"Für alle Fans von „Panem“, „Die Bestimmung“ und „Maze Runner“ – Atemberaubend aktuell!"
Lara und Thomas stehen fassungslos vor den Trümmern ihrer Zeit. Die erbarmungslos vorangetriebene Energiewende hat das Land in Arm und Reich gespalten, das Stromnetz ist zusammengebrochen. Hunger, Gewalt und Mord sind an der Tagesordnung, alle sind auf der Flucht. Doch es gibt einen vermeintlich sicheren Ort, eine Festung, die schon vor dem Zusammenbruch erbaut wurde und geschützt vor den katastrophalen Zuständen im Land zu sein scheint. Diesen Ort zu erreichen, ist das Ziel des jungen Paares, die einzige Hoffnung eines gesamten Dorfes und die letzte Chance eines Mannes, wieder mit seiner Familie vereint zu sein. Doch auf dem Weg dorthin geht es um Leben und Tod – und letztendlich auch um die einzige Chance auf eine Zukunft für Lara und Thomas …
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Der Schreibstil ist gut. Bis ca. zur Hälfte des Buches habe ich es gerne gelesen und kam schnell voran. Dann ist die Leselust etwas abgeflaut.
Was ...
Genre: Dystopie
Erwartung: das Überleben erleben
Meinung:
Der Schreibstil ist gut. Bis ca. zur Hälfte des Buches habe ich es gerne gelesen und kam schnell voran. Dann ist die Leselust etwas abgeflaut.
Was ich schade fand war, dass es erst nach der Katastrophe los gehen. Die wenigen Rückblenden oder Gespräche konnten nicht das Gefühl der Angst, Panik oder Verzweiflung spürbar machen. Auch war ich emotional nicht so ergriffen. Die Beschreibung des Überlebens war an sich aber okay.
Die Charaktere waren ebenfalls okay, jedoch haben sie sich ( im Vergleich zu anderen Büchern) auch nicht wirklich hervor getan. Die Zuneigung zwischen Lara und Thomas war aber spürbar.
Fazit: Gerade mal durchschnittliche 3 Sterne von mir
Wir erleben den Kampf einiger Menschen ums Überleben, nachdem die Energiewende in Deutschland ins Chaos gestürzt hat. Saboteure haben das Stromnetz lahmgelegt. Es herrschen Terror, Mord und Plünderungen. ...
Wir erleben den Kampf einiger Menschen ums Überleben, nachdem die Energiewende in Deutschland ins Chaos gestürzt hat. Saboteure haben das Stromnetz lahmgelegt. Es herrschen Terror, Mord und Plünderungen. Auch Lara und Thomas sind auf der Flucht. Sie wollen das Dorf erreichen, ein autarker Ort, den sein Großvater zeitig erschaffen hat, um sich in solchen Situationen zurückziehen zu können.
Die Geschichte wechselt in den Kapitel zwischen den Erlebnissen verschiedener Personen. Man erfährt viel über die Entstehung des Dorfes und der inzwischen dort lebenden Menschen. Auch über Lara und Thomas erfährt man im Laufe der Reise einiges. Dennoch konnte ich keinen persönlichen Bezug zu den Personen finden. sie blieben mir ein wenig oberflächlich. Und bei dem ständigen Wechsel habe ich irgendwann den Überblick verloren.
Auch habe ich genauere Hintergründe zur gescheiterten Energiewende vermisst.
Insgesamt ein Buch, das viel Potential besitzt, aber leider etwas zu viel davon verschenkt hat.
Trotzdem macht das offene Ende ein bisschen neugierig.
Die jungen Erwachsenen Lara und Thomas flüchten zu Beginn der Geschichte direkt vor einer wütenden und bewaffneten Horde Menschen. Plünderungen und Gewalt sind nun an der Tagesordnung. Deswegen möchten ...
Die jungen Erwachsenen Lara und Thomas flüchten zu Beginn der Geschichte direkt vor einer wütenden und bewaffneten Horde Menschen. Plünderungen und Gewalt sind nun an der Tagesordnung. Deswegen möchten die beiden zur „Festung“, einer geschützten und gut versorgten Anlage von Thomas‘ Opa. Während dem Weg dorthin fragt sich Lara, was Thomas für sie empfindet, weil sie verliebt in ihn ist. Währenddessen erfährt man aber Stück für Stück von der Vergangenheit – die der Protagonisten und allgemein – und dem Leser ist sofort klar, dass sich beide schon lange lieben. Dass die Beziehung der beiden grundlos aufgebauscht wird, obwohl es offensichtlich ist, fand ich etwas unnötig. Später wird ihre Liebesbeziehung etwas seltsam und entwickelt sich, was im zweiten Band der Reihe spannend werden dürfte.
Während der Leser Lara und Thomas begleiten, sind auch einige Kapitel aus der Sicht von anderen Protagonisten beschrieben, wie z. B. Thomas‘ Vater. Langsam bekommt der Leser einen Überblick darüber, wie es während der Energiewende zu diesem katastrophalen Endzeitszenario kommen kann – was eine total realistische und mögliche Zukunft unserer Zeit wäre. An einigen Stellen hätte ich mir aber früher und mehr Informationen gewünscht, insbesondere Laras Beruf. Außerdem hätte dem Buch auch ein paar Seiten mehr vertragen, indem Begebenheiten oder Personen nicht nur beschrieben, sondern direkt miterlebt werden. So hätte ich Laras Charakter viel genauer kennengelernt und sie sich nicht widersprüchlich zu ihrer Beschreibung verhalten. Leider blieb Lara deshalb sehr blass und ich konnte ihrem Schicksal nicht wirklich mitfiebern. Thomas hingegen ist ein sehr interessanter und starker Charakter, über den ich gerne noch mehr erfahren möchte.
Was mir sehr gut an der Geschichte gefällt ist die klare Ausarbeitung, wie das Leben der Menschen nach der Krise nun aussieht. Die Menschen sind auf sich alleine gestellt, wodurch sie Gruppen bilden, Plünderungen geschehen, Gewalt angewendet oder anderen geholfen wird. Dass viele Menschen machthungrig sind oder sich an Gewalt ergötzen wurde anschaulich denjenigen Personen gegenübergestellt, die immer wieder anderen helfen, obwohl sie selbst auch nicht viel haben. Diese Geschichte zeigt sehr schön, wie sich Menschen bei einer solch einschneidenden Krise verhalten: Machthungrig oder hilfsbereit.
Ab ca. der Hälfte ist klar, worauf das übrige Geschehen noch hinauslaufen wird. Aufgrund der knappen und prägnanten Schilderung und des flüssigen Schreibstils ist es trotzdem interessant zu verfolgen. Das Ende ist sehr unspektakulär, bringt aber einen Cliffhanger für den Folgeband.
Fazit:
Ein spannender Endzeitroman, der an einigen Stellen aber noch unrund ist und etwas mehr Szenen statt Erzählungen vertragen könnte. Die Geschichte zeigt während einer solchen Katastrophe sehr anschaulich menschliche Abgründe und Empathie, die sich in Hilfsbereitschaft zeigt.
"Das Dorf - Finsterzeit 1" von Sandra Toth
Erschienen im Feuerwerke Verlag
Nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes versuchen die Menschen einfach nur noch zu überleben. Sie plündern, stehlen und schrecken ...
"Das Dorf - Finsterzeit 1" von Sandra Toth
Erschienen im Feuerwerke Verlag
Nach dem Zusammenbruch des Stromnetzes versuchen die Menschen einfach nur noch zu überleben. Sie plündern, stehlen und schrecken sogar vor Mord nicht zurück um nicht zu verhungern.
Lara will ihr Haus, dass sie von der Großmutter geerbt hat, nicht verlassen, auch wenn ihr Freund Thomas immer wieder versucht sie zu überzeugen. Doch irgendwann muss auch Lara einsehen, dass nur noch eine Flucht ihr Leben retten kann. Thomas möchte mit ihr an einen sicheren Ort. Sein Großvater hat schon vor Jahren eine Festung errichtet in der sie in Sicherheit leben können und das ist das Ziel der Beiden als sie sich auf den Weg machen. Auf ihrer gefährlichen Flucht finden sie Schutz in einem kleinen Dorf, in dem sich unter der Führung von Viktor Menschen zusammengefunden haben und versuchen gemeinsam zu überleben. Auch Lara und Thomas finden hier einen Platz um wieder zu Kräften zu kommen.
Doch auch die vermeintliche Sicherheit des Dorfes ist nicht von langer Dauer.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und passt mit seinen verschwommenen Farben, dem Strommast im Hintergrund und den Schatten des Paares perfekt zur Story.
Ich habe durch den doch sehr leichten und flüssigen Schreibstil schnell in die Geschichte hineingefunden. Es gab jedoch einige Punkte, die mich ziemlich gestört haben.
Zum einen ist das Szenario eines Stromausfalls nicht neu und ich hatte lange Zeit das Gefühl, etwas ähnliches schon einmal gelesen zu haben.
Auch hätte ich zu Beginn gerne etwas mehr über die drohende Gefahr und über die Hintergründe der Geschichte erfahren. Im Plot drehte es sich die meiste Zeit um Lara und Thomas und der Bezug zur Ursache des Geschehens und zum Auslösen des Szenarios fehlte mir. Ebenso eine, wenigstens grobe Beschreibung der Figuren.
Vielen Lesern ist das vielleicht egal und sie machen sich ihr eigenes Bild vom Aussehen der Propagonisten, doch ich möchte einfach wissen wie die Autorin sich die Figuren vorstellt.
Wir werden in drei unterschiedlichen Handlungssträngen, die sich nach und nach zu einem zusammenfügen, durch die Geschichte geführt. Lara und Thomas sind auf der Flucht, Victor versucht in seinem Dorf mit Gleichgesinnten sowas wie Normalität zu finden und Walter befindet sich mit seiner Familie in der Festung des tyrannischen Großvaters.
Lara ist zu Beginn eine ängstliche und verunsicherte junge Frau, die sich voll und ganz auf Thomas, ihren strahlenden Retter, verlässt.
Von ihm erfahren wir zu Beginn des Plots nicht viel. Seine Familie befindet sich bereits beim Großvater Friedrich in der vermeintlich sicheren Festung. Thomas ist sehr willensstark und besorgt um Lara. Er würde sein Leben geben um sie zu retten und sammelte damit erstmal Karmapunkte bei mir. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt er sich in eine Richtung, die ich nicht so richtig nachvollziehen konnte. Wir erfahren, erst ziemlich zum Schluss woher seine Fähigkeiten kommen und fast zeitgleich verändert sich sein Charakter massiv.
Lara hingegen wächst so über sich hinaus, dass sie für mich mit der jungen ängstlichen Frau zu Beginn, rein gar nichts mehr zu tun hatte.
Ich bekam einfach keinen Bezug zu ihnen und es fiel mir schwer, ihre Handlungen und Emotion nachzuvollziehen.
Großvater Friedrich ist ein richtiger Diktator und Tyrann. Sein Charakter, bzw sein Verhalten war mir etwas zu heftig.
Walter, Victor und seine Frau Hilde hingegen gehören zu den Propas, die von der Autorin authentisch gestaltet sind und sich gut in die Geschichte einfügen.
Langweilig wird es wird zu keinem Zeitpunkt und die latente Spannung steigt zum Ende hin merklich an.
Für Leser, denen es mehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen und das soziale Zusammenleben geht und weniger um die Hintergründe, gebe ich gerne eine Leseempfehlung. Sie finden hier ein Buch, dass ihnen gefallen wird. Mich konnte es leider nicht so richtig begeistern und ich werde den zweiten Teil wohl nicht mehr lesen.
Von mir gibt es deshalb 2,5 Sterne, aufgerundet auf 3 Sterne ⭐⭐⭐
In einer Zukunft, in der die gesellschaftlichen Strukturen zusammengebrochen sind, versuchen Lara und Thomas, sich zu seinem Großvater durchzuschlagen, der sich als Prepper ausgiebig für solch ein Szenario ...
In einer Zukunft, in der die gesellschaftlichen Strukturen zusammengebrochen sind, versuchen Lara und Thomas, sich zu seinem Großvater durchzuschlagen, der sich als Prepper ausgiebig für solch ein Szenario gerüstet hat.
Hand aufs Herz: Die Idee, dass sich Protagonisten durch eine Welt durchschlagen, in der Anarchie herrscht und die Menschen ums Überleben kämpfen, ist nicht neu. Daher war ich neugierig, womit die Autorin mich überzeugen kann, dass ihr Buch aus der Masse hervorsticht. Hier ist vom großen Zusammenbruch die Rede, welcher im Laufe des Romans zwar näher beschrieben, mich jedoch nicht vollends überzeugen konnte. Jedenfalls sind die beiden Protagonisten bereits eine Weile unterwegs, als das Buch beginnt. Auf große Konfrontationen mit anderen Menschen oder Beschreibungen geplünderter Ortschaften hat die Autorin verzichtet, vielmehr setzt sie kurz vor dem Moment an, als die beiden auf eine Gruppe stoßen, die versucht, sich ein sicheres Dorf aufzubauen. Neben Einblicken in deren Versuch, zu überleben, lernt man auch Thomas' Großvater und dessen Prepper-Festung kennen.
Im Roman werden drei Formen beschrieben, wie sich die Menschen nach dem Zusammenbruch organisieren: Anarchie, Demokratie und Diktatur, wobei auf die Anarchie nur indirekt als Bedrohung von Plünderern eingegangen wird. Hauptsächlich geht es darum, wie Zweifel, Misstrauen und Angst erlebt werden, um Zusammenhalt sowie die Sorge, den nächsten Winter zu überstehen. Nicht selten liegen die Nerven blank oder jemand muss über sich hinauswachsen. Was mich enttäuschte war, dass ich als Leser keinerlei Einblick in die Gedanken des Antagonisten erhielt. Er wurde einfach nur kurz als grausamer Sadist in die Story eingeführt und fertig. Keine weiteren Hintergründe, nichts. Dabei sind es grad die Gedanken und Emotionen der Bösen, die einem Roman nochmal das gewisse Etwas verleihen. Schließlich hat jeder Charakter eine Vergangenheit, nicht nur die Guten. Diese Chance hat die Autorin leider nicht ergriffen, stattdessen erhält man nur Einblick in die Gedanken der Charaktere, die einem sympathisch sind. Schade.
Ein Endzeitszenario, welches sich in erster Linie auf ein Dorf von Überlebenden beschränkt. Das Worldbuilding bleibt stark im Hintergrund und der Antagonist wird leider nur pauschal als böse beschrieben.