Cover-Bild Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3)
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11,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 496
  • Ersterscheinung: 07.04.2017
  • ISBN: 9783548289069
Remy Eyssen

Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3)

Der dritte Fall für Leon Ritter | Die Bestseller-Reihe aus der Provence | Spannende Urlaubslektüre für Südfrankreich-Fans

Der Frühling in Le Lavandou ist warm und verheißt einen herrlichen Sommer. Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter fühlt sich längst als echter Südfranzose und verbringt gemeinsam mit Isabelle viel Zeit auf seinem Weinberg. Doch die Idylle wird getrübt, als Leon zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren muss. Staatsanwaltschaft und Kommissarin haben schnell einen Verdächtigen zur Hand, doch Leon ist skeptisch und beginnt selbst zu ermitteln. Er kommt einer jahrzehntealten Geschichte auf die Spur und steht plötzlich vor der Frage, ob es gerechte Rache gibt. Da braut sich über der ausgetrockneten Erde der Provence ein apokalyptisches Gewitter zusammen, und Leon darf keine Zeit verlieren ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.05.2017

Gefährlicher Lavendel

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Das Buch, Gefährlicher Lavendel, geschrieben von Remy Eyssen ist mir besonders wegen dem Cover aufgefallen. Ich mag Lavendel sehr. Vorallem dessen Duft und Geschmack als Tee. Lavendel hat etwas beruhigendes ...

Das Buch, Gefährlicher Lavendel, geschrieben von Remy Eyssen ist mir besonders wegen dem Cover aufgefallen. Ich mag Lavendel sehr. Vorallem dessen Duft und Geschmack als Tee. Lavendel hat etwas beruhigendes an sich. Ganz anders als der Inhalt dieses Romans. Es ist ein Kriminalroman. Hier geht es um Gewalt und Folter. Dr. Leon muss zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren. Die Kommissarin Isabell ermitteln in diesem Fall.

Der Schreibstil liest sich flüssig. Auch die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so dass man sich gut in sie und ihre Handlungen hineinversetzen kann. Man möchte unbedingt wissen ob die Morde wirklich zusammenhängen, weil die Opfer eine ähnliche Vergangenheit haben. Dr. Leon ist jedoch irgendwie der einzige der plausible Schlüsse zieht. Wer der Mörder ist bleibt bis zum Schluss spannend und war meiner Meinung nach nicht vorauszusehen. Jedoch sind einige Wörter in kursiv geschrieben, welche nicht Deutsch sind sondern französisch oder arabisch. Diese Wörter/Sätze machen das lesen zwischendurch etwas stockend für Leser, welche diese Sprachen nicht beherrschen. Ich hätte zum Beispiel gern gewusst was der Schleuser dem Flüchtling sagt. Aber zum Inhalt passt es wiederrum da die Geschichte in der Provence spielt.

Daher 4 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 21.05.2017

Foltermorde

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Dr. Leon Ritter, ein deutscher Rechtsmediziner in Hyère, bekommt wieder Arbeit. Diesmal landet eine Leiche zur Begutachtung bei ihm, bei der er auf Folter schließt. Er zieht Rückschlüsse, dass das Opfer ...

Dr. Leon Ritter, ein deutscher Rechtsmediziner in Hyère, bekommt wieder Arbeit. Diesmal landet eine Leiche zur Begutachtung bei ihm, bei der er auf Folter schließt. Er zieht Rückschlüsse, dass das Opfer wohl möglichst lange gequält werden sollte.
Auch bei Opfer 2 und 3 sind Folterspuren nicht von der Hand zu weisen. Alle Opfer sind Personen des öffentlichen Lebens. Welches Geheimnis verbindet sie? Sollen sie daran gehindert werden alte Geheimnisse auszuplaudern?

Dr. Leon Ritter macht sich auf die Suche nach den fehlenden Zusammenhängen. Er bleibt dabei nicht in seinem Arbeitsgebiet, übergeht interne Hierarchien und macht sich dadurch nicht nur Freunde. Seine Lebensgefährtin, Capitaine Isabelle Morell, steht trotzdem hinter ihm, bis eine angebliche Geliebte auftaucht. Der Rechtsmediziner steht auf einmal ziemlich alleine da, wodurch es schnell gefährlich für ihn wird...

Wieder ein spannender Krimi, den man schnell zu Ende lesen möchte.

Veröffentlicht am 08.05.2017

Spannend mit Lokalkolorit - Bücherwurm44

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Das Cover mit dem Lavendelfeld passt sehr gut zum Titel. Das Buch fügt sich damit optisch als auch vom Titel in die Reihe um Dr. Leon Ritter ein. Der deutsche Rechtsmediziner ist wieder mittendrin in einem ...

