Cover-Bild Katabasis
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Eichborn
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 656
  • Ersterscheinung: 26.08.2025
  • ISBN: 9783847902164
Rebecca F. Kuang

Katabasis

Roman. Der internationale Bestseller – limitierte Erstauflage mit hochwertigem Goldschnitt
Alexandra Jordan (Übersetzer), Heide Franck (Übersetzer)

Katabasis, Substantiv, Altgriechisch: Die Geschichte eines Helden, der in die Unterwelt hinabsteigt.

Alice Law hat ihr ganzes Leben lang nur ein Ziel verfolgt: die Beste auf dem Feld der Analytischen Magie zu werden. In Cambridge, als Doktorandin des weltberühmten Professors Jacob Grimes, scheint ihr Traum endlich in Erfüllung zu gehen. Zumindest, bis Grimes bei einem Unfall stirbt, an dem Alice möglicherweise nicht ganz unschuldig ist. Kurzerhand beschließt sie, ihrem Professor in die Hölle zu folgen. Dumm nur, dass ihr Erzrivale Peter Murdoch dieselbe Idee hat.

Mit den Berichten von Orpheus, Dante und T. S. Eliot im Gepäck brechen die beiden auf, um die Seele ihres Mentors zu retten - welchen Preis sie dafür auch zahlen mögen. Doch die Hölle ist nicht so, wie erwartet, und Magie nicht die Antwort auf alles. Denn Alice und Peter verbindet etwas, das sie entweder zu perfekten Verbündeten macht oder für ihren Untergang verantwortlich sein wird.

»Kuang schafft, was sonst wenigen gelingt: Philosophie und Humor, politische Theorie und Fantasy zu verbinden.« Der Spiegel

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2025

Was für ein Buch

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Für mich war dieses Buch ein klares Lebenshighlight und hat mich sehr oft zum Nachdenken gebracht. Es ist wirklich eine lohnenswerte Lektüre die einem durch sen ganzen Körper geht und man fängt an einige ...

Für mich war dieses Buch ein klares Lebenshighlight und hat mich sehr oft zum Nachdenken gebracht. Es ist wirklich eine lohnenswerte Lektüre die einem durch sen ganzen Körper geht und man fängt an einige Konzepte des Lebens- nicht nur Akademisch- zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist unglaublich lebhaft und schildert auch komplizierte Äußerungen der Alchemy/Logik etc auf eine verständliche Weise ohne den Kern des Wesens zu verlieren.

Die Geschichte ist spannend gestaltet und finde auch die Thematik um die Hölle herrum sehr faszinierend. Ich mag auch diesen etwas eclectic vibe welches sich durch das Buch hindurch zieht. Es gibt auch viel Spannung und jedes Mal ist etwas unvorhergesehenes geschehen, wodurch man das Buch nicht weglegen konnte.

Ich find auch die Charakterisierung der Protagonisten Alice und Peter sehr gut gelungen und wollte immer mehr verstehen was die Vergangenheit ist. Auch die Charaktere am Rande haben mein Interesse geweckt und hatte Spaß dabei hinter die Fassade zu blicken.

R.F. Kuang hat wirklich tolle Arbeit geleistet. Dies war zwar der erste Ihrer Werke die ich gelesen habe, aber bestimmt nicht das letzte.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ein großartiger trip durch die Hölle

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Es ist wieder Zeit für ein gehyptes Buch, das man gerade überall sieht. Und was soll ich sagen, ich springe auf den Hype-Train auf. Und der fährt mit ordentlich Dampf los, mitten hinein in die Abgründe ...

Es ist wieder Zeit für ein gehyptes Buch, das man gerade überall sieht. Und was soll ich sagen, ich springe auf den Hype-Train auf. Und der fährt mit ordentlich Dampf los, mitten hinein in die Abgründe der Menschheit und wortwörtlich in die Hölle.

Worum geht’s?
Alice will in die Hölle, um deren Herrscher darum zu bitten, ihren Professor zurückzuholen, damit sie ihr Studium beenden kann. (Was schon ganz schön abgefahren ist) Begleitet wird sie von Peter, dem Überflieger schlechthin. Beide wollen unbedingt Magier werden und sind bereit, dafür die Hälfte ihrer verbleibenden Lebenszeit zu opfern. Und Oh boy, dieser Trip hat es in sich.

Die von R.F. Kuang erschaffene Hölle ist faszinierend und originell. Wir durchlaufen die acht Höfe der Unterwelt, von denen jeder seine ganz eigenen Eigenheiten hat: mal überraschend, mal unangenehm und düster, oft aber auch mit einer Art von Komik, die eigentlich gar nicht komisch ist. Die Wesen, denen wir dort begegnen, sind super interessant, und die Entscheidungen, die Alice und Peter treffen müssen, um in diesem verschachtelten Ort weiterzukommen, sind teils traumatisierend. Dabei offenbaren sich die Abgründe der beiden Protagonisten.

Was ich an R.F. Kuangs Schreibstil so mag: Ihre Figuren sind oft nicht wirklich sympathisch und was mich in anderen Büchern manchmal stört, macht es hier gerade spannend. Wie schon in Babel ist der Stil anspruchsvoll, manchmal akademisch, und zwischendurch hatte ich das Gefühl, „zu dumm“ für die Geschichte zu sein. Aber gleichzeitig war es so interessant, dass ich unbedingt weiterlesen wollte.

Für mich war es ein absoluter Volltreffer, eine Mischung aus philosophischen Fragen, schauriger Höllenreise und dem angespannten Verhältnis der beiden Figuren.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Eine Promotion ist wie ein Spaziergang durch die Hölle

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"Katabasis" ist das neueste Buch von Rebecca F Kuang. Nach Babel ein weiterer Fantasyroman und auch diesmal wieder mit ernster Thematik.

Diesesmal begeben sich zwei junge konkurrierende Doktoranden auf ...

"Katabasis" ist das neueste Buch von Rebecca F Kuang. Nach Babel ein weiterer Fantasyroman und auch diesmal wieder mit ernster Thematik.

Diesesmal begeben sich zwei junge konkurrierende Doktoranden auf den Weg in die Hölle. Ihr Doktorvater ist gestorben und nun bleibt ihnen nichts anderes übrig als ihn zurück zu holen um ihren Abschluss machen zu können. Doch auch die Hölle entpuppt sich als Spiegelbild einer Universität. Der letzte Hof der Hölle heißt "Dis" und jeder muss dort auch seine Dis verfassen um die Hölle verlassen zu können, was noch keiner geschafft hat. Und da sind wir beim interessantesten Punkt die Dissertation also Rettung und gleichzeitig als den absoluten Endpunkt in der Hölle darzustellen die niemand schafft. Das System der Universität, der akademischen Laufbahn und Doktorarbeit damit zu vergleichen ist einfach großartig. Die Thematik der Abhängigkeit und Ausnutzung wurde noch nie so treffend dargestellt und das verpackt in einem Fatasyroman. Wie verfolgen die beiden dabei wie sie alles geben um doch noch ihren Abschluss machen zu können, wollen ihren Doktorvater retten, der ihnen beiden aber weder ein guter Betreuer war sondern sie beide vielmehr auf unterschiedliche Weise ausgenutzt und ausgebrannt hat. Wie treffend kann man diesen Prozess darstellen.

Die Personen sind interessant und die Hölle spannend beschrieben. An manchen Stellen hätten man die Fantasy Elemente mehr ausbauen können.

Für mich ein wichtiges Buch, welches Aufmerksamkeit auf das Universitätssystem lenkt.

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Acht Höfe musst du überqueren

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Meine Meinung

Acht Höfe musst du überqueren

Die ehrgeizige Linguistin Alice Law und der smarte Mathematiker Peter Murdoch sind Konkurrenten am Cambridge Institut, die ein und dasselbe Ziel verfolgen: ...

Meine Meinung

Acht Höfe musst du überqueren

Die ehrgeizige Linguistin Alice Law und der smarte Mathematiker Peter Murdoch sind Konkurrenten am Cambridge Institut, die ein und dasselbe Ziel verfolgen: Den tödlich verunglückten Professor Grimes aus der Hölle zu retten. Besonders Alice legt viel Wert darauf, dass ihnen die Expedition durch die Hölle gelingt; möchte sie doch einen erfolgreichen Abschluss in der Analytischen Magie erhalten.

Die Geschichte spielt abwechselnd im Cambridge Institut, für magisch Begabte und in der Hölle, in der wir ohne große Vorlaufzeit landen.
Sie ist so, wie wir sie uns vorstellen; andererseits auch wieder nicht. Acht Höfe müssen überquert werden, um den Professor zu retten und wieder in die reale Welt einzudringen.

Stolz
Wollust
Gier
Zorn
Gewalt
Grausamkeit
Tyrannei
Der Achte Hof (Ramanujan)



Bei Alice war ich mir nie sicher, ob sie über Leichen gehen würde, um ihr Ziel zu erreichen. Im Lauf des Höllentrips durfte ich jedoch ihre sensible Seite kennenlernen und konnte ihr Verhalten besser verstehen.

Peter empfand ich als sehr undurchsichtig, da ich ihm seine stets gut gelaunte Art irgendwie nicht ganz abnahm. Im College nahm er sich sämtliche Freiheiten heraus. Wochenlang erschien er zu keinen Vorlesungen, ohne dass es Konsequenzen für ihn hatte. Die Hintergründe dazu haben mich sehr berührt.

Professor Grimes ist ein schwieriger Mensch, der Studenten gerne von sich abhängig macht. Das ist ihm besonders bei Alice gelungen, die daran beinahe zerbrochen wäre. Was ich über ihn in der Hölle erfahren durfte, hat mich nicht großartig überrascht; vielmehr ist er ein Charakter, der gerne in der Hölle schmoren dürfte.

Die verschiedenen Höfe zu überqueren, war sehr spannend. Die Namen zeigen ja sofort, um welche Sünden es sich handelt. Die Hölle ist düster und mit vielen grauen Schattenmenschen, die versuchen, den Achten Hof zu erreichen, um entweder Reinkarnation oder den ewigen Frieden zu erlangen. Wer mit dem Fluss Lethe in Berührung kommt, löscht sich selbst und somit alle Erinnerungen aus. Es haben bisher keine lebendigen Menschen geschafft, wieder in das Reich der Lebenden zu gelangen. Das macht den besonderen Reiz in der Geschichte aus, weil man mit Alice und Peter mitfiebert und hofft, dass sie es schaffen werden.

Gefährliche und sehr emotionale Begegnungen machen das Abenteuer in der Unterwelt zu einem ganz besonderen Lesegenuss. Ein Vorfall hat mich kalt erwischt und traurig gestimmt.

Das Ende war so, wie ich es mir erhoffte, obwohl ich nicht damit gerechnet habe, dass mein Wunsch in Erfüllung geht.

Fazit

Dies ist das dritte Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Katabasis war keine Lektüre für mich, die man schnell weg liest. Vielmehr fordert sie die Leserschaft auf, ihre Botschaften zu enträtseln. Neben ihrer Liebe zu Zahlen wartet sie dieses Mal auch mit Pentagramms und magischer Kreide auf. Kuang hält uns, ohne erhobenen Zeigefinger, einen Spiegel vors Gesicht.

Eine klare Empfehlung. Danke, R.F. Kuang.

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Veröffentlicht am 11.09.2025

Zwischen Abgründen und der eigenen Sinnfindung

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Nach Babel ist Katabasis nun mein zweites Buch der Autorin und die Vorfreude war groß, da Babel noch immer nachklingt und ich mich gerne an die Lesestunden erinnere - auch wenn sie mit viel Konzentration ...

Nach Babel ist Katabasis nun mein zweites Buch der Autorin und die Vorfreude war groß, da Babel noch immer nachklingt und ich mich gerne an die Lesestunden erinnere - auch wenn sie mit viel Konzentration und einigen Fragezeichen verbunden waren.

Auch Katabasis it eine Reise für sich und ich habe das Buch sogar noch mehr als Babel gemocht, da die Autorin hier ihren akadmischen Schreibstil mit viel Sarkasmus durchbricht. Alice und Peter machen sich also in die Hölle auf, um ihren verstorbenen Professor aus der Hölle zu befreien. Dabei steckt deutlich mehr hinter der Geschichte, die sich Stück für Stück offenbart. Stichwörter: Sexismux, ungesundes Arbeitssetting, Missgunst und vieles mehr erwartet einem in diesem Buch.

Die viele (unter anderem philophischen) Konzepte sind manchmal schwer greifbar und machen das Buch zu einem recht anspruchsvollen Leseerlebnis. Nicht alles habe ich verstanden, aber das geht Protagonistin Alice ebenso, weshalb es sich für mich nicht so schlimm angefühlt hat. Manche Sachen habe ich dann eigenständig recherchiert und konnte einiges beim Lesen lernen, andere habe ich so hingenommen. Das Magiekonzept war auf jeden Fall spannend, es gab hier einige Grenzen, die es Alice und Peter durchaus schwer gemacht haben.

Die beiden haben sich auf jeden Fall in mein Herz geschlichen. Peter hat es mit seinem stets freundlich-charamanten Charakter leichter, aber eben das ist auch der Knackpunkt, auf den Kuang hinauswill. In Alice hat sie eine nicht immer sympahtische, aber durch und durch echte Protagonistin gezeichnet, was ich so grandios fand! Sie traut sich hier, auch unangenehme Charakterzüge aufzuzeigen, real zu bleiben, und ich hab es ihr (und Alice) einfach durchweg abgekauft.

Das Konzept der Hölle beziehungsweise die Ideen, die dahinterstanden, wurden mir durch das Buch ebenfalls deutlich und das ein oder andere wird mir noch eine Weile hängen bleiben. Es gibt auch unerwartete Wendungen und Charaktere, die neu auftauchen und die man so zunächst nicht auf dem Schirm hatte. Diese Verwirrungen brachten viel Spannung mit rein und ergaben zum Schluss ein großes Bild.

Bleibt noch Grimes selbst, den Professor, den es zu retten gilt. Die Hintergründe hierzu waren sehr komplex und für mich und meinen Hintergründen nicht immer verständlich, aber aus Alice Perspektive sehr nachvollziehbar dargestellt. Hier ergibt sich auch eine Entwicklung in Alice selber, die so wahrscheinlich nur in der Hölle durchlebt werden kann.

Also - große Empfehlung!

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