Cover-Bild Mortal Engines - Die verlorene Stadt

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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: FISCHER Tor
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 576
  • Ersterscheinung: 22.05.2019
  • ISBN: 9783596702152
Philip Reeve

Mortal Engines - Die verlorene Stadt

Roman
Nadine Püschel (Übersetzer), Gesine Schröder (Übersetzer)

»Mortal Engines – Die verlorene Stadt« ist der vierte Band in Philip Reeves monumentaler Fantasy-Saga voller Luftschiffe und Piraten, Kopfgeldjäger und fahrender Städte.

Ein neues Zeitalter des Friedens und des Wohlstands ist zum Greifen nah. General Naga, der Anführer des Grünen Sturms, ist fest entschlossen, den Krieg gegen die fahrenden Städte zu beenden und die Welt zur Ruhe kommen zu lassen. Doch als auf seine Frau bei einem Staatsbesuch in Zagwa ein Attentat verübt wird, flammt der alte Hass wieder auf, und die Welt läuft einmal mehr Gefahr, in einen alles vernichtenden Schlagabtausch zu geraten …

Mortal Engines – Die verlorene Stadt ist der furiose Abschlussband des »Mortal Engines«-Quartetts, in dem die Geschichten von Tom, Hester, Wren, Theo Ngoni, Anna Fang und Shrike zu Ende erzählt werden. Das spektakuläre Finale einer großen Fantasy-Saga.

Für Leser von Philip Pullman und J. R. R. Tolkien sowie Fans von Peter Jackson.

Das »Mortal Engines«-Quartett besteht aus:

Band 1: Mortal Engines – Krieg der Städte
Band 2: Mortal Engines – Jagd durchs Eis
Band 3: Mortal Engines – Der Grüne Sturm
Band 4: Mortal Engines – Die verlorene Stadt

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.04.2020

Finale a la Hester und Tom

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Meinung

Nach den letzten Ereignissen ist Theo in seine Heimat zurückgekehrt. Dort versucht er für sich Frieden zu finden. Doch leider wird seine Stadt durch einen Raketenangriff bedroht, wodurch er wieder ...

Meinung

Nach den letzten Ereignissen ist Theo in seine Heimat zurückgekehrt. Dort versucht er für sich Frieden zu finden. Doch leider wird seine Stadt durch einen Raketenangriff bedroht, wodurch er wieder auf dem Schirm des Grünen Sturms ist. Wren und ihr Vater Tom sind währenddessen in Airhaven, wo Tom eine alte Historikerkollegin zu erkennen scheint. Er möchte ihr unbedingt hinterher, doch sie ist schon wieder auf und davon, sodass Tom beschließt nach London zurückzukehren. Nebenbei sind Hester und Shrike als Kopfgeldjäger unterwegs. Und auch Fishcake und Anna sind gemeinsam auf Reise, um den Frieden zu bringen, doch um welchen Preis?

Das Cover ist wieder stilvoll und passt gut zu den anderen drei Covern. Auch der Schreibstil ist wieder toll. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Und das Setting ist wieder großartig. Die Reise geht wieder quer durch die Welt. Was will man mehr?

Ich habe mich während dem finalen Band öfter gefragt, ob ich selbst eigentlich für oder gegen die fahrende Städte bin. Auf der einen Seite finde ich sie total faszinierend, aber für die Welt sind sie wohl nicht geeignet.

Ich finde in diesem Band die Entwicklung von Hester wieder richtig toll. Sie wächst wieder über sich hinaus und zeigt wahre Stärke. Sie liebt Tom und kann einfach nicht aufhören an ihn zu Denken. Er ist ihr Seelenheil und wird es auch immer bleiben. Auch für Tom wird Hester immer die Eine bleiben. Dieses Paar hat mich während diesem Band wirklich wieder in seinen Bann gezogen. Auch die Rolle von Shrike fand ich interessant und vor allem auch super passend.

Im dritten Band fand ich Wren noch nervig. In diesem Band wird sie angenehmer. Sie wird erwachsener, sie lernt viel und wird in sich ruhiger. Wobei sie immer noch ihre rebellische Art hat. Auch Theo konnte mich in der Geschichte begeistern. Er hat sein Herz am rechten Fleck und steht für das ein, was ihn bewegt.

