, wenn eine Liebe zerbrochen ist: Wenn es so sein soll, wird die Liebe zurückkommen! Und wenn nicht, kommt irgendwann eine neue Liebe…
Schade, dass die Serie zu Ende ist. Wie in allen ihren Büchern sind Petra Durst-Bennings Hauptfiguren starke Frauen, die Mut machen. Mal stark, mal schwach sind, aber immer ihren Weg gehen. So hat es viel Spaß gemacht, Mimi und ihre Freunde auf ihrem Weg zu begleiten.
Wer die Serie noch nicht kennt, dem empfehle ich, alle Bände hintereinander zu lesen. Die meisten sind auch schon als Taschenbuch erschienen. Ich werde sicherlich auch noch einmal bei Band 1 anfangen.


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Veröffentlicht am 24.05.2021

Spannendes, wunderbares Finale der Buch-Serie

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Als Vorableserin hatte ich das große Glück, schon kurz vor dem Erscheinungsdatum in die spannende und faszinierende Geschichte unserer bereits gut bekannten einstigen Wanderfotografin Mimi einzutauchen. ...

Als Vorableserin hatte ich das große Glück, schon kurz vor dem Erscheinungsdatum in die spannende und faszinierende Geschichte unserer bereits gut bekannten einstigen Wanderfotografin Mimi einzutauchen. Wie auch in den ersten vier Teilen der Serie ist man schon innerhalb der ersten Seiten wieder mitten im Geschehen und begleitet Mimi auf ihrem neuen „Abenteuer“ – sie soll die Stummfilmschauspielerin Chrystal Kahla in einem Bildband darstellen und dafür gibt sie die sichere Beziehung und eine eventuelle Ehe mit Anton auf und macht sich auf die lange Reise. Wie Mimi war auch ich nicht wenig überrascht, zu entdecken, dass sich hinter der schillernden Berühmtheit Chrystal die einstige große Liebe von Anton, Christel Merkle, verbirgt. DIE Christel die damals von heute auf morgen verschwand. Chrystal erzählt nun Mimi ihre Geschichte und ihr Leben in den USA. Auch Alexander treffen wir wieder und auch Anton vollzieht eine Wandlung während Mimis Abwesenheit, die überrascht
Während des Lesens erinnerte ich mich immer wieder gern an die vorangegangenen Szenen der ersten Bücher und fand es unheimlich spannend, welche Veränderungen unsere verschiedenen Protagonisten machen und welch spannende Wege sie alle einschlagen.
Mir fällt es meist etwas schwer, ein Buch zu lesen, von dem ich weiß, dass es das letzte der Reihe sein wird… das große Finale sozusagen.
Weil ich so versinke in der Geschichte, dass es mir einfach leidtut, wenn die Geschichte nicht mehr „weitererzählt“ wird. Dennoch muß ich in diesem Fall sagen, dass Petra die Geschichte „rund“ gemacht hat, das offene Ende bietet mir als Leserin viel Raum, die Geschichte weiterzudenken.

Wie immer ist Petras Schreibstil flüssig, leicht, ohne jedoch flach zu sein. Mit starken Worten werden Charaktere, Situationen, Lokalitäten und Emotionen beschrieben, so dass sich die Bilder vor dem Auge ganz von allein zusammenfügen und man oft das Gefühl hat, als Leser selbst mitten in der Geschichte zu sein!
Ebenfalls gewohnt sind wir die gründliche Recherchearbeit, die Petra im Vorfeld betreibt. Man spürt ihre Begeisterung und das große eigene Interesse an Ihren Themen – und so bin ich nach der ersten Wehmut wegen des Endes der Serie unheimlich gespannt auf alles neuen Projekte, die Petra bestimmt schon wieder in ihrem Köpfchen hat. Eine wahnsinnig facettenreiche, vielseitig interessierte und herzliche Autorin und Frau, die die Gabe hat, mit starken Worten Persönlichkeiten, Emotionen, Örtlichkeiten und begebheiten zu Papier zu bringen!

Von meiner Seite eine eindeutige Leseempfehlung für den fünften Band – aber auch für die vorhergehenden ersten 4 Bücher!

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Veröffentlicht am 23.05.2021

emotionale Reise

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„Manchmal muss man gehen um zurück kommen zu können“ ein Satz mit vielen Facetten, so dachte ich als ich diesen im 5. Band der Fotografinnen Saga „ Das Ende der Stille“ las. Beide Sätze zusammen und der ...

„Manchmal muss man gehen um zurück kommen zu können“ ein Satz mit vielen Facetten, so dachte ich als ich diesen im 5. Band der Fotografinnen Saga „ Das Ende der Stille“ las. Beide Sätze zusammen und der Romaninhalt ergeben zum Ende einen großen Sinn, der einen auch mal über einen selbst nachdenken lässt, so erging es mir jedenfalls.

Ausgerechnet am Tag der Hochzeit von Bernadette mit Lutz Steigerwald beschließt Mimi, der Einladung eines Filmproduzenten nach Amerika zu folgen um dort Bilder einer großen Stummfilmdarstellerin aufzunehmen.
In der Zwischenzeit ergeben sich für die Zurückgebliebenen wie Alexaner/Paon und Anton neue Möglichkeiten.

Ich möchte gar nicht allzu viel verraten, außer das sich Petra Durst – Benning wieder nicht nehmen lies die LeserInnen in die damalige Zeit zu entführen und das gelang Ihr wieder sehr gut, bereits bei der ersten Seite tauchte ich ab in die Zeit von damals.

Oh doch, soviel sei verraten am Ende des Buches treffen sich alle zu einem großen Fest in Kreuznach sodass „manchmal muss man gehen um zurück kommen zu können“ ein ganz anderes Bild ergibt als man vielleicht am Anfang denkt.

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