Cover-Bild Todesblues in Chicago

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 592
  • Ersterscheinung: 02.04.2019
  • ISBN: 9783492061049
Ray Celestin

Todesblues in Chicago

Roman
Elvira Willems (Übersetzer)

Wenn Al Capone einen Auftrag erteilt, sollte man ihn lieber annehmen ...

Sommer 1928. Aus den Flüsterkneipen dringen neue Jazzklänge, während die Bewohner Chicagos vor Hitze fast wahnsinnig werden. Gleich drei Verbrechen halten die Stadt in Atem: die Entführung einer Fabrikantenerbin, der Gifttod mehrerer Mitglieder der High Society und ein Mord im Rotlichtviertel, dessen Opfer die Augen aus den Höhlen entfernt wurden. Die Pinkerton-Detektive Ida Davis und Michael Talbot ermitteln – und folgen einer gefährlichen Spur, die sie direkt in die Kreise des größten Mafiabosses aller Zeiten führt: Al Capone.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2019

Grandios!

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Die Geschichte, die in New Orleans begonnen hat, wird nun in Chicago fortgeführt. Ida Davis und Michael Talbot, Privatdetektive von Pinkerton, werden von einer aufgelösten Mutter dazu beauftragt, deren ...


Die Geschichte, die in New Orleans begonnen hat, wird nun in Chicago fortgeführt. Ida Davis und Michael Talbot, Privatdetektive von Pinkerton, werden von einer aufgelösten Mutter dazu beauftragt, deren verschwundene Tochter ausfindig zu machen. Dabei geraten sie immer tiefer in die Chicagoer Unterwelt und machen Bekanntschaft mit allerlei Gangstern.



Das Cover reiht sich gut in die Buchserie ein, auch wenn mir das des Vorgängers besser gefällt.



Doch ansonsten knüpft dieser Teil nahtlos an die Qualität von “Höllenjazz in New Orleans“ an. Der Schreibstil ist authentisch und fügt sich perfekt in die damalige Zeit ein. Auch der Aufbau des Buches rundet das Ganze ab, da er an den Aufbau eines von Louis Armstrongs Musikstücken angelehnt ist, wie der Autor in seinem Nachwort erklärt. Ebenso tragen die Zitate zu Beginn der jeweiligen Teile zu einem grandiosen Gesamtpaket bei.

Ein paar Jahre sind seit New Orleans vergangen und ich habe mich gefreut, wieder etwas über Ida, Louis und den anderen zu lesen. Die Charaktere haben sich glaubwürdig weiterentwickelt und auch die neu hinzugekommenen sind authentisch gezeichnet, z. B. Al Capone. Das Buch ist sozusagen eine spannende Geschichtsstunde über das damalige Chicago, die Prohibition, die Mafia usw. Wahrheit und Fiktion sind gekonnt miteinander verwebt, sodass die Geschichte einfach nur ein Lesegenuss ist! Im Nachwort und auch im Glossar wird vieles noch einmal erklärt und die für doe Story manchmal etwas abgeänderten Vorlagen wahrheitsgetreu wiedergegeben.



Eine klare Leseempfehlung von mir und 5 Sterne! Aber vorher lieber noch den Höllenjazz lesen. :)