Cover-Bild Hostienfrevel
Band 2 der Reihe "Ein Fall für Serafina"
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 01.09.2014
  • ISBN: 9783499267963
Astrid Fritz

Hostienfrevel

Ein bewegender und spannender historischer Roman aus dem mittelalterlichen Freiburg

Begine Serafina hat sich in ihrer neuen Heimat gut eingelebt. Da erschüttert ein schlimmer Frevel Freiburg. Entweihte Hostien – im Münster, dem heiligsten Ort der Stadt! Der alte Kreuzbruder des Gotteshauses - grausam ermordet! Der Verdacht fällt auf einen jüdischen Schuster, der unter der Folter auch alles gesteht, was man von ihm hören will. Serafina indes hat einen anderen Verdächtigen im Blick. Doch dann geschehen Dinge, die Serafina an ihrem heimlichen Verbündeten, dem Stadtarzt Achaz, zweifeln lassen…

Nach «Das Aschenkreuz» der zweite Band in der historischen Krimiserie um die scharfsinnige Begine Serafina.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2019

Eine Hetzjagd auf Juden im mittelalterlichen Freiburg – ein toller und spannender historischer Krimi

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*Serafina kann´s nicht lassen. Sie muss wieder im mittelalterlichen Freiburg ermitteln*

'Hostienfrevel' ist der zweite Band einer 5-teiligen Reihe ( Stand Oktober 2019) über die tapfere Begine Serafina. ...

*Serafina kann´s nicht lassen. Sie muss wieder im mittelalterlichen Freiburg ermitteln*

'Hostienfrevel' ist der zweite Band einer 5-teiligen Reihe ( Stand Oktober 2019) über die tapfere Begine Serafina. Seit den Ereignissen aus Band 1 sind nur ein paar Monate vergangen. Serafina hat sich an das Leben als 'Arme Schwester' gewöhnt und geht ihren Pflichten nach.

Als im Münster zerschnittene und blutgetränkte Hostien auf dem Alter liegen, fällt der Verdacht gleich auf die Juden der Stadt. Serafina wittert eine Verschwörung gegen die Juden und versucht die Drahtzieher zu entlarven. Es gibt wieder einige falsche Fährten, aber Serafinas Spürsinn treibt sie immer weiter an. Der Stadtmedicus hält sich sehr zurück und Serafina befürchtet schon, dass er mit den Drahtziehern gemeinsame Sache macht.

Diesmal erfahren wir noch mehr über Serafinas früheres Leben und die Zeit in Konstanz. Das Schicksal hat es nicht immer gut mit ihr gemeint.

Astrid Fritz hat wieder eine spannende Geschichte geschrieben, eingebettet in einen schönen historischen Rahmen.

Veröffentlicht am 21.12.2017

Ein historischer Krimi, toll geschrieben und spannend von der ersten bis zur letzten Seite.

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„Hostienfrevel“ ist der zweite Band um die sympathische und kluge Begine Serafina. Schon der erste Band „Das Aschenkreuz“ hat mir sehr gefallen und mich neugierig gemacht, denn es gibt um Serafina noch ...

„Hostienfrevel“ ist der zweite Band um die sympathische und kluge Begine Serafina. Schon der erste Band „Das Aschenkreuz“ hat mir sehr gefallen und mich neugierig gemacht, denn es gibt um Serafina noch so manches Geheimnis, das gelüftet werden will. Meine Erwartungen in diese Fortsetzung wurden voll und ganz erfüllt. Auch diesmal gerät Serafina wieder in verzwickte Situationen, denn ihr wacher Verstand verbietet ihr, so manches Gerücht, das sich in Windeseile verbreitet, als Wahrheit anzuerkennen. Auf der Suche nach den wirklichen Schuldigen am Hostienfrevel und am Tod des alten Kreuzbruders betreibt sie Nachforschungen auf eigene Faust. Sie ist von der Unschuld der Juden überzeugt, denen man die Tat in die Schuhe schieben will. Hinter diesem plötzlichen Judenhass vermutet sie andere Gründe, denen sie auf die Spur kommen möchte. Bei ihren Nachforschungen kommt ihr zugute, dass auch Meisterin Catharina von der Unschuld der jüdischen Freiburger überzeugt ist. Ihre Ermahnungen, Serafina solle sich aus der Angelegenheit heraushalten, erfolgen daher nur halbherzig. Dafür macht ihr Serafina das Verhalten des Stadtarztes Achaz Kummer, denn dieser benimmt sich ihr gegenüber sehr seltsam, und sie hat den Eindruck, dass er ihr einiges verschweigt.
Neben den äußerst spannenden Ermittlungen zu diesem mittelalterlichen Kriminalfall erfährt man im Roman so einiges über Serafinas Vergangenheit. Ihr Schicksal ist sehr einfühlsam dargestellt, und schnell wird klar, wieso die mutige Begine sich so für Gerechtigkeit einsetzt, denn ihr selbst ist in der Vergangenheit so viel Unrecht widerfahren!
Auch das gemeinschaftliche Leben der Beginen wird ausführlich geschildert, so dass man sich sehr gut in die damalige Zeit versetzen kann. Auch dieser zweite Band war spannend von der ersten bis zur letzten Seite, und ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung, die glücklicherweise schon bereit liegt.

