Cover-Bild Brombeerblaue Tage
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Wunderlich
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 15.05.2026
  • ISBN: 9783805201292
Simone Veenstra

Brombeerblaue Tage

Ein bewegender Familienroman an der Ostsee.

Warmherzig und mit feinem Humor erzählt Simone Veenstra von Versöhnung und Neuanfängen. Von einer Frau, die inmitten der rauen Natur Rügens ihre Liebe zu den Pflanzen wiederfindet – und sich selbst.

Elisas Leben ist eng getaktet. Als Landschaftsarchitektin hetzt sie von einem Projekt zum nächsten, immer erreichbar, immer unter Strom. Als ihr Vater zu einer Untersuchung ins Krankenhaus muss, willigt sie widerstrebend ein, für einige Tage sein Gutshaus auf Rügen zu hüten.
Auf der Insel angekommen, ist Elisa entsetzt. Das Haus entpuppt sich als Sanierungsprojekt, der Garten ist von Brombeerranken überwuchert, WLAN und fließend Wasser gibt es nur unter freiem Himmel. Während sie versucht, das Chaos zu bewältigen, entdeckt Elisa ihre Liebe zu den Pflanzen wieder. Sie nimmt sich des verwilderten Grundstücks an und stößt dabei auf Geheimnisse aus der Vergangenheit der Insel, die auch auf ihr eigenes Leben ein neues Licht werfen. Elisa muss sich entscheiden. Kann sie sich auf Rügen ein neues Leben aufbauen?

Ein bewegender Roman über die heilende Kraft der Natur, Familiengeheimnisse und die Chance auf einen späten Neuanfang.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2026

Eine tiefe Verbundenheit, die glücklich macht

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Mit Brombeerblaue Tage hat mich die Autorin Simone Veenstra, die ich bislang nur von ihren Kinderbüchern kannte, nicht nur überzeugt, sondern auch total erreicht.

Es ist ein Roman, der ohne großes Drama ...

Mit Brombeerblaue Tage hat mich die Autorin Simone Veenstra, die ich bislang nur von ihren Kinderbüchern kannte, nicht nur überzeugt, sondern auch total erreicht.

Es ist ein Roman, der ohne großes Drama auskommt und der in der Stille seine wahnsinnige Kraft wie einen warmen süßen Duft verbreitet. Es ist ein Roman, der wie Balsam für die Seele ist durch seine Botschaft der tiefen Liebe und Verbundenheit zur Natur.

Die Charaktere wurden von der Autorin total authentisch und sehr liebevoll gezeichnet, dass es eine Leichtigkeit war, sich bei ihnen einzuhaken, um diese zu begleiten.
Besonders Elisas Weg und ihre eigene Veränderung und hat mir persönlich wahnsinnig gut gefallen. Sie musste raus aus ihrer eigenen Komfortzone und hat dadurch aber so nach und nach viel klarer durchs Fenster sehen können, fernab vom ständigen Erreichbar sein.
In der Stille, umgeben von der Natur erkennt sie so nach und nach, was für sie wirklich wichtig ist im Leben.

Die Autorin hat hier nicht einfach nur einen Roman geschrieben, der den Leser an die Ostsee entführt, sie hat einen Ort für die Leser erschaffen, der darauf wartet betreten zu werden. Fernab von der Schnelligkeit des Lebens und des ständigen Erreichbar sein, wird man beim Lesen selber zum nachdenken angeregt, denn dieser Roman ist ein Buch mit einer enormen Tiefe und der Verbindung zur Natur, die mich bis in die Zehenspitzen erreicht und berührt hat.


Ein Roman, der so viele Gefühle und tiefe Empfindungen in mir zum Vorschein hat kommen lassen. Gefühle, die mich seit meinen ersten Besuch in Mecklenburg Vorpommern , im Häuschen meines verstorbenen Schwiegervaters immer wieder begleiten. Die Liebe zur Natur und diese ganz besondere Faszination, die ein Ort, inmitten der Natur ausüben kann. Genau diese warmen Gefühle, hat die Autorin perfekt zu Wort gebracht.


Fazit:

Ein leiser und stiller Roman, der sich dennoch mit ganzer Kraft im inneren entfaltet
5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.05.2026

„Du kannst Erinnerungen nicht wachsen lassen, sind die Wurzeln erst verlor‘n…“

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„Brombeerblaue Tage“ ist ein stiller, warmherziger Roman über das Loslassen und die leise Kraft eines Neuanfangs. Simone Veenstra erzählt mit feinem Humor und poetischer Bildsprache von Elisa, die zwischen ...

„Brombeerblaue Tage“ ist ein stiller, warmherziger Roman über das Loslassen und die leise Kraft eines Neuanfangs. Simone Veenstra erzählt mit feinem Humor und poetischer Bildsprache von Elisa, die zwischen überwucherten Brombeerranken, wilden Gärten und der rauen Schönheit Rügens nicht nur ihre Liebe zu Pflanzen wiederentdeckt, sondern auch sich selbst. Die entschleunigende Atmosphäre zieht sich durch jede Seite – begleitet von botanischen Details, Meeresluft und einem Hauch Melancholie. Besonders berührend ist die feinfühlige Beziehung zwischen Elisa und ihrem Vater, deren gemeinsame Geschichte von Versöhnung und unerwarteter Nähe geprägt ist. „Brombeerblaue Tage“ ist ein naturverbundener Familienroman voller leiser Töne, der zeigt, wie leicht der Blick auf das Wesentliche im hektischen Alltag verloren geht – und wie heilsam es sein kann, wieder Wurzeln zu schlagen.

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Veröffentlicht am 17.05.2026

Neuanfang

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Elisa ist Landschaftsarchitektin. Ihr Leben ist durchgeplant und sie hetzt von einem Termin zum Nächsten ohne Pause. Als ihr Vater Henk, der sich vor Jahren von ihrer Mutter getrennt hat, Elisa um Hilfe ...

Elisa ist Landschaftsarchitektin. Ihr Leben ist durchgeplant und sie hetzt von einem Termin zum Nächsten ohne Pause. Als ihr Vater Henk, der sich vor Jahren von ihrer Mutter getrennt hat, Elisa um Hilfe bittet, da er einen Termin im Krankenhaus hat, reist sie widerstrebend von Berlin nach Rügen, um sein Haus zu hüten. Auf das, was sie dort erwartet, war sie nicht gefasst, das Haus war sanierungsbedürftig und hatte weder fließendes Wasser noch Internet. Sie versucht das Chaos zu bewältigen und gleichzeitig nimmt der Arbeitsdruck zu.

Dies ist mein erstes Buch von Simone Veenstra und mir gefällt der Erzählstil. Er ist flüssig und sehr bildhaft. Ich hatte das Gefühl direkt vor Ort zu sein, so dass ich mich gut in Elisa hineinversetzen konnte. Sie findet keine Zeit um mal Luft zu holen und im Laufe der Handlung wird Elisa bewusst, dass sie ihr Leben nicht mehr im Griff hat und alles daran setzt einem bestimmten Bild zu entsprechen statt sich auf ihre eigenen Wünsche zu besinnen. Ich war begeistert von der Fähigkeit der Autorin Tiefgang und Leichtigkeit miteinander zu verbinden, dies zeigt sich deutlich bei der Chance auf eine neue Vater-Tochter-Beziehung.

Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman gefangengenommen. Mein Aufenthalt auf Rügen hat mir sehr gefallen und nebenbei habe ich auch einiges über Pflanzen erfahren, denn jedes Kapitel beginnt mit einer Pflanzenzeichnung und darunter ist neben Namen, Familie und Gattung auch noch der Verwendungszweck der Pflanze zu lesen. Es ist ein Roman der leisen Töne, der mir angenehme Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Neuanfang auf Rügen

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„Was wir finden, wenn wir loslassen“ ist der Rücktitel überschrieben. Elisa ist Landschaftsarchitektin und arbeitet in Berlin. Schon allein dies ist für mich fast ein Widerspruch in sich, denn es gibt ...

„Was wir finden, wenn wir loslassen“ ist der Rücktitel überschrieben. Elisa ist Landschaftsarchitektin und arbeitet in Berlin. Schon allein dies ist für mich fast ein Widerspruch in sich, denn es gibt bestenfalls Hinterhöfe zu begrünen, vielleicht noch ein Garten für ein Einfamilienhaus oder eine Villa, die dann dazu kinderfreundlich zu gestalten sind. Elisa hetzt von einem Termin zum nächsten, erfüllt sämtliche Änderungswünsche und kommt kaum zum Durchatmen. Als ihr Vater sie bittet, für einige Tage sein Haus auf Rügen zu hüten, weil er ins Krankenhaus muss, willigt sie widerstrebend ein: „Nein“ ist für sie ein Fremdwort.
Das sogenannte Gutshaus entpuppt sich als Sanierungsfall ohne fließend Wasser, der Garten ist völlig verwildert und das für sie so wichtige Internet gibt es nur im Freien. Hinzu kommt, dass ihr Vater viel kränker ist, als er Elisa glauben machen wollte.

Simone Veenstra hat einen wunderbaren Roman geschrieben, genau die richtige Sommerlektüre. Ihre Protagonistin Elisa ist sehr lebendig und authentisch beschrieben. Es gibt Stellen im Roman, wo ich sie am liebsten schütteln würde, denn sie lässt alles mit sich machen und zieht über lange Zeit keine Grenzen. Auf Rügen, auf sich zurückgeworfen, beginnt sie, über ihr bisheriges Leben nachzudenken. Und sie widmet sich dem verwilderten Garten, findet dabei ihre Liebe zu den Pflanzen wieder und macht eine erstaunliche Entdeckung.

Das Cover ist nicht nur optisch, sondern auch haptisch liebevoll gestaltet, wie auch das Buch selbst. Zwischen den Kapiteln finden sich ausführliche Pflanzen-Steckbriefe, die passend zum Inhalt ausgewählt wurden.

Fazit: ein sehr lesenswerter Sommerroman

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Facettenreiche und berührende Geschichte

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Elisa ist Landschaftsarchitektin. lebt in einer Wohnung in Berlin und ihr Wunsch Gärten zu gestalten, die dem Ökosystem dienlich sind, entpuppt sich in der Realität als sehr stressig. Ihre Auftraggeber ...

Elisa ist Landschaftsarchitektin. lebt in einer Wohnung in Berlin und ihr Wunsch Gärten zu gestalten, die dem Ökosystem dienlich sind, entpuppt sich in der Realität als sehr stressig. Ihre Auftraggeber haben ständig Änderungswünsche und außerdem wollen sie den Preis drücken bzw. wollen nicht bezahlen. Elisas Kindheit war nicht einfach für sie, da ihr Vater, als sie Kind war, von der Bildfläche verschwand und sich nur noch zu Feiertagen meldete. Jetzt meldet sich ihr Vater unvermittelt bei ihr, da er ihre Hilfe benötigt, weil er ins Krankenhaus muss und auf Rügen sein Gutshaus nebst Hund versorgt werden soll. Auf was sie sich eingelassen hat, das zeigt sich erst bei ihrer Ankunft.
Mich hat dieser Roman schon durch Titel und Cover begeistert, denn widerspenstige, dornige Brombeeren kenne ich durch meinen eigenen Garten und ich liebe Pflanzen solange es sich nicht um dornige Gewächse handelt. Die Geschichte handelt jedoch nicht nur von Pflanzen, wobei immer einzelne Steckbriefe von Pflanzen den Roman "unterbrechen", sondern es geht um eine Vater-Tochter-Beziehung, um Haltung und Liebe zur Natur, um Liebe in verschiedenen Altersphasen, um Familie, um Kommunikation, um Geheimnisse sowie die Geschichte der Vergangenheit von dem Gutshaus des Vaters. Neben Elisa als Hauptfigur, ihrem Vater, dem Hund Aurel gibt es noch Menschen aus dem Umfeld, die eine Rolle spielen.
Fünf Sterne für einen facettenreichen Roman, der mich sehr berührt hat

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