Cover-Bild Red Rising - Asche zu Asche

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Cross Cult Amigo Grafik
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 650
  • Ersterscheinung: 05.11.2018
  • ISBN: 9783959818087
Pierce Brown

Red Rising - Asche zu Asche

(Red-Rising-Reihe, Band 4)
Claudia Kern (Übersetzer)

Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss er alles, wofür er gekämpft hat, in einer einzigen letzten Mission riskieren. Darrow glaubt nach wie vor, er könne jeden retten. Aber kann er sich auch selbst retten?

Red Rising war die Geschichte vom Ende eines Universums. Asche zu Asche ist die Geschichte von der Erschaffung eines neuen. Der Beginn einer aufregenden neuen Saga von New-York-Times-Bestsellerautor Pierce Brown.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.03.2019

Eine gelungene Fortsetzung, die einen Blick auf die Entwicklungen der Gesellschaft ermöglicht

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Klappentext
„Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss ...

Klappentext
„Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss er alles, wofür er gekämpft hat, in einer einzigen letzten Mission riskieren. Darrow glaubt nach wie vor, er könne jeden retten. Aber kann er sich auch selbst retten?“

Gestaltung
Der vierte Band der „Red Rising“-Reihe ist in krassem Kontrast zu den ersten drei Bänden strahlend weiß gehalten. Dies passt meiner Meinung nach richtig gut zum Buchinhalt, da diese Fortsetzung wie ein Neubeginn ist. Die brennende Feder strahlt auf dem Weiß richtig und zieht die Blicke sofort auf sich. Mir gefällt es, dass durch die Farbe ein neues Kapitel der Geschichte visualisiert wird und dass dabei doch vom Aufbau des Covermotivs her der Stil der Vorgängerbände beibehalten wird.

Meine Meinung
Die ersten drei Bände der „Red Rising“-Trilogie habe ich gerne gelesen, da die Reihe klug erzählt ist und mit einigen Spannungselementen aufwartete. Der neuste Streich von Autor Dan Brown spielt nun zehn Jahre nach Darrows Erlebnissen, weswegen ich sehr gespannt auf „Asche zu Asche“ war. Wie haben sich die Charaktere entwickelt? Was wurde aus den Zielen der Revolution? Wie sieht die Welt nun aus?

Und was ich hier zu lesen bekam, überraschte mich doch zu Beginn sehr, denn es herrscht nicht Friede, Freude, Eierkuchen wie man vielleicht erwarten und denken würde. Vielmehr befindet sich die Welt im Krieg. „Asche zu Asche“ ist noch ernster und düsterer als seine Vorgänger. Besonders das Spiel mit den verschiedenen Charakteren ist hier gelungen umgesetzt, da auf interessante Weise bisherige Rollenbilder verkehrt werden und die Einteilung in Schulbaden wie „Gut“ oder „Böse“ hinterfragt wird.

So wird in „Asche zu Asche“ ein Fokus auf Darrows Innenleben gelegt, vor allem auf seine Trauer. Interessant ist dabei, dass er nicht mehr bloß als der Held, der er einst war, gefeiert wird. Vielmehr verschwimmen die Grenzen in diesem Band, sodass man nicht mehr klar sagen kann, wer nun eindeutig gut oder böse ist. Auch Schurken bekommen so „menschliche“ Züge, die sie greifbarer und sympathischer wirken lassen. Mit den Figuren ist Dan Brown so ein echtes Meisterwerk an Vielschichtigkeit gelungen.

Die Geschichte wird dabei nicht mehr nur noch aus Darrows Perspektive erzählt, sondern aus verschiedenen Sichtweisen, wodurch Abwechslung in die Handlung kommt. Diese ist zudem wieder sehr actiongeladen und spannend, aber für mich manchmal auch etwas zu trocken, wenn gesellschaftliche Fragen thematisiert werden. Dennoch entfaltet das Buch eine gewisse Sogwirkung, da fast jedes Kapitel mit einem fiesen Cliffhanger endet, durch den man unbedingt erfahren möchte, wie es mit den jeweiligen Figuren weitergeht.

Fazit
Mit „Red Rising – Asche zu Asche“ geht die Geschichte von Darrow zehn Jahre nach der Revolution weiter und das auf eine noch ernstere, düstere Weise als zuvor! Das Highlight in diesem Band war für mich wie Bilder von Figuren aufgebrochen wurden und man nicht nur in ihr tiefstes Inneres geblickt hat, sondern auch andere Seiten von ihnen kennenlernen konnte. Die Handlung ist spannend, wenn auch an manchen Stellen etwas zu trocken. Dennoch ist die Geschichte so aufgebaut, dass sie temporeich ist und man immer wissen will, wie es mit den Figuren weitergeht.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Red Rising
2. Red Rising 02 – Im Haus der Feinde
3. Red Rising 03 – Tag der Entscheidung
4. Red Rising 04 – Asche zu Asche
5. Red Rising 05 – Das dunkle Zeitalter (erscheint am 02. September 2019 auf Deutsch)

Veröffentlicht am 15.01.2019

Drecksverdammt gut

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"Red Rising" ist eine Dystopie mit Science Fiction Elementen und stammt aus der Feder von Pierce Brown. Die ursprüngliche Reihe umfasst drei Bände. "Asche zu Asche" spielt rund zehn Jahre nach dem dritten ...

