Cover-Bild NEBEL

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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 21.09.2020
  • ISBN: 9783442758623
Ragnar Jónasson

NEBEL

Thriller
Andreas Jäger (Übersetzer)

Ein einsames Bauernhaus - und ein verhängnisvoller Besuch.

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.10.2020

Tolles Finale

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Mit „Nebel“ erhalten wir das Finale der „Hulda-Trilogie“! Es handelt sich hierbei um Band III, allerdings ist es eher der Anfang, denn das Großartige und Faszinierende daran ist, dass diese Geschichte ...

Mit „Nebel“ erhalten wir das Finale der „Hulda-Trilogie“! Es handelt sich hierbei um Band III, allerdings ist es eher der Anfang, denn das Großartige und Faszinierende daran ist, dass diese Geschichte rückwärts erzählt wird. Somit lesen wir mit diesem letzten Teil sozusagen den Beginn um die Kommissarin Hulda.
Der Autor schreibt in rückblickenden Erzählsichten und schaffte es, mit seiner Schreibweise die Spannung von Beginn an auf ganzem hohem Level zu halten. Zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl, dass die Story langatmig wirkte, ganz im Gegenteil, dieses Buch hatte ich innerhalb weniger Stunden gelesen. Jonasson’s klare bildliche Aussagen ließen mich direkt in die kalte einsame Winterlandschaft Islands eintauchen!
Ein einsames Bauernhaus ist der Schauplatz des ersten Handlungsstranges, in dem die beiden Bauersleute Erla und Einar abgelegen von der Zivilisation Weihnachten feiern wollten. Doch plötzlich steht ein Mann vor ihrer Tür, der sich angeblich verlaufen hatte….
Hulda kommt nach ihrem schweren familiären Schicksalsschlag wieder zurück zur Polizei und wird gleich mit einem Fall beauftragt, bei dem mehrere Leichen in einem alten Bauernhaus gefunden wurden.
Ein Verwirrspiel mit einem alten Vermisstenfall und diesem Leichenfund beginnt!
Der zweite für mich beste Handlungsstrang ist allerdings das Schicksal von „Dimma“…. Hulda’s Tochter! Was in Band I und II geheimnisvoll und tragisch erzählt wurde, wird hier nun endlich aufgelöst!
 
𝕄𝕖𝕚𝕟 𝔽𝕒𝕫𝕚𝕥:
Eine fesselnde Trilogie in einem faszinieren Schreibstil und einem ungewöhnlichen Plot, der rückwärts erzählt wird! Für mich der beste Teil, der 🐞🐞🐞🐞🐞Rezi-Ladybug‘s verdient hat!
 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.10.2020

Düster, leise, stimmungsvoll – ein tolles Ende der Hulda-Trilogie

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Erla und Einar leben schon ewig in dem alten Bauernhaus weit weg von jeglicher Zivilisation. Umso verwunderter sind sie, als kurz vor Weihnachten Léo vor ihrer Tür steht, der sich angeblich mit Freunden ...

Erla und Einar leben schon ewig in dem alten Bauernhaus weit weg von jeglicher Zivilisation. Umso verwunderter sind sie, als kurz vor Weihnachten Léo vor ihrer Tür steht, der sich angeblich mit Freunden auf einem Jagdausflug befand und sich verlaufen hat. Erla misstraut ihm von Anfang an. Warum ist er wirklich hier? Und was hat er mir ihrer Tochter Anna gemacht, die im etwas weiter entfernten Haus nebenan wohnt? Warum kommt sie nicht – wie sonst immer – an Weihnachten zu Besuch?

