Cover-Bild Elbendunkel 1: Kein Weg zurück

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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 16.07.2020
  • ISBN: 9783522506571
Rena Fischer

Elbendunkel 1: Kein Weg zurück

Düster, dystopisch, gesellschaftskritisch: Ein Fantasy-Roman mit Sogwirkung.   Im Jahr 2044 ist San Francisco von Unruhen zwischen Menschen und Elben geprägt. Als Upperclass-Mädchen und Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde, der gewaltsam gegen Elben vorgeht, führt Luz ein unbeschwertes Leben – bis zu dem Tag, als sie heimlich das Elben-Ghetto betritt. Luz ist fasziniert von der Untergrundgemeinde, vor allem aber von Darel, der mit einem regimekritischen Poetry-Slam auf der Bühne steht. Doch die Vorstellung wird von einer Razzia ihres Vaters gesprengt und Luz landet ohne sein Wissen als Gefangene auf dem Revier. Dort wird ein Geheimnis aufgedeckt, das Luz auf der Stelle zur Flucht vor ihrem Vater zwingt. Darel hilft ihr dabei. Allerdings verfolgt er seine ganz eigenen Ziele …   Rasant erzählte Romantasy für alle Fans von guten Fantasy-Geschichten

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2020

Einfach nur WOW!

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Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Die Autorin hatte ich noch positiv von ihrer Chosen-Reihe in Erinnerung und auch diese Geschichte klang einfach nur genial und dazu noch in einem dystopischen ...

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Die Autorin hatte ich noch positiv von ihrer Chosen-Reihe in Erinnerung und auch diese Geschichte klang einfach nur genial und dazu noch in einem dystopischen Setting. Da kann ich eh nie widerstehen.

Schon nach ein paar Seiten war mir klar, dass diese Story gelungen ist und ich sollte recht behalten. Das Buch hat sofort eine Sogwirkung entwickelt, der ich mich bis zur letzten Seite nicht mehr entziehen konnte. Auch wir waren ein paar kleine Klischees vorhanden, vor allem in Sachen Liebe. Doch wenn diese nach meinem Geschmack eingesetzt werden, hab ich da überhaupt kein Problem damit und das war hier der Fall.

Luz ist eine tolle Prota, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Ihre gesamte Entwicklung war authentisch und glaubwürdig dargestellt und ich habe durchwegs mit ihr mit gefühlt.

Es gibt so einige tolle Figuren in der Geschichte, aber besonders angetan hat es mir Darel. Obwohl er gefährlich, undurchschaubar und geheimnisvoll wirkt und man nie weiß, woran man bei ihm ist, war ich ihm sofort verfallen. Da hat die Autorin für mich die perfekte Mischung getroffen.

Das gesamte Konzept mit den Elben, die sich auf die Erde begeben haben, die Hierarchien unter den Elben, die Machtkämpfe und Intrigen fand ich allesamt einfach nur fantastisch. Ein grausames System, das perfekt dargestellt wurde, teilweise brutal und mit viel Action. So kommen wir schon zum nächsten großen Pluspunkt: Die Story strotzt nur so vor Spannung. Man konnte das Buch nicht aus der Hand legen, man musste einfach immer wissen, was als nächstes passiert. Und dabei ist die Liebesgeschichte wirklich nur immer nebenbei ein Thema, was wirklich grandios umgesetzt wurde.

Dabei gab es zudem immer wieder Wendungen, die mich überrascht und schockiert haben und am Ende bin ich einfach nur absolut zufrieden und freue mich auf die Fortsetzung.

Fazit
Elbendunkel ist ein grandioser Auftakt mit einem mehr als faszinierendem Setting. Die Welt mit den Elben ist düster, teils grausam, aber auch unheimlich faszinierend und bietet zudem Spannung pur. Für mich gab es absolut nichts zu meckern, sogar das ein oder andere Klischee konnte mich überzeugen, da ganz nach meinem Geschmack umgesetzt. Es gab viel Action, die Liebe spielt immer nur am Rande eine Rolle, einfach die perfekte Mischung, die gefühlstechnisch zu hundert Prozent bei mir ankam. Ich feiere dieses Buch und kann es nur jedem empfehlen, 5 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2020

Spannend, gesellschaftskritisch und sehr gut geschrieben

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Wir befinden uns in der Zukunft, im Jahr 2044. Die Welt, wie wir sie kennen, hat sich verändert, denn es leben nicht mehr nur Menschen auf ihr. Seitdem die Elbenwelt durch einen Krieg verseucht wurde, ...

