Cover-Bild Ein Mann für alle Nächte

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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 19.12.2016
  • ISBN: 9783442484485
Rachel Gibson

Ein Mann für alle Nächte

Roman
Antje Althans (Übersetzer)

"Miss Vivien ... lange nicht gesehen." Bei diesen Worten bekommt Vivien Leigh Rochet weiche Knie. Henry Whitley-Shuler, der Albtraum ihrer Kindheit, steht vor ihr. Sie war das Mädchen, das sein Haus putzte, er war der unerträgliche Sohn reicher Eltern. Damals hatte Vivien sich geschworen, etwas aus sich zu machen und aus Charleston rauszukommen. Sie hat es geschafft – als Hollywoodstar kehrt sie in ihre Heimatstadt zurück. Sie ist eine glamouröse, erwachsene Frau, Henry sollte sie nicht aus der Ruhe bringen können. Warum nur fühlt Vivien sich dann wieder genauso wie das unbedarfte Mädchen von damals?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.03.2019

Eine Liebe in den Südstaaten

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Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Vivien Leigh Rochet nach Hause zurück, um sich um die Beerdigung zu kümmern. Die Schauspielerin war lange nicht dort und trifft jetzt wieder auf die Whitley-Shulers, die ...

Nach dem Tod ihrer Mutter kehrt Vivien Leigh Rochet nach Hause zurück, um sich um die Beerdigung zu kümmern. Die Schauspielerin war lange nicht dort und trifft jetzt wieder auf die Whitley-Shulers, die reiche Familie, in deren Kutscherhaus sie mit ihrer Mutter gewohnt hat, als sie ein Kind war. Und Henry Whitley-Shuler zeigt großes Interesse an Vivien, anders als in ihrer Kindheit. Wird sie dem reichen Erben vertrauen können?

Vivien und ihre Heimkehr fand ich sehr witzig. Die reiche Südstaatenfamilie, die Vivien immer nur geduldet hat, geht auch jetzt äußerst fragwürdig mit der bekannten Schauspielerin um. Nur Henry heißt sie wirklich willkommen und hilft ihr bei den Problemen mit der Beerdigung ihrer Mutter. Und die aufkeimende Liebesbeziehung zwischen Vivien und Henry ist schön. Besonders das Verhältnis zwischen Vivien und Nonnie Whitley-Shuler, der Matriarchin der Familie, brachte mich zum Schmunzeln, denn die Südstaatenlady beleidigte auf so unterschwellige Art und Weise, dass es sehr amüsant war.

Eine schöne Liebesgeschichte für einen Frühlingstag, die ich sehr genossen habe. Rachel Gibson hat es einfach drauf, einen unterhaltsamen Liebesroman zu schreiben. Schön!

Veröffentlicht am 27.09.2017

Wunderschöne Geschichte!!!

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Meine Meinung zu „Ein Mann für alle Nächte „:
(Achtung Spoiler)

Dieses ganze Anfangs Szenario bezüglich Viviens verstorbener Mutter, war wirklich sehr traurig. Die Beschreibung von Viviens Schmerz war ...

Meine Meinung zu „Ein Mann für alle Nächte „:
(Achtung Spoiler)

Dieses ganze Anfangs Szenario bezüglich Viviens verstorbener Mutter, war wirklich sehr traurig. Die Beschreibung von Viviens Schmerz war sehr gut nachzuvollziehen und es hat mich sehr berührt. Das leere Haus, die totenstille und keine Umarmung der geliebten Mutter… das ist echt Schmerzhaft und ich finde es umso beruhigender, dass Henry direkt aufgetaucht ist und ihr wieder einen Sinn in ihrem Leben gegeben hat. Auch wenn alles ein drunter und drüber war und es Familiengeheimnisse gab. Das alles war aber vorauszusehen, da eine solch Lovestory nie ohne Probleme ist. Sehr spannend, wirklich. Mir hat das alles wirklich sehr gut gefallen und ich war richtig perplex als ich von den Geheimnissen erfahren habe. Kein Wunder das sich die Betroffenen Personen danach komplett zurückgezogen haben.

Welches Szenario mir am besten gefallen hat war der, in dem Henry Vivien das allererste mal „Darlin‘“ genannt hat und das zweit emotionalste Szenario war natürlich das, wo Vivien und Henry sich das erste mal geküsst haben.

Bezüglich Nonnie muss ich sagen, dass ich anfangs sehr verwundert und zugleich froh war, dass sie Vivien so nahe stand und ihr mit allem geholfen hat. Ich dachte ebenfalls, dass sie sich gegenüber Vivien geändert hat. Doch dann erfahre ich diese Sache, in der Nonnie noch immer der Meinung ist, dass Vivien keine gute Partie für ihren Sohn ist. Schreckliche Frau.