Veröffentlicht am 27.02.2017

Unbedingt lesen

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Im Jahre 1415 wird im Freiburger Münster ein Kreuzbruder erschlagen, am Altar werden mit Tierblut entweihte Hostien aufgefunden. Es wird schnell ein Schuldiger gefunden. Menzel, der jüdische Schuster. ...

Im Jahre 1415 wird im Freiburger Münster ein Kreuzbruder erschlagen, am Altar werden mit Tierblut entweihte Hostien aufgefunden. Es wird schnell ein Schuldiger gefunden. Menzel, der jüdische Schuster. Die Begine Serafina glaubt nicht an die Schuld Menzels und nimmt die Ermittlungen auf. Doch dies ist nicht ihre einzige Sorge. Sie wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, denn es gibt jemanden in der Stadt, der ihre Vergangenheit als Hübschlerin kennt. Wird Serafina den wahren Schuldigen finden? Und wird sie selbst unbeschadet aus dieser Geschichte heraus kommen?

Astrif Fritz hat hier einen wirklich guten historischen Krimi geschrieben. Sie hat es geschafft, Fakten und Phantasie so geschickt zu verweben, daß man eine durchgängig spannende Handlung vorfindet, die niemals langweilig wird. Dies Buch läßt sich auch hervorragend lesen, wenn man den Vorgängerband nicht kennt. Es werden die wichtigsten Fakten wiederholt, ohne die eigentliche Handlung zu unterbrechen und der Leser das Gefühl hat, einen Sprung ins andere Buch zu machen. Das ist Astrid Fritz sehr gut gelungen. Auch die Stadt Freiburg wird wunderbar bildlich vorgestellt. Man fühlt sich richtig in die Zeit versetzt und sieht die alten Häuser, die man zum Teil auch heute noch dort antrifft, bildlich vor sich. Sehr hilfreich finde ich immer, wie hier auch vorhanden, ein Personenverzeichnis direkt als erstes im Buch. So kann man immer mal wieder nachschlagen, falls man mal nicht mehr sicher ist, wo man die Person einordnen soll. Die Charaktere sind wirklich sehr liebevoll dargestellt, man lernt sie kennen und zu mögen.

"Hostienfrevel" ist sehr spannend, dabei flüssig geschrieben und somit (leider) schnell lesbar. Leider deshalb, da es echt schade ist, wenn man dies Buch beendet hat, denn hier trifft es wieder zu: Gute Bücher sind immer viel zu schnell vorbei.

Veröffentlicht am 19.09.2021

Begine Serafina ermittelt wieder -Ein unterhaltsamer historischer „Cozy-Krimi“ aus dem alten Freiburg

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Begine Serafina staunt nicht schlecht, als die Gerüchteküche in Freiburg hohe Wellen schlägt. So sollen heilige Hostien im Freiburger Münster entweiht worden sein mit Tierblut.
Ein Schuldiger ist schnell ...

Begine Serafina staunt nicht schlecht, als die Gerüchteküche in Freiburg hohe Wellen schlägt. So sollen heilige Hostien im Freiburger Münster entweiht worden sein mit Tierblut.
Ein Schuldiger ist schnell bei der Hand in Volkes Mund. So geraten, wie immer, wenn etwas in der Stadt im Argen liegt, die drei jüdischen Familien, die dort leben, ins Visier der Leute. Besonders der Schuster Mendel steckt plötzlich in großen Schwierigkeiten, wollen ihm die Freiburger dieses Verbrechen doch zur Last legen. Mendel jedoch bestreitet vehement etwas damit zu tun zu haben und bekommt tatkräftige Unterstützung der Stadtoberen, doch als nach ein paar Tagen auch noch der alte Kreuzbruder, der im Freiburger Münster Wache schob ermordet aufgefunden wird, wird erneut gegen Mendel und die Juden im Allgemeinen gehetzt.

Serafina indes glaubt nicht daran, dass der Schuster der Schuldige ist. Vielmehr vermutet sie, dass jemand ganz bewusst den Verdacht auf Mendel lenken wollte. Doch wer? Die Liste, von denen, an die Mendel nebenbei Geld verlieh ist lang. Oder hat das Verbrechen gar nichts mit dem Geldverleih zu tun?
Während Serafinas kriminalistischer Spürsinn geweckt wurde, muss sie sich jedoch auch mit Altlasten ihrer Vergangenheit herumschlagen, denn ein neu hinzugezogener Freiburger, kennt Serafina noch von einst, als sie noch Hübschlerin war und verrät sein Wissen ausgerechnet an denjenigen, den die Begine besonders ins Herz geschlossen hat…

Obwohl ich den Vorgängerband „Das Aschenkreuz“, in dem Begine Serafina zum ersten Mal ermitteln durfte, nicht kenne, kam ich völlig problemlos in die Geschichte hinein, denn die Autorin streut für alle unwissenden Leser ausreichende Infos zum ersten Roman mit ein, so dass man stets im Bilde über Serafinas Vorgeschichte ist.
Die Heldin dieser historischen Kriminalreihe ist eine sympathische Frau, die bereits einige Schicksalsschläge in ihrem Leben hinnehmen musste, sich jedoch stets wieder aufgerafft hat und mutig und tatkräftig ihren Weg weitergegangen ist. Mittlerweile ist es in ihrem Leben als Begine ruhiger geworden. Zusammen mit recht unterschiedlichen Frauen lebt sie in Freiburg und versorgt dort mit Hingabe die kleinen oder auch größeren Wehwehchen der Freiburger Bürger, da sie geschickt in Heilkunde ist. Achaz, der Medicus der Stadt, steht ihr mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn er von Serafinas kriminalistischem Spürsinn einmal mehr genervt ist. Diesmal jedoch sorgt sein widersprüchliches Verhalten dafür, dass Serafina plötzlich an Achaz verzweifelt, was für gewisse Spannungselemente zwischen den beiden sorgt.

Apropos Spannung: Zwar haben wir es hier mit einem unterhaltsamen historischen Krimi zu tun, der durch Sprache und Beschreibungen der Örtlichkeiten und Benehmen der Menschen dieses Zeitalters, sehr viel historisches Kolorit versprüht, doch würde ich dieses Buch eigentlich eher Lesern empfehlen, die gerne reine historische Schmöker lesen, als Krimifans, die sich hier einen sehr ausgeklügelten, „mordsspannenden“ Fall erhoffen. Zwar gibt es durchaus zwei Morde zu verzeichnen, doch kommt man als Leser sehr schnell darauf, wer denn hier mordend umherzieht und selbst wenn Serafinas Ermittlungen interessant beschrieben werden, fehlten für meinen Geschmack einfach ein wenig mehr Dramatik.

Dieser Punkt soll jedoch nicht abwertend gemeint sein. Ich habe sehr viel Lesespaß mit Serafinas zweitem Fall gehabt, würde das Buch jedoch eher in der Kategorie „historischer Cosy-Krimi“ einordnen.
Die Nebenfiguren könnten für meinen Geschmack vielleicht noch ein wenig mehr Konturen bzw. Ecken und Kanten vertragen, doch denke ich, dass dies in den nächsten Teilen sicherlich der Fall sein wird.

Kurz gefasst: Begine Serafina ermittelt wieder -Ein unterhaltsamer historischer „Cosy-Krimi“ aus dem alten Freiburg.

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Veröffentlicht am 13.05.2018

Serafine löst den Fall auf jeden Fall

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Serafine, Begine und Ermittlerin, gerät wieder in eine verzwickte Lage und soll einen Mordfall aufklären. Sie wird von jedem, dem sie auf den Fersen ist angelogen und hintergangen. Nur einer hält zu ihr. ...

Serafine, Begine und Ermittlerin, gerät wieder in eine verzwickte Lage und soll einen Mordfall aufklären. Sie wird von jedem, dem sie auf den Fersen ist angelogen und hintergangen. Nur einer hält zu ihr. Werden sie den Fall lösen?

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Man erfährt Einiges aus dem Leben von Serafina, sie war nicht immer Nonne und diese Erfahrung hilft ihr auch bei den Ermittlungen.
Für mich als Liebhaberin von hist. Romanen 4 Sterne wert.