Cover-Bild Dunkles Lavandou

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 02.06.2020
  • ISBN: 9783548291277
Remy Eyssen

Dunkles Lavandou

Leon Ritters sechster Fall
Goldene Inseln, duftender Ginster und ein düsteres Ritual 

Strahlender Sonnenschein und jede Menge Touristen versprechen den Beginn einer perfekten Sommersaison. Die Stimmung in Le Lavandou könnte nicht besser sein, doch eines Morgens wird unter einer Brücke die Leiche einer Frau gefunden. Leon Ritter findet durch die Obduktion heraus, dass sie nicht freiwillig in den Tod gesprungen ist. Vieles deutet auf eine rituelle Tötung hin. Während Leon und seine Lebensgefährtin Isabelle verschiedenen Verdächtigen nachspüren, scheint die Polizei den Fall schleifen zu lassen – bis eines Tages die Tochter des französischen Kultusministers samt einer Freundin verschwindet. Sie wurden zuletzt in Le Lavandou gesehen …

Der sechste Fall für Leon Ritter: Packende Spannung trifft auf provenzalisches 'Savoir-vivre'

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2020

Urlaub für Zuhause ...

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Die Reihe um den Gerichtsmediziner Leon Ritter gehört zu meinen absoluten Favoriten, denn sie handelt in einer der schönsten Gegenden, die ich kenne: Südfrankreich.
Es ist einfach besonders, wenn man die ...

Die Reihe um den Gerichtsmediziner Leon Ritter gehört zu meinen absoluten Favoriten, denn sie handelt in einer der schönsten Gegenden, die ich kenne: Südfrankreich.
Es ist einfach besonders, wenn man die Handlungsschauplätze bereits selbst schon erlebt hat, für mich ist das Lesen somit ein lebendiges Stück Urlaub.

Natürlich sind nicht nur die wunderschön beschriebenen Schauplätze ein Highlight an diesen Büchern, sondern auch die sympathischen Handelnden, allen voran Leon Ritter. Er hat sich aus Frankfurt in die Provence versetzen lassen und genießt sein Leben dort sehr nach einem Schicksalsschlag.
Inzwischen ist er auch nicht mehr alleine, denn er hat in der Polizistin Isabelle seine große Liebe gefunden.
Sehr viele weitere liebenswürdige Figuren machen das Lesen zu einem echten Vergnügen ... jeder weitere Teil der Reihe ist ein Wiedersehen mit alten Freunden.

Die Fälle, die Leon und Isabelle zu lösen haben, sind allerdings nicht für schwache Mägen geeignet. Hier geht es durchaus blutig und immer recht brutal zur Sache. Der Autor schlachtet die Details zwar nicht unnötig aus, aber er überlässt manchmal auch nicht viel der Fantasie des Lesers.

Über mangelnde Spannung kann man sich nicht beklagen. Der Schreibstil von Remy Eyssen ist mitreißend und fesselnd. Am Ende fügt sich alles zusammen und man freut sich bereits auf den nächsten Teil ... hoffentlich bald!

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Veröffentlicht am 29.08.2020

wieder gelungen

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Ich bin bekennender Remy Eyssen Fan und so hat mir der 6. Fall dieser Buchreihe, die wieder mit sehr viel Lokalcolorid angereichert ist, wieder sehr gut gefallen.
Dieses Mal wird es richtig schaurig, denn ...

Ich bin bekennender Remy Eyssen Fan und so hat mir der 6. Fall dieser Buchreihe, die wieder mit sehr viel Lokalcolorid angereichert ist, wieder sehr gut gefallen.
Dieses Mal wird es richtig schaurig, denn der deutsche Gerichtsmediziner Leon Ritter und seine Lebensgefährtin Isabell, die bei der französischen Polizei arbeitet, haben es diesmal mit einem religiösen Fanatiker zu tun. Mehrere Frauen werden ermordet aufgefunden und jedes Mal stellt sich heraus, dass sie nicht an den Unfällen gestorben sind, die man vorgetäuscht hat. Gewohnt spannend, aber eben auch mit viel französischem Flair, wird die Suche nach dem Mörder, die sich als sehr schwierig heruasstellt, beschrieben. Es fließen auch viele persönliche Geschichten in diesen Fall ein, die mit dem ermittelden Paar zu tun haben. Spannung, aber auch Humor runden diesen Fall wider ab und lassen mich dem nächsten Fall dieses Ermittlerpäarchens entgegenfiebern.

  • Cover
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Veröffentlicht am 13.08.2020

Kleiner Urlaub

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Kleiner Urlaub
Auch beim sechsten Fall von Leon Ritter erzählt Remy Eyssen wieder eine Geschichte, der man sich einfach nicht entziehen kann – aber wer will das auch ?!!
„Strahlender Sonnenschein und ...

Kleiner Urlaub
Auch beim sechsten Fall von Leon Ritter erzählt Remy Eyssen wieder eine Geschichte, der man sich einfach nicht entziehen kann – aber wer will das auch ?!!
„Strahlender Sonnenschein und jede Menge Touristen versprechen den Beginn einer perfekten Sommersaison. Die Stimmung in Le Lavandou könnte nicht besser sein, doch eines Morgens wird unter einer Brücke die Leiche einer Frau gefunden. Leon Ritter findet durch die Obduktion heraus, dass sie nicht freiwillig in den Tod gesprungen ist. Vieles deutet auf eine rituelle Tötung hin. Während Leon und seine Lebensgefährtin Isabelle verschiedenen Verdächtigen nachspüren, scheint die Polizei den Fall schleifen zu lassen – bis eines Tages die Tochter des französischen Kultusministers samt einer Freundin verschwindet. Sie wurden zuletzt in Le Lavandou gesehen...“
Dieses „provenzalische 'Savoir-vivre'“, es ist einfach herrlich und liest sich immer wieder wie ein kleiner Urlaub. Deshalb mag ich die Romane dieses Autors auch so gerne: selbst wenn man noch nie selbst dort war, man hat immer das Gefühl, man war es bereits. Man spürt die Atmosphäre der Provenze, kann sich gut alles vorstellen und sich hineinversetzen in Land und Leute.
Und wenn dazu dann noch eine spannende Geschichte kommt, dann hat man einen perfekten Kriminalroman, der sich vor den meisten Thrillern durchaus nicht verstecken muss..!

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Veröffentlicht am 10.08.2020

Wenn religiöser Wahn zum Mordmotiv wird

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Sommer in Le Lavandou. Wieder einmal begleiten wir Gerichtsmediziner Leon Ritter auf seinem neuesten Fall, der diesmal nicht unbedingt etwas für schwächere Nerven ist. Damit meine ich nicht, dass der Autor ...

Sommer in Le Lavandou. Wieder einmal begleiten wir Gerichtsmediziner Leon Ritter auf seinem neuesten Fall, der diesmal nicht unbedingt etwas für schwächere Nerven ist. Damit meine ich nicht, dass der Autor plötzlich in den Erzählstil eines Sebastian Fitzeck oder Stephan King abdriftet. Nein, dieser Fall wird allein schon wegen dem Mordmotiv und der Aufklärung düsterer als seine Vorgänger. Dafür aber nicht weniger spannend.