Diese Trilogie ist ja, wie bekannt sein dürfte, von hinten nach vorne aufgebaut. Teil 1 („Dunkel“) ist quasi das Ende, Teil 2 („Insel“) spielt davor und dieser 3. Teil nun ist quasi der Anfang von allem. Es ist unfassbar genial, wie Jónasson diesen Thriller aufgebaut hat. Man liest ein bisschen was über Erla und Einar, dann über Hulda und ihre familiären Probleme mit dem grausamen Schicksalsschlag und auch über einen anderen Fall von Hulda, nämlich den der vermissten jungen Frau Unnur. Und man fragt sich oft, wie das alles bitteschön zusammenhängt. Alle Handlungsstränge werden nach und nach und gewohnt „leise“ miteinander verwoben, bis sie am Ende dann das ganze Bild ergeben. Leise, aber dadurch umso packender! Man weiß ja durch Teil 1 und 2, was Hulda mit Tochter und Mann für Schicksalsschläge erlebt hat. Dennoch ist es sowas von interessant, jetzt mitzuerleben, wie sie genau darauf zusteuert. Ihre Empfindungen, die Selbstvorwürfe etc. gehen unter die Haut. Der Handlungsstrang im Bauernhaus ist einfach nur furchtbar spannend. Was führt Léo im Schild? Wer ist er wirklich? Warum ist Einar so ruhig, und Erla so völlig panisch, was Léo betrifft? Und was ist mit Anna, ihrer Tochter? Ohne zu viel zu verraten kann ich sagen, das ich wirklich überrascht wurde und dieses Ende bis fast ganz zum Schluss nicht vorausgesehen habe.

Jónasson´s Schreibstil passt perfekt zur eiskalten Winterlandschaft Islands und zum abgelegenen Tatort fernab von allem. Ich konnte förmlich den Schneesturm tosen hören und die klirrende Kälte fühlen. Ein düsterer Thriller, der ungemein fesselt und schlicht genial ist! Und der unter die Haut geht. Mein Mitgefühl für Hulda war grenzenlos und ich konnte sehr gut nachvollziehen, dass sie so ist, wie sie eben ist: ruhig, einzelgängerisch, misstrauisch, verletzt… und trotzdem – oder gerade deswegen – eine brillante Ermittlerin.

Erwähnen möchte ich auch noch das wirklich schöne Nachwort des Autors mit der niedergeschriebenen, kurzen Erinnerung seiner Mutter. Und ich habe etwas gelernt: in Island ist es eine alte Tradition, sich an Weihnachten Bücher zu schenken und dann am Heiligen Abend bis spät in die Nacht zu lesen. Eine schöne Tradition, finde ich.

Die ganze Rezension inkl. Leseprobe findet ihr in meinem Blog LESEZAUBER_ZEILENREISE: https://lesezauberzeilenreise.blogspot.com/2020/10/unbezahlte-werbung-rezensionsexemplar.html

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.10.2020

Ein überzeugender Abschluss einer packenden Trilogie

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„Immerhin, jeder kleine Sieg verschaffte ihr eine gewisse Befriedigung. Wenigstens konnte sie selbst stolz darauf sein, gute Arbeit geleistet zu haben, auch wenn es sonst niemand erwähnenswert fand.“ (Zitat ...

„Immerhin, jeder kleine Sieg verschaffte ihr eine gewisse Befriedigung. Wenigstens konnte sie selbst stolz darauf sein, gute Arbeit geleistet zu haben, auch wenn es sonst niemand erwähnenswert fand.“ (Zitat Seite 329)

Inhalt
Dieses Weihnachten 1987 im kalten, tief verschneiten Island verändert das Leben von Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, unwiderruflich. Doch es ist ihr wichtig, nach einem Sonderurlaub rasch in ihren Beruf zurückzukehren. Ihr Chef betreut sie mit einem sehr speziellen neuen Fall. Die Bewohner eines einsamen Bauernhauses im abgelegenen Osten Islands, ein altes Ehepaar, wurden tot aufgefunden. Sie waren nicht friedlich verstorben und es musste bereits während der Weihnachtstage passiert sein. Gleichzeitig lässt Hulda das nach wie vor ungeklärte, spurlose Verschwinden einer jungen Frau während der Sommermonate keine Ruhe.

Thema und Genre
In diesem Thriller, dem dritten und letzten Band der Serie um die Ermittlerin Hulda geht es um Familie, Verlust, Schuld und Verantwortung. Auch psychologische Elemente spielen eine wichtige Rolle.

Charaktere
Hulda muss mit einem persönlichen Schicksalsschlag fertig werden, für den sie sich mitverantwortlich fühlt. Teilweise sind ihre Gedanken dadurch abgelenkt, gerade deshalb übernimmt sie diesen neuen Fall bewusst und vertieft sich in die Ermittlungen. Sie ist eine sehr genaue, erfolgreiche Kriminalbeamtin, doch sie weiß auch, dass sie mit ihren vierzig Jahren beruflich wesentlich weiter wäre, wäre sie in Mann. Umso mehr ist sie entschlossen, immer einfach ihr Bestes zu geben.

Handlung und Schreibstil
Die Ereignisse werden in zwei paralellen Geschichten geschildert, die in den Weihnachtstagen 1987 und Februar 1988 spielen. Ein ergänzender dritter Handlungsstrang führt zurück in den Sommer 1987. Der Winter in Island ist düster und kalt und gerade deshalb sind die Traditionen des Weihnachtsfestes für die Menschen so wichtig. Doch in diesen gemütlichen Beschreibungen über das typische Festessen und Bücher, die als Geschenk unbedingt zu einem isländischen Weihnachtsfest gehören und die man auch sofort mit Vorfreude zu lesen beginnt, schwingen rasch Beklemmung und Ängste mit. Vermutungen ergeben sofort einen besonderen Sog in diese packende Geschichte und überraschende Wendungen sorgen für zusätzliche Spannung. Der Autor spielt mit der Sprache und fängt die unterschiedlichen Stimmungen eindrücklich ein und versetzt uns beim Lesen sofort in das einsame winterliche Island.

Fazit
Weihnachten im kalten, tief verschneiten Island wird besonders gemütlich und traditionell gefeiert, doch manchmal trügt der Schein und was zuerst in der Dunkelheit nur mitschwingt, tritt immer deutlicher hervor. Ein vielschichtiger, sehr spannender Nordic Noir Thriller, ein gelungener Höhepunkt zum Abschluss dieser Serie. Auch die gewählte Form, diese Trilogie im Zeitablauf rückwärts zu erzählen ist ebenso ungewöhnlich wie genial und packend, ich würde, obwohl nun ja alle drei Bände erschienen sind, genau die vom Autor gewollte Reihenfolge DUNKEL – INSEL – NEBEL einhalten.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.10.2020

Ein gelungener Abschluss

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Nebel – Ragnar Jonasson
Band 3 der Hulda Trilogie
Verlag: btb
Taschenbuch: 15,00 €
eBook: 9,99 €
ISBN: 9783442758623
Erscheinungsdatum: 21. September 2020
Genre: Thriller
Seiten: 352
Inhalt:
Ein einsames ...