Wir befinden uns in der Zukunft, im Jahr 2044. Die Welt, wie wir sie kennen, hat sich verändert, denn es leben nicht mehr nur Menschen auf ihr. Seitdem die Elbenwelt durch einen Krieg verseucht wurde, flüchteten Licht- und Dunkelelben in die Menschenwelt. Doch leider ist das Zusammenleben von vielen Unruhen, Hass und Angst geprägt.
Als nun ausgerechnet Luz, die Tochter von Jago Hernándes Ruiz – Leiter der ELO (Elb Liberation Organisation) und Elben-Hasser – sich in einen Mischling verliebt, kann das nur Ärger bedeuten. Wie groß dieser Ärger sin wird, erfährt Luz, als sie heimlich ins Elben-Ghetto fährt und dort von einer Razzia ihres Vaters erwischt wird. Luz ist nicht die, die sie zu sein glaubte und um am Leben zu bleiben, muss sie flüchten – vor ihrem eigenen Vater.

Ich habe schon lange kein Urban-Fantasy mehr gelesen und habe mich daher umso mehr auf das Buch gefreut. Bei “Elbendunkel” handelt es sich um den ersten Band einer Dilogie, mit einer Altersempfehlung ab 14 Jahren. Da das Buch recht düster ist und auch vor Gewalt und Tod nicht zurückschreckt, gleichzeitig aber recht junge Protagonisten hat, halte ich die Altersempfehlung für angemessen.

Die Gesellschaft, wie sie in “Elbendunkel” zu finden ist, ist ein Spiegel unserer eigenen, realen Gesellschaft. Fremdenhass, Vorurteile, Diskriminierung – all das findet Raum in Rena Fischers Geschichte und macht das Buch daher auch leicht gesellschaftskritisch. Alles was anders ist, außerhalb unserer Norm, dem begegnen wir mit Skepsis. Fühlen wir uns dann auch noch bedroht, greifen wir lieber an, anstatt abzuwarten und zu reden. So kommt es mir leider immer wieder vor, wenn ich die Nachrichten lese.
Die Autorin hat all das genommen und in einem Urban-Fantasy Roman verarbeitet, was mir richtig gut gefallen hat. Ein großer Pluspunkt dafür.

Obwohl mir die Idee und der Schreibstil sehr gut gefallen haben, hatte ich ein paar Startschwierigkeiten mit dem Buch. Ich bin einfach nicht so richtig mit den Charakteren warm geworden. Luz war mir zu Beginn zu naiv- was aber eigentlich nicht sonderlich verwunderlich ist, da sie in einer Heile-Welt-Blase gelebt hat. Die Naivität wich mir dann allerdings eine Spur zu schnell in Richtung Toughness. Das konnte ich ihr lange Zeit einfach nicht abkaufen. Ich brauchte diverse Kapitel, bis sie mir authentisch vorgekommen ist.
Luz’ Freund Niall konnte ich nicht richtig greifen. Erst wirkte er super lieb und zuvorkommend, dann verlor er für mich seine Integrität, nur um sie kurze Zeit später wiederzugewinnen und dabei war er mir fast die gesamte Zeit über unsympathisch.
Und Darel war ein riesengroßes Fragezeichen für mich. Ich bin mir sicher, dass die Autorin das so gewollt hat, immerhin trägt Darel eine ganze Menge Geheinisse mit sich herum, doch durch seine Unnahbarkeit und Unhöflichkeit, wirkte auch er für mich leider unsympathisch.

Ich brauchte daher, wie gesagt, ein wenig Zeit, um mich damit abzufinden, dass die drei wichtigsten Charaktere zu Beginn für mich einfach keine Sympathieträger waren. Es wurde mit der Zeit deutlich besser und durch eine große Portion Spannung flog ich auch regelrecht durch die Seiten.
Ich habe das Buch trotz meiner Kritik an den Charakteren sehr gerne gelesen. Es hat mir Spaß gemacht, mich unterhalten und mir gleichzeitig nochmal vor Augen geführt, dass die Menschheit ein großes Problem mit “Andersartigkeit” hat.

Fazit

Obwohl ich mit den Charakteren zu Beginn nicht so recht warm geworden bin, hat mich “Elbendunkel” sehr gut unterhalten. Es war spannend, gesellschaftskritisch und sehr gut geschrieben. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall auch noch lesen, denn ich muss nun unbedingt wissen, wie die ganze Geschichte ausgeht.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen und damit eine Empfehlung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.11.2020

vielseitiger Reihenauftakt

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Für die Menschen im Jahr 2044 ist es ganz normal, dass Elben unter ihnen leben. Seitdem diese aus ihrer Heimat fliehen mussten, haben sie sich unter die Menschen gemischt und werden mal besser, mal schlechter ...