In seinem sechsten Kriminalfall jagt der Gerichtsmediziner Leon Ritter einen religiös-fanatischen Killer. Denn als die ersten Frauenleichen auftauchen, glaubt Leon Ritter nicht an Unfälle. Zumal an den Tatorten und an den Opfern selbst Spuren einer rituellen Tötung auftauchen. Mit seiner Lebensgefährtin der Polizistin Isabelle macht er sich auf die Suche. Denn Eile ist geboten. Als eines Tages die Tochter des Kultusministers unter den entführten Opfern ist, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit…
Ich bin schon seit Jahren Fan von Leon Ritters kriminalistischem Gespür. Ich mag die Art und Weise, wie mich der Autor als Leser in einen spannenden Fall mitnimmt und das Ganze noch mit südfranzösischen Flair, vielen Hintergrundinformationen zu Orten und dort lebenden Menschen anhaucht. Ihm gelingt es jedes Mal, auch hier wieder, mich in die Geschichte eintauchen zu lassen. Meine Erwartungen an diesen neuesten Band wurden nicht enttäuscht. Der Autor schafft es seine Figuren und Orte sehr anschaulich und lebendig zu beschreiben. Ich mag es richtig in die südfranzösische Lebensart einzutauchen oder wie im aktuellen Band über den Wochenmarkt gedanklich zu schlendern. Die Charaktere sind für mich durchweg glaubwürdig und auch sympathisch, besonders natürlich Leon Ritter, dessen Lebensgefährtin Isabelle und deren Tochter Lilou. Deren Privatleben wird auch im aktuellen Band weiterentwickelt und durch ein dramatisches Ereignis fesselnd erzählt.
Nicht zuletzt geht es auch im neuesten Kriminalfall dramatisch und hochspannend zu. Ich habe mich insgesamt keine Seite lang gelangweilt. Sprache und Schreibstil des Autors sind sehr angenehm und flüssig bzw. anschaulich zu lesen. Der Autor schafft es meiner Meinung nach sehr gut, dass ich von der sehr gut konstruierten und recherchierten Geschichte gefesselt werde. Durch verschiedene erzählerische Perspektivwechsel entsteht ein durchweg hohes Tempo. Die Geschichte allein wird durch ihre teilweise schon schaurigen Beschreibungen der Opfer und deren Lage dramatisch dargestellt. Man spürt den Druck, der auf den Ermittlungen lastet. Natürlich driftet der Autor nicht in spektakulär blutige Umschreibungen ab. Dennoch empfand ich den Hintergrund und das Tatmotiv insgesamt als etwas düsterer als bei den Vorgängergeschichten. Die Auflösung fand ich wieder gut gelöst und überraschend. Wenn ich auch zugeben muss, dass ich mittlerweile schon fast immer richtig mit meinem Tipp liege, was den Täter angeht. Also mein Eindruck ist hier schon, dass das Strickmuster vom Autor immer ähnlich ist. Das ist aber mein persönlicher Eindruck. Insgesamt ist das eine wirklich hervorragende und unterhaltsame Kriminalgeschichte.

Mein Fazit: Insgesamt wieder eine sehr gelungene, überzeugende Kriminalgeschichte, die durch ihre atmosphärischen Schilderungen und nicht zuletzt durch den gewohnten südfranzösischen Lokalkolorit punkten kann.

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Packender Krimi vor provenzalischer Kulisse

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Die Handlung spielt im schönen Örtchen Le Lavandou an der Côte d’Azur. Der Klappentext hört sich zu Beginn noch nach einer Urlaubsidylle am Mittelmeer an, verwandelt sich aber schnell in einen locus terribilis. ...

Die Handlung spielt im schönen Örtchen Le Lavandou an der Côte d’Azur. Der Klappentext hört sich zu Beginn noch nach einer Urlaubsidylle am Mittelmeer an, verwandelt sich aber schnell in einen locus terribilis. Gerade wollte Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter mit seiner Lebensgefährtin, der Kommissarin Isabelle Morell, ein paar schöne Tage auf der nahegelegenen Insel Port-Cros verbringen und schon stecken die beiden in den Ermittlungen eines Mordfalls, der schnell Hinweise auf eine ganze Mordserie gibt. Und dann ist da noch die Entführung der Tochter eines französischen Ministers. Können die beiden Protagonisten einen weiteren Mord verhindern? Es bleibt spannend bis zum Ende des Buches… Dunkles Lavandou ist Band 6 der Lavendel-Reihe von Remy Eyssen, kann aber ohne Probleme ohne die Lektüre der vorherigen Bände gelesen werden.
Wieder einmal ist es Remy Eyssen gelungen, einen spannenden Krimi zu verfassen, der den vorherigen Bänden in nichts nachsteht. Das Cover unterstreicht die düstere Handlung, die bereits auf dem Klappentext angedeutet wird, auch die für den Autor typische Eidechse ist wieder am Anfang des Buches abgedruckt. Die Protagonisten Leon und Isabelle werden immer sympathischer, da es in diesem Band sehr persönlich wird und der Leser gerade an Isabelles Gefühlsleben teilhaben kann. Was den Krimi neben der spannenden Handlung lesenswert macht, sind die vielen Erwähnungen, z.B. wo der sympathische Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter einkauft oder sich ein Glas Rosé gönnt und potenzielle Opfer noch nett zu Abend gegessen haben, da es diese Lokale tatsächlich gibt. Dies lässt die Geschichte authentisch wirken, was gerade für die Krimihandlung ein hohes Maß an Spannung erzeugt.
Alles in allem ist Dunkles Lavandou ein äußerst spannender Krimi mit viel Lokalkolorit und sympathischen Figuren für Leser/innen, die nicht zart besaitet sind, dafür aber gerne provenzalische Genüsse mögen.

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