Ich habe leider auch einen Kritikpunkt an dem Buch. Leider sind es mir zu viele Nebenhandlungen, die zwar alle irgendwann irgendwie zusammenlaufen. Aber während dem Buch sind mir diese Handlungen zu viel hin und her gesprungen, sodass der Spannungsbogen unterbrochen wurde. Teilweise kam ich mit den Ereignissen auch gar nicht hinterher. Es war einfach etwas zu viel des Guten. Wenn die Handlungsstränge früher zusammengelaufen wären, dann wäre es deutlich angenehmer zum Lesen gewesen.

Das Ende hat mir wirklich das Herz gebrochen. Mir kommen wirklich selten die Tränen beim Lesen, aber diese Szene hat es wirklich in sich. Es begann mit Hester und Tom und es endet mit Hester und Tom. Ich finde, dass das wirklich ein würdiges Ende ist.

Philip hat mit Mortal Engines eine außergewöhnliche Reihe geschaffen, die mich in ihren Bann zieht. Irgendwie gefällt mir die Idee mit den fahrenden Städten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.12.2019

Rezension zu "Die verlorene Stadt"

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Erster Satz:
"Im Morgengrauen hatte Theo den Aufstieg begonnen."

Meine Rezension:
Ein letztes Mal dürfen wir in die Welt der fahrenden Städte reisen, ein letztes Mal mit den lieb gewonnenen Charakteren ...

Erster Satz:
"Im Morgengrauen hatte Theo den Aufstieg begonnen."

Meine Rezension:
Ein letztes Mal dürfen wir in die Welt der fahrenden Städte reisen, ein letztes Mal mit den lieb gewonnenen Charakteren ein Abenteuer erleben. Man hat mit ihnen schon eine weite Reise zurückgelegt und kann nun noch einmal zurückkommen.

Der Autor spinnt viele Fäden, jeder Charakter bekommt seinen eigenen Handlungsstrang, viel läuft parallel, sodass es nicht immer komplett übersichtlich ist, aber dennoch gehört alles zusammen und man leidet und hofft mit den Protagonisten mit. Mal hat man das Gefühl, dass die zahlreichen Nebencharaktere das Geschehen etwas ausbremst und die Spannung runterzieht. Dennoch verliert die Geschichte keinesfalls den geschätzen Charm, der Humor ist der gleiche wie in den Vorgängerbänden.

Philip Reeve hat mit der "Mortal Engine" Reihe etwas Großartiges erschaffen. Ein rasanter Auftakt entwickelt sich zu einer vielschichtigen Geschichte auf vielen Ebenen. Besonders Hester und Tom habe ich in mein Herz geschlossen, aber auch Wren und Theo lernt man zu lieben.

Fazit:
"Die verlorene Stadt" ist ein würdiger Abschluss der Reihe. Ein letztes Mal reist man mit den Charakteren durch die Welt.

Veröffentlicht am 21.10.2019

Selten war ein finaler Band packender

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Wenn mich eine Reihe in den letzten Monaten begeistern konnte, dann ganz klar, die „Mortal Engines“- Reihe. Das Setting, die Charaktere und die vielen Möglichkeiten in dieser Welt ließen mich wie gebannt ...

Wenn mich eine Reihe in den letzten Monaten begeistern konnte, dann ganz klar, die „Mortal Engines“- Reihe. Das Setting, die Charaktere und die vielen Möglichkeiten in dieser Welt ließen mich wie gebannt an den Seiten hängen. Nun ans Ende angekommen zu sein, stimmt mich einerseits traurig, aber macht mich auch glücklich, da die Reihe genauso besonders endete, wie sie damals auch begann. Die Reihenfolge sollte daher eingehalten werden.





„Zurück zu den Anfängen“, wäre wohl das passende Zitat für diesen Band. Genaueres möchte ich hier natürlich nicht verraten, denn dann wäre ein großer Teil der Überraschung dahin, welche dieses Buch enthielt. Wer aber die Vorgänger bereits gelesen hat, kann sich denken, dass es nicht nur etwas Großes ist, sondern etwas, das einen den Kiefer aufklappen lässt. Allgemein dürfte wohl jede Emotion einmal im Buch ihren Auftritt haben. Dies lag vor allem an den Charakteren, deren Handlungen man verstand, aber manchmal doch aufhalten wollte. Hier stellte mir das Buch insgeheim die Frage, ob ich eher für die rollenden Städte oder dagegen bin. Dementsprechend lagen auch die Sympathien bei bestimmten Personen.