Dass sich Henry wegen Vivien wieder lebendig und anders fühlt ist eine wunderschöne Sache. Endlich hat auch er den wahren Sinn des Lebens entdecken dürfen und sich endlich von Nonnies Unterwürfigkeit rausgerissen.

Bis auf Nonnie fand ich alle Figuren des Buches hervorragend.

Bezüglich des Buch Covers muss ich sagen, dass es wunderschön ist. Die Farben und das Cover Motiv, motivieren einen umso mehr dieses Buch lesen zu wollen.

Danke an die Autorin für dieses wunderschöne Buch. Wundervoller Schreibstil und sehr schöne Geschichte.

Desweiterem möchte ich mich herzlichst bei dem Goldmann Verlag und beim Blogger Portal für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar bedanken. Es war eine Wahnsinns Reise durch Charleston & Co.

Eure
Rockmaniac


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Veröffentlicht am 10.05.2017

Auf Rachel Gibson ist Verlass!

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Vivien Leigh Rochet ist heute als absoluter Megastar bekannt, sie hat sogar einen Stern auf dem Walk of Fame. Man merkt jedoch schnell, dass sie genauso ein Mensch ist wie jeder andere, mit Problemen und ...

Vivien Leigh Rochet ist heute als absoluter Megastar bekannt, sie hat sogar einen Stern auf dem Walk of Fame. Man merkt jedoch schnell, dass sie genauso ein Mensch ist wie jeder andere, mit Problemen und Gefühlen. Die wohl schwerste Hürde ist es, in ihre alte Heimat zurückzukehren und ihre Mutter zu beerdigen.
In Charlston angekommen, sieht sie sich nicht nur mit dem Tod und dem Schmerz des Verlustes konfrontiert, sondern auch mit den Qualen ihrer Kindheit – der Familie Whitley-Shuler, für die sie damals mit ihrer Mutter putzen musste.
Tatsächlich muss sie feststellen, dass Kindheitserinnerungen manchmal sehr verzerrt sind. Zumindest Henry, der ältere Sohn ist nicht mehr der Ekel von damals.

Ich bin ein absoluter Rachel Gibson Fan! Okay, man kann sich jetzt vielleicht fragen, von wem ich noch ein „absoluter Fan“ bin, da ich das Wort immer mal wieder benutze. Tatsächlich verbinde ich mit Rachel Gibsons Büchern meine Jugend. Sie hat mir die Liebe zum Lesen geschenkt!
Man kann sich vorstellen wie groß meine Freude gewesen ist, ein neues Buch von ihr zu entdecken. Tatsächlich hat mich bereits auf den ersten Seiten Nostalgie empfangen, was absolut nichts Schlechtes ist! Ich wurde einfach abgeholt und an der Hand in die Geschichte geführt. Dementsprechend habe ich das Buch an einem Nachmittag durchgelesen.
Wer Rachel Gibson kennt und liebt, weiß ihren spritzigen Humor zu schätzen. Dieses Buch ist zwar sehr lustig, vor allem die Tagebucheinträge von Vivien, aber tatsächlich auch sehr ernst. Der Tod und der Abschied von Viviens Mutter spielen eine sehr große Rolle, ebenso die Familiendramen innerhalb des Herrenhauses.
Ich konnte sehr viele Momente nachempfinden, die das Buch für mich sehr emotional gemacht haben. Leider hat mir aber das „Klimax-Drama“ zwischen Henry und Vivien nicht gefallen. Der Auslöser ist zwar super gewesen, aber wie Vivien mit dem Problem umgegangen ist, habe ich als sehr kindisch und unreif empfunden, was wiederum nicht zu ihrem Charakter gepasst hat. Als Filmstar ist sie zwar ein wenig verwöhnt, vielleicht auch paranoid, tatsächlich habe ich sie aber sehr lieb gehabt, da sie immer noch greifbar gewesen ist. Beziehungsweise ihre Kindheitserinnerungen erklären, weshalb sie die Person ist, zu der sie sich entwickelt hat. Sie hat sich einfach ein besseres Leben und Anerkennung, aber vor allem Respekt gewünscht.
Im Gegensatz zu Vivien ist Henry eher zurückhaltend, auf seine eigene Art jedoch rebellisch, zumal er aus den vorgefertigten Lebenszielen seiner Mutter ausbricht und sein Leben lebt. Während er als Jugendlicher noch Viviens Albtraum gewesen ist, weil er ihr schlichtweg durch seine Präsens Angst eingejagt hat, ist er ihr in ihrer schlimmsten Zeit ein guter Freund, aber vor allem eine Stütze. Auch er muss einsehen, dass man als Kind und Jugendlicher Dinger anders sieht, als Erwachsener. Denn auch er hat seine Päckchen, aber vor allem die Geheimnisse anderer zu tragen.
Allgemein ist die Liebesgeschichte zwischen Henry und Vivien süß und auch realistisch, bis zu dem Punkt, an dem alles eskaliert.
Für Rachel Gibson Fans aber trotzdem ein Muss!