Für die Menschen im Jahr 2044 ist es ganz normal, dass Elben unter ihnen leben. Seitdem diese aus ihrer Heimat fliehen mussten, haben sie sich unter die Menschen gemischt und werden mal besser, mal schlechter aufgenommen. Es gibt sowohl Organisationen, die sich für die Integration der Elben einsetzen, als auch welche, die vehement gegen die Elben, die teilweise geforderte Gleichberechtigung und ihr angeblich so extrem erhöhtes Aggressionspotenzial vorgehen.
Luz ist die Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde und wächst mit dem Wissen um die Gefährlichkeit einiger Elben auf. Doch obwohl ihr Vater so strikt gegen die Elben, besonders die Dunkelelben vorgeht, hat sich in ihrem Kopf nicht verankert, dass man sich auf keinen Fall mit den Elben abgeben darf. Als sie bei einem geheimen Date einen Einblick in das Ghetto der Elben bekommt, beginnt ihre gesamte Welt sich zu verändern.

Der Auftakt der Dilogie hat mir gut gefallen, es ist aber auch ein Buch, das man nicht mal so entspannt wegsuchtet, wie vielleicht andere Werke aus dem Fantasy-/Dystopie-Bereich. Die Konzentration wird ganz schön gefordert und es gab für mich innerhalb der Geschichte immer wieder Passagen, die ich doppelt gelesen habe, um all die enthaltenen Informationen wirklich aufzunehmen. Es ist eine komplexe Welt, mit Verstrickungen und Zusammenhängen, die sich erst so nach und nach offenbaren. Durch die zahlreichen Figuren, die man im Verlauf der Handlung kennenlernt, die Namen von Organisationen, Feinden, Verbündeten und das Einflechten von vergangenen Ereignissen in die aktuellen Geschehnisse, gibt es viel zu entdecken, aber eben auch viel zu verarbeiten.
Am Ende des Buches gibt es eine Personenübersicht und eine Auflistung von Hierarchien in der Elbenwelt und unterschiedlichen Völkern bzw. Stämmen, die es da gibt. Eine schöne Ergänzung und Übersicht, in der viele Informationen noch mal anschaulich aufgearbeitet werden.

Die Handlung spielt nicht sehr weit in der Zukunft, aber trotzdem hat sich einiges geändert, nicht nur was technische Fortschritte und Entwicklungen angeht. Die Licht- und Dunkelelben sind in die Menschenwelt gekommen, es gibt Institute, in denen sie teilweise leben müssen, damit sie keine Gefahr darstellen und Organisationen, die für die Sicherheit sorgen oder für die Gleichstellung der Elben kämpfen. Das Verhalten der Menschen gegenüber den Elben bietet immer wieder Raum für gesellschaftskritische Themen, die sich durch das Buch ziehen. Ausgrenzung, Vorurteile und Misstrauen erleben die Elben genauso wie gewaltsame Übergriffe. Dabei kommt es zwar darauf an, ob sie Lichtelben oder Dunkelelben sind, aber für einige Bereiche macht auch das nur wenig Unterschiede. Auch die technischen Fortschritte, die man in der Geschichte präsentiert bekommt, fand ich ganz spannend, einiges davon kann man sich auch in der realen Umsetzung ziemlich gut vorstellen.