Allerdings musste ich merken, dass aufgrund des vermehrten Zugangs von Charakteren auch deren Tiefe teilweise verloren ging. Figuren waren nicht mehr so leicht zu unterscheiden. Zum Glück gab es immer wieder Anspielungen auf deren aktuelle Position, weswegen ich nach kurzer Überlegung doch wieder wusste, wer was war. Bei Hester, Tom und Wren war dies jedoch nicht vonnöten, da ihre Personen stets aus der Menge herausstachen. Besonders Hester, hat es mir seit dem ersten Band angetan, weswegen ich sie noch immer als eine der stärksten Protas meiner Lesezeit sehe. Ihre Ausstrahlung zeigte mir „Die Schöne und das Biest“ in einer Person und schaffte es mit ihrer kämpferischen Natur trotzdem mein Herz zu berühren.



Durch den gängigen Schreibstil, gab es bei allen 4 Bänden einen nahtlosen Übergang. Die steampunkartige Welt verlor nie ihren Charme. Im Gegenteil, denn sie wurde sogar immer mehr erweitert. Immer öfter durfte ich Zeilen lesen, in denen aus Gegenständen unserer Zeit neue Gerätschaften entwickelt wurde. Das nenne ich wahre Detailliebe.



Was mich dann aber vollends von der Reihe überzeugen konnte, waren die letzten Seiten dieses Bandes. Selten habe ich ein so emotionales, aber auch ehrliches und weit ab vom Standard existierendes Ende erlebt wie hier. Auch hier verrate ich natürlich nichts, aber rate dazu schon mal ein paar Taschentücher bereit zulegen. Ich weine echt selten bei Büchern, aber hier übermannte mich alles. Eines kann ich aber sagen. Der Autor schaffte ein Ende, mit dem es ihm unmöglich ist, weitere Bände in dieser Welt zu erschaffen. Respekt für den Mut.




Selten empfand ich einen finalen Band also so gelungen, wie hier. Nicht nur das die Welt einzigartig war, sie sprach auch Themen an, mit denen wir uns aktuell auseinandersetzen. Egal ob Schönheit, Automobile oder die Aufdeckung von Lügen, im Buch steckt viel Wahrheit. Neben dem Buch selbst, kann ich ebenfalls das Hörbuch empfehlen, welches von Robert Frank absolut faszinierend gesprochen wurde.

Veröffentlicht am 10.09.2019

Ein sehr guter Abschlussband

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Cover: wieder toll, wieder passend und einfach perfekt. Auch dieses Cover reiht sich super zu denen der vorangegangenen Bände ein und gibt der Geschichte ein passendes Gesicht.

Hörstimme. Wie auch in ...

Cover: wieder toll, wieder passend und einfach perfekt. Auch dieses Cover reiht sich super zu denen der vorangegangenen Bände ein und gibt der Geschichte ein passendes Gesicht.

Hörstimme. Wie auch in den Vorbänden war es wieder dieselbe Stimme, die ich aber immer noch absolut gut für die Geschichte finde. Sie war angenehm und trotzdem sehr abwechslungsreich.
Nur bei den Stalkern kam ich an meine Grenzen, weil mir da dir Umsetzung etwas auf die Nerven ging. Doch trotzdem war es für diese Maschinen einfach richtig gehalten.

Meinung: Da es sich um den letzten Band der Reihe handelt, möchte ich wirklich nicht viel verraten.
Allgemein gehalten kann ich aber mit gutem Gewissen behaupten, dass dieses Finale allen Figuren gerecht wird. Sie alle werden ausreichend beleuchtet und bekommen ein Ende, das zu jedem von ihnen passt und dass man sich nicht anders hätte wünschen können. Die Geschichte ist damit auch abgeschlossen und keine Frage bleibt mehr offen. Es gibt eine Perspektive, neue Erkenntnisse und einen finalen Kampf. Alles was das Herz begehrt wird abgedeckt und doch ist es nicht zu viel der Sache.
Das erleichterte mich wirklich enorm, da ich Band 3 ja nicht ganz so sehr mochte. Doch dieser letzte Teil konnte ihn wieder wett machen und hat sich definitiv gelohnt zu lesen.