Nebel – Ragnar Jonasson
Band 3 der Hulda Trilogie
Verlag: btb
Taschenbuch: 15,00 €
eBook: 9,99 €
ISBN: 9783442758623
Erscheinungsdatum: 21. September 2020
Genre: Thriller
Seiten: 352
Inhalt:
Ein einsames Bauernhaus - und ein verhängnisvoller Besuch.
Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin bei der Polizei Reykjavík, kehrt nach einem Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück. Um sie bei der Wiederaufnahme der Arbeit zu unterstützen, wird Hulda von ihrem Chef mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden, und alles deutet darauf hin, dass sie dort schon seit einigen Wochen liegen. Was ist während der Weihnachtstage geschehen, als das Bauernhaus durch einen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover passt hier perfekt zu den beiden Vorgängern, der Stil ist der gleiche. Gehalten sind die Cover in schwarz/weiß. Mir gefallen sie gut.
Zum Buch:
Dies ist der Abschluss der Trilogie und wir werden endlich alles erfahren. Wer sind mit den Büchern schon beschäftig hat, weiß das diese Bücher rückwärts erzählt werden.
Wir erfahren hier die ganze Geschichte von Dimma, worauf ich persönlich schon so lange gewartet habe. Doch komme ich nun zum eigentlichen. Mehrere Tote werden gefunden und was anfangs so simpel erschien, wird nach und nach zu einem Verwirrspiel.
Der Schreibstil ist absolut spannend und man kann gar nicht aufhören mit dem Lesen, man will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Ich hatte so meine eigenen Theorien, aber die wurden nach und nach ausgemerzt.
Hulda ist eine gute Polizistin, doch hat sie auch schwer mit ihrem Leben zu kämpfen. Mit ihrer Tochter und ihrem Ehemann läuft es nicht so, wie es laufen sollte. Auf der Arbeit muss sie sich jedes Mal beweisen, da sie es als Frau dort nicht einfach hat. Wird sie es schaffen, diesen Fall zu lösen, oder wird ihr Privatleben dazwischenkommen? Ihr werdet es erfahren.
Die Charaktere sind gut dargestellt, einige kennen wir schon, andere hingegen lernen wir erst kennen.
Hulda ist eine starke Frau, die zwar manchmal schwach rüberkommt, aber dem ist meiner Meinung nach nicht so. nicht nur dass sie mit ihrem Privatleben zu kämpfen hat, der neue Fall hat es auch in sich.
Ein fremder strandet während eines Schneesturms bei einem Ehepaar, doch auch hier ist nichts wie es scheint und ich verstehe im Nachhinein die Handlungsweise der Charaktere.
Dimma zieht sich immer mehr und mehr zurück und wir als Leser kommen hier ganz langsam dem Grauen auf der Spur.
Es gibt noch so viele Charaktere mehr, aber auf alle gehe ich hier nicht ein.
Die Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, am Ende macht alles Sinn. Sie ist spannend und rasant und es darf gern mehr solcher Trilogien geben.
Die Kapitel sind verschiedenen Charakteren zugeteilt, das gefiel mir auch sehr gut, so kann man manche Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Alles in allem eine wirklich gelungene Trilogie und ich bin ein wenig traurig, dass sie nun zu Ende ist. Ich hätte oder würde gern mehr darüber lesen.
Ich gebe hier 5 von 5 Sternen und empfehle diese Reihe gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.10.2020

Ganz große Empfehlung!!!

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Handlung:

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin der Polizei in Reykjavík, kehrt nach einem schweren familiären Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück, als ihr Chef sie mit einem neuen Fall betraut: ...

Handlung:

Hulda Hermannsdóttir, Kommissarin der Polizei in Reykjavík, kehrt nach einem schweren familiären Schicksalsschlag gerade wieder in ihren Beruf zurück, als ihr Chef sie mit einem neuen Fall betraut: Mehrere Leichen wurden in einem abgelegenen Bauernhaus im Osten des Landes gefunden. Sie liegen dort schon zwei Monate lang, also seit Weihnachten. Es deutet alles auf einen Mord hin. Was ist während der Weihnachtstage passiert, als das Haus durch einen starken Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten war? Und gibt es ein Entkommen vor der eigenen Schuld?

 

Meine Meinung:

"Nebel" ist der finale Band der Huldatriologie. Die Reihe gehört zu meinen absoluten Lieblingsreihen aus dem Thrillergenre. Auch dieses Buch ist sehr spannend geschrieben. Der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Er ist sehr angenehm und spannend. Ich mochte auch Hulda wieder sehr gerne. Sie ist eine sehr starke Frau. Ihr Schicksalsschlag hat mich sehr schockiert. Der Mordfall war bis ins kleinste Detail ausgeklügelt und etwas völlig neues. Vor allem finde ich aber toll, dass man nicht den bloßen Mord vor Auge geführt bekommt, sondern auch den Weg dorthin. Die letzten Tage der Opfer durchlebt man mit ihnen, was meiner Meinung nach das Buch auch ein wenig emotionaler und brutaler werden lässt.

 

Fazit:

Die Idee einer rückwärtserzählten Thrillertriologie fand ich anfangs etwas seltsam und ich habe nicht ganz verstanden, wie die Umsetzung aussehen soll. Aber Ragnar Jónasson hat es supergut umgesetzt! Ich kann die Reihe wirklich jedem ans Herz legen. Auch wenn ihr nicht so gerne Thriller lest, ist sie einen Blick in der nächsten Buchhandlung auf jeden Fall wert. Von blutrünstigen Beschreibungen bleibt man übrigens auch verschont. "Nebel" bekommt von mir, wie auch schon die beiden Vorgänger, 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere