Cover-Bild Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 28.09.2018
  • ISBN: 9783846600696
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Renée Ahdieh

Das Mädchen aus Feuer und Sturm

Martina M. Oepping (Übersetzer)

Mariko ist die Tochter eines mächtigen Samurai und kennt ihren Platz im Leben. So klug und erfinderisch sie auch sein mag - über ihre Zukunft entscheiden andere. Als sie erfährt, dass sie den Sohn des Kaisers heiraten soll, nimmt sie ihr Schicksal hin. Doch auf dem Weg zu ihrer Hochzeit entkommt sie nur knapp einem blutigen Überfall - und nutzt ihre Chance, die Freiheit zu kosten: Als Junge verkleidet schmuggelt sie sich unter die Banditen und lernt eine ganz neue Welt kennen. Und sie verliert ihr Herz. ausgerechnet an den Feind.


Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.09.2018

Magie einer fremden Kultur

5 0

Ein wunderbares Märchen mit magischen Elementen, umgeben vom asiatischen Setting. Eine Geschichte die an Disneys Pocahontas erinnert und zum Träumen einlädt.

Mariko, die Tochter eines angesehenen Samurais, ...

Ein wunderbares Märchen mit magischen Elementen, umgeben vom asiatischen Setting. Eine Geschichte die an Disneys Pocahontas erinnert und zum Träumen einlädt.

Mariko, die Tochter eines angesehenen Samurais, befindet sich auf dem Weg zu ihrem Verlobten, dem Sohn des Kaisers. Obwohl die junge Frau lieber ihr Leben nach ihren Vorstellungen gestalten würde und unabhängig sein möchte, fügt sie sich dem Willen ihres Vaters und stimmt der Verlobung zu. Auf dem Weg dahin wird ihr Geleitzug angegriffen und sie kann in letzter Sekunde in den Wald fliehen. Daraufhin schließt sie sich als Junge verkleidet ihren vermeintlichen Feinden an. Doch das Leben hält noch mehr Überraschungen für sie bereit, von denen sie anfangs nicht zu träumen wagte.

Das Cover des Buches ist ein echter Eyecatcher und hat mich auch sofort auf den Roman aufmerksam gemacht. Das zarte Rosa mit dem Mädchen im Vordergrund wirkt einfach märchenhaft und geheimnisvoll. Dazu noch das wunderschöne Kleid und die Berglandschaft im Hintergrund, welche zum Träumen einladen und mir ein Gefühl von Freiheit geben.

„Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ war der erste Roman, den ich von der Autorin Renée Ahdieh gelesen habe. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er war flüssig zu lesen und die Seiten flogen nur so dahin, sodass man das Buch fast gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Trotz der dritten Person konnte man sich gut in die Charaktere, vor allem Mariko, hineinversetzen und auch mit ihnen fühlen. Besonders gut fand ich auch den Wechsel der Perspektiven, sodass man auch einen Einblick in die Gefühlswelt und das Geschehen rund um die Nebencharaktere hatte.

Mariko ist echt eine tolle Persönlichkeit, ich habe sie echt ins Herz geschlossen. Stark, unabhängig und auf keinen Fall auf den Mund gefallen. Auf der anderen Seite auch erfinderisch, loyal und total liebenswürdig. Sie setzt sich für die Menschen, die ihr wichtig sind ein, auch wenn sie sich dadurch selbst in Gefahr bringt. Sie hat ihre eigene Meinung und vertritt diese auch ohne Scheu.

Auch die Mitglieder vom Schwarzen Clan waren toll. Sie wirken wie eine Familie verlorener Jungs, die sich zusammengeschlossen haben. Besonders Okami hat mir sehr gut gefallen. Er wirkte sehr geheimnisvoll auf den Leser und man wollte unbedingt mehr über ihn erfahren.

Die Lovestory zwischen Mariko und ihrem Liebhaber war wirklich wunderschön. Ich fand gut, dass es sich langsam entwickelt hat und nicht auf einen Schlag passiert ist, wie es in manchen Romanen der Fall ist. Denn solch überstürzte Liebesgeschichten empfinde ich immer als sehr unrealistisch und auch nicht nachvollziehbar. Daher gefiel mir das Tempo in diesem Roman sehr gut.

Die Spannung war im gesamten Roman präsent und wurde auch bis zum Ende hingehalten. Es waren genügend Plot-Twists enthalten, sodass man weder das Ende voraussehen konnte noch irgendwas erahnen konnte, man wurde immer wieder überrascht, was mir sehr gut gefallen hat.

Bisschen schwer fand ich jedoch die japanischen Begriffe, da sie meinen Lesefluss immer wieder ins Stocken brachten, da ich sie nicht auf Anhieb verstehen konnte und damit auch nicht zuordnen konnte. Zwar war am Ende ein Glossar, indem die meisten Begriffe erklärt wurden, jedoch fand ich es immer ein bisschen umständlich, erst bis zum Ende zu blättern um die Bedeutung herauszufinden, um dann wieder auf die ursprüngliche Seite zurückzukehren und dann wieder in die Geschichte einzusteigen.

Das Ende war perfekt und schrecklich zugleich. Ein totaler Cliffhänger, sodass man einfach weiterlesen muss. Ich freue mich einfach schon riesig auf Band 2 und kann es kaum noch erwarten!

FAZIT: Eine tolle Geschichte, die einen zum Träumen aber auch ein bisschen zum Nachdenken anregt. Sie entführt den Leser in die asiatische Kultur und auch in die Magie. Unbedingt LESEN!!!!

Veröffentlicht am 30.09.2018

War mir zu wenig "Ahdieh"

1 0

Renée Ahdieh kenne ich – vermutlich wie die meisten Leser – von ihrer „1001 Nacht“-Reihe rund um die mutige Shahrzad, die es schafft, den skrupellosen Chalid zu bändigen und das Königreich auf ihre eigene ...

Renée Ahdieh kenne ich – vermutlich wie die meisten Leser – von ihrer „1001 Nacht“-Reihe rund um die mutige Shahrzad, die es schafft, den skrupellosen Chalid zu bändigen und das Königreich auf ihre eigene Weise zu retten. Während „Zorn und Morgenröte“ eines meiner Highlights war, hat mir „Rache und Rosenblüte“ nicht mehr ganz so gut gefallen – trotzdem hat die Autorin mich so sehr beeindrucken können, dass ich sehnsüchtig auf ihre Neuerscheinung gewartet habe. „Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ nimmt zwar leider nicht das Orientalische in den Fokus – so wie ich es mir gewünscht hätte –, aber auch die japanische Welt lädt als Buch zum Verweilen ein. Obwohl (oder gerade weil) ich so große Hoffnung in dieses neue Buch von Renée Ahdieh gelegt habe, hat mich die Umsetzung leider enttäuscht.

Mein Hauptproblem mit diesem Buch war, dass es mich nicht gepackt hat und mich nicht begeistern konnte. Zugegebenermaßen bietet die Geschichte einige tolle Plottwists, die die Autorin gut aufgegriffen und umgesetzt hat. Die Buchidee finde ich nach wie vor spannend und ich hätte mir gut vorstellen können, dass mich „Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ würde mitreißen können. Meiner Meinung nach plätschert der Plot einfach viel zu langsam vor sich hin und ich hatte stellenweise das Gefühl, dass Seite um Seite vergeht, aber nichts passiert. Für mich lässt sich der Inhalt des Buches sogar in einem Satz zusammenfassen: Mariko wird auf der Reise zu ihrem Verlobten angegriffen, sie möchte herausfinden, wer die Angreifer waren, sie hat einen Verdacht, schließt sich dem Schwarzen Clan an und wird dort ein Lehrling, um die Wahrheit herauszufinden. Natürlich ist dieses Buch nicht ganz so einfach und lieblos geschrieben, wie es jetzt dargestellt wird. Es gibt ein paar sehr schöne und spannende Szenen sowie Stellen, an denen ich lachen musste, weil die Autorin damit meinen Humor getroffen hat. Auch die integrierte Liebesgeschichte fand ich ganz süß und hat die doch eher düstere Stimmung aufgelockert. Zudem passt der Schluss nicht ganz zu der vor sich hin plätschernden Geschichte, denn dort überschlagen sich die Ereignisse, so dass mir das letzte Drittel des Buches doch recht gut gefallen hat und kein Reinfall für mich war. Ich bin von Renée Ahdieh nur besseres gewohnt: Spannende und fesselnde Geschichten, die mich dazu bringen, die Nacht durchlesen zu wollen. Bei „Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ hatte ich dieses Gefühl nicht mal ansatzweise.

Ein positiver Punkt, den ich gerne hervorheben möchte, war für mich die Ausarbeitung der Charaktere sowie deren Entwicklung und Geheimnisse. Mariko hat mir als Hauptfigur gut gefallen, auch wenn ich ein wenig gebraucht habe, um mit ihr warm zu werden. Sie ist nicht von Anfang an das taffe Mädchen, das sich überall durchzusetzen weiß und plötzlich alles kann, obwohl sie behütet aufgewachsen ist. Sie ist auch mal tollpatschig und macht Fehler, an anderer Stelle ist sie dafür mutig und stark. Die Balance dessen hat mich dazu gebracht, Mariko zu mögen und zu wünschen, dass sie die Täter findet, die sie und ihre Mitreisenden überfallen haben. Auch der Schwarze Clan war durchweg interessant gestaltet. Die Männer haben etwas Faszinierendes an sich und gerade Ranmaru als Oberhaupt und der Kämpfer Okami sind in dieser Geschichte bemerkenswert vielseitig ausgearbeitet. Mariko hat definitiv ihren „Spaß“ mit ihnen, muss sich immer wieder beweisen und erarbeitet nur sehr langsam und mühsam ihren Respekt. Allerdings hätte ich gerne mehr über den Schwarzen Clan erfahren. Die Truppe ist natürlich deswegen um so interessanter, je weniger man über sie weiß, aber ich hätte trotzdem gerne mehr Informationen – entweder über den Clan an sich oder die einzelnen Mitglieder – erhalten.

Vermisst habe ich die tollen Beschreibungen der Autorin. Während sie mir in ihrer vorherigen Dilogie geradezu mühelos das orientalische Feeling nähergebracht hat, hat sie es bei ihrem neuen Buch nicht so spielend geschafft. Ich mag Renée Ahdiehs Schreibstil weiterhin sehr gerne, keine Frage, aber sie macht in ihrem Buch mehrfach die Andeutung von Magie, was aber in der Handlung kaum eine Rolle spielt. Gerne hätte ich auch mehr von der japanischen Kultur erfahren. Ich bin in Bezug auf Japan eine totale Niete, weswegen ich – genau wie bei „Der Zorn und Morgenröte“ – auf tolle Beschreibungen und das allgemeine Gefühl für die Welt gehofft habe. Dieses Mal hat sie mich nur schwer einfangen können.

Ich habe keine Ahnung, wie die Autorin es geschafft hat, aber obwohl „Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ für mich nur absoluter Durchschnitt war und das Buch durch die hohen Erwartungen enorm gelitten hat, möchte ich auch den zweiten Band noch lesen. Das Ende ist voller Geheimnisse und vorstellbaren Handlungssträngen, dass ich mich doch tatsächlich auf den Fortsetzungsband freue. Und wer weiß? Vielleicht wird mich ja der zweite Teil mehr überzeugen können und dynamischer sowie „Ahdieh“-mäßiger aufgebaut sein. Ich hoffe es zumindest sehr.


Fazit
„Das Mädchen aus Feuer und Sturm“ hat mich leider nicht überzeugen können, auch wenn das Buch gute Ansätze hat und mit den Charakteren sowie der Buchidee hätte glänzen können. Die Umsetzung von Renée Ahdieh fand ich leider nur okay und das hat mich sehr enttäuscht, da ich weiß, dass die Autorin mich hätte besser einfangen können. Deswegen habe ich auch lange zwischen 2,5 und 3 Sternen geschwankt, mich aber aufgrund der Plotidee und des Cliffhangers für 3 Sterne entschieden. Ich persönlich hoffe, dass der zweite Band die Reihe für mich retten wird, denn ich bin nach wie vor gespannt, was es mit dem Schwarzen Clan und dem Kaiserhof auf sich hat.

Veröffentlicht am 13.01.2019

spannende Story voller Intrigen und Überraschungen

0 0



Die 17-jährige Mariko ist dem Sohn des Kaisers versprochen. Auf dem Weg zu ihm wird ihre Karavane angegriffen. Sie kann unbemerkt entkommen, doch sonst überlebt niemand. Mariko beschließt, herauszufinden, ...



Die 17-jährige Mariko ist dem Sohn des Kaisers versprochen. Auf dem Weg zu ihm wird ihre Karavane angegriffen. Sie kann unbemerkt entkommen, doch sonst überlebt niemand. Mariko beschließt, herauszufinden, warum der Schwarze Clan ihren Tod wollte und schwört auf Rache. Doch ihr Vorhaben gerät ins Schwanken, als sie sich dem Clan als Junge verkleidet heimlich anschließt. Denn nicht alles ist so, wie es scheint…

Ich hatte Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Den Schreibstil fand ich anfangs anstrengend, irgendwie stelzig und abgehakt, mit unnötig vielen Ellipsen und Aufzählungen. Dadurch habe ich eine Weile gebraucht, um mich einzulesen. Danach hat mir die Geschichte aber ziemlich gut gefallen.

Es eröffnet sich eine fremde Welt voller magischer Fähigkeiten und politischer Intrigen. Eine Prise Mulan plus ein Hauch Robin Hood sorgen für eine abwechslungsreiche Story.

Mit Mariko musste ich erst warm werden. Sie ist wie eine kleine Prinzessin aufgewachsen und diese von-oben-herab-Haltung blitzt auch immer mal wieder durch. Angetrieben von ihrem Wunsch nach Vergeltung wächst sie aber über sich hinaus und stellt sich mutig den Gefahren. Und je näher sie die Banditen kennenlernt, desto loyaler fühlt sie sich einigen von ihnen verbunden.

Das Geschehen wechselt zwischen verschiedenen personalen Perspektiven, die zum einen Einblicke in die Ereignisse an verschiedenen Orten und in die einzelnen Motive der Figuren liefern, teilweise aber auch neue Fragen aufwerfen, weil nicht immer klar ist, was die Charaktere beabsichtigen.
Es gibt eine Vielzahl sehr facettenreicher Charaktere. Während beispielsweise die Absichten von Marikos Bruder immer deutlich scheinen, sind andere Figuren weniger durchsichtig. Dadurch gibt es immer wieder unerwartete Wendungen. Besonders spannend fand ich es dabei, mit Mariko den angeblich so bösen schwarzen Clan zu erkunden – allerdings kommt mir dieser insgesamt noch etwas zu kurz.

Und überhaupt bleiben am Ende noch viele Fragen offen.
Die Handlung gewinnt immer mehr an Tempo, je weiter Marikos Weg voranschreitet. Sie muss verschiedene Gefahren überstehen – doch nicht nur der dunkle Wald birgt seine Schwierigkeiten, auch ihre aufgewirbelten Gefühle werden für Mariko zu einem Problem, denn sie beginnt an der Bosheit des Schwarzen Clans zu zweifeln. Das führt letztlich auch zu ziemlich dramatischen Ereignissen, doch dann endet die Geschichte mit einem fiesen Cliffhanger, der mich neugierig auf den nächsten Band zurücklässt.

Fazit

Nach Startschwierigkeiten aufgrund des für mich anstrengenden Schreibstils konnte mich die Geschichte mit den vielen spannenden und dramatischen Momenten fesseln. Auch an Gefühlen mangelt es nicht – nicht zuletzt, da Mariko in ihrem eigenen Lügennetz einige unerwartete Entdeckungen macht, die sie ziemlich aus der Bahn werfen. Undurchsichtige Charaktere sorgen für einige Überraschungen. Am Ende bleiben noch viele Fragen offen.

Veröffentlicht am 09.01.2019

Kampf um Ehre und Freiheit mit Japan-Feeling!

0 0

Also erstmal: Das Cover? Geht meiner Meinung nach gar nicht. Das Buch spielt in einem alten Japan und weder Cover noch Titel lassen irgendetwas davon erahnen. Man hätte dem Mädchen doch zumindest einen ...

Also erstmal: Das Cover? Geht meiner Meinung nach gar nicht. Das Buch spielt in einem alten Japan und weder Cover noch Titel lassen irgendetwas davon erahnen. Man hätte dem Mädchen doch zumindest einen Kimono anziehen können oder so etwas! Das englische Cover mit dem Phoenix ist mein Favorit, weil sich die verschiedenen Elemente des Covers auch im Buch wiederfinden.

Die japanischen Elemente haben mir meistens auch gut gefallen, auch wenn mir zwischendurch paar Dinge seltsam vorgekommen sind, weil ich ein paar Grundkenntnisse habe. Und ich würde anhand der Indizien behaupten, dass es an die Kansai-Region der Edo-Zeit angelehnt ist, aber ich bin kein Profi, ich mag nur gerne Anime gucken ;)

Mariko hat wenig Mitspracherecht über ihr Leben und ist als Tochter eines Fürsten auch sehr behütet aufgewachsen. Als sie nun ins kalte Wasser geworfen wird und plötzlich auf sich allein gestellt ist, während jemand es auf sie abgesehen hat, schlägt sie sich überraschend gut. Sie ist eine Kämpfernatur und will endlich beweisen, dass auch sie, als Mädchen, etwas wert ist. Dazu hat sie einen wachen Geist und nutzt ihren Verstand, um sich bei ihren Feinden einzuschleichen. Ich fand da zum Glück auch nicht, dass ihre falsche Identität zu offensichtlich war, sonst hätte das Buch an dieser Stelle an Glaubwürdigkeit verloren.

Natürlich gibt es trotzdem misstrauische Männer, die sie genau im Blick behalten, aber nicht wegen ihres Geschlechts, sondern weil sie etwas verbirgt. Der Anführer des schwarzen Klans und dessen rechte Hand haben ebenfalls einen scharfen Verstand und lassen sich nicht hinters Licht führen. Die beiden sowie ihr Umgang miteinander gehörten zu meinen Lieblingsdingen an diesem Buch.

Mariko nimmt sich in ihrer Zeit als Junge ihren Bruder Kenshin als Vorbild, dessen Stärke sie bewundert und zu dem sie aufschaut. Dieser ist auf der Suche nach ihr und trifft auch die Söhne des Kaisers. Diese bleiben eher am Rand der Handlung, auch wenn angedeutet wird, dass sich am Kaiserhof eine Menge abspielt.

Ansonsten hat mir das Buch schon gut gefallen. Ich konnte lange nicht sagen, ob es Fantasy ist, weil es doch nur dezent ist, aber das hat mich nicht gestört. Marikos Spionage sowie auch einige Kämpfe und Intrigen waren durchaus spannend und konnten mich an die Seiten fesseln. Ich hoffe, die Fortsetzung lässt nicht lange auf sich warten!

Fazit
Insgesamt hat mir "Das Mädchen aus Feuer und Sturm" mit einer fantastisch-historischen Geschichte mit Japan-Feeling und einem Kampf um Ehre und Freiheit wirklich ganz gut gefallen.

Veröffentlicht am 08.01.2019

Ein Kampf um die Wahrheit!

0 0

Cover:

Das Mädchen aus Feuer & Sturm ist ein reiner Coverkauf gewesen. Das Mädchen auf dem Cover und die harmonierenden Farben, sind für mich ein Eyecatcher schlechthin.

Schreibstil:

Der Schreibstil ...

Cover:

Das Mädchen aus Feuer & Sturm ist ein reiner Coverkauf gewesen. Das Mädchen auf dem Cover und die harmonierenden Farben, sind für mich ein Eyecatcher schlechthin.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig. Teilweise habe ich mich damit nicht anfreunden können, dafür ist es zum Schluss immer besser geworden.

Meinung:

Dieses Buch ist ein Kampf gewesen in vielerlei Hinsicht. Die erste Hälfte ist zäh und langatmig gewesen, weshalb ich mich nicht in die Geschichte hineinversetzen konnte. Dei Hauptprotagonistin ist in meinen Augen auch langweilig und ihr Verhalten nicht nachvollziehbar. Deshalb würde ich als Rezensent dieses Buch gerne in zwei Teile aufteilen. Der erste war schwierig zu lesen. Aber der zweite Teil ist atemberaubend. Die Spannung nimmt mit jeder Seite zu und auch die Hauptprotas kommen endlich in die Gänge und entwickeln sich weiter. Die Liebesgeschichte ist schließlich nachvollziebar und gefühlvoll. Das Ende ist das Sahnehäubchen gewesen. Ein Geheimnis ist gelüftet worden, mit dem ich nie gerechnet hätte und auch der Cliffhanger ist ziemlich fies gewesen, aber so sehr ich sie auch hasse, liebe ich diese spannenden Enden in Büchern.

Fazit:

Das Mädchen aus Feuer und Sturm ist wie ein Rohdiamant, anfangs noch farblos und matt, entwickelt es sich mit der Zeit und wird ein wahres Juwel. Trotz des schwierigen Starts, bekommt das Buch vier Sterne, weil das Ende wirklich unglaublich gewesen ist.