Veröffentlicht am 03.02.2017

Schöner Roman

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Im Buch erfährt an durch die Tagebucheinträge zwischendurch immer wieder wie das Leben von Vivien als 13 jährige war...und so formt sich auch eine schöne Geschichte daraus.
Man kann sich gut ins Südstaatenleben ...

Im Buch erfährt an durch die Tagebucheinträge zwischendurch immer wieder wie das Leben von Vivien als 13 jährige war...und so formt sich auch eine schöne Geschichte daraus.
Man kann sich gut ins Südstaatenleben eindenken und bekommt einblicke wie es in der höheren Gesellschaft ist. ich muss sagen bei einigen Momenten, fragt man sich Oh Gott das ist immer noch so?
Es ist durchaus ein solider und gut aufgebauter Roman..leider war das Happy End dann fand ich sehr kurz und knapp...trotzdem 4 Sterne weil der Aufbau und die Figuren wirklich gut sind.

Veröffentlicht am 29.12.2016

Im letzten Viertel wurde leider das gute Potenzial des Buches verschenkt

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Das Buch beginnt mit einem Tagebucheintrag von der jungen Vivien Leigh Rochet. Wir erfahren von ihrem Leben als Kind und Jugendliche auf dem Anwesen der Whitley-Shulers, wo sie mit ihren Mutter fürs Putzen ...

Das Buch beginnt mit einem Tagebucheintrag von der jungen Vivien Leigh Rochet. Wir erfahren von ihrem Leben als Kind und Jugendliche auf dem Anwesen der Whitley-Shulers, wo sie mit ihren Mutter fürs Putzen zuständig war. Irgendwie ist sie mit den Söhnen des Hauses Henry und Spence aufgewachsen, aber dann aufgrund der drastisch unterschiedlichen Lebensumstände auch wieder nicht. Wie für junge Menschen in dem Alter durchaus nicht ungewöhnlich, konnten sie sich oft nicht ausstehen, haben sich Streiche gespielt oder sich gegenseitig ausgeschnüffelt. Vivien traut Henry keine drei Schritte weit.

Dann springt das Buch in die Gegenwart. Vivien wurde von der Todesmitteilung ihrer Mutter überrascht und ist überhastet direkt in ihre alte Heimatstadt Charleston aufgebrochen. Als sie dann im Haus ihrer Mutter quasi einen Zusammenbruch erlebt, sammelt ausgerechnet Henry sie auf und bringt sie in ihr altes Zuhause auf dem Anwesen. Auch Ms. Eleanor Whitley-Shuler kommt dann schnell auf den Plan. Eine Beerdigung muss organisiert werden und Vivien will auf keinen Fall das Interesse der Medien auf sich ziehen. Denn inzwischen ist sie ein großer Hollywoodstar.

Beide Protagonisten tragen weit mehr mit sich herum, als ihre äußeren Masken erkennen lassen. Beide haben schlechte Zeiten und prägende Erfahrungen hinter sich. Aber werden sie über diese äußeren Mauern hinweg kommen können? Werden sie zueinander vordringen? Mal scheint die Beziehung zu reifen, dann sind sie wieder wie die Kinder miteinander. Gegen Ende kommt ein erstaunliches Familiengeheimnis ans Licht, das die Situation nur noch komplizierter macht.

So schrecklich wie Vivien die Familie Whitley-Shuler immer darstellt, ist sie gar nicht, stellt sich nach und nach heraus. Sie können einem als Nebencharaktere durchaus ans Herz wachsen. Vivien ist auch nicht gerade einfach, ohne Assistentin kann sie sich scheinbar nicht mal einen Kaffee kaufen und ihre Angst vor den Medien hat schon eine Spur von Verfolgungswahn.

Die immer wieder eingestreuten Tagebucheinträge geben weitere Einblicke in Viviens nicht so einfache Jugend mit ihrer kranken Mutter. Der witzige Titel und das bunte Cover sind etwas irreführend, es werden schon sehr ernsthafte menschliche Probleme, Erfahrungen und Beziehungsthemen behandelt.

Die Liebesszenen sind etwas lieblos, gewohnheitsmäßig abgehandelt und gegen Ende des Buches kommt dann auch noch eine etwas abgenutzte Wendung des Plots zum Einsatz, die auch das Happy-End leider nicht unbedingt sehr glaubhaft macht.

Im letzten Viertel wurde von Rachel Gibson leider das Potenzial des Buches verschenkt.

4 von 5 Punkten