Trotz der Komplexität der Handlung und der Charaktere, empfand ich den Schreibstil insgesamt als angenehm und ich habe mich in der Geschichte gut mitgenommen gefühlt. Im Verlauf des Buches begleitet man unterschiedliche Personen, so dass man einen guten Blick auf die teilweise parallel ablaufenden Ereignisse bekommt, ohne dass einem zu viel vorweg genommen wird. Zu Beginn jedes Kapitels der Name der Figur, mit der man in der folgenden Passage unterwegs sein wird. Manchmal hat man einen Wissensvorsprung gegenüber einem Teil der Figuren, es bleiben aber auch Überraschungen für den Leser übrig und selbst wenn man schon mehr weiß, ist es interessant zu verfolgen, wie die Charaktere darauf reagieren, wenn sie dann eingeweiht werden.
Durch die Perspektivwechsel erhält man auch einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelten der Figuren, die man begleitet. Einige Charaktere blieben bis zum Schluss für mich schwer zu durchschauen, allen voran Darel. Er ist ein sehr interessanter Protagonist, der kein klassischer Bad Boy ist, aber doch irgendwie sehr in die Richtung geht. Ihm zu vertrauen ist schwer, das muss auch Luz immer wieder feststellen. Kaum denkt man, man wüsste auf wessen Seite er steht und was sein Plan ist, macht er irgendwas, womit man nicht rechnet und was das Blatt wieder wendet. Durch die Passagen, in denen man ihn begleitet, kann man auch ein wenig hinter seine Mauern schauen, dennoch weiß ich immer noch nicht genau, was ich von ihm halte und was wohl seine Absichten am Ende sein werden.
Luz durchlebt im Buch einen ziemlichen Wandel, was schon allein an den Enthüllungen liegt, die es nach ihrem Aufenthalt im Elben-Ghetto gibt. Für sie bricht eine Welt zusammen und es ist für sie zunächst sehr mühsam, sich eine „neue“ aufzubauen und sich mit dem abzufinden, was dort ans Licht gekommen ist. Sie ist gezwungen sich zu entwickeln, aufgrund der neuen Erkenntnisse und aufgrund der veränderten Situationen, denen sie sich stellen muss. Dabei stürzen die unterschiedlichsten Emotionen auf sie ein. Geheimnisse, mögliche Intrigen, neu geknüpfte Freundschaften, sich gegenseitig ausnutzen, hoffen auf einen Mitstreiter an der Seite – all diese Dinge begleiten Luz und dass man dabei auch mal die Orientierung verlieren kann, kann man ihr kaum verübeln. Auch dass sie nicht immer weiß, wem sie vertrauen kann und wann es gut ist, auf den einen oder anderen zu hören, kann man ihr kaum verdenken. Trotzdem empfand ich es manchmal als sehr unglücklich, dass sie so vorlaut vorprescht, besonders in Momenten, in denen sie die Situation nicht einschätzen kann und obwohl sie vorher schon festgestellt hatte, dass es teilweise eben doch ganz gut ist, sich an Anweisungen zu halten oder nicht gleich alle Karten auf den Tisch zu legen.
Neben den beiden hat auch Niall viel Raum in der Handlung eingenommen. Als Lichtelb gehört er zwar nicht zu den extrem verachteten Elben, aber besonders hoch angesehen ist er eben auch nicht. Er steht im ziemlichen Kontrast zu Darel und blieb manchmal fast noch etwas blass, obwohl man auch von und über ihn einiges erfährt. Die beiden Protagonisten sind aber eben extrem starke Charaktere, da hat man es nicht so leicht, sich zu behaupten.
Die anderen Figuren spielen mal mehr, mal weniger intensiv eine Rolle, ich empfand die Mischung der Charaktere aber als gelungen und sehr vielfältig. Es macht die Geschichte auf jeden Fall noch bunter und spannender, weil auch unter den Nebencharakteren der eine oder andere für eine kleine Überraschung gut ist.

Umso weiter das Buch voranschreitet, umso turbulenter, spannender und verstrickter wird es. Man taucht tiefer in die Welt ein, erfährt etwas von der Vergangenheit der Figuren bzw. der Entwicklung der Welt ganz allgemein. Am Ende wird man mit vielen Fragen zurückgelassen, die mich sehr neugierig auf die Fortsetzung machen. Es ist schon einiges geschehen, neue, mögliche Entwicklungen werden angedeutet und vermutlich wird Band zwei noch einiges bereithalten, womit man aktuell nicht rechnet.
Fazit

Ein vielseitiger, spannender Reihenauftakt, der mich sowohl mit den facettenreichen Figuren, als auch mit dem Weltenaufbau und den behandelten Themen überzeugen konnte. Es wird immer komplexer und verstrickter und ich bin wirklich gespannt, was noch alles kommen wird. Gesellschaftskritisch, turbulent, neugierig machend – Band eins war auf jeden Fall ein toller Auftakt, auch wenn ich Protagonistin Luz nicht in jeder ihrer Entscheidungen komplett verstehen konnte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2020

das Herz im Setting

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Meinung
Der Klappentext verspricht eine Mischung aus Zukunftsvisionen verbunden mit Elementen der Fantasie. Schon allein das weckte meine Neugier und die Eindrücke, welche ich in den sozialen Medien sammeln ...

Meinung
Der Klappentext verspricht eine Mischung aus Zukunftsvisionen verbunden mit Elementen der Fantasie. Schon allein das weckte meine Neugier und die Eindrücke, welche ich in den sozialen Medien sammeln konnte anhand Schnipsel und Co verstärkten die Lust dieses Werk zu lesen deutlich.