Fazit: Ich bin immer noch begeistert von der Reihe und kann deswegen auch alle Bücher empfehlen. Der Abschluss war wirklich perfekt!

Veröffentlicht am 01.08.2019

Voller Spannung,Emotionen und etlichen Überraschungsmomenten!Ein gelungener Abschluss ( Hörbuch-Rezi)

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Meinung:

Mit diesem Band erhält die Reihe etlichen frischen Wind verliehen und lässt mein Fanherz höher schlagen.

Anfänglich empfand ich diesen Band als sehr ruhig und die Spannung, aber vor allem der ...

Meinung:

Mit diesem Band erhält die Reihe etlichen frischen Wind verliehen und lässt mein Fanherz höher schlagen.

Anfänglich empfand ich diesen Band als sehr ruhig und die Spannung, aber vor allem der gewohnte Elan der Reihe lies lange auf sich warten. Doch erst einmal auf die alte Gewohnheiten aufgeschlossen, erlebte ich ein spannendes, vielschichtiges und vor allem überraschendes Hörbucherlebnis.

Mit diesem Reihenabschluss hat Philip Reeves einige Register gezogen, neue spannende Elemente ausgegraben, aber viel wichtiger jedoch noch offenen Fragen zur Antwort verholfen. Förmlich eingesaugt in die Erlebnisse wollte ich es nicht wirklich wahrhaben wollen, dass es sich hiermit tatsächlich um das Ende der Reise von Hester, Tom, Wren, Theo, Anna Fang und Shrike handeln soll. Viele neue Erkenntnisse, klasse in Szene gesetzte Wendungen und Überraschungsmomente verliehen diesem Band definitiv keinen Abschlusscharakter.

Auch das Ende der Handlung lässt die Hoffnung in einem aufkeimen, dass es eventuell noch eine darauf aufbauende Reihe eventuell geben könnte. Aber dies sind gewiss Wunschvorstellungen eines Fans oder vielleicht doch nicht.

Absolut den größten Wachstum hat in meinen Augen Wren durchlebt. Vom schüchternen Entlein zur starken Protagonistin, die mir persönlich total ans Herz gewachsen ist und ich nicht davor zurückschrecken würde an ihrer Seite so manches Abenteuer zu erleben.

Tom und Hester, ein außergewöhnliches Paar, dass sich mit seinen Unterschieden geradezu anzieht und auch abschreckt. Was werde ich ihre Neckereien, furchtlose Aktionen und Erlebnisse vermissen.

Überraschend ist auch die Wandlung von Shrike und Anna Fang. Als multifunktionelle Waffen oder Hightech-Roboterwesen zeigen sie viele menschliche Charakterzüge und wachsen einem mit ihrer Art durchs Leben zu schreiten ( welches ihnen auf ungewollte Weise aufgezwungen wurde ) ans Herz.

Auch viel dazu beigetragen und dieser Hörbuchreihe auch einen absoluten Highlightmoment verliehen, hat Sprecher Robert Frank. Mit seiner Stimmfarbe und der Art mit der Handlung zu spielen, lies er die Ereignisse zu einem unvergesslichen Hörgenuss werden und hat sich so auch in meiner Hörbuchsprecher-Liste sehr hoch angesiedelt.

Das Cover stellt in meinen Augen ein Sinnbild des Inhaltes dieses Bandes nach. Viele Details lassen erahnen was sich hinter dem Titel „ Die verlorene Stadt“ verbergen könnte und doch beinhaltet es auch einige Überraschungen.

Fazit:

Was soll ich sagen? Mit Tränen in den Augen schaue ich auf eine erfolgreiche, spannende, bewegende und überraschende Reihe zurück, die mit diesem letzten Band einen grandiosen Abschluss erhalten hat.

Ich kann diese Hörbuch-Reihe allen empfehlen die auf eine besondere Art der Fantasy stehen, die gespickt mit neuer Technologie und sehr vielschichtigen Charakteren mich persönlich absolut mitgerissen und begeistert hat.