Das Cover mit dem Lavendelfeld passt sehr gut zum Titel. Das Buch fügt sich damit optisch als auch vom Titel in die Reihe um Dr. Leon Ritter ein. Der deutsche Rechtsmediziner ist wieder mittendrin in einem Mordfall in den auch seine Lebensgefährtin die stellvertretende Polizeichefin involviert ist.
Die Schreibweise ist angenehm. Das Buch lässt sich gut lesen, ohne die vorherigen Bücher zu kennen, da es sich jeweils um angeschlossenen Fälle handelt. Auch die brutale Folter der Opfer ist nicht so blutrünstig dargestellt, so dass auch etwas zartbesaitetere Leser hier keine Pause machen müssen. Die Spannung wird ganz subtil von der ersten Seite an aufgebaut und auch gehalten. Viele Verdächtige, falsche Spuren machen Spaß der Handlung zu folgen. Für den Nicht-Frankreich-Kenner sind die vielen französischen Einstreuungen am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich schnell daran.
Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass der Überblick erhalten bleibt.
Ein sehr schöner Krimi. Sehr empfehlenswert.

Veröffentlicht am 06.05.2017

Schöner Krimi

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Zum Inhalt:
Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter muss zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren. Staatsanwaltschaft und Kommissarin haben schnell einen Verdächtigen zur Hand, doch Leon ist skeptisch ...

Zum Inhalt:
Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter muss zwei brutal zugerichtete Leichen obduzieren. Staatsanwaltschaft und Kommissarin haben schnell einen Verdächtigen zur Hand, doch Leon ist skeptisch und beginnt selbst zu ermitteln. Er kommt einer jahrzehntealten Geschichte auf die Spur und steht plötzlich vor der Frage, ob es gerechte Rache gibt.
Meine Meinung:
Der Krimi spielt in Südfrankreich und ist sehr atmosphärisch geschrieben. Gerade Leon und Isabelle finde ich sehr sympathisch beschrieben, auch erfährt man einiges über beider Privatleben. Es wimmelt geradezu von Leichen und auch Entführten und selbst Leon ist kurzfristig betroffen. Der Krimi ist einer der eher ruhigen Art, hat aber zum Ende hin doch einiges an Spannung. Den einen Stern ziehe ich ab, weil mir das Ende ein wenig zu abrupt war, nachdem erst die Story ziemlich lang gezogen war.
Fazit:
Solider, eher ruhiger Krimi

Veröffentlicht am 29.04.2017

Mord in der Provence!

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Im kleinen Küstenort Le Lavandou verschwindet der angesehene Richter, Nicolas Lambert ,spurlos. Als man ihn findet ,ist sofort klar, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.Kurz danach werden ...

Im kleinen Küstenort Le Lavandou verschwindet der angesehene Richter, Nicolas Lambert ,spurlos. Als man ihn findet ,ist sofort klar, dass er einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.Kurz danach werden erneut zwei Tote, ein gescheiterter Theologiestundent und der Apotheker des Ortes , tot aufgefunden. Der Pathologe des Ortes, Dr. Leon Ritter, ist nach den Autopsie überzeugt, dass ein Serientäter am Werk ist. Doch die Ermittler, unter ihnen Ritters Freundin Isabelle Morell, die die stellertretende Polizeichefin ist, glauben nicht so recht an Ritters Theorie. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden, denn schliesslich steht der jährliche und weitaus bekannte Festumzug “Blumenkorso“ vor der Türe.

Der Start in das Buch fiel mir etwas schwer. Denn der Autor hat in schneller Folge immer wieder neue Personen, jede mit der passenden Erklärung , eingeführt. Mir hat regelrecht der Kopf geschwirrt und eine Liste musste her! Ich weiss nicht , ob es daran liegt, dass dies mein erster Band rund um Le Lavandou war? Denn „Gefährlicher Lavendel „ ist nach „Tödlicher Lavendel“ und „Schwarzer Lavendel “ der dritte Band .

Sehr gefallen haben mir die medizinischen und gerichtsmedizinischen Details. Diese sind sehr authentisch beschrieben und man spürt, dass hervorragend recherchiert wurde.Einige dieser Details , vor allem die eine Autopsie, sind sehr gruselig und beklemmend. Doch dies ist ja schliesslich auch ein Krimi, da darf sich ruhig Gänsehaut einstellen.

Der Schreibstil ist toll. Der Autor hat immer wieder französische Ausrufe, eingeflochten. Und dies zum Glück ohne jeden Einzelnen zu übersetzen. Denn dies ist für mich ein Gräuel, wenn immer wieder Ausdrücke oder Ausrufe ins Deutsche und manchmal auch noch mehr schlecht als recht, übersetzt werden.

Ebenfalls toll und sehr stimmungsvoll , kommt das französische „Savoir vivre“ rüber. In dieser Geschichte wird auf dem Dorfplatz Petaneque gespielt und die Fauna und Flora der Provence habe ich bildlich vor mir gesehen! Der morgendliche Café im Bistro ...und ich wähnte mich im Urlaub in der Provence. Die Mischung aus Lokalkolorit, Spannung und Familienleben des Pathologen hat mir ausserordentlich gut gefallen.

In den Ermittlungen spielt die Gerichtsmedizin die grössere Rolle als die klassischen und sonst üblichen Ermittlungen. Und genau das macht das Spezielle von diesem Krimi aus. Einige Kapitel sind aus der Sicht des Mörders geschrieben. Diese waren meiner Meinung nach etwas zu lahm und brav. Hier hätte ruhig mehr Gänsehaut sein dürfen.