"Red Rising" ist eine Dystopie mit Science Fiction Elementen und stammt aus der Feder von Pierce Brown. Die ursprüngliche Reihe umfasst drei Bände. "Asche zu Asche" spielt rund zehn Jahre nach dem dritten Band und ist der Auftakt einer neuen Serie. Allerdings gibt es viele Anspielungen auf die vorhergehenden drei Bände, sodass man das Buch nicht ohne Vorkenntnisse lesen sollte. Ganz nach gewohnter Pierce Brown Manier trifft auch in "Asche zu Asche" eine komplexe Handlung auf actionreiche Szenen und knallharte Charaktere.

Zehn Jahre sind seit dem verheerenden Krieg vergangen, der ein ganzes Universum verändert hat. Darrow versucht mit Hilfe seiner Frau, die zum Oberhaupt gewählt wurde, eine neue Weltenordnung zu erschaffen. Unterstützt werden sie von einem neu gegründeten Senat. Doch es arbeitet nach wie vor jeder gegen jeden. Der Senat hat ganz eigene Ziele und während Darrows Frau versucht alles zusammenzuhalten, bricht Darrow zu einer neuen Mission auf - sehr zum Entsetzen seiner Frau und des Senats. Doch für Darrow gibt es nur ein Ziel: den Herrn der Asche zu vernichten.

Der Einstieg ist mir zu Beginn nicht ganz so leicht gefallen, da es einige Zeit gedauert hat, bis ich alle Zusammenhänge wieder auf dem Schirm hatte. Die Handlung der vorhergehenden Bände ist komplex und verschachtelt, sodass ich nicht mehr alles im Kopf hatte. Ohne Vorkenntnisse der ersten drei Bände stelle ich mir den Einstieg in das Red Rising Universum sehr schwierig vor. Nicht nur, weil das Ende der Trilogie gespoilert wird, sondern auch wegen der Vielzahl an Charakteren und den Anspielungen auf das bereits Geschehene. Der Schreibstil ist, wie von Pierce Brown gewohnt, knallhart und dreckig. Normalerweise bin ich von dieser Art Schreibstil kein großer Fan, doch hier passt einfach alles perfekt zusammen. Ein harter Schreibstil kombiniert mit einer actionreichen und schonungslosen Handlung sorgt in diesem Fall für das gewisse Etwas. Gut gefallen hat mir auch die Aufteilung des Buches in verschiedene Handlungsstränge. Anders als in den ersten drei Bänden erfährt man in "Asche zu Asche" nicht nur Darrows Geschichte, sondern erhält auch Einblick in das Leben verschiedener neuer Charaktere. Das von Pierce Brown erschaffene Universum ist recht komplex und durch die Perspektivenwechsel erhält man einen guten Rundumblick in die Gesellschaftsschichten und Probleme des neuen Systems. Natürlich hat der Autor auch wieder einige Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen parat, denn der Krieg hat alles verändert. Freunde werden zu Feinden und alte Feinde zu potenziellen Verbündeten.

Mit "Red Rising - Asche zu Asche" hat Pierce Brown eine spannende Fortsetzung erschaffen, die mit einer komplexen und abwechslungsreichen Handlung punktet. Das Geschehen umfasst ein ganzes Universum voller politischer Probleme, Randgruppen, Intrigen und Machtspiele. Der Autor entwirft ein düsteres Universum voller Gefahren. Pierce Brown gelingt es meisterlich, diese brutale und grausame Welt im Kopf des Lesers entstehen zu lassen. Von mir gibt es 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fans der ersten drei "Red Rising" Bände.

Veröffentlicht am 13.01.2019

Die Geschichte geht weiter!

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Obwohl die Red Rising Trilogie abgeschlossen ist, erscheint dann doch ein vierter Band, der die Gedanken daran, wie eine abgeschlossene Reihe weitergeführt werden kann, zunichte macht.

Anders als bei ...

Obwohl die Red Rising Trilogie abgeschlossen ist, erscheint dann doch ein vierter Band, der die Gedanken daran, wie eine abgeschlossene Reihe weitergeführt werden kann, zunichte macht.

Anders als bei den vorherigen Bänden, ist dieses Buch in mehrere Perspektiven unterteilt, wodurch es verschiedene Handlungsstränge gibt, die anfangs nichts miteinander zu tun haben, aber im Verlauf sehr gut ineinander geflochten werden.

Obwohl das Buch ein Auftakt einer neuen Geschichte sein soll, ist es durchaus von Vorteil, die Trilogie gelesen zu haben, da doch sehr viel von der Vergangenheit eingebracht wird, was die anderen Bücher spoilert. Ebenfalls könnten einige Dinge verwirrend wirken, wenn man die Geschichte nicht kennt.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, bildhaft und einfach. Man kann sich als Leser alles gut vorstellen und mitfiebern. Langweilig wurde es mir beim Lesen nur an einigen Passagen, in denen im Vergleich nicht viel passiert. Dies kam aber sehr selten vor und wurde von den aufregenden Stellen, von welchen es mehr als genug gab, ausgeglichen, weshalb ich darüber hinwegsehen kann.

Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Jeder von ihnen hat ein eigenes Päckchen zu tragen und eine eigene, meist tragische Geschichte. Somit sind die Handlungen der Personen nachvollziehbar und schlüssig.

Dennoch muss ich sagen, dass Lyrias Sicht – und Lyria selbst – mir von den Charakteren am wenigsten gefallen hat, da sie mich auf Dauer doch ziemlich genervt hat.

Ephraim bleibt eine lange Zeit über ein einziges Geheimnis, welches gegen Ende aufgeklärt wird, wodurch man als Leser anfangs nicht weiß, was seine Absichten sind und man ständig hinter seine Fassade schauen möchte, wodurch man ziemlich mitdenkt und versucht, ihn zu verstehen.

Lysanders und Darrows Sicht hat mir persönlich am besten gefallen, da die Handlung meiner Meinung nach am aufregendsten war. Die Ziele der beiden haben sich nach und nach offenbart, bis dann etwas kam, wodurch die beiden dann doch ziemlich umdenken mussten.

Fazit:
Insgesamt ist das Buch sehr gelungen. Es lässt den Leser mitfiebern, liefert ordentlich Spannung und endet mit einem offenen Ende, welches einen aufregenden Fortgang der Handlung verspricht. Eine klare Empfehlung für die, die auf eine Fortsetzung der Red Rising Trilogie gehofft haben. Für neue Leser empfehle ich, erst die vorherigen Bände gelesen zu haben, um Spoiler und Verwirrungen zu umgehen.

Veröffentlicht am 05.01.2019

Gelungene Fortsetzung

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"Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss er alles, ...

"Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss er alles, wofür er gekämpft hat, in einer einzigen letzten Mission riskieren. Darrow glaubt nach wie vor, er könne jeden retten. Aber kann er sich auch selbst retten?"
Für mich eine sehr gelungene neue Reihe, die auf der vorhergehenden gut aufbaut und dennoch anders ist. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und ich konnte wunderbar in die Geschichte eintauchen und bei der Lektüre alles um mich herum vergessen. Die wechselnden Perspektiven erlauben einen besseren Einblick und machen die Geschichte noch interessanter.
Allerdings würde ich allen empfehlen, die andere Trilogie vorher zu lesen.

Veröffentlicht am 30.12.2018

Spannend

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Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss er alles, ...

Vor einem Jahrzehnt war Darrow der Held einer Revolution, von der er glaubte, sie würde die Gesellschaft verändern. Statt Frieden und Freiheit hat sie nur endlosen Krieg gebracht. Jetzt muss er alles, wofür er gekämpft hat, in einer einzigen letzten Mission riskieren. Darrow glaubt nach wie vor, er könne jeden retten. Aber kann er sich auch selbst retten?

Das Cover sieht toll aus, da es schlicht und trotzdem wirklich schön ist.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er ist flüssig, spannend, abwechslungsreich und relativ einfach zu lesen. Die Kapitel sind aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was es einem erleichtert, sich in die verschiedenen Charaktere hinein zu versetzen und ihre Handlungen besser nachvollziehen zu können.

Die Charaktere sind wirklich interessant und gut beschrieben. Man fiebert definitiv mit und überlegt, was wohl als nächstes passieren wird und wie sich gewisse Entscheidungen auf den Rest der Geschichte auswirken können.

Insgesamt ein wirklich spannendes und gelungenes Buch, dass ich jedem empfehlen kann, der die drei anderen Bücher der Reihe schon gelesen hat. Ohne geht es zwar, allerdings würde ich es nicht empfehlen, da das Ende der Trilogie somit gespoilert wird und einem viele Details fehlen. Auch kann man so Zusammenhänge schneller und einfacher verstehen.