Die Grundidee hat von vornherein meinen Nerv getroffen. Der Konflikt zwischen Elben und Mensch wurde sehr bildlich und spannend dargestellt, sodass dadurch ein guter Lesefluss entstand. Auch das Setting hatte es in sich und vermischte das Bekannte mit dem Neuen, sodass etwas komplett eigenes daraus entworfen wurde, was mich in Faszination versetzten.

Die Protagonisten jedoch erfüllte was die Gestaltung anging einige Klischees und der Anteil der Romantik war nicht nur vorhersehbar, sondern wirkte auf mich stellenweise aufgesetzt und erzwungen. Nach dem beenden des Buches war mein erster Gedanke, dass im Auftakt das Augenmerk auf den Konflikt gelegt werden sollte und die Autorin ihr Herz in den Weltenaufbau gesteckt hat. Somit erhoffe ich mir natürlich von der Fortsetzung einen Hauch mehr Emotionen.

Fazit
Elbendunkel war für mich eine schöne Lektüre, in der mich so einige Elemente überzeugen konnten. Die Romanze, hätte für mich nicht unbedingt eingebracht werden müssen und sorgte bei mir leider für eine Spur von Kritik, da diese nicht realistisch auf mich gewirkt hatte. Aus diesem Grund vergebe ich 4 von 5 Sternen ♥

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2020

Eine komplexe Welt, mit neuen Elben und Sogwirkung

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Eine komplexe Welt, mit völlig neuen Elfen und liebenswerten Charakteren. Spannende Urban-Fantasy, zum Mitfiebern und Miträtseln.

Als ich das Cover zu Elbendunkel bei den Neuerscheinungen gesichtet habe, ...

Eine komplexe Welt, mit völlig neuen Elfen und liebenswerten Charakteren. Spannende Urban-Fantasy, zum Mitfiebern und Miträtseln.

Als ich das Cover zu Elbendunkel bei den Neuerscheinungen gesichtet habe, war ich direkt Feuer und Flamme. Die Aquarellflecken und die Farbauswahl sind so genial. Nach dem Lesen finde ich das Cover auch total passend. Dieses Spiel mit Licht und Dunkel. Ich liebe es und könnte es mir immer wieder ansehen.

Elbendunkel ist eine Geschichte, mit der ich erst einmal ein bisschen warm werden musste. Denn die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, ist recht komplex und verbindet Legenden, Geschichte und eine vielschichtige Zukunftsversion geschickt miteinander. Im Anhang befindet sich ein kleines Verzeichnis, welches mir beim Lesen sehr geholfen hat. Gerade die erfundenen Namen, die Familienbande, Clans, Begriffe und Organisationen entfallen einem beim Lesen doch hin und wieder. Dadurch habe ich aber die Welt sehr viel intensiver erlebt, als wenn ich einfach nur in einem durchgelesen hätte. Am Ende war ich völlig gefangen in der Welt der Elben.

Besonders begeistert hat mich die Fähigkeit der Autorin bekanntes mit völlig neuem zu verbinden und geschickt miteinander zu verknüpfen. Eine typische Elfengeschichte wird man hier nicht finden. So finden wir uns in einem Ghetto bei einem Poetry-Slam wieder, aber gleichzeitig auf uralten und magischen Spuren der Dunkel- und Lichtelben.

Die Protagonisten der Geschichte sind ein Highlight, da ich die Entwicklung von Luz einfach unglaublich toll finde und man so gut mit ihr mit fühlen konnte. Oft sind mir diese 180°-Entwicklungen zu schnell und nicht so gut nachzuvollziehen. Nicht aber hier. Luz wird mehr oder weniger dazu gezwungen, einen Teil von sich zu akzeptieren, den sie bisher noch nicht kannte und sich zu verändern. Sie akzeptiert diese Seite aber an sich und gibt sich ihr fast völlig hin. Auch ihre Gründe fand ich total nachvollziehbar und logisch.

Besonders schön sind auch die Perspektivwechsel, da wir so an Informationen und Gefühle gelangen, die Luz nicht kennt. Es ist auch hilfreich, die Entwicklung der Nebencharaktere miterleben zu können.

In dem Buch spielen Worte eine ganze besondere Rolle und ich hoffe, dass die Autorin in der Fortsetzung noch den ein oder anderen Schlagabtausch und noch weitere Slams einbauen wird, denn ich finde sie hat sehr großes Talent. Die Slams und Wortgefechte waren gefühlvoll, poetisch, auf den Punkt und witzig.

Elbendunkel konnte mich auf ganzer Linie überzeugen und ich freue mich schon sehr auf den Abschluss der Dilogie, der wohl im Frühjahr 2021 erscheinen soll.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere