Eine Geschichte wie aus dem echten Leben
Im Mai 1981 ist der Sommer in der Wesermarsch noch nicht angekommen. Die junge Hebamme Esther arbeitet mit ihrer erfahrenen Kollegin Luise in der Hebammenpraxis Storchennest in Eckwarden. Zur Zeit macht ...
Im Mai 1981 ist der Sommer in der Wesermarsch noch nicht angekommen. Die junge Hebamme Esther arbeitet mit ihrer erfahrenen Kollegin Luise in der Hebammenpraxis Storchennest in Eckwarden. Zur Zeit macht sie sich Sorgen um Luise, die ihr eine gute Freindin geworden ist. Die sonst so zuversichtliche und muntere Frau verzettelt sich immer öfter in düstere Gedanken und sieht überall Gefahren für die Mütter und ihre Babys, die sie betreut. Dazu kommen noch die werdenden Mütter, die Esther betreut. Auch da haben einige Probleme, die Esther natürlich bemerkt. Sie versucht neutral zu bleiben, was ihr manchmal sehr schwer fällt. Esthers Beziehung zu Stefan flackert wieder auf, doch als sich gerade alles zum Guten wendet, stiftet Birgit wieder Unfrieden. So sind viele Hürden zu überwinden, bis Esther einen Neubeginn wagen kann.
Mit dem zweiten Teil ihrer Hebammen-Saga hat Regine Kölpin wohl wieder den richtigen Nerv vieler Leserinnen getroffen. "Zwischen Abschied und Neubeginn" beschreibt das Jahr 1981 mit den Friedensdemonstrationen und dem Traum von einer gerechten Zukunft so echt, als wäre man dabei gewesen. Über die angestaubten Moralapostel dieser Zeit kann man heute nur noch schmunzeln, damals war das sicher nicht so einfach wegzulächeln. Wie immer beschreibt Regine Kölpin die Menschen so lebendig, daß man schnell mit ihnen vertraut wird. Dieses Buch ist eine Reise in die 1980er Jahre. Das ist eigentlich noch nicht so lange her und doch hat sich so viel verändert. Das wird einem beim Lesen erst richtig bewußt. Ich hoffe, man hört noch mehr von Esther und den Menschen in der Wesermarsch!