Cover-Bild Mirror
(17)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 407
  • Ersterscheinung: 15.08.2016
  • ISBN: 9783746632346
Karl Olsberg

Mirror

Thriller

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht. Wie digitale Spiegelbilder wissen Mirrors stets, was ihre Besitzer wollen, fühlen, brauchen. Sie steuern subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als die Journalistin Freya bemerkt, dass sich ihr Mirror merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Dann lernt sie den autistischen Andy kennen und entdeckt, dass sich die Mirrors immer mehr in das Leben ihrer Besitzer einmischen – auch gegen deren Willen. Als sie mit ihrem Wissen an die Öffentlichkeit geht, hat das unabsehbare Folgen …

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2018

Düstere Voraussicht

0

Inhalt
Ein Mirror ist dazu geschaffen worden, um seinen Besitzer glücklich zu machen. Er weiß, was sein Besitzer will und braucht, denn er kennt ihn besser als sonst jemand. 6 Monate nach dem ersten Probelauf, ...

Inhalt
Ein Mirror ist dazu geschaffen worden, um seinen Besitzer glücklich zu machen. Er weiß, was sein Besitzer will und braucht, denn er kennt ihn besser als sonst jemand. 6 Monate nach dem ersten Probelauf, ist Carl Poulson von seinem Produkt überzeugt und bereit es auf den Markt zu bringen. Schon bald haben die meisten Menschen einen Mirror, der sie durch das Leben führt. Der Autist Andy nutzt es, um die Gesichtsausdrücke der Menschen um ihn zu deuten. Die Journalistin Freya nutzt die Drohnen um Fotos und Videos für ihre Reportagen zu machen. Und Lukas will damit einen Job finden und seine Freundin beeindrucken. Doch schon bald fallen die ersten Merkwürdigkeiten auf. Die Mirrors versuchen ihre Besitzer zu beeinflussen. Während manche es merken und die Sache publik machen, wollen andere nichts davon hören. Schon bald merken die Mirrorgegner, dass das System einen eigenen Willen hat und gegen seine Gegner durchaus brutal und gewalttätig vorzugehen weiß.

Meine Meinung
Wenn der Menschen immer stärker auf die Technologie vertraut, muss er sich nicht wundern, wenn diese langsam sein Leben verändert, wenn nicht gar steuert. Es wird ja immer daran gearbeitet künstliche Intelligenzen zu schaffen die dem Menschen helfen sollen, doch was, wenn sie beginnen diese zu steuern?

Karl Olsberg schafft ein interessantes und faszinierendes Szenario in diesem Thriller. Wir haben eine neue Technologie, die gerade auf den Markt kommt und von den Menschen mit Freunde aufgenommen wird. Der Mirror ist dein persönlicher digitaler Assistent, der dich in allen Lebenslagen zu beraten weiß, denn durch das Sammeln von Daten, kennt er dich besser als deine Angehörigen und Freunde. Durch das ständige Tragen und Nutzen des Mirrors, lernt dieses dazu und kann im Alltag, im Job und sogar in Beziehungen bessere Tipps geben. Es steigert die individuellen Möglichkeiten und hilft insbesondere Menschen mit Handicaps und Behinderungen bessere Lebensqualität zu erhalten. Dazu gibt es auch noch das MirrorNet, ein digitales Abbild unserer Welt, in dem man sich durch Avatare treffen und kennen lernen kann. Diese Avatare sind digitale Abbilder von den Nutzern, können von diesen direkt gesteuert werden oder auch Nachrichten dem Besitzer überbringen, sollte dieser nicht online sein.

Auch bei den beleuchteten Charakteren und Nutzern, hat Olsberg eine interessante Mischung geschaffen. Denn obwohl sehr viele Menschen den Mirror nutzen, haben wir hier eher Randfiguren, die in den Mittelpunkt gestellt werden. Ob nun Andy, der Autist mit dem Asperger-Syndrom, oder Jack, der Drogendealer. Es sind Menschen, die normalerweise eher Erwähnungen sind. Sie nutzen den Mirror auf ihre Weise und schlagen sich durch den Alltag. Doch während Andy irgendwann beginnt die Ratschläge seines Mirror zu hinterfragen, vertraut Jack ihm vollkommen, schließlich hat es ihm aus Schwierigkeiten geholfen. Auch weitere Menschen beginnen dem Mirror zu misstrauen und gefährliche Fragen zu stellen. Schon bald gibt es zwei Lager, die Einen halten den Mirror für gefährlich, die Anderen sind von ihm begeistert und eingenommen. Sie vertrauen den Ratschlägen und hinterfragen nichts, weshalb sie bereit sind Gewalt anzuwenden, wenn dies ihnen vorgeschlagen wird.

Olsberg schafft erst eine Vertrautheit mit der Technologie und zeigt dann durch Kleinigkeiten, wie diese in das Leben des Nutzers greift. Die künstliche Intelligenz, die durch das MirrorNet erschaffen wird, sieht ungern Kritik an sich. Durch unsere vernetzte Welt wird außerdem aufgezeigt, wie gefährlich alles werden kann, wenn man sich scheinbar auf der falschen Seite wiederfindet.

Obwohl die Handlung klingt wie eine Dystopie oder ein Science-Fiction Roman, ist der Inhalt leider zu realistisch. Zwar gibt es zum Glück eine solche künstliche Intelligenz noch nicht, jedenfalls glaube ich das, doch die Wissenschaftler arbeiten daraufhin zu. Zudem haben wir ja bereits Dinge wie Siri oder Alexa, die uns das Leben erleichtern sollen, aber doch oft genug Probleme verursachen. Unsere sozialen Medien verbreiten Informationen und auch falsche Nachrichten. Sie beeinflussen bereits heute ihre Nutzer stark und drängen Menschen in den Selbstmord oder zur Gewalt. Eine Welt wie hier beschrieben, finde ich zumindest, erschreckend. Dem Autor ist diese düstere Seite der Technologie und ihre Auswirkungen überaus gut gelungen. Überhaupt wurde das Positive und das Negative toll herausgearbeitet. Olsberg hat sich Mühe gegeben verschiedene Blickwinkel zu schaffen, was auch außerordentlich gut geklappt hat.

Fazit
Spannend, fesselnd und schreckend führt Olsberg seinen Lesern vor Augen, wie unsere Gesellschaft unter der Lenkung der Technologie aussehen könnte. Anhand seiner Protagonisten zeigt er die Vor- und Nachteile auf, sowie die Beeinflussung, der wir ausgesetzt werden. In einer düsteren Atmosphäre, gewährt er trotz der Angst, ein kleines Licht der Hoffnung, denn noch liegt es in unserer Hand, es nicht so weit kommen zu lassen.

Veröffentlicht am 07.11.2016

Falsche Freunde

0

Ein spannender und bewegender Thriller um eine erschreckende Zukunftsvision.

Eine technische Innovation erobert den Markt. Der sogenannte Mirror ist der individualisierte technische Freund in Form eines ...

Ein spannender und bewegender Thriller um eine erschreckende Zukunftsvision.

Eine technische Innovation erobert den Markt. Der sogenannte Mirror ist der individualisierte technische Freund in Form eines Smartphones an deiner Seite, der immer einen guten Tipp parat hat. Der Mirror passt sich seinem Besitzer an und lernt von allen anderen Mirrors auf der Welt, um möglichst gute und passende Antworten für den Besitzer zu liefern. Ein scheinbar perfektes System, welches anfangs auch mit vielen Millionen verkaufter Exemplare einen durchschlagenden Erfolg feiert. Doch plötzlich kommt es z.u ungewöhnlichen Vorkommnissen, die viele Frage aufwerfen. Hat sich die künstliche Intelligenz selbstständig gemacht? Ist sie noch beherrschbar? Muss und kann sie abgeschaltet werden? Selbst die ERfinder dieses Systems beginnen sich diese Fragen zu stellen...

Karl Olsberg zeichnet mit Mirror eine erschreckende weil nah an der Realität befindliche Vision. Die Angstvorstellung vieler Science Fiction Romane einer Maschinenherrschaft über die Menschen bekommt hier eine neue und intelligente Gestalt. Der lebendige und temporeiche Schreibstil von Karl Olsberg lässt diesen Blick in die Zukunft authentisch und packend erscheinen. In vielen Situationen kann der Leser für uns schon teilweise zur Normalität gewordene Verhaltensweisen der Gesellschaft  wiedererkennen, die letztendlich die Gefahr heraufbeschwören. Es wird so nach und nach ein Spannungsbogen aufgebaut, der durch das Misstrauen auf die Technik und die Auswirkungen der unglaublichen Verbreitung dieser neuen Technik getragen wird.

Das Buch hat mich ein wenig nachdenklich zurückgelassen mit dem Gedanken, ob alle technischen Innovationen, so toll sie anfangs scheinen, nicht auch hinterfragt werden müssen. Insgesamt waren es für mich spannende und auch interessante Stunden mit dem Buch, so dass ich es weiterempfehle und mit 4 von 5 Sterne bewerte!!!

Veröffentlicht am 25.10.2016

Mirror

0



"Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um die glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht." (Aufbau Taschenbuch)

Der Mirror ist das neuste Gerät auf dem Markt. Er soll der perfekte ...



"Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um die glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht." (Aufbau Taschenbuch)

Der Mirror ist das neuste Gerät auf dem Markt. Er soll der perfekte Begleiter für die Menschen sein. Er weiß genau, was der Träger möchte, wie er sich fühlt und was er zum glücklich sein braucht. Der Träger wird ferngesteuert von dem Gerät, traut den Aussagen seines Mirrors. Denn der Mirror ist sein bester Freund. Und beste Freunde wissen, was gut für einen ist.

Aber was ist, wenn man an den Ratschlägen des Gerätes zweifelt? Was ist, wenn es scheint, dass dieses Gerät ein Eigenleben entwickelt? Die Journalistin Freya merkt auf einmal, dass ihr Mirror sich merkwürdig verhält. Als sie den Autisten Andy kennenlernt, entdeckt sie das Unvorstellbare.

Karl Olsberg hat mich mit seinem Buch "Mirror" fasziniert. Nachdem ich auf den ersten Seiten viel über die Protagonisten und den Mirror erfahren habe, stieg die Spannung und ich flog nur so durch die Seiten. Die Idee, eine Maschine könnte sich Eigenständig machen, ein Computerprogramm, was lernbereit ist und sich weiter entwickelt, hat mir schon einen Schauer über den Rücken gejagt. Vor allem, weil die Idee nicht so abwegig ist. Die Menschheit strebt nach immer mehr und was passiert, wenn dieses "Mehr" manche so beeinflusst, dass sie zum eigenständigen Denken nicht mehr in der Lage sind? Das kann Angst machen und sollte es auch, wie ich finde. Und hier hat mich Karl Olsberg gepackt, denn die ferngesteuerten Menschen, die nur noch auf ihren Mirror hören, haben mir Angst gemacht.

Es ist ein Thriller der anderen Art. Hier geht es nicht um den bestialischen Serienkiller, sondern eine Zukunftsvision, die aus den Fugen gerät. Es geht um eine Sache, was eine große Macht auf die Menschheit hat und wehe dem, der sich dagegen stellt.

Die Protagonisten sind alle hervorragend beschrieben und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Karl Olsberg hatte ein Händchen dafür, unterschiedliche Charaktere zu gestalten und diese dann in ihrem Handlungsraum bewegen zu lassen. Sie waren durchdacht und natürlich.

Besonders zum Schluss wird die Spannung bis in große Höhen getrieben. Zwar gingen mir einige Dinge zu glatt vonstatten und dadurch war es ein wenig vorhersehbar, aber es war spannend und ich mochte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Der Schreibstil ist genial gewesen. Selbst die wissenschaftlichen und technischen Details, die zwischenzeitlich viel Raum im Buch hatten, ließen sich gut lesen und waren interessant. Es war eine gelungene Mischung aus Technik und Action.

"Mirror" von Karl Olsberg hat eine beeindruckende Vision der Zukunft hervorgerufen, die nicht allzu weit hergeholt wird. Ein spannendes Buch!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Rezension zu Mirror

0

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht.
Mirrors wissen, wie ein digitales Spiegelbild, immer was ihre Besitzer wollen, fühlen oder ...

Dein Mirror kennt dich besser als du selbst. Er tut alles, um dich glücklich zu machen. Ob du willst oder nicht.
Mirrors wissen, wie ein digitales Spiegelbild, immer was ihre Besitzer wollen, fühlen oder brauchen. Dabei steuern sie ganz subtil das Verhalten der Menschen und sorgen dafür, dass jeder sich wohlfühlt. Als sich der Mirror der Journalistin Freya merkwürdig verhält, beginnt sie sich zu fragen, welche Macht diese Geräte haben. Bei ihren Recherchen stößt sie auf den autistischen Andy, dessen Mirror sich immer mehr in sein Leben eingemischt hat und das auch gegen seinen Willen. Als sie mit ihrem Wissen über die Mirrors an die Öffenlichkeit geht, hat das Folgen…
Mirror ist der neuste Thriller von Karl Olsberg.
Mirror ist die neueste technische Errungenschaft nach dem Smartphone. Als ständiger Begleiter seiner Besitzer lernt er ständig dazu und unternimmt alles damit dieser sich wohl fühlt, erfolgreich ist, ein(e) Freund(in) bekommt, endlich einen Job ergattert und so weiter. Für den autistischen Andy, ist sein Mirror eine wirkliche Hilfe im Alltag, da er nicht dazu fähig ist Gefühlsregungen in der Mimik anderer Menschen zu lesen übernimmt dies nun sein Mirror. Dadurch wird für ihn der Umgang mit seinen Mitmenschen endlich einfacher und er fühlt sich auch durch die Umwelt nicht mehr so bedrängt. Durch den Mirror findet Andy auch seine erste Freundin, als er versucht ohne seinen Mirror zurecht zu kommen, entwickelt es ein Eigenleben. Auch die Journalistin Freya entdeckt, dass bei den Mirrors nicht alles so ist wie es scheint, und stößt bei ihre Recherchen auf immer Ungereimtheiten. Als sie mit ihren Entdeckungen an die Öffentlichkeit geht, ruft dies das Mirrornet auf den Plan was böse Folgen hat.
Die Thematik dieses Thrillers hat mich sehr angesprochen, denn sie ist hochaktuell. Schon heute ist das Smartphone kaum noch aus dem Alltagsleben vieler Leute wegzudenken. Durch Social Media sind Millionen Menschen miteinander verknüpft und sowohl diese als auch Google, Amazon, Kreditkartenanbieter, Payback und viele andere sammeln Informationen über uns, und erstellen an Hand dieser Informationen auch ein Profil, was sie für Ihre Zwecke wie Werbung und Verkauf nutzen.
Allerdings empfand ich den Einstieg in die Geschichte mit den verschiedenen Handlungssträngen und den Vorstellungen der verschiedenen Protagonisten etwas langwierig, wirkliche Spannung kam da bei mir persönlich nicht auf. Erst nach und nach wird aus einer interessanten Geschichte eine spannende und das mehr oder weniger erst im letzten Drittel des Buches.
Auch die Protagonisten konnten mich nicht immer so für sich einnehmen, manche wirkten mir zu flach und waren einfach zu oberflächlich beschrieben, bei anderen wie der Journalistin Freya konnten mich vor allem ihre Handlungen zum Ende hin nicht immer überzeugen.
Alles in allem war Mirror für mich eine wirklich interessante Geschichte, über die Gefahren des technologischen Fortschrittes, und wie gut- und leichtgläubig Menschen sind und dabei auch schnell manipuliert werden können. Ein Thriller war es für mich aber nicht.

Mein Fazit:
Eine interessante und lesenswerte Geschichte, aber nicht der erwartete Thriller.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Mirror

0

Mirror, von Karl Olsberg

Cover:
Sehr futuristisch, passt gut zum Inhalt.

Inhalt:
Mirrors sind die neueste Attraktion in der technischen Welt. Es sind Computer die mit ihren Besitzern sprechen, ja sie ...

Mirror, von Karl Olsberg

Cover:
Sehr futuristisch, passt gut zum Inhalt.

Inhalt:
Mirrors sind die neueste Attraktion in der technischen Welt. Es sind Computer die mit ihren Besitzern sprechen, ja sie denken und handeln für sie. Ob sie einen neuen Job besorgen, vor Einbrechern und Verfolgern waren, das Taxi bestellen oder den passenden Partner finden, ihren Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Sogar in eine virtuelle „Scheinwelt“, parallel zur Bestehenden kann ich mit ihnen, wie in einem Spiel. Für Blinde ersetzt sie das Augenlicht, vielen Kranken hilft sie und rettet vielen somit das Leben, auch dem autistischen Andy erleichter sie das Leben erheblich.
Doch wie alle technischen Neuheiten haben auch die Mirrors bei falscher Bedienung oder wenn sie falsch eingesetzt werden ihre Schattenseiten.
Oder hier sogar tödliche Gefahren, als die Mirrors bzw. das Mirror/Net unbemerkt ein Eigenleben entwickelt.
Wird man die drohende Katastrophe noch abwenden können.

Meine Meinung:
Dieses Buch lässt mich mehr als einmal eine Gänsehaut bekommen.
Es ist unglaublich welches Szenario der Autor entwickelt und immer wieder denke ich: wie weit sind wir davon entfernt? Ist das wirklich utopisch?

Der Schreibstil ist sehr flüssig und hat mich auch relativ schnell in die Geschichte hineingezogen. Wenn mir auch die vielen Fachbegriffe und technischen Dinge oft etwas zu viel waren (die hab ich einfach überlesen), aber mich da etwas zu überfordern ist auch leicht, da ich allem Neuen und Technischen eher skeptisch und zurückhaltend gegenüber bin.(Ich denke mich kann man schon als technophob bezeichnen)

Sehr gut fand ich, dass viele verschiedene Personen und Charaktere in die Geschichte eingebaut wurden (sozusagen Gut + Böse), so hat mal von vielen verschiedenen Seiten aus die Lage betrachten können. Und so wurde auch gut herausgearbeitet wie verlockend ein solches Gerät sein kann, wie hilfreich und welchen Segen es doch bringen könnte, aber auch wie es zu kriminelle Machenschaften eingesetzt werden kann. Die einzelnen Personen sind sehr gut charakterisiert so dass ich zu jedem Namen schnell ein Bild vor Augen hatte.

Ganz deutlich wird, wie wichtig es ist, trotz aller Hilfen, sein Gehirn eingeschaltet zu lassen und nicht blind allen Maschinen zu vertrauen, auch wenn sie mir in vielen Fällen helfen und eine Erleichterung sind, so wie ich bei einem Navi auch nicht gerade aus fahren kann wenn da jetzt plötzlich eine Baustelle ist oder die Straße endet.
(Und wie aktuell das Thema ist zeigt auch ein ganzseitiger Artikel, der bei uns heute in der Tageszeitung kommt: es geht um die Risiken und Nebenwirkungen unserer digitalen Welt.)
Und zum Glück gibt es in der Geschichte einige solcher Menschen die bemerken, dass es Unregelmäßigkeiten und falsche Verhaltensweisen der Mirrors gibt, die das nicht einfach abtun, sondern nachdenken und dran bleiben und dies dann auch an die Öffentlichkeit bringen.

Autor:
Karl Olsberg promovierte über Anwendungen Künstlicher Intelligenz.
(also er weiß wovon er schreibt).
Er lebt und arbeitet mit seiner Familie in Hamburg.

Mein Fazit:
Ein Blick in die Zukunft: ob in 20 oder 50 Jahren!?
Wollen wir nur hoffen, dass die Macher klüger sind und vor allem die Benutzer der kommenden Geräte sensibel und vernünftig genug bleiben um sich nicht manipulieren zu lassen.
Mich hat das Buch gut unterhalten. Von mir 4